Wohnung seit 1 Jahr nicht vermietbar, wg. Wasserrohrschaden. Wer zahlt mir den Mietausfall?

2 Antworten

Dieses Apartment ist seit ca. 1 Jahr nicht vermietet und ich wohne in einer anderen Stadt, 2 Autostunden entfernt.

Vielen Dank, Du bestätigst, was ich meinen Mandanten seit 40 Jahren sage, nicht in Wohneigentum investieren, die mehr als 1 Stunde entfernt ist (ausser bei speziellen Gründen).

Am Dienstag ist eine Wohneigentümergemeinschafts-Versammlung und ich geh da zum 1. Mal hin.

War vermutlich ein Fehler, denn dann hättest Du von den Baumaßnehmen eventuell früher erfahren. Hast Du von den anderen Versammlungen keine Protokolle bekommen?

Ich erfuhr, dass der Hausmeister einen Wohnungsschlüssel zu meinem Apartment hat und die Handwerker immer reinließ. Über die Reparaturmaßnahmen wurde ich nicht informiert. Über Planung und Ende der Maßnahmen sagte der Hausmeister immer nur "Tja, wir wissen nicht, wann die Handwerker weitermachen."

Bist Du mal auf die Idee gekommen, den Hausmeister per Einschreiben Rückschein aufzufordern, nach dem Grund für die Reparatur zu fragen und wann die beendet sind?

3.) Und habe ich ein Recht auf ausführliche Informationen, wenn es um mein Apartment geht? Kann der Hausmeister einfach ohne Rückfragen die Handwerker in die Wohnung lassen?

Klar, das muss er sogar, denn er hat Schadensminderungspflicht. Bei einem Rohbruch kannst Du nicht erwarten, dass man zuläßt der Wohnungen unter Deiner zu fluten, bis Du die Genehmigung gibt, dass die Handwerker rein dürfen. Sie froh, dass er einen Schlüssel hat, die hätten die Tür aufbrechen dürfen.

2.) Wie kann ich mein Interesse vorbringen, dass mir der Mietausfall bezahlt wird? (von wem eigentlich?)

Um einen Schadenersatz zu bekommen, musst Du einen finden, der schuldhaft gehandelt hat und sich damit nach § 823 BGB Schadenersatzpflichtig gemacht hat.

Das könnte hier der Hausmeister sein. Denn wenn es einen Rohrbruch gab, muss der natürlich für eine zeitnahe Reparatur sorgen

Im Punkt der Haftung bin ich anderer Meinung! Der arme Hausmeister (Verrichtungs- / Erfüllungsgehilfe der Hausverwaltung) hat definitiv keinen Einfluß auf die Handwerkerleistungen, denn er ist nicht deren Auftraggeber.

1

In diesem Fall sind der Hausmeister und die Hausverwaltung verschiedene Personen.

Auch ist zu unterscheiden zwischen den notwendigen Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung und zur Abwicklung der Instandsetzungsmaßnahmen. Im letzteren Fall würde ich verneinen, dass der Hausmeister ohne Rücksprache die Wohnung zugänglich machen darf. Den Auftrag für die Instandsetzung muß entweder die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft erteilen, je nach vorhandenener Satzung. Dazu ist in jedem Fall auch der Eigentümer der betroffenen Wohnung zu informieren. Das ist in diesem Fall schon mal nicht erfolgt.

Da jährlich mindestens einmal diese Eigentümerversammlung stattfinden muß hätte seine Teilnahme sicherlich manches beschleunigen können.

Um Schadensersatz zu bekommen sollte eigentlich ein darauf spezialisierter Rechtsbeistand zugezogen werden.

Der Vermieter muß sich in jedem Fall vorhalten lassen, dass er nicht ausreichend seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen ist - damit wird er sicherlich seinen Schaden im Erfolgsfall einer Klage nur teilweise ersetzt bekommen.

1
da es keine Versicherung fur Mietausfall gibt.

Ich bin selber Vermieter und habe eine Gebäudeversicherung die Mietausfall im Zusammenhang mit ansonsten dadurch versicherten Schäden übernimmt.

Wenn hier ein Rohrbruch Anlaß für die Reparaturmaßnahmen gewesen wäre, wäre das ein Versicherungsfall. Bloße Sanierungen aber ohne solche Anlaß wären in der Tat allgemeines Lebensrisiko.

Allerdings meine ich, dass man hier schon Schadensersatzansprüche erwägen könnte und zwar ggü der Hausverwaltung. Die scheint den Handwerkern keine verbindlichen Fristen gesetzt zu haben und keinerlei Terminkontrolle vorgenommen zu haben.

Mach Dir aber keine Hoffnung, dass Dir irgendjemand Deinen Schaden freiwillig begleichen wird. Das scheint mir der Fall für ein langes Gerichtsverfahren zu sein.

Wie hoch dürfen Nebenkosten sein?

Ich wohne in einer 50 m²-Wohnung. Obwohl ich immer versuche zu sparen (nur noch Energiesparlampen, Mehrfachsteckdosen zum Ausschalten, Heizlüfter im Bad wird gar nicht mehr angemacht etc.) ist meine Stromrechung mit ca. 70,- Euro im Monat sehr hoch. Woran kann das liegen? Der Zähler befindet sich nicht in meiner Wohnung. Ich glaub, um den zu sehen, müsste ich immer zum Hausmeister.

...zur Frage

Gibt es eine Versicherung gegen Mietnomaden?

Ich habe nach fast einem Jahr Mietausfall endlich die Mieter aus der Wohnung bekommen. Nun muss die Wohnung auch noch entrümpelt und teilweise renoviert werden. Das kostet mich eine Stange Geld. Ich hoffe, mit den neuen Mietern klappts besser (schlechter geht nicht). Aber die Angst, dass so etwas nocheinmal passiert, wird wahrscheinlich immer da sein, denn es steht ja auch die eigene Existenz auf dem Spiel, da die vermietete Wohnung noch nicht ganz abbezahlt ist. Nun meine Frage: kann man sich gegen solche Vorfälle vorab versichern?

...zur Frage

Eigentumswohnung aus den 1970er - Schlechte Investition wegen Asbestgefahr?

Hallo zusammen,

Ich erwäge - auch auf Grund der Niederigzinslage - eine Eigentumswohnung zur Selbstnutzung zu erwerben.

Jetzt habe ich eine gefunden die mir gut gefällt, Finanzierung steht im Prinzip und nächste Woche wäre der Notartermin.

Auf Grund eines aktuellen Zeitungsartikel wurde ich jetzt aber auf das Thema Schadstoffbelastung aufmerksam. Asbest wurde wohl in den 60ern und 70ern noch stark verbaut. Mir war nicht bewusst das das heute noch ein Thema ist, aber im Gegensatz zu öffentlichen Gebäuden, wurden private Gebäude wohl diesbezüglich kaum saniert.

Die Wohnung ist in einem Hochhaus mit klassischen "Eternitplatten" Fassade. Auf Nachfrage beim Makler wurde mir mitgeteilt, dass nichts über eine Schadstoffbelastung bekannt ist, das Thema aber nicht ausgeschlossen werden kann. Ich könnte ein Gutachten erstellen lassen, wenn ich sicher sein will.

Mein Vater meint auf Grund des Baujahres (1972), muss man davon ausgehen, dass eben Asbest mindest in der Fassade vlt. auch anderswo verbaut ist. Das Gutachten wäre dann rausgeschmissenes Geld.

Tatsache ist, dass wenn das mal entsprechend saniert werden muss, das wohl ganz schön teuer werden wird und die Wohnung als Investment dann ein ganz schöner Fehlgriff gewesen wäre.

Ich kann das Risiko allerdings nicht einschätzen, dass da mal diesbezüglich was gemacht werden muss.

Wie seht ihr das als? Sollte man generell von solchen Bauten (wie eben bspw. Hochhäuser aus den 70ern) Abstand halten? Asbest ist ja erst seid 1993 verboten, das würde also die Menge der potenziellen Kaufobjekte ganz schön einschränken.

Danke und Gruß Jonas

...zur Frage

Muss die Hausverwaltung Kosten für Reparatur übernehmen?

Bei meiner Tochter ist in der Wohnung seit mehreren Wochen die Spülmaschine kaputt. Sie hat die Hausverwaltung mehrfach um Reparatur gebeten, aber nichts ist passiert. Kann sie nun selbst einen Handwerker rufen und diesen von der Hausverwaltung bezahlen lassen?

...zur Frage

Kann man so die Schenkungssteuer umgehen?

Vielen Dank für die Beantwortung dieser Frage: https://www.finanzfrage.net/frage/wenn-jemand-ein-haus-sehr-guenstig-an-jemanden-vermieten-will-kann-er-dies-zu-jeder-beliebigen-miete-machen-oder-gibt-es-da-probleme-mit-finanzamt-usw?foundIn=answer-listing#answer-953684

Ich habe nun eine ergänzende Frage: Wenn ich nun ein Haus sehr günstig vermietet bekomme, dann fällt ja nach einer gewissen Zeit, eben wenn die 20000 Euro Freibetrag überschritten sind, Schenkungssteuer an.

Wie sieht es aus, wenn ich aber als Mieter gewisse Sanierungen von etwa 40000 Euro am Haus tätige. Verschiebt sich dann der Zeitpunkt, ab wann der Freibetrag überschritten wird. Kann man das gegenrechnen? Wäre ja erst eine Schenkung an den Vermieter. Kann man das so sehen?

Danke.

...zur Frage

Muss der Vermieter die Abzugshaube des Mieters bezahlen?

Dem Mieter wurde vor Einzug die Wohnung gezeigt. In der Küche befand sich ein 10 cm Loch auf 1,90 m Höhe das in einen Schacht führte. Da der Vermieter zurecht vermutete daß das das Loch für die Abzugshaube (Schlauch) ist, wurde der Mieter darauf hingewiesen. Dieser kaufte sich eine passende Küche mit Abzugshaube und montierte den Abzugsschauch an das vorhandene Loch. Nach 3 Monaten reklamiert der Mieter Schimmelbildung unter dem Schlauch an der Wand. Als die Hausverwaltung zum Problem mit dazugenommen wurde stellte die Hausverwaltung fest, daß der Schacht in der der Schlauch führt kein Abluftschacht ist, sondern einer in denen elektrische Leistungen verlegt wurden. Sie bittet somit unverzüglich den Schlauch zu entfernen. Dies wird der Mieter auch machen. Nun hat er sich aber umsonst eine Haube gekauft, da gar keine Vorrichtung für den Abluftschlauch vorhanden ist. Muss der Vermieter nun die Abzugshaube bezahlen oder hat der Mieter hier einfach pech gehabt? (Das Schimmelproblem ist zumindest erledigt, da der Schlauch entfernt wird.) Warum da nun ein Loch in der Wand ist, weiss keiner!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?