Werbungskosten evtl. falsch berechnet?

6 Antworten

Vielen Dank für die Antworten.

Begründungen dazu habe ich im Steuerbescheid keine gefunden. Normal dachte ich auch, dass das einem vielleicht mal erklärt wird. 

Bei den Fahrtkosten hatte ich drei Zeiträume angegeben. Ich habe die Anzahl der Tage und auch die Kilometer angegeben. Allerdings nicht den Grund, das der eigentliche Weg gesperrt war. Ich dachte einfach, das sie wenn fragen bzw. man es sich denken könnte, da das ein sehr großes Problem hier in der Umgebung war (Sperrung der Schiersteiner Brücke).

Werde dann wohl doch mal dort anrufen. Wollte nur einfach mal fragen, da ich nicht ganz doof dort anrufen wollte.

Ich habe nun angerufen und es hat sich alles geklärt. Der Computer, der meine Steuererklärung gescannt hat, hat die Anlage mit den Fahrtkosten anscheinend nicht gescannt bzw. daher wurden diese auch nicht Berücksichtigt. Es wird nun geändert.

Vielen Dank an alle für die Antworten.

Woher soll das Finanzamt wissen, dass du verkehrsbedingt eine andere Strecke fahren musstest? Und woher soll es wissen, wie lange das der Fall war?

Diese Info musst du dem Fiskus schon geben.

Zwar wäre das Finanzamt von Gesetzes wegen verpflichtet gewesen, dich vor Erlass des Bescheides zu fragen, wie du auf die höheren Fahrtkosten gekommen bist (§ 91 Abs. 1 Satz 2 AO) - aber diese gesetzeskonforme Verfahrensweise hält den Laden nur (nach Meinung des Fiskus: unnötig) auf und so übergeht man sie einfach, zumal das Gesetz ebenfalls die Möglichkeit vorsieht, das im Einspruchsverfahren wieder geradezubiegen, falls du Einspruch einlegst. Man könnte auf die Idee kommen, die heimliche Hoffnung bereits des Gesetzgebers sei es gewesen, dass die Leute zu faul sind, Einspruch einzulegen; aber bestätigt findet man diese Annahme natürlich nirgends.

Wenn du also der Meinung bist, dein Steuerbescheid sei in diesem Punkt falsch, gibt's für dich nur eins: Finanzamt anrufen, nach dem Grund der Kürzung der Fahrtkosten fragen und dann entscheiden, ob du Antrag auf schlichte Änderung in diesem Punkt stellst oder Einspruch einlegst.

Vielen Dank für die Antworten.

Begründungen dazu habe ich im Steuerbescheid keine gefunden. Normal dachte ich auch, dass das einem vielleicht mal erklärt wird. 

Bei den Fahrtkosten hatte ich drei Zeiträume angegeben. Ich habe die Anzahl der Tage und auch die Kilometer angegeben. Allerdings nicht den Grund, das der eigentliche Weg gesperrt war. Ich dachte einfach, das sie wenn fragen bzw. man es sich denken könnte, da das ein sehr großes Problem hier in der Umgebung war (Sperrung der Schiersteiner Brücke).

Werde dann wohl doch mal dort anrufen. Wollte nur einfach mal fragen, da ich nicht ganz doof dort anrufen wollte.

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@Svenja289

Die fragen nicht, wenn einer einen zu weiten Arbeitsweg angibt. Die nehmen ihren Routenplaner, googeln die kürzeste Straßenverbindung und stellen fest: Aha, wieder einer, der bescheißen wollte - mit mir nicht, Freundchen! Rotstift raus - Zack! - gestrichen.

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@blackleather

Weiß ja nicht, ob man wirklich davon ausgeht, das jemand bescheißen möchte, wenn jemand 40Tage einen anderen Weg angibt und das restliche Jahr, die eigentlich richtigen Kilometer.

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@Svenja289

Die Finanzbeamten haben gar nicht die Zeit, so tiefgründige Überlegungen anzustellen, wenn sich die Aktenberge vor ihnen stapeln. Da zählen nur Erfahrungswerte: Im Durchschnitt ist bei 70 % der Steuerpflichtigen der Arbeitsweg 5 bis 8 km länger als die kürzeste Straßenentfernung, und davon können bei genauer Betrachtung 90 % keine Begründung angeben.

Und der Rest kann sich ja einfach geirrt haben.

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(§ 91 Abs. 1 Satz 2 AO)

Noch anderser:

Der Einspruch lässt sich ja nun kaum auf § 91 stützen, deshalb greife ich hier lieber zur Keule des § 121 - insbesondere Absatz 2 Nummer 2.

Dann kommt wenigstens die Begründung und man läuft nicht Gefahr, irgendwas hinzuschreiben, was eventuell nach hinten losgehen könnte.

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Steuererklärung: Verlustvortrag bei Student mit Gewerbe und kurzfristiger Beschäftigung, ist das möglich?

Hallo,

Bräuchte bitte kurz Hilfestellung bei der Steuererklärung:

-Ich bin noch Student im Erststudium und

-habe ein Gewerbe (mit Kleinunternehmerregelung) - momentan noch ohne Einnahmen aber mit Ausgaben (ca. 300 Euro)

-außerdem bin ich einer kurzfristigen Beschäftigung nachgegangen (ca. 1300 Euro, Steuer 10 Euro, Mindestvorsorgepauschale ca. 150)

-habe ein unbezahltes freiwilliges Praktikum geleistet (mit nicht unerheblichen Fahrtkosten)

-online per Online-Mikrojobbing ca. 80 Euro Einnahmen gehabt

-und zahle ca 80 Euro/Monat für die studentische Krankenversicherung (AOK) außerdem noch eine private Haftpflicht (40€/jahr) und eine private Kranken-Zusatzversicherung (250 €/Jahr)

  1. Da Erststudium kann ich ja Aufwendungen fürs Studium nicht als Werbungskosten, sondern nur als Sonderausgaben absetzen, was nichts bringen würde, da Gesamteinnahmen unter Steuerfreibetrag und kein Verlustvortrag. Oder? Und: Gilt das auch für die Versicherungen- Ist also Anlage Vorsorgeaufwand hinfällig?

  2. Kann ich den Verlustvortrag für Fahrtkosten (Werbungskosten) zur kurzfristigen Beschäftigung und zum Praktikum (je ca 900 Euro, Einfache Strecke, 0,30€/Kilometer) anwenden? Wenn ja wo kann ich beide eintragen (nur ein Block für "erste Tätigkeitsstätte" in Anlage N)? Kann ich überhaupt was rausholen, außer die 10 Euro Steuer 2014 ? Kann ich dann alle Werbungskosten addieren?

  3. Muss ich Mikrojobbing (Honorar) angeben, wenn ja wo ? Anlage G oder Anlage S?

  4. Ich fülle den Mantel (Einkommensteuererklärung und "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" angekreuzt) sowie die Anlagen N, G und evtl Vorsorge und S aus, Umsatzsteuererklärung Seite 1 , sowie formlose EÜR, Belege erst nach Aufforderung, richtig? Was habe ich dann vergessen?

Und: Zwischenzeitlich war ja auch das Erststudium als Werbungskosten absetzbar - Kann ich also mit freiwilligen Steuererklärungen bis 2013 einen Verlustvortrag für 2015 oder 2016 erreichen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

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ich habe vor kurzem meine Steuererklärung abgegeben, diese Woche kam der Bescheid ich soll 380€ Nachzahlung leisten. Beim genaueren hinsehen habe ich gemerkt das mir 1460€ Werbungskosten gestrichen wurden.

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