Auskunft gegenüber Erben

3 Antworten

Solange die Tante sich nicht bereichert hat, solange hat sie nichts zu befürchten. Eine Vollmacht beinhaltet, dass man frei über das Konto verfügen kann. Ausgaben für den Kontoinhaber sind immer gerechtfertigt und sie muß hier auch nichts belegen. Wenn das den Erben nicht gefällt, dann müssen sie den Nachweis erbringen, dass die Tante Geld veruntreut hat und nicht umgekehrt. Das ist aber nach den ausführlichen Schilderungen nicht der Fall. Haftbar wäre sie nur für Beträge, die sie sich selbst hat zukommen lassen.

Danke für die Anwort, es wird die Tante etwas beruhigen. MfG, neffe

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Nein, für die leufenden kleinen Sachen muss keine Abrechnung erteilt serden. Vemrutlich werden es ja keine großen Summen gewesen sein. Haushaltsgeld, etwas Kleidung usw. evtl. 400,- bis 1.000,- Euro, was so pro Monat notwendig wr.

Da wird sie kein Problem bekommen.

Die Kontoauszüge werden ja vorhanden sein., also ggf. von Vorhandenen Sparkonten.

Ausserdem die Rechnung für die Beerdigung und was drum rum ist.

Aber sie soll die Originale behalten udn nur Kopien rausgeben.

Danke für die Antwort, mfG, neffe

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Offen gestanden kann ich mir unter der "Ordnung der Konten" wenig vorstellen.

Muss die Tante sich überhaupt gegenüber der Tochter ihres Bruders rechtfertigen und wenn "Ja", für welchen Zeitraum.

Solange sie eine Kontovollmacht besaß und Ausgaben für den Kontoinhaber tätigte, schuldet sie den Erben auch keine Auskunft über dessen geduldete lebzeitgen Verfügungen. Jedenfalls insoweit nicht, wie sie einer angemessen Lebensführung des Kontoinhabers entsprechen.

Muss die Tante am Ende für Kosten die sie nicht belegen kann, selbst aufkommen?

Die Entnahmen nach dem Tod, insbesondere die der Bestattung, muss sie hingegen beleghaft als für den Erblasser aufgewendet darstellen können. Andernfalls könnte hier durchaus eine ungerechtfertigte Bereicherung zurückgefordert werden :-(

G imager761

Danke für die Antwort, mfG, neffe

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Girokonto mit Schulden - wer haftet?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgendes: verheiratetes Ehepaar mit getrennten Konten. Nach Wiedereinstieg in den Beruf werden beide Löhne auf ein Konto gebucht. Kontoeigentümer bleibt Ehegatte allein, der andere per Vollmacht und eigener Karte. Nach einer plötzlichen Trennung gibt er die Karte dem Alleineigentümer wieder. Löhne gehen fort an auf die eigenen Konten.

Später scheint der Getrennte Alleineigentümer in eine Schuldenmisere geschlittert zu sein und fordert vom ehemaligen Ehegatten beteiligung daran?

Zum Trennungszeitraum und Kartenabgabe war das Konto noch im Plusbereich.

Hat er Recht?

Mit freundlichen Gruß

Robert M.

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Überweisungsauftrag an Bank trotz fehlender Vollmacht

Hallo!

Einem Miterben wurde die Bankvollmacht, die er für die Erbengemeinschaft hatte, entzogen. Dennoch hat dieser Miterbe fünf Tage später eine Überweisung über mehrere hundert Euro veranlasst und die Bank hat sie ausgeführt, obwohl ihr seit fünf Tagen bekannt war, dass dem Miterben keine Vollmacht mehr vorliegt.

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Und meine zweite Frage: Hat sich der Miterbe (oder möglicherweise auch die Bank) strafbar gemacht, wenn er trotz Entzug der Vollmacht weiterhin Überweisungsaufträge erteilt und diese auch ausgeführt werden?

Andreas

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Erbrecht Pflichtteilsentzug

Meine Tante, die auch meine Adoptiv-Mutter ist, hat meinem Bruder ihr Haus durch Testament (Notar) vererben wollen. Mein Bruder ist nicht adoptiert. Um mein Pflichtteil zu umgehen, hat mein Bruder das betreffende Haus später (nach dem Testament) von meiner Tante gekauft. Meine Tante ist jetzt verstorben. Er verweigert mir die Einsicht in den Kaufvertrag. Somit weiß ich nicht, ob hier eine verdeckte Schenkung stattgefunden hat. Meine Ansicht: Wer ein Haus erben soll, muss es nicht auch noch vor dem Erbfall kaufen. Meine Frage: Muss mein Bruder mir den Kaufvertrag des Hauses aushändigen, damit ich überprüfen kann, ob eine verdeckte Schenkung stattgefunden hat.

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Vollmacht des erbonkels, darf ich Geld abheben? Was wenn er stirbt?

Ich habe eine Vollmacht meines erbonkel. Da er nicht mehr fit ist erledige ich die Bankgeschäfte und zahle seine Rechnungen (Bsp: Waschmaschine kaufen, DiakoniePflege Rechnung zahlen, Einkäufe, Glühbirnen, Gartenhacke usw.) Wenn er jetzt sterben sollte die nächsten 5 Jahre und das Testament eröffnet wird, muss ich nachweisen wohin das Geld geflossen ist? Also wofür es ausgegeben wurde. Darf ich Geld abheben ohne später einen Nachweis bringen zu müssen??? Also ich verfüge über keine Generalvollmacht, muss also keine Belege für das Finanzamt sammeln, oder dem Familiengericht einmal im Jahr eine Auflistung und Erklärung abzugeben. Eine ganz normale Vollmacht also, die mir erlaubt Bankgeschäfte und Überweisungen zu Tätigen, Konten aufzulösen, Briefverkehr zu regeln usw.

Kann mir jemand zu dieser Frage eine Konkrete Anwort geben? Das würde mich sehr freuen, besten Dank im vorraus, Harald

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