Übertragung Immobilie innerhalb der Familie statt Verkauf – Wie am geschicktesten?

Meine Eltern (Vater 74, Mutter 70) besitzen seit mehr als 10 Jahren eine 80 qm Wohnung, deren möglichen Verkaufswert ich auf aktuell ca. EUR 180.000,– schätzen würde. Die Wohnung ist noch mit EUR 30.000,– belastet. Nun möchten meine Eltern die Wohnung gerne verkaufen, um flüssiger zu sein und falls eines Tages – was ich nicht hoffe – eine Pflege erforderlich sein sollte, hierfür gewappnet zu sein.

Ich selbst besitze zwar bereits drei vermietete ETWs (selbst wohne ich zur Miete), würde die Wohnung aber gerne weiter im Familienbesitz sehen, und meinen Eltern im Gegenzug finanziell unter die Arme greifen. Die Frage ist, wie man hier am geschicktesten vorgeht, um jedwede Steuern (einschließlich solcher für etwaige Erbschaft und Schenkung) zu vermeiden.

Neben der 80 qm ETW besitzen meine Eltern noch das EFH (Marktwert aktuell ca. EUR 350.000) in dem sie leben. Ich erwähne das, weil ich zwar nicht auf ein Erbe spekuliere (weshalb ich selbst mit meinen u.a. 3 ETWs vorgesorgt habe), es aber durchaus sein könnte, daß, so etwas übrig bleibt, ich eines Tages doch bedacht werde, und spätestens dann die Steuer ein Thema werden könnte.

  • Wie können meinen Eltern mir die Wohnung „übertragen“ und ich ihnen im Gegenzug Geld geben, ohne daß ich dieses Geld, sollte ich es erben, quasi doppelt besteuere? (Zuerst Grunderwerbssteuer, dann ggf. Erbschaftssteuer o.ä.)
  • So es sinnvoll ist, daß mir meine Eltern die Wohnung offiziell verkaufen, kann man den Wert der Wohnung deutlich unter Marktpreis ansetzen, um so Grunderwerbssteuer zu sparen? Vielleicht daß ich EUR 80.000 sofort zahle und mich vertraglich auf weitere finanzielle Unterstützung in Form einer Art Leibrente bis insgesamt EUR 100.000 verpflichte!?
  • Oder ist ein regulärer Kauf gar nicht das Mittel der Wahl? Gegenseitige Schenkung? Gibt/geht es sowas?
  • Da ich selbständig bin, habe ich Schwierigkeiten eine Finanzierung zu bekommen. Jedoch habe ich ca. EUR 215.000 im Aktiendepot. Macht es steuerlich einen Unterschied (sowohl von Seiten meiner Eltern, als auch meiner Seite), ob ich die Wohnung per Überweisung „bar“ bezahle (wofür Abgeltungssteuern fällig wären) oder meinen Eltern einen Teil des Aktiendepots übertrage? (Da meine Eltern das Geld nicht cash brauchen, wäre der Übertrag von Aktien durchaus sinnvoll, zumal mal Tages-/Festgeld aktuell bekanntlich keine Rendite zu erwirtschaften ist).

Viele Fragen... Wie macht man es am geschicktesten?

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Du kannst das Geld nicht vor den Pflegekosten retten. Also gehen nur echte Geschäfte zu echten Konditinen. Kaufe die Wohnung zu einen echten Marktpreis ab.

Fair wäre es das mit echten Geld zu tun.

Oder lass sich einfach weiter Miete kassieren, denn so schlecht ist die Anlageform auch nicht. Deine Elter werden dir wohl vertrauen und kein Wort von deinem HinundHer verstehen.

Es ist für deinen Eltern sinnlos in "deine Aktien zu investieren" die haben kein Anlageziel in dem Alter. Verkaufe deine Pennystocks an der Börse, realisiert deinen Verlust selber und gibt den Eltern "Geld". Irgendwie hört es sich so an als wenn du kein Guter bist

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Ist uzwar keine Spekulationssteuer aber ja du musst den Gewinn versteuern wenn du vor 10 Jahren verkaufst

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Wenn du für 37000 eine Firma zu 50% kaufst dann muss die Firma HEUTE 74000 Euro wert sein. Da man dir ja die Hälfte verkaufen will.

Da die aber bisher wohl nur 37000 Euro verbrannt haben und keine schwarze Zahlen erwitschaften ist die Firma NIX wert. Vor allen was bitte haben denn die mit 37000 Euro gemacht und für was brauchen die soviel Geld. Habt ihr den "Material" oder "Maschinen".

Normalerweise habt ihr doch nur Lohnlosten die ihr bezahlt bekommt ? Pflegedienste bekommen doch am Monatsende Material und Lohnkosten bezahlt.

FINGER WEG

Mach doch lieber einen eigene Pflegedienst auf. Deren Kunden kannst du in Kürze kostenlos übernehmen.

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Die Schulden werden durch die Haushälfte beglichen. Daher wird der Nachlassverwalter das Haus versteigern. Die Hälfte der Erlöse bekommt Mutti.
Evtl. kann man sich einigen und die andere Hälfte kaufen. Evtl. kann man danach als Mieter bleiben.

Vermutlich müsst ihr aber raus

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Schreib einen Zettel
"Ich erlaube der UG mein Sofa zu benutzen"

Ansonst kann es dem Finantamt egal sein. Es sei denn "ihr habt da gar nicht den Sitz der Firma"

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Hat der den Verkehrswert erraten ? Denn das ist natürlich Quatsch. Kein Mensch verschenkt so viel Geld.

Kein Bank würde das glauben und selbst wenn. Noch billiger als zu Zeit bekommst du dein Geld eh nicht. Und ohne EIgenkapital leiht dir kaum einer was.

Ich würde das Angebot sehr sehr sehr genau prüfen

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Eine solche Luke ist eigentlich dicht, wenn Sie zu ist. Daher sind die Wände wohl eher klamm als wirklich feucht. Wäre es defekt bekommst du eine neue Dachaustiegsluke. Das erledigt der Hausverwalter, ohne große Beschluss.

Du willst aber eher ein Fenster. Das musst du nicht nur selber zahlen, sondern dir auch noch genemigen lassen.

So teuer ist das nun auch nicht

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Ohne das Haus kannst du den Kredit nicht übernehmen, es sei denn du hast weitere Sicherheiten..

Und das "Erbe" rechnet man an Tages des Erbens aus. Bei 200000 erbet der verbleibende Teil 100000 und die drei Kids 33000. Stirbt dann der zweite Elternteil erben die Kinds nochmal 33000. Aber immer nur wenn die Eltern das Geld nicht verbraucht haben.

Was soll denn deine Aktion für einen Sinn haben. Den Zustand des Hauses in 40 Jahren kannst du doch heute nicht wissen

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Senkt den Kaufpreis schon mal um 5000 und kündigt an dies alle Woche zu wiederholen. Dann ist es Sache der Erben das zu klären.
Von außen kann man da nichts machen .

Intern müssten die eine Teilungsversteigerung anleihern. Dier Erbfolge und die Anteile sind bekannt, das nicht nicht mehr als Erpressung :-)

Falls das das Haus des Vaters war (nur er) dann erbt die Frau 1/2 , die Kinder je 1/4. Ganz einfach

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Die wollen das Nachbargrundstück auch verkaufen und das macht sich besser wenn da nebenan nix steht.

Du kannst immer sofort anfangen zu bauen ?!? Du kannst dir auch ein Dixiklo draufstellen und jodeln

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Erst mal muss du die Wohnungen "teilen" . Dann erkennt niemand einen fiktiv niedrigen Preis einfach an. Der Rest zum Wert würde dir als Schenkung berechnet werden. Und wenn die Wohnung nicht mal bezahlt ist, kann man sie auch nicht verkaufen. Die KFW, bzw eine Bank wird im Grundbuch stehen und das verhindern.

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Das entspricht nicht ordentlicher Verwaltung, aber nicht die erste WEG die sowas macht. Nur was sagt das über die Gemeinschaft aus ? Was passiert wenn DEIN Fenster defekt ist, dann sagen die " nicht gewünscht "

Schau lieber nach ob das Dach, Keller, Fenster in Ordnung sind. Heizungen üssen nach 30 Jahre erneuert werden. Ist kein Geld da müsst ihr trotzdem zahlen, dann eben auf einmal

Rechne das alles ein : Dach also 50 Jahre, Fenster alle 50 Jahre, Heizung alle 30, Trepenhaus streichen alle 10,........

Müsste die Wohnung nicht viel billiger sein? Denn normal müssten ja bei 27 Jahren und 700 qm Hausgrösse doch so grob 200 tsd da sein.

Je nachdem was alles bereits renoviert ist

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100000 Immobilie - 100000 Kredit = Nix in der Tasche. Deine 15% sind durch die Kaufnebenkosten drauf gegangen. Und deine 1% Zins + 2 % Tilgung kannst du mit der zZ mikrigen Rendite von 3% gerade so bedienen.

Also wer nix hat, bekommt nix

Bei 2% Tilgung + Instandhaltung + Risiken dauert es 5-10 Jahre bis du dein Kapital wieder hast.

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Du kannst keine EInzelfirma in D haben aber in Mexico leben. Der Sitz der Einzelunternehmung ist da wo die Geschäftsleitung ihre "Geschäft" macht. Nix "Internet"

Du musst in D gar nicht machen, kannst aber auch keine "Deutsche" Rechnng schreiben. Und wenn dich die Mexikaner erwischen ist das Steuerhinterziehung

oder hast du eine UG/GMbH/AG

Du Schreibst einfach eine Mexikanische Rechnung an die Kunden

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