Welche Zeitspanne ist üblich bis der Eintrag ins Grundbuch erfolgt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Zeitraum für den Eintrag des Eigentumswechsels in das Grundbuch hängt primär von der aktuellen Arbeitsbelastung des Grundbuchamtes ab.

Den Antrag dazu hat der Notar gestellt, also bist Du in deren Pipeline und es erfolgt dann, sobald es an der Reihe ist, also alles, was zeitlich vor Dir beantragt wurde, erledigt ist.

Es kann auch sein, dass vorher noch Bedingungen zu erfüllen sind, aber dazu musst Du in den Kaufvertrag gucken, ob darin etwas besonderes im Zusammenhang mit dem Eigentümerwechsel festgelegt ist.

Den Steuerbescheid zur Grunderwerbsteuer bekommt Du i.d.R. so zwischen 6 und 8 Wochen nachdem der Notar den Eigentumswechsel beurkundet hat, also nach dem Notartermin. Das erfolgt automatisch, deshalb warte erst mal den Steuerbescheid ab und schlafe bis dahin ohne Sorgen deswegen.

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" hängt primär von der aktuellen Arbeitsbelastung des Grundbuchamtes ab." und vom letzten Arbeitstag an dem alle nüchtern waren. Das war der 20.12.2018 Am 21. war Weihnachtsfeier......

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@hildefeuer

..und Skiurlaub wg. restlicher Urlaubstage aus 2018, die sonst verfallen.

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@wjgmuc

Klar wer glaubt das da irgend etwas beim Notar oder Gericht nach dem 20.12.18 geschieht, der träumt.

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@hildefeuer

Das mag bei euch so sein, aber vor einigen Jahren hatte ich am 30.12 noch einen Notartermin wg. Wohnungsverkauf.

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Ich wage mangels umfassender und häufiger Immobilientransaktionen auch keine Prognose.

Aber meine persönliche, ziemlich singuläre Erfahrung basiert auf einem Objekt, bei dem seit über 20 Jahren keine Grundbucheintragung erfolgte. Das Grundbuchamt hatte also die Akte ausgelagert und forderte sie per wöchentlicher Botenfahrt an. Durch Aktensuche, Fahrtenausfall ("Wegen eines einzelnen Vorganges fahren wir nicht!") etc. dauerte es ungefähr 6 Wochen, bis die Akte endlich im Grundbuchamt war. Dann noch 2-3 Wochen, bis der Grundbucheintrag vermeldet wurde. Insgesamt also rund 2 Monate. Das war noch die Papierwirtschaft.

Vielleicht geht es heute bei EDV-gestütztem Grundbuch etwas schneller.

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Diese Frage ist genau so sinnfrei wie die nach den üblichen Bearbeitungszeiten von Grundbuchamt und Finanzamt. Wir kennen weder den Personalstand der hier zuständigen Stellen, noch wissen wir, wie schnell weitere eventuell Beteiligte, wie etwa Grundpfandrechtsgläubiger oder städtische Behörden, ihren Teil dazu tun.

Wie Dir im übrigen eventuell aufgefallen ist, ist Weihnachtszeit und Jahresende und da drängt es so manchen Beamten und Arbeitnehmer nicht gerade ins Büro.

Verheimlichung von Vermögen gegenüber den Erben und einem Darlehen?

meine schwester ohne kinder verstarb 2010 und war verheiratet. sie kaufte 2001 mit ihrem mann zwei kleine wohnungen total überteuert an der grenze zu tchechien und es wurde ein teildarlehen aufgenommen. bei beantragung des erbscheines wurde das vom ehemann nicht angegeben und den geschwistern verheimlicht. die tilgung des darlehens lief auch immer über sein konto, sodass wir es gar nicht finden konnten.

nach zwei jahren bekamen wir als schwestern eine mitteilung einer bank, das wir gemäss erbschein in das darlehen eingeschrieben worden sind. eine korrektur des darlehensvertrages auf die erbengemeinschaft haben wir nie erhalten, geschweigedenn unterschrieben.

jetzt fällt der ehemann wegen krankheit aus und das darlehen wird nicht mehr bedient. jetzt werde ich allein von der bank aufgefordert das darlehen abzuzahlen. ich habe aber nur 12,5% lt. erbschein geerbt?

auch im grundbuch wurde nie ein eigentümerwechsel vollzogen, dort steht immer noch der alte eigentümer drin, eine GDBR, die nicht mehr existiert, soweit ich weiss. meine schwester und ihr mann wurden nie ins grundbuch eingetragen, lediglich die grundschuld dieser bank steht drin und die auflassungsvormerkung.

muss ich jetzt wirklich das darlehen ganz allein bezahlen, obwohl ich nur 12,5% anteil am erbe habe?

eine wohnung ist vermietet, dort steht auch als "vermieter" nur mein schwager drin. die ganzen erträge gingen auch jahrelang an ihn.

die bank teilt noch nicht mal schriftlich mit, wieviel noch offen sind oder wie hoch der zinssatz ist, fordert nur die zahlung der monatlichen raten und reicht jetzt das mahnverfahren ein.

die wohnungen können auch nicht verkauft werden, da ja weder meine schwester und mein schwager im grundbuch eingetragen wurden, respektive die erbengemeinschaft.

hätte das darlehen überhaupt ausgezahlt werden dürfen, wenn keine eigentumsübertragung stattfand?

bin für jeden tipp dankbar.

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