mausi

vergl.2.1.1 Der Begriff "Vermögen im Ganzen"

https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/gueterrecht-21-verfuegungen-ueber-vermoegen-im-ganzen_idesk_PI17574_HI10470733.html

Rz. 8

Der gesetzlich verwendete Begriff "Vermögen im Ganzen" ist nach der herrschenden Einzeltheorie so zu verstehen, dass § 1365 BGB auch dann gilt, wenn sich das Rechtsgeschäft auf einen einzelnen Vermögensgegenstand bezieht, dieser im Ergebnis aber nahezu das gesamte Vermögen ausmacht. Für die Frage, ab wann wertmäßig das Vermögen im Ganzen erreicht ist, muss ein Vergleich zwischen dem veräußerten und dem noch vorhandenen Vermögen vorgenommen werden. Bei größeren Vermögen bleibt das Rechtsgeschäft zustimmungsfrei, wenn dem Ehegatten mindestens 10 % des Vermögens verbleiben. Bei kleineren Vermögen liegt diese Grenze bei 15 %. Anders herum gesagt, handelt es sich um eine Verfügung über Vermögen im Ganzen, wenn der verfügende Ehegatte mindestens 90 % (bei größeren Vermögen) bzw. 85 % (bei kleineren Vermögen) weggibt. Der Vermögensbegriff im Sinne des § 1365 BGB ist nach ganz herrschender Meinung begrenzt auf das Aktivvermögen, so dass das Nettovermögen als Differenz zwischen Aktiva und Passiva nicht relevant ist. Persönliche Verbindlichkeiten bleiben daher bei der Prüfung, ob das "Vermögen im Ganzen" übertragen worden ist, außer Betracht.

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KnutHansen

Die irrige Annahme von einer angeblichen Doppelsicherung kannst du ausräumen, in dem du dich über den Sinn und Zweck einer Gesamtgrundschuld kundig machst.

Auch wenn die Bank Einzelgrundschulden zur Auflage gemacht hätte, hätte dies am Teilungsversteigerungs-Antrag der Miteigentümerin nichts geändert.

Ob eine Übersicherung vorliegt, kann nicht beurteilt werden, weil du uns wichtige Informationen über den Wert des ETW, das Eigenkapital und die Bonität vorenthalten hast.

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Laura

Bei allen Überlegungen auch beachten: https://www.hausverwalter-vermittlung.de/blog/mieterhoehung-nach-waermedaemmung/

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Depri

Deine Tochter hat also ein Haus (nicht etwa ein Vogelhaus) gekauft und danach erhebliche versteckte Mängel festgestellt, dessen Beseitigung sie ruinieren könnte.

Sie wäre gut beraten gewesen, sofort nach Bekanntwerden der Mängel

1) die Bank zu informieren und die Auszahlung zu stoppen. Auch die Bank legt Wert auf eine möglichst mängelfreie Sachsicherheit,

2) möglichst noch am gleichen Tage den Anwalt persönlich zu konsultieren, ihm das Angebot, das Wertgutachten, den Kaufvertrag und Anschriften etwaiger Zeugen etc. vorzulegen und ihm Prozessvollmacht zu erteilen und auf die Dringlichkeit hinzuweisen.

Stattdessen telefonierst du und befasst dich mit dem Thema der Anwaltshaftung.

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Der Erbbaurechtsvertrag befindet sich im Original in der Urkundensammlung des Notars, der damals die Beurkundung vorgenommen hat, und als Ausfertigung in den Grundakten des Grundbuchamts, einer Abteilung des zuständigen Amtsgerichts.

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Die Forderung wurde im gerichtlichen Mahnverfahren geltend gemacht, Widerspruch nicht eingelegt, sodass ein Vollstreckungsbefehl erging, der dir bereits zugestellt wurde.

Der Gläubiger hat damit schon alle Maßnahmen ergriffen, sofort vollstrecken zu lassen, solltest du das neue Ratenzahlungsabkommen (hoffentl. abgefasst in schriftlicher Form) nicht einhalten.

Die negativen Folgen einer Lohn-/Gehaltspfändung oder Sachpfändung sind dir bekannt.

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Annalena

V o r dem Erwerb der ETW ist u. a. die Höhe des Wohngeldes durch den Veräußerer und mittels der letzten Abrechnung des Verwalters zu erkunden. Vorsichtige nehmen das Ergebnis auch in den Kaufvertrag auf.

Erfolglos dürfte ein Vorgehen gegen den Makler sein.

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Wirros

Der von dir beauftragte Notar könnte in der Zwischenzeit sowohl das Grundbuch eingesehen als auch den Entwurf des Schenkungsvertrages diktiert haben. Beides löst Gebühren aus, die zu deinen Lasten gehen.

Hattest du den Notar in Verzug gesetzt?

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Sunsshine

Beachte, bei der Preisverhandlung auch zu berücksichtigten

öffentliche Verkehrsmittel und Taktzeiten, öffentliche und private Dienstleistungen, kulturelle Möglichkeiten.

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Massam

Derjenige, der ursächlich für die Beauftragung des Notars war (Kaufinteressent, Verkäufer, Makler) ist Schuldner der Gebühr, die der Notar für den Entwurf des Kaufvertrages berechnet.

Beispiel: Kaufpreis angenommen 300 000 €, Gebühr inkl. Umsatzsteuer 764,-- €.

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Dein Großvater sollte - aus Sicherheitsgründen - bereits jetzt ein Vorkaufsrecht für alle Verkaufsfälle für Dich notariell bestellen und im Grundbuch eintragen lassen.

Das dingliche Vorkaufsrecht könntest du z. B. auch ausüben, wenn er zu Lebzeiten an andere veräußert.

Empfehlung: Lass dich vom Notar beraten. Er kann dir auch die Höhe der Kosten nennen.

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jodix

Sträubt sich der Notar weiterhin - aus mir unerfindlichen Gründen - ein Anderkonto einzurichten, würde ich den Betrag in Höhe der Grundschuld samt nicht verjährter dinglicher Zinsen und Nebenleistungen bei der Bank des Empfängers auf ein Treuhandkonto zahlen mit der Anweisung, dass der Verkäufer hierüber verfügen kann, sobald der Nachweis der Löschung der Briefgrundschuld im Grundbuch vorliegt.

Ein im Grundbuch eingetragenes Recht hat der Verkäufer zu beseitigen...(§ 442 (2) BGB)

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Ist das ein zweifamilienhaus?

Hallo zusammen,

Wir möchten ein Haus kaufen. Über einen Makler.

Dieser hat angegeben, dass es ein Zweifamilienhaus sei. Bis vor wenigen jahren war es ein Einfamilienhaus, auch laut Bauplänen aus den 80ern ist es ein Einfamilienhaus. Auch um Grundbuch steht nichts Gegenteiliges. Eine Teilungserklärung gibt es nicht.

Jetzt haben Untergeschoss und Obergeschoss jeweils eine Küche und Bad sind also in sich abgeschlossen. Es gibt eine gemeinsame Hauseingangstüre und aus dem flur gehend kann man die Erdgeschosswohnung sowie am Ende der Treppe oben die Obergeschosswohnung seperat abschliessen.

Strom und Wasserzähler gibt es nur einen gemeinsamen, auch wenn es wohl technisch möglich wäre die Kreisläufe oben und unten zu trennen durch Baumassnahmen. Die Anteil der Nebenkosten wird bisher geschätzt.

Ist das jetzt ein Zweifamilienhaus nur weil der Besitzer und Makler das beschlossen haben, vermutlich um die Maklerprovision nicht hälftig zahlen zu müssen?

Oder ist das ein Einfamilenhaus mit Einliegerwohnung? (oben 60m2, unten 100m2)

Mir geht es nicht dem Verkäufer die Hälfte der Provision aufzudrücken oder den Makler um die Provision zu bringen. Ich zahle (un)gern die gesamte Provison. Dafür ist das Haus relativ günstig. Mir geht es um die korrekte Einordnung, sei es beim finanzamt oder sogar noch wichtiger im Mietrecht. Kündigungen im "mehr"familienhaus sind wohl nicht die gleichen wie die im Einfamilienhaus ... Sperrfristen etc...

Mein Hauptgedanke: es gibt keine Teilungserklärung, dann ist es auch kein Zweiparteienhaus.

Dann gibt es auch keine Sperrfristen.

Habe ich das so richtig recherchiert?

Vielen dank schonmal

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Christian:

Das Objekt wurde seinerzeit als Einfamilienhaus konzipiert und wird jetzt als Zweifamilienhaus bezeichnet und veräussert.

Lass dir als Nachweis die behördl. Nutzungsänderung und den Einheitswertbescheid vorlegen.

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Sambal

Der Käufer ist daran interessiert, dass ihm der Kaufpreis in voller Höhe am vertraglich vereinbarten Fälligkeitstermin auflagenfrei zur Verfügung steht.

Vorsichtige erwarten vor dem notariellen Vertragsabschluss die Vorlage einer verbindlichen Darlehenszusage des Finanziers und den Eigenkapitalnachweis.

Die Bedingungen des Darlehensvertrages haben den Makler nicht zu interessieren.

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bella

Zinsen von 314,70 € für ein Darlehen von 10 000 € mit einer Laufzeit von nur einem Monat wären (Wucher-) Zinsen von 37,76 v. H.

Empfehlung: sh. Alarm67

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Anja

Der Ex-Mann deiner Schwester hat der darlegen-gebenden Bank gegenüber die gesamtschuldnerische Haftung übernommen.

Er haftet als Gesamtschuldner auch weiterhin, selbst wenn er die Vereinbarung über die Anschlussfinanzierung nicht unterschreibt.

Übrigens:

Das Beleihungsrisiko der Bank ist infolge Reduzierung der Schuld durch Teiltilgung und höchstwahrscheinlich auch durch die allgem. Werterhöhung des Pfandobjekts (Hausgrundstück) nicht unerheblich geringer geworden.

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https://kanzlei-fuer-privatrecht.de/urteile-volltext-landgericht-amtsgericht/kammergericht-nutzung-von-aussenflaechen-durch-mieter-ohne-vertrag-ist-widerruflich/

Nachzahlen: nein

Künftig: gem. Vereinbarung.

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