Umzugskosten bei Selbständigkeit absetzen - aber wie?

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Nein, nicht in der Steuererklärung, aber natürlich in der Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung.

Die Umzugskosten sind durch den Betrieb veranlasst und somit Betriebsausgaben.

Somit mindern die den GEwinn und damit dann auch die Steuerlast.

ich setze die Kosten ohne "Nachweis" in der EÜR an? Ich hatte hier erwartet, dass das Finanzamt einen Nachweis dafür verlangt. Und ich habe auch erwartet, dass eine mögliche Antwort sein könnte:

'Sie als Selbständiger haben heute Kunden hier, morgen dort. Damit ist ein Umzug nicht betriebsbedingt'.

Wenn dem so ist wie in der Antwort geschrieben, ist das gut.

dh.

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@free777

Man setzt erstmal alle Kosten in der E-Ü-Rechnung an, ohne Belege beizufügen.

Wenn das finanzamt was sehen will, werden die sich melden.

Ausserdem, wenn ein Unternehmer davon ausgeht, das sein Unternehmen in Hamburg besser angesiedelt ist, weil er Mandanten im Bereich von Bremen bis Lübeck udn von Segeberg bis Lüneburg hat, dann ist das nachvollziehbar, auch wenn es mal einen Mandanten in München gibt.

Würde er in der Situation allerdings nicht von Berlin nach Hamburg, sondern von Berlin nach Frankfurt ziehen, weil dort seine Freundin wohnt, dann würde man das schon mitbekommen.

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Vielen Dank!

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Dazu muss ich ein Gewerbe anmelden und einen steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen.

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Danke & Grüße,

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Wie Waschmittel, Mobilfunkkosten und Bus/Bahnfahrten richtig absetzen?

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Viele Grüße

Frank

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Frage zum Fahrtenbauch....

Es wird ja immer wieder angeraten als Selbstständiger, der seinen Dienstwagen auch privat nutzt auf jeden Fall ein Fahrtenbuch zu führen, da es in fast allen Fällen steuerlich besser steht als die 1%-Regel.

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2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

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