50/50 Schuldzuweisung umgehen - was kann ich machen?

Hallo liebe Community,

ich brauche mal euren Rat zu o.g. Problem. Hier die Situation:

Unsere Straße ("unechte Einbahnstraße") ist durch einen breiten Parkstreifen geteilt. Ich wollte hier vorwärts ausparken, steckte aber fest, weil ein anderes Auto auf der Fahrbahn hielt (nicht direkt vor meinem Auto, sondern etwa eine halbe Autolänge weiter). Er stand dort eine Weile mit laufendem Motor (ich schätze 1-2 Minuten, allerhöchstens), und weil ich vom Parkplatz runterfahren wollte, habe ich das Auto bereits auf die Fahrbahn rollen lassen. Als beide Vorderreifen auf der Fahrbahn waren, habe ich wieder angehalten.

Ich wollte mich gerade bemerkbar machen, da hat er den Rückwärtsgang eingelegt und hat mich angefahren. Ich hatte keine Zeit mehr, noch irgendetwas zu tun. Der Aufprall war bei dieser Geschwindigkeit zwar nicht extrem, dennoch haben wir beide sichtbare Schäden an unseren Autos, und die Reparaturkosten hiervon haben mich umgehauen (wird alleine bei mir auf ca. 800 EUR geschätzt, weil die Stoßstange zum Lackieren abgebaut werden muss).

Jetzt habe ich vielerorts gelesen, dass in den meisten Fällen eine 50/50 Schuldzuweisung von der Versicherung geregelt wird. Wie kann ich das umgehen? Ich finde nämlich, dass er Schuld am Unfall hat, weil er ohne zu Gucken den Rückwärtsgang eingelegt hat und losgefahren ist. Weil er schon eine Weile stillgestanden hat, habe ich nicht damit gerechnet, dass er aus dem Nichts rückwärts fahren will.

Anfangs hatte er selbst gesagt, dass er wohl Schuld bekommt, weil er nicht aufgepasst hat, aber jetzt sagt er, ich hätte die Parklücke gar nicht verlassen dürfen, als er da noch stand. Selbstverständlich gibt es leider keine Zeugen für den Vorfall, ansonsten wäre das wohl etwas leichter zu klären...

Hat jemand Tipps, wie ich hiermit umgehen kann? Am Liebsten will ich natürlich nicht für sein Fehlverhalten mitbelangt werden, aber alles, was ich bisher dazu finden konnte, führt mich zur 50/50 Regelung zurück...

Autofahren, Unfallschaden
Schmerzensgeld bei traumatischer Patellaluxation?

Hallo, ich hätte jedoch einige Fragen bezüglich dem Anspruch bei privater Haftpflichtversicherung. 

Kurz zu meinem Sachverhalt:

Meine Partnerin (getrennt wohnhaft) ist auf mein Knie gefallen, wobei mein Bein umgeknickt ist, und daraufhin die Patella luxierte. Ich wurde von einem Notarzt untersucht. Bei Befragung des NRS habe ich eine 10 angegeben, aufgrund des heftigen Schmerzes. Im Krankenhaus wurde die Patella repositioniert und geröntgt. 

In einem späteren MRT wurden einige Eindellungen an der Patellarückseite, Blutergüsse und ein angehender Riss des Meniskusbandes festgestellt. 

Da ich heute den Fragebogen meiner Krankenkasse bekommen habe, wurde ich dran erinnert dass ich einen Schadensersatzanspruch habe. 

Meine Partnerin hat eine private Haftpflichtversicherung, und muss daher nicht selber zahlen, was mir persönlich wichtig war. 

(1) Kann ich nun meine folgekosten bei ihrer Haftpflichtversicherung geltend machen? (ungefähr 50€ aufgrund der Pauschale des Rettungsdienstes, etliche Zuzahlungen für Orthesen und für Medikamente zur Thromboseprävention)

(2) Kann und sollte ich gegebenenfalls ein Schmerzensgeld geltend machen? 

Mir ist es wichtig meine Partnerin nicht zu belasten, da es ein ungewollter Unfall war. Ist es eurer Meinung moralisch richtig ein Schmerzensgeld zu verlangen, da es meine Freundin betrifft? Wie würdet ihr handeln? 

Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich in Zukunft eine extrem höhere Chance habe, dass dies erneut passiert. 

Und falls die Kniescheibe erneut luxiert, komm ich um eine operative Erneuerung des Meniskusbandes nicht herum, was mich ungefähr ein ganzes Jahr arbeitsunfähig machen würde. 

Falls ihre Haftpflichtversicherung zahlt, wäre ich demnach zukünftig abgesichert und könnte mir den Betrag bei einem erneuten Unfall, der laut meines Chirurgen selbst bei alltäglicher Belastung erneut passieren kann, aufheben. 

Des Weiteren mache ich mir Sorgen dass ihre Haftpflicht rechtliche Schritte einleitet. Einen Rechtsstreit mit meiner Lebensgefährtin ist das letzte was ich möchte. 

(3) Was wäre ein gerechtfertigter Betrag für ein Schmerzensgeld bei einer traumatischen Patellaluxation? Und könnte ich ihre private Haftpflicht einfach mit einem Unfallbericht und den zugehörigen ärztlichen Anamnesen anschreiben? Oder regelt das meine Krankenkasse automatisch, wenn sie ihren Schadensersatz bei der Haftpflicht meiner Partnerin einfordert?

Vielen Dank schon mal vorneweg, und ich entschuldige mich für die vielen verschiedene Fragen!

Haftpflichtversicherung, Recht, Schmerzensgeld, Unfallschaden
Die Versicherung hat nicht bezahlt?

Guten Morgen,

meine Frau hat einen Unfall gemacht und hat ein Spiegel Schaden verursacht.

das Andere Auto wurde geparkt und der Fahrer war nicht da .

sie hat zwei Stunden lang gewartet aber niemand gekommen,dann hat Sie Telefonnummer und name mit auto kennen Zeichen gelassen.
und hat sie Fotos gemacht.

nächste Tag hat der uns angerufen und hat alle Infos und Versicherung genommen und wir haben unsere Versicherung informiert und fotos gezeigt . Und war alles okay .

Danach hat die Polizei uns angerufen und einen Termin ausgemacht. Und wir haben alles was bei Unfall passiert und die haben gesagt dass wir sollten die Polizei anrufen und das ein Fahrerflucht und den Zettel den meine Frau gelassen hat war auch mit der Polizei.

wir haben alles erklärt usw . Und die Staatsanwaltschaft Entscheidung war dass kein Fahrerflucht ist.

das Problem wir haben einen Brief von Versicherung dass wir 1600€ bezahlen muss und die Versicherung bezahlt nicht.

was steht auf dem Brief:( Sie Haben einen Unfall verursacht und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Dadurch haben Sie unser Interesse . Das Unfallgeschehen vollständig aufzuklären, beeinträchtigt.sicher wissen Sie : im Rahmen der Kfz-Versicherung müssen Sie alles tun,damit der unfallhergang aufgeklärt und der entstandene schaden festgestellt werden kann.das wurde vertraglich mit uns vereinbart - aber nicht eingehalten - damit haben Sie Ihre Aufklärungpflicht verletzt)

ist das richtig, obwohl die Staatsanwaltschaft Entscheidung war dass nicht Fahrerflucht ist und der andere fahrer hat uns Kontaktiert und wir haben schon die Versicherung informiert und Fotos gezeigt.

was ist auch die Aufklärungpflicht?

Danke im Voraus für die hilfe

Kfz-Versicherung, Unfallschaden
Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?

Hallo zusammen, ich bin mittlerweile etwas ratlos. Könnt ihr mir evtl helfen?

Zu meiner Situation:

Es war Mittwoch Nachmittag gegen 17:30Uhr als ich nach Feierabend nachhause fahren wollte, kam ich aus Richtung Stadt (30er Zone) an einen Kreisverkehr mit Zebrastreifen. Da der Verkehr relativ stockend war, war eine hohe Geschwindigkeit nicht möglich. Ich fuhr also an den Kreisverkehr schaute wegen Fußgängern und vergewisserte mich dann noch nach dem Verkehr. Alles war frei also fuhr ich mit niedriger Geschwindigkeit weiter. Habe in den 2. Gang geschalten und schon war es passiert ein anderes Auto ist mir reingefahren. Das macht natürlich den Anschein darauf das ich ihm die Vorfahrt genommen habe. ABER jetzt zu meiner Ansicht: Mein Auto stand mit der kompletten Fahrzeuglänge im Kreisverkehr. Der Unfallgegner kam aus der Einfahrt vor mir und kann mit höherer Geschwindigkeit über das Gepflasterte in den Kreisverkehr und somit auch zur selben Zeit dort stehen wo ich mit meinem Auto bereits war. Bremsspuren gab es ebenfalls nicht. Mir machte es auch den Anschein das er erst realisiert hatte was passiert ist als er vor Wut auf sein Lenkrad schlug. Es kam mir so vor als wäre er nicht ganz konzentriert gewesen, evtl wollte er vor einem anderen Auto in den Kreisverkehr fahren und achtete noch darauf. Natürlich ist das nicht aussagekräftig. Vor der Polizei meinte der Unfallgegner das er mich gesehen hätte und dachte ich lasse ihn vorbeifahren. Aber wenn er gesehen hat das ich schon in den Kreisverkehr einfahre gilt dann nicht auch ein Rücksichtnahmegebot? Mein Auto ist nicht mehr Fahrbereit ich bin auf einen Mietwagen angewiesen. Den ich demnächst abgeben muss, da bei den Versicherungen nix voran geht. Der unfallgegner hatte auch erst 2 Wochen später eine Unfallsarstellung geliefert.

Seine Einfahrt, auf der Höhe dieses Autos stand mein Auto beim Unfall

Meine Einfahrt

Der Mini ist nicht der Unfallgegner das Bild zeigt wie ich im Kreisverkehr stand. Laut Polizei bin ich die Unfallverursacherin.

Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?
Kfz-Versicherung, Polizei, Unfallversicherung, VERKEHRSRECHT, Unfallschaden
Wie läuft das mit der Rückstufung der KFZ-Versicherung beim Geschädigten?

Hallo,

mein Wagen war vor kurzem in einen Unfall verwickelt. Ich sass zwar zur der Zeit im Auto aber war geparkt als ein Laster der nebenan rangierte mir die komplette hintere linke Seite des Wagens zerschrammt hat. Hintere Tür samt Kotflügel sind teilweise eingedrückt, der gesamte Bereich inkl dem Stoßfänger tief verkratzt. Meine Gehupe hat er nicht gehört. Lt. Schadensgutachten betragen die Instandsetzungskosten knapp 3.200 Euro. Der Schaden wurde ordnugsgemäß von der Polizei aufgenommen und beiden Versicherungen gemeldet. Nun kam ein Schreiben meiner Versicherung, dass der Beitragssatz aufgrund des Unfalls erhöht wird. Angeblich wäre dies ein Automatismus und die Beiträge würden wieder gesenkt, bzw gutgeschrieben wenn der Fall geregelt ist, festgestellt wurde, dass ich keine Mitschuld hatte (das hatte die Polzei schon festgestellt) und die gegnerische Versicherung bezahlt hat. Dass man bei einem Unfall hochgestuft wird hatte ich hier (www.autokostencheck.de/autoversicherung/guenstige-beitraege/sfr-schadenfreiheit-rabatt-prozente/#sfr-rueckstufung) schon gelesen, dass dies jedoch auf den Geschädigten zutrifft ist mir völlig fremd. Ist das normal und rechtens? Selbst wenn im theoretischen Fall die gegnerische Versicherung nichts bezahlen würde dann wäre ich doch gleich doppelt geschädigt und meine versicherung garnicht?! Rainer

Versicherung, Unfallschaden

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