Definition von "Einkommen"?

Liebe Leute,

ich habe aktuelle diverse Formulare auszufüllen (Kindergeldkasse, Krankenkasse etc.), in denen nach dem "Einkommen" gefragt wird. Dabei wird entweder nicht, oder widersprüchlich definiert, was damit gemeint sein soll.

Nach dieser Antwort: https://www.finanzfrage.net/frage/was-genau-ist-das-zu-versteuernde-einkommen

werden von den "Einkünften" (aus nichtselbst. Arbeit = Bruttolohn) die Werbungskosten abgezogen. Dazu kommen dann weitere Einkünfte (zB aus Gewerbe, Vermietung /Verpacktung etc.) und man erhält die "Summe der Einkünfte".

Davon werden dann Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen etc. abgezogen und man erhält das "zu versteuernde Einkommen".

So weit, so verständlich. Das deckt sich auch mit meinem Steuerbescheid und ist für mich nachvollziehbar. Danach ist also das Einkommen NICHT mein Bruttolohn.

Im Formular der Krankenkasse (TK) wird nach dem "Einkommen" gefragt. In den Erläuterungen heißt es dann aber: "zB. Bruttolohn oder Gewinn aus selbst. Tätigkeit ...".

Dabei sind ja schon diese beiden nicht vergleichbar, da beim Gewinn ja schon alle Kosten abgezogen sind, beim Brutto aber eben noch nicht. Oder verstehe ich da was falsch?

Im Beihilferecht lese ich: "... Die Aufwendungen des Ehegatten sind nicht beihilfefähig, wenn dessen Einkünfte ... einen Gesamtbetrag von 17.000 Euro übersteigen." Wohlgemerkt: "Einkünfte", nicht "Einkommen"!

Meine Frau ist selbstständig. Nach der Definition der Krankenkasse wäre hier also der Gewinn entscheidend. Nach der Definition, die ich aus dem Steuerbescheid ableite (und die auch der Antwort hinter dem Link oben zugrundeliegt), wären aber praktisch alle Einnahmen (ohne Berücksichtigung von Kosten) "Einkünfte", also quasi das "Bruttogehalt".
Das wäre ja nun ein entscheidender Unterschied!

Wer weiß darauf eine vernünftige Antwort?

Danke und Gruß

Thomsen

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Du hast völlig richtig erkannt, dass der Begriff "Einkommen" im Sozialrecht nicht denselben Inhalt hat wie im Steuerrecht.

Deshalb kann man die entsprechende Zahl, wie sie sich im Steuerrecht ergibt, nicht einfach auf sozialrechtliche Zwecke übertragen. Vielmehr muss das "Einkommen" je nach dem maßgeblichen Zweck (Kindergeld, HartzIV, Wohngeld usw.) für das Sozialrecht nach den dort geltenden Regeln neu und eigenständig ermittelt werden.

Mitunter wird man dann sogar darauf stoßen, dass bei einzelnen Einkunftsarten bspw. Einkommen und Einnahmen völlig gleichgesetzt werden, bei anderen - innerhalb derselben Sozialrechtssparte! - wiederum nicht.

Lösen kann man das Problem nur, wenn man den Sinn der entsprechenden sozialrechtlichen Rechtsgrundlage (z.B. SGB II, SGB IV) hinterfragt und feststellt, worauf die Gesetzgeberin mit der entsprechenden Vorschrift hinaus wollte.

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Ein stiller Gesellschafter werde ich nicht denn wäre ich Miteigentümer ohne Stimmrecht in der Firma eingetragen

Stille Gesellschafter sind keine "Miteigentümer ohne Stimmrecht". Sie sind überhaupt keine Eigentümer.

Ich will nur investieren

Das tut ein stiller Gesellschafter.

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Zu allen vorstehenden und nachfolgenden Antworten wollen wir eine nicht unerwähnt lassen:

Die Möglichkeit der Untätigkeitsklage gem. § 46 FGO nach Ablauf von mindestens 6 Monaten unter den dort genannten Voraussetzungen.

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Ich hoffe, ihr rechnet vorher alle damit in Betracht kommenden Kostenpositionen durch, z.B. auch die Notarkosten, die sich nach dem Gegenstandswert des Kaufvertrages richten.

Ferner erinnere ich an § 42 AO, der eure Konstruktion ins Leere laufen lässt, sobald das Finanzamt auf die tatsächlichen Wertverhältnisse aufmerksam wird.

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Einleitend frage ich mich, was die Frage hier noch soll, wenn das Gericht bereits gedonnert hat. Geht es Ihnen jetzt um die Begründung des Berufungsantrags gegen das Urteil?

Nun zum Ausgangssachverhalt:

Also zuerst hat der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer ein Gehalt gezahlt und die darauf entfallende Lohnsteuer ordnungsgemäß an das Finanzamt abgeführt. Dann hat der Arbeitnehmer das (vermutlich Netto-)Gehalt an den Arbeitgeber zurückgezahlt und der will jetzt von ihm auch noch die Lohnsteuer haben. Hab ich das so richtig verstanden?

Falls ja, ist die Antwort auf die Frage, ob der Arbeitnehmer zu dieser Zahlung verpflichtet sei, die folgende:

Wenn der Arbeitgeber den Gehaltsanspruch des Arbeitnehmers korrigiert, dann tut er dies im Rahmen der Gehaltsabrechnung. Daraus ergibt sich, dass auch die von ihm gegenüber dem Finanzamt anzumeldende Lohnsteuer sich nachträglich ändert (verringert). Hieraus wiederum folgt, dass der Arbeitgeber im Monat der Korrektur entsprechend weniger Lohnsteuer für seine Arbeitnehmer an das FA abzuführen hat oder sogar welche von dort erstattet bekommt. Damit ist der Lohnsteuer-Rückzahlungsanspruch des Arbeitgebers aber auch schon vollständig befriedigt und er hat keine Grundlage, dieselbe Zahlung nochmals vom Arbeitnehmer zu verlangen.

Anders ist es nur, wenn die Korrektur der Lohnabrechnung nicht mehr möglich ist, weil z.B. das Arbeitsverhältnis nicht mehr besteht.

woher wissen Sie das

Ich lese im Gesetz statt im Internet.

wo steht das ??

In § 41c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 sowie Abs. 3 EStG.

Ein Gericht hat mich zur Rückzahlung der Lohnsteuer an den Arbeitgeber "verdonnert".

Falls es so ist, hat das Gericht (Arbeitsgericht?) garantiert auch eine Begründung zu seiner Entscheidung geliefert. Die würde auch hier zur Erhellung des Sachverhalts beitragen.

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Wenn Sie mich schon direkt ansprechen und sich nach einer Aussage von mir erkundigen, sollten Sie wenigstens auch zitieren, worauf Sie sich überhaupt beziehen. Das ist hier schließlich kein Chatroom und ich kann mir nicht merken, zu welchem Alias ich in den letzten hundert Jahren was genau gesagt habe.

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Wenn er nicht für den Rest seines Lebens immer unter dem Damoklesschwert der Vollstreckung leben will, sollte er zumindest versuchen, so schnell wie möglich die Hauptschuld zu tilgen. Dabei sollte er gegenüber dem Finanzamt auch darauf zu bestehen versuchen, dass alles, was er bezahlt wird, auf die Hauptschuld angerechnet wird und nicht etwa auf die Kosten und Zinsen. Ich sage "sollte ... zu bestehen versuchen", weil das Finanzamt, wenn er ein solches Ansinnen vorträgt, nicht verpflichtet ist, das Geld anzunehmen, sondern darauf bestehen kann, dass Kosten und Zinsen zuerst getilgt werden.

Gelingt es ihm hingegen, das Finanzamt davon zu überzeugen, dass innerhalb kürzester Zeit die Hauptschuld getilgt wird, und ist diese schließlich bezahlt, dann hat er berechtigte Aussicht, dass das Finanzamt sich darauf einlässt, die verbliebenen Kosten - mindestens teilweise - niederzuschlagen.

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Das Gegenteil von Liebhaberei ist Gewinnerzielungsabsicht. Wenn die fehlt, muss das Finanzamt Verluste nicht (mehr) berücksichtigen.

Aus dem, was du schilderst, lässt sich schlussfolgern, dass deine hauptberufliche Selbstständigkeit vielleicht noch Gewinne gebracht hat, die nebenberufliche aber nicht mehr. Es gäbe für einen vernünftigen Menschen also keinen Grund, diese verlustbringende Tätigkeit fortzuführen. Wenn du es dennoch tust - deine Sache.

Dann kannst du aber nicht erwarten, dass der Staat dies auch noch subventioniert. Deshalb geht das Finanzamt (wohl zutreffend) davon aus, dass mindestens die objektive Möglichkeit, diese Verluste in Zukunft wiederum durch Gewinne zu neutralisieren, fehlt - also auch die Gewinnerzielungsabsicht deinerseits.

Wenn dies zutrifft, ist das Handeln des Finanzamts korrekt.

wie vorgehen?

Gewinne machen.

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Wenn ich jetzt eine Wohnung kaufe für 100000 und für 5000/ Jahr vermiete, dann muss ich doch nicht alles versteuern, oder?

In den meisten Fällen nicht.

Kann doch auch was von den 5000 Euro Einnahmen abschreiben, nicht?

Nein. Aber du kannst die zur Erzielung der Einnahmen notwendigen Kosten (im Steuerrecht "Werbungskosten" genannt) abziehen.

Wieviel denn?

Wie hoch deine Werbungskosten sind, weißt du doch nur alleine. Es gibt dafür weder eine Obergrenze noch irgendwelche Pauschalen.

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Einerseits hast du eine Betriebseinnahme (entweder 1.000 EUR oder 840,37 EUR; je nachdem, ob du MWSt.-pflichtig bist oder nicht).

Andererseits musst du den Restbuchwert der Drohne ausbuchen, weil die Drohne ja nicht mehr da ist. Und ab der Ausbuchung gibt es auch nichts mehr abzuschreiben.

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Deshalb Ausweitung der Räume in Eigennutzung des ET auf das DG im Jahre 2015.

Wenn die Räume selbst genutzt werden, besteht doch offensichtlich keine Vermietungsabsicht. Etwas, das nicht existiert, kann man auch nicht nachweisen.

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Die Argumentation, für einen bei einer Bank - also in der Wirtschaft! - Tätigen sei kein Zusammenhang zwischen einem BWL-Studium und seinem Beruf zu erkennen, wirkt schon sehr befremdlich. Es scheint, als studiere jemand nach Ansicht des Finanzbeamten BWL, um anschließend Pfarrer o. dgl. zu werden.

Ich bin sicher, dass du dich spätestens im Finanzgerichtsverfahren mit einer entsprechenden Argumentation durchsetzen könntest.

Wie weise ich sowas nach?

Argumentativ würde ich folgendermaßen vorgehen:

1) Darlegen, welche beruflichen (evtl. sogar bereits konkreten?) Einsatz- und Aufstiegschancen sich dir mit dem angestrebten Abschluss bieten.

2) Anhand konkreter Lehrinhalte und Fachthemen des Studiums beispielhaft zeigen, welche Bezüge zu deiner bereits jetzt ausgeübten Tätigkeit existieren oder wie du das neu erworbene Wissen bereits jetzt konkret anwenden kannst.

3) Falls deine jetzigen Arbeitgeber ein konkretes Interesse an deinen Studienfortschritten haben (z.B. indem sie dich regelmäßig darüber berichten lassen, indem sie dir bezahlte Freistellung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Uni gewähren usw.), darlegen, worin sich dieses ausdrückt.

Das dürfte genügen.

Kann ich dagegen Einspruch einlegen?

Du hast leider nicht erwähnt, in welchem Stadium sich deine Steuerveranlagung befindet.

Hat das Finanzamt lediglich die Absicht geäußert, die Studienkosten nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen und dazu um deine Stellungnahme gebeten? Dann kannst du nicht Einspruch einlegen, weil es ja gar keinen Verwaltungsakt mit Rechtswirkung nach außen gibt, der anzufechten wäre. Die bloße Absichtsäußerung einer Behörde ist kein Verwaltungsakt.

Oder gibt es bereits einen Steuerbescheid, in dem die Werbungskosten nicht berücksichtigt sind? Das ist allerdings ein Verwaltungsakt und dann findest du an seinem Ende auch eine Rechtsbehelfsbelehrung, der du entnehmen kannst, dass dagegen Einspruch eingelegt werden kann (und sollte).

Sollte ich vielleicht jetzt lieber einen Steuerberater kontaktieren?

Bis dahin schaffst du das noch selbst.

Sogar ein Finanzgerichtsverfahren könntest du in der 1. Instanz ohne Steuerberater führen. Erst vor dem Bundesfinanzhof müsstest du durch einen StB oder RA vertreten sein.

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Auf dem Amt kann uns das keiner erklären. Würde mich freuen wenn mir hier jemand helfen könnte.

Du gehst also davon aus, dass Internetnutzer klüger sind als die fachlich zuständigen Behörden.

Danke für das Kompliment; dann will ich es mal versuchen:

Mein ist Steuerklasse 3 und ich in Teilzeit 5.

Das liest sich für mich so, als ob dein "", für den du wohl keine Bezeichnung angeben willst, überproportional mehr verdient als du. Da er aber die allergünstigste Lohnsteuerklasse 3 gewählt hat, zahlt er nur unterproportional mehr Steuern im Vergleich zu diesem Einkommen.

Du zahlst zwar aufgrund der Lohnsteuerklasse 5 überproportional Lohnsteuer, aber diese wird auf der Basis deines Teilzeiteinkommens berechnet, macht also insgesamt nicht sehr viel aus.

Im Verhältnis zu eurem gesamten Arbeitslohn habt ihr also deutlich zu wenig Lohnsteuer bezahlt. Möglicherweise habt ihr außerdem noch weitere Einkünfte aus anderen Einkunftsarten, die bislang völlig unversteuert sind und auf die also auch noch Steuer zu erheben ist; davon hast du allerdings nichts erwähnt.

Da ihr aber zu wenig Steuer vorausgezahlt habt, ist es doch nur folgerichtig, dass ihr die jetzt eben nachzuzahlen habt. Wenn ihr künftig mehr vorauszahlen wollt, dann wählt doch die LSt.-Klassenkombination 4/4.

Nun haben wir das dieses Jahre das erste mal das FA 700 EUR Rückzahlung fordert.

Eine Rückzahlung kann doch logischerweise nur auf etwas anfallen, das man zuvor erhalten hat und nun zurückgewähren muss. Was soll das denn sein, was das Finanzamt euch zuvor gezahlt haben soll und jetzt zurückfordert?

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Zu unterscheiden ist hier zwischen der zivilrechtlichen Behandlung und der umsatzsteuerlichen Behandlung der Angelegenheit, die sich aber beide gegenseitig bedingen. Außerdem muss man wissen, dass bei einem sog. "Kleinunternehmer" i. S. d. § 19 UStG die Leistung nicht etwa umsatzsteuerfrei ist; vielmehr fordert das Finanzamt die Umsatzsteuer nur nicht ein.

Zivilrechtlich gilt: Vertrag ist Vertrag. Das, was als Preis gem. Vertrag vereinbart ist, soll i.d.R. nach dem Willen der Vertragsparteien der Endpreis sein. Das heißt, wenn Umsatzsteuer, dann soll sie i. d. R. in dem Endpreis enthalten sein und nicht "oben drauf" kommen.

Das wird in eurem Fall nicht anders gewesen sein, zumal nicht anzunehmen ist, dass du dir als Verbraucher über etwa in dem Rechnungsbetrag enthaltene Umsatzsteuer überhaupt Gedanken gemacht hast. Der Irrtum war also einseitig auf Seiten des leistenden Unternehmers.

Damit ist dieser Irrtum als einseitige Erwartung einer Vertragspartei aber für dich unerheblich (BGH NJW 1967, 1082; NJW-RR 1986, 708) und der Unternehmer kann von dir nichts nachfordern.

Der Unternehmer wird nun vielmehr aus dem, was er von dir erhalten hat, die Umsatzsteuer herausrechnen müssen (§ 10 Abs. 4 UStG).

Du solltest ihn aber nicht einfach "im Regen stehen" lassen, sondern ihm wenigstens mitteilen, weshalb du seinen Anspruch nicht anerkennst und als unbegründet zurückweist.

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Kommt drauf an.

Wenn du das Haus selbst entkernt hast und anschließend nur den Bauschutt entsorgst, ist die Entsorgung nicht absetzbar.

Hast du hingegen einen Handwerksbetrieb engagiert, dessen vertragliche Hauptleistung in der Entkernung (und ggf. weiteren Sanierungsarbeiten) des Hauses bestand, dann ist die Bauschuttentsorgung Nebenleistung zu dieser Hauptleistung. Da die Sanierung selbst unter § 35a Abs. 3 EStG fällt, ist dann folglich auch die Bauschuttentsorgung begünstigt. Da dabei kein Material verwendet wird, sondern es sich um eine reine Dienstleistung handelt, gibt es auch keine Einschränkung in Bezug auf den in Rechnung gestellten Betrag (abgesehen von dem allgemeinen Höchstbetrag von max. 1.200,00 € Steuerersparnis).

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Deine Tochter wird weder mit dir noch mit deinem Mann zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Sie muss deshalb eine eigene Einkommensteuererklärung abgeben.

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  1. Die 20.000 Euro wären im Falle der Vermietung Werbungskosten; jedoch nicht unmittelbar und sofort, sondern sie stellen Anschaffungskosten dar und sind deshalb über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der erworbenen Wohnung zu verteilen und als Absetzungen für Abnutzung geltend zu machen.
  2. Du könntest dich an den Rechtsanwalt wenden. Er wird dir bestätigen, dass die Steuerforderung des Finanzamts rechtens ist. Also könntest du auch gleich bezahlen und die Kosten für den Rechtsanwalt sparen.
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Stimmt das?

Ja, das stimmt.

Nur eine Rechnung an die Babysitterin stellen?

Wieso willst du der Babysitterin eine Rechnung stellen? Dafür, dass sie bei deinem Baby sitzen darf?

Müsste nicht umgekehrt sie dir eine Rechnung stellen und du sie dafür bezahlen? Wie sonst willst du denn Kosten haben, die du "von der Steuer absetzen" willst?

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Die Zahlung ist als außergewöhnliche Belastung in der Einkommensteuererklärung 2017 geltend zu machen.

Nur die Vorauszahlung einer Behandlung, die sich über mehrere Jahre erstreckt, wäre ein Gestaltungsmissbrauch (FG München 12.05.2014 - 7 K 3486/11).

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