Richtige OnlyFans Regelungen?

Vorweg: Ich bin 25 Jahre alt und hatte immer Schwierigkeiten mich in der Gesellschaft zurecht zu finden und daher bisher nichts berufliches getan außer Schule... Keine Ausbildung und kein Praktikum. Ich bin aktuell arbeitslos gemeldet und bekomme ALG || . Arbeitslos, nicht arbeitssuchend, aufgrund meiner Psyche, da ich es nicht schaffe regelmäßig eine Tätigkeit auszuüben, aber bin zurechnungsfähig und trotzdem eigenständig.

Das Geld reicht nicht zum Leben und ich habe mir jetzt einen Account auf OnlyFans u.Ä. erstellt. Auf Seiten auf denen man mich monatlich bezahlen kann, ich Dinge wie Bilder und getragene Socken (auf Wunsch) verkaufe, man mir "Trinkgelder" geben kann und Bilder und Videos gegen Geld anbiete.

Beim Amt darf ich mir ca. 100€ dazu verdienen und ab ca. 200€ wird es abgerechnet, dafür muss ich dieses regelmäßige (!) Einkommen und die Tätigkeit dort anmelden. Ich möchte nicht unbedingt überall im Detail angeben was ich mache um mir Geld nebenbei zu verdienen und habe dort auch keinen Arbeitsvertrag den ich vorlegen kann und daher jetzt endlich zu meinen Fragen:

  • Ab wann und wie müsste ich das beim Amt anmelden, da es (bisher) ein sehr kleines und unregelmäßiges Einkommen ist?
  • Ab wann wäre ich endlich aus dem Bezug von ALG || raus und gelte nicht mehr als 'arbeitslos' ?
  • Ich habe nie direkt etwas mit Steuern zu tun gehabt, wie muss ich das anmelden und bezahlen? (auch trotz Amt)
  • Was für ein Gewerbe muss ich anmelden?
  • Ab wann muss ich ein Gewerbe anmelden? (Keine Auszahlungen bisher)
  • Wenn ich einen Künstlernamen (für dieses Gewerbe) anmelde, müsste ich dann noch zusätzlich anderes beachten?
Agentur für Arbeit, Gewerbeanmeldung, Konto, Selbständigkeit, Gewerbeschein, Jobcenter Amt
Wieso lieber Freiberufler anstelle von Einzelunternehmer? Ist die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommenssteuer ein Nachteil?

Hallo liebe Community,

ich bin seit knapp über einem Jahr als Freiberufler im Bereich IT tätig. Das Finanzamt macht da soweit mit und soweit alles ganz "easy". Überall kann man lesen dass es ein Vorteil der Freiberufler ist keine Gewerbesteuer zahlen zu müssen...

ABER als selbstständiger Einzelunternehmer würde ich Gewerbesteuer zahlen, welche ich später auf die Einkommenssteuer anrechnen kann. Anrechnung im Jahr 2020 beträgt das 4x vom Gewerbesteuer-Messbetrages (3,5% vom Gewinn) und der Solidaritätszuschlag fällt ja 2021 auch weg.

THESE bzw FRAGEN:
Welche Form etwas lukrativer ist aus meiner Sicht doch nur Abhängig je nach Gewerbesteuerhebesatz meiner Stadt?

Darf die Anrechnung größer sein als die tatsächlich gezahlte Gewerbesteuer?
z.B. in Memmingen mit 330% Hebesatz

Stimmt daher grob die Aussage wenn Gewerbesteuer-Hebesatz:
<400% : dann Einzelunternehmer besser
>400% : dann Freelancer besser

Gibt es weitere Nachteile die ich vergesse?

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Jedenfalls verstehe ich gerade nicht ganz wieso überall online vom Vorteil "Freiberufler" geschrieben wird. Zur Zeit wohne ich in Berlin mit Hebesatz 410%, da wäre bei 100T€ der steuerliche Gewinn ca. 200 € als Freiberufler.

Ich sehe als Freiberufler zudem mehr Nachteile z.B. dass ich keine Einnahmen aus Verkäufen haben darf.

Bitte helft mir in meiner Betrachtung ob ich essentiell etwas vergessen habe. Würde da gerne mehr durchblicken.

Liebe Grüße
Frank

Freiberufler, Gewerbesteuer, Selbständigkeit, Selbstständigkeit, Steuern, Einzelunternehmen
Selbstständig und Angestellte auf Steuerkarte - wie krankenversichern?

Hallo, ich habe gleich einen Termin bei meiner AOK. Seit März 2010 arbeite ich als Angestellte auf Steuerkarte 5 für 25 Std. in der Woche. Seit April habe ich noch ein Gewerbe angemeldet wo ich laut Steuerberater für 2010 noch keinen Gewinn erziehlt habe. Allerdings habe ich einen Vollzeitangestellten als LKW-Fahrer eingestellt (meinen Ehemann). Ich selber arbeite für meine Firma lediglich 1-1,5 Std. in der Woche. Die AOK wollte das ich mich als selbstständige versichere - das wollte ich nicht da mein Hauptberuf meine Festeinstellung ist und ich da meine ganzen Sozialabgaben bezahle. Dies wurde dann schriftlich akzeptiert. Nun soll ich heute plötzlich vorbeikommen da das nun nicht mehr gehen soll - nun soll ich mich nach monaten plötzlich doch freiwillig krankenversichern was natürlich viel teurer für mich wird... Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit das alles so bleibt wie es ist sprich ich bezahle weiterhin meine Krankenkasse über meine Festeinstellung? AOK meint da ich einen Angestellten habe gehe das nun nicht mehr - ging doch monatelang so das versteh ich nicht... Meine Haupteinnahmequelle ist mein Angestelltenverhältniss; die meisten Stunden arbeite ich auch in meinem Angestelltenverhältniss - nur wegen meinem Angestellten Fahrer muß ich mich jetzt plötzlich freiwillig für viel Geld versichern? Bitte um Hilfe... Vielen lieben Dank. Monja

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