Wie läuft das mit der Rückstufung der KFZ-Versicherung beim Geschädigten?

Hallo,

mein Wagen war vor kurzem in einen Unfall verwickelt. Ich sass zwar zur der Zeit im Auto aber war geparkt als ein Laster der nebenan rangierte mir die komplette hintere linke Seite des Wagens zerschrammt hat. Hintere Tür samt Kotflügel sind teilweise eingedrückt, der gesamte Bereich inkl dem Stoßfänger tief verkratzt. Meine Gehupe hat er nicht gehört. Lt. Schadensgutachten betragen die Instandsetzungskosten knapp 3.200 Euro. Der Schaden wurde ordnugsgemäß von der Polizei aufgenommen und beiden Versicherungen gemeldet. Nun kam ein Schreiben meiner Versicherung, dass der Beitragssatz aufgrund des Unfalls erhöht wird. Angeblich wäre dies ein Automatismus und die Beiträge würden wieder gesenkt, bzw gutgeschrieben wenn der Fall geregelt ist, festgestellt wurde, dass ich keine Mitschuld hatte (das hatte die Polzei schon festgestellt) und die gegnerische Versicherung bezahlt hat. Dass man bei einem Unfall hochgestuft wird hatte ich hier (www.autokostencheck.de/autoversicherung/guenstige-beitraege/sfr-schadenfreiheit-rabatt-prozente/#sfr-rueckstufung) schon gelesen, dass dies jedoch auf den Geschädigten zutrifft ist mir völlig fremd. Ist das normal und rechtens? Selbst wenn im theoretischen Fall die gegnerische Versicherung nichts bezahlen würde dann wäre ich doch gleich doppelt geschädigt und meine versicherung garnicht?! Rainer

Versicherung, Unfallschaden, Rückstufung
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Wie lange darf sich eine Versicherung zeit lassen?

Ich habe mal eine Frage. Letztes Jahr im Dezember, um genau zu sein, am 17.12.2011 hatte ich einen Unfall. Ich war mit meinem fahrrad auf dem Weg zur Arbeit und eine ältere Dame hat mcih mit ihrem Auto angefahren, als sie abgebogen ist udn mich übersehen hat. es ist zum glück nichts schlimmeres passiert, ein paar Prellungen, zerrung der hals-wirbel säule, also nichts großes. Mein Fahrrad, meine Klamotten waren allerdings totalschaden. Nun stehe ich seit dem Unfall ohne Fahrrad da und bräuchte das geld der versicherung dringend, um mir ein neues kaufen zu können. Bin 19 jahre alt und verdiene nun halt nun auch noch nicht so viel. Mitte januar erhielt ich dann einen Brief der versicherung, sie würden meinen fall bearbeiten und würden dazu jetzt die polizeiliche ermittlungsakte einziehen. Seit dem habe ich nichts mehr gehört. Habe nun schon ab und zu E-Mails hingeschrieben, da mir ja sogar extra ein ansprechpartner zugeteilt worden ist. auf diese E-Mails kam aber nie eine antwort. Jetzt hat sich mein papa der sache angenommen gehabt, weil er meinte, er könnte vielleicht mehr erreiche, als ein kleines 19 jähriges mädel, und hat bei der versicherung meinen ansprechpartner kontaktiert. ich merke an, es war morgens gegen 10:00 Uhr. Am Telefon erreichte man dann nur die kollegin dieses ansprechpartners, die sagte, das dieser grade am pause machen wäre. Mein Vater hat dann deutlich gemacht, das sie ihrem kollegen weitergeben soll, das wir gerne innerhalb der nächsten tage gerne über den zwischenstand informiert werden wollen, weil es ja nicht sein kann, das man 2 monate völlig im dunkeln gelassen werden soll. Auch auf die Frage hin, warum die E-mails von mir unbeantwortet blieben, kam von der Dame nur: "ja das kann schon mal passieren, dann werden die einfach ausgedruckt und zu den ackten gelegt." da fühlt man sich am ende doch etwas verarscht. Eine Woche später erhalte ich nun einen Brief meines ansprechpartners, indem folgendes steht:

"Bitte entschuldigen Sie, dass wir nicht schneller geantwortet haben. Um den Schadenfall weiter bearbeiten zu können, müssen wir die polizeiliche Ermittlungsakte einsehen. Die Behörden entscheiden selbstständig über die Akteneinsicht. Auf den Zeitpunkt haben wir daher keinen Einfluss. Sobald wir einen Aktenauszug erhalten, melden wir uns sofort bei Ihnen. Bitte nutzen Sie zur Kommunikation bevorzugt elektronische Medien, z.B. E-Mail. Danke!"

Über den letzten satz habe ich mich wirklich totgelacht. Ich habe ja mehrmals versucht über Mail den kontakt aufzubauen, erhielt aber nie eine Antwort. das ganze ist wirklich lächerlich. Außerdem habe ich ja bereits Mitte Januar den brief bekommen, das sie nun zur weiterarbeit die akteneinsicht brauchen. Wollen die mir nun ernsthaft erzählen, das sie nach 2 Monaten es immer noch nicht geschafft haben, die Akten zu bekommen?

Vielleicht kann mir jemand helfen und einen Tipp geben. Wie soll ich mich verhalten? Wie lange darf eine Versicherung brauchen? Vielen dank schon einmal.

Versicherung, Unfallschaden
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