Übertragung Immobilie innerhalb der Familie statt Verkauf – Wie am geschicktesten?

4 Antworten

  1. Grunderwerbsteuer ist zwischen Eltern und Kindern kein Thema. Entfällt.
  2. Gegen Rente übertragen wäre eine Lösung.
  3. Kauf wäre auch ein Thema
  4. Tausch gegen Wertpapierdepot ist keine Lösung um Abgeltungssteuer zu sparen.

Im Endeffekt ist es eine reine Rechenaufgabe, die aber den rahmen des Forums sprengt.

Ein Tipp, gehe zu Deinem Steuerberater, der rechnet die Lösungen mit Rente, oder mit Kauf durch und hilft die beste Lösung zu finden.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Damit der Grammatiktenno Enno nicht wieder meckert:

Heißt das Ding eigentlich Abgeltungssteuer oder Abgeltungsteuer? Ich habe es auch mit 2 "s" geschrieben und grübele nun.

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@Privatier59

Einhellige Ansicht ist "Abgeltungsteuer" - ohne Fugen-s.

Allerdings halte ich das für sprachlich falsch.

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Du kannst das Geld nicht vor den Pflegekosten retten. Also gehen nur echte Geschäfte zu echten Konditinen. Kaufe die Wohnung zu einen echten Marktpreis ab.

Fair wäre es das mit echten Geld zu tun.

Oder lass sich einfach weiter Miete kassieren, denn so schlecht ist die Anlageform auch nicht. Deine Elter werden dir wohl vertrauen und kein Wort von deinem HinundHer verstehen.

Es ist für deinen Eltern sinnlos in "deine Aktien zu investieren" die haben kein Anlageziel in dem Alter. Verkaufe deine Pennystocks an der Börse, realisiert deinen Verlust selber und gibt den Eltern "Geld". Irgendwie hört es sich so an als wenn du kein Guter bist

Das Thema Grunderwerbsteuer ist kurz abgehandelt. Die fällt nicht an:

https://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/grunderwerbsteuer-31-allgemeine-ausnahmen-von-der-besteuerung_idesk_PI11525_HI2678086.html

Erbschaftsteuer wird später nur dann anfallen, wenn der Wert des Nachlasses den Freibetrag übersteigt und der beträgt hier pro Elternteil (unter Anrechnung der in den vergangenen 10 Jahren erfolgten Schenkungen) 400.000 Euro, insgesamt also 800.000 Euro.

Womit Du bezahlst, ist Deine Sache. Allerdings frage ich mich, worin denn der Sinn der Übertragung des Aktiendepots bestehen soll. Das macht das Ganze, auch in steuerlicher Hinsicht, nur komplizierter.

Die Idee mit den "gegenseitigen Schenkungen" finde ich echt lustig. Wenn das funktionieren könnte, wäre unser Staat pleite. Dann würde auf allen Kassenzettel nämlich "Schenkungsvertrag" stehen und der Fiskus hätte in Sachen Umsatzsteuer und Co das Nachsehen.

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Mein Gedanke hinter der Übertragung eines Teils meines Aktiendepots die Abgeltungsteuer zu vermeiden ... zumindest vorerst. Meine Eltern brauchen das Geld zwar nicht sofort flüssig, wollen es aber in ihrem Zugriff wissen. Aktien würden sie nur scheibchenweise verkaufen, so daß es sein könnte, daß am Ende gar nicht alle Wertpapiere verflüssigt werden. Vor dem Hintergrund erscheint es mir halt unlogisch, daß ich Aktien verkaufe, um die Wohnung auszulösen, und meine Eltern dieses Geld dann wieder umgehend größtenteils in Aktien/Fonds reinvestieren (weil Tages- und Festgeld bekanntlich aktuell nun mal nichts abwirft).

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@DrWoo

Bei der Übertragung von Aktien auf andere Personen fällt Abgeltungssteuer an. Es wird also nichts gespart.

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@DrWoo

Nur so am Rande: Was werfen denn aktuell Aktien/Fonds so ab.

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Hälftiger Anteil an Eigentumswohnung an Miteigentümer verkaufen

Ich habe mit meinem inzwischen Ex-Partner erst 2011 eine Eigentumswohnung gekauft, die ich alleine nutze und dafür auch eine hälftige Miete an ihn zahle. Nun möchte ich meinen hälftigen Anteil an meinen Ex-Partner verkaufen. Die Wohnung wurde 2011 gekauft und eine identische Wohnung (gleiche Ausstattung, gleiche qm....) wird nun im gleichen Haus für einen wesentlich höheren Kaufpreis angeboten. Kann ich denn die Wertsteigerung bei meinem Verkaufs-Angebot mit berücksichtigen? Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich die Grunderwerbssteuer, die ich beim Kauf hälftig bezahlt habe, ebenso auf den Kaufpreis schlagen kann. Da dann künftig mein Ex-Partner alleiniger Eigentümer sein wird (falls er überhaupt meinen Anteil kaufen will) müsste er doch auch zumindest die Grunderwerbssteuer übernehmen, oder? Und wie sieht es mit den bereits bezahlten Notarkosten aus?

Da wir nicht miteinander kommunizieren können, sehe ich schon Schwierigkeiten auf mich zukommen. Nur eine theoretische Frage: kann ich meinen hälftigen Anteil auf meine Tochter überschreiben und muss der Miteigentümer damit einverstanden sein?

Vielen Dank im Voraus für Eure Meinung!!

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Was für Kosten kommen bei einer Überschreibung einer Wohnung unter Geschwistern auf mich zu?

Mein Bruder hat vor ca. 3 Jahren das Elternhaus überschrieben bekommen mit der Maßgabe, mir die Wohnung in seinem anderen Haus zu überschreiben oder einen Geldbetrag von EUR 60.000,00 auszubezahlen. Nun hatte ich damals nicht das Geld, mir die Wohnung überschreiben zu lassen. Die Wohnung, welche wir seit 3 Jahren mietfrei bewohnen, war vor 3 Jahren in einem katastrophalen Zustand, wir haben sie komplett renoviert. So langsam müsste ja die Wohnung überschrieben werden, auch zur eigenen Sicherheit. Welcher Wert wird jetzt für die Berechnung der Kosten (Notarkosten, Grunderwerbssteuer) genommen? Kann man da einfach sagen, dass sie einen Wert von 60.000,00 EUR damals hatte? Überprüft das Finanzamt das irgendwie? Ich hoffe, ihr konntet meinen Text verstehen ;-) Vielen Dank schon mal vorab für eure Antwort! Ich muss halt wissen, wieviel Geld ungefähr auf mich zukommen, denn wenn die Sache angeleiert ist und mittendrin kommt raus, es wird doch mehr, ist das ja schon blöd.

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Grundmiete erhöhen bei Änderung der Personenanzahl?

Hallo,

eine 60qm Wohnung war bisher für 330 EUR kalt + 100 EUR NK vermietet. Gas und Strom hat der Mieter aufgrund der Gas-Etagenheizung seperat mit der Stadtwerke abgerechnet.

Durch einen Familiennachzug aus dem Ausland hat sich die Personenzahl jetzt insgesamt auf 5 erhöht. Dass die Nebenkosten jetzt ordendlich steigen durch erhöhten Wasserverbrauch und Müll etc. ist ja logisch.

Wie sieht es jetzt aber mit der Grundmiete aus? Um wieviel % darf der Vermieter diese jetzt erhöhen? Gelten hier auch die max. 20%?

Das Amt würde bei 5 Personen ca. 550 kalt + 190 NK zahlen + Heizkosten.

Dies bei einer max. Wohnungsgröße von 110 qm für 5 Personen.

Kann man jetzt bei einer 60qm-Wohnung in der 5 Personen leben, die Grundmiete jetzt einfach mal um 200 EUR erhöhen, von 350 auf 550 EUR?

Dies würde im Zuge einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter stattfinden.

Einen schönen Abend noch.

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Wir kaufen eine Wohnung, die wir kurzfristig wieder verkaufen. Was kommt auf uns zu?

Hallo zusammen,

hier geht es nicht um Geld verdienen, sondern darum meinen Bruder vor der ZVG zu retten. Ein Eintrag mit dem Hinweis auf ZVG steht bereits im Grundbuch, daher kommen nur wir als Käufer in Frage. Der Termin mit der Gutachterin nähert sich. Bevor die ZVG publik wird, sind wir zeitgleich mit dem Kauf der Wohnung fast durch. Aktuell warten wir noch auf den Notar. Gläubiger haben dem Vorverkauf bereits alle zugestimmt. Wir kaufen also eine Wohnung von meinem Bruder für 215.000€ die eigentlich 270.000€ - 280.000€ Wert ist. Jede Möglichkeit haben wir schon durchdacht: Einziehen 3 Jahre drin bleiben und dann verkaufen oder 10 Jahre vermieten etc. pp.

Doch eigentlich wollen wir ein Haus bauen, das Grundstück hierfür haben wir gefunden.

Wie können wir das am Geschicktesten realisieren? Was kommt auf uns zu, wenn wir kurz nach dem Kauf die Wohnung verkaufen? Wie sollten wir den Verkaufspreis gestalten? 

Ich betone nochmal, dass wir diese Wohnung nur kaufen um sein Image nicht zu zerstören. Wir wollen kein Geld damit verdienen, sondern träumen von unserem Eigenheim.

Danke vorab an jede Antwort.

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Wohnungskauf durch Eltern finanzieren und dann an Eltern vermieten

Hallo,

ich spiele aktuell mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zu kaufen. Gehen wir mal von einem Kaufpreis von 75.000 € aus. Für die Finanzierung würde ich gerne einen Kredit von meinen Eltern aufnehmen, den ich dann zu Marktüblichen Zinsen zurückzahlen würde. Gehen wir mal von einer monatlichen Rate von 500 € aus. Nach dem Kauf würde ich die Wohnung dann gerne an meine Eltern vermieten. Auch dies zu einer Markt- und Ortsüblichen Miete. Hier gehen wir dann mal von 500 € Kaltmiete aus. Das würde also unter dem Strich bedeuten, dass meine Eltern quasi die die monatlichen Raten durch Ihre Mietzahlung selbst übernehmen, mir aber die Wohnung mit allen steuerlichen Vorteilen gehört. Gibt es bei solch einem Konstrukt irgendwelche rechtlichen Probleme?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

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