Meine Schwester betrügt mich und unsere Mutter um das Erbe

2 Antworten

Ich fange zunächst einmal mit den aufgelösten Sparbüchern an: Wenn die Schwester dieses Geld ins Ausland transferiert hat um es vor den Sozialbehörden zu verstecken, dann wäre das ein Fall für den Staatsanwalt, denn dann würden Sozialleistungen erschlichen durch Täuschung über den Umfang vorhandener Vermögenswerte. Wenn das Geld dann auch noch in Holland angelegt wurde, dann würde das in erster Linie zeigen, mit welchem Maße unbeholfener Dummheit die Schwester da agiert hat. Holland gehört nämlich zu jenen EU-Staaten, die Zinseinkünfte automatisch an die Heimatländer der Kontoinhaber melden. Deutsche Behörden würden also in jedem Falle von der Existenz solcher Guthaben erfahren. Sollte die Schwester gar das Geld ungefragt auf ihren eigenen Namen angelegt haben, dann wäre wiederum der Staatsanwalt gefragt, dennn das wäre ein Fall von Untreue i.S.d. § 266 StGB.

Ich würde die Schwester auffordern, Rechenschaft über die bisherigen Aktivitäten abzulegen und durchaus mit einer Strafanzeige drohen.

Und ganz generell wird eine Vorsorgevollmacht wie im vorliegenden Falle so auszulegen sein, dass sich die Bevollmächtigten in allen wesentlichen Dingen abzustimmen haben. Wenn so etwas nicht funktioniert, dann gäbe es da ja noch die Alternative, beim Amtsgericht die Anordnung der gesetzlichen Betreuung zu beantragen. Auch damit würde ich die Schwester konfrontieren und ihr nachdrücklich vor Augen führen, welche Konsequenzen das hat: Eine gesetzliche Betreuung würde nicht nur erhebliche Kosten verursachen, der Betreuer würde die Angelegenheit weit rigoroser in die Hand nehmen als irgendein Familienmitglied. Das würde bedeuten, dass der Schwester schnell ganz erheblicher Ärger ins Haus stehen würde.

beim Amtsgericht die Anordnung der gesetzlichen Betreuung zu beantragen.

Unter den beschriebenen Umständen würde ich das - ohne Zögern- unverzüglich machen und der Schwester garnicht lange Zeit geben noch zu regieren.

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Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

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