In den Antworten wurde vergessen, dass bei Inflation und Wertsteigerung des Hauses, deine Geschwister kein Anrecht auf die Wertsteigerung haben, nicht dass deine Gsechwister dann plötzlich 60000 anstelle von 45 Tausend möchten.

Die Renovationskosten sollten auch noch geregelt werden. Wer übernimmt kleine und wer grössere Renovationskosten. Normalerweise muss der Eigentümer die Renovationskosten übernehmen, wenn jedoch deine Eltern ein Wohnrecht bekommen, sollten deine Eltern die kleineren Renovationen übernehmen, bitte Betrag im Vertrag angeben bis zu welchem Geldbetrag. Du hast nicht geschrieben welches Baujahr das Haus hat, 1 % Abnützung pro Jahr vom Hauswert musst du auf jeden Fall für Renovationen einrechnen. Wenn schon länger nichts erneuert wurde, könnte es später Überraschungen für dich geben. In 10 Jahren sind 20'000 als Abnützung einzuplanen.

Eine Bank gibt nur dem Eigentümer eine Hypothek. Falls das Haus jetzt noch nicht auf dich überschrieben werden kann, müsstest du ein anderes teureres Darlehen aufnehmen. Die Frage ist, ob die Hypothek eine feste Laufzeit hat. Dann wartet man am besten bis die Festhypothek abgelaufen ist.

Wenn du etwas Bargeld hast, kannst du den Eltern ein Darlehen geben.

D.h. deine Eltern können bei der Bank die Schuldner bleiben, und du machst mit den Eltern einen Darlehensvertrag wo du als Darlehensgeber und die Eltern die Darlehensnehmer sind. Konditionen und Vertrag kannst du mit den Eltern machen ohne dass dies von einem Notar beglaubigt werden muss. Du hast ja dann die Ueberweisungsquittung der Bank zum Vertrag auch noch.

Die Zahlungen und der Zeitpunkt (z.B. nach dem Tod der Eltern) der Auszahlungen an deine Geschwister sollten im Erbschaftsvertrag genau geregelt werden.

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Wohnungskauf in München: Finanzierung, Eigenkapital, Vorgehensweise...?

Liebe Mitglieder,

ich möchte mich erstmal vorstellen, ich heiße Lisa, bin 28 Jahre alt, Studentin und wohne in München. Aktuell suche ich mit meinen Eltern (bereits in Rente) eine Immobilie (Wohnung) zur Kapitalanlage bzw. ganz eventuell auch für mich zur Eigennutzung. Da das mehr oder weniger Neuland für uns alle ist, hoffe ich hier vllt ein paar nette Tipps oder Hilfen von Fachkundigen Mitgliedern zu erhalten. Danke schonmal für alle die mir in den Antworten zur Seite stehen ...

Meine Eltern besitzen bereits eine fertig abbezahlte relativ große Wohnung am Rande von München und suchen nun eine weitere Immobilie zum Kauf. Aus einer Anlage verfügen wir über ein Eigenkapital von etwa 100.000 (Ich weiß, nicht soviel für einen Wohnungskauf, aber als Anlage stellt der Immobilienmarkt hier aktuell einfach eine sehr interessante Anlageform dar). Ziel ist es natürlich die Kreditraten weitestgehend aus der Miete zu finanzieren und mit einer monatlichen Zuzahlung von etwa 300€ zu den Mieterträgen, zu bezahlen.

Alles sieht natürlich auf den ersten (Leien-)Blick sehr einfach aus: Immobilie kaufen, der Mieter finanziert die Kreditraten und 10 Jahre später Wohnung wieder mit Gewinn durch Wertsteigerung verkaufen ... Ich weiß aber das es bei weiten nicht so einfach ist, Faktoren wie Rücklagen, Inflation, anfallende Sonderzahlungen, eventuelle Mietausfälle durch Leerstände, die Zinsbindung auf oft nur 10 Jahre, usw. machen das ganze Geschäft zu einem nicht so leichten Unterfangen und lassen einen garantiert schnell in etliche (Schulden-)Fallen treten!

Fragt man Banken und Makler raten diese einem bei den "wunderbaren" Zinsen aktuell sofort zum Kauf, machen dies aber wohl mehr aus Eigeninteresse, als das sie die genaue Lage und Umstände der Käufer durchdenken und wirklich die beste Lösung suchen.

Deshalb dachte ich frage ich mal in einem unabhänigen Forum, was Ihr unter den gegebenen Umständen machen würdet, was ihr für Tipps habt. Besonders würde mich interessieren, was würdet ihr mit dem gegebenen Ek plus Kreditsumme maximal für eine Immobilie ausgeben. Dazu sei gesagt das Schnäppchen auf dem Markt nicht wirklich groß vorhanden sind in München.

Viele Grüße, Lisa

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Liebe Lisa

Wenn ihr eine Immobilie findet, die relativ neu ist, dann empfehle ich zum Kauf. Die neueren Immobilien sind gut isoliert (heisse Sommer und weniger Heizkosten im Winter) und die Bewohner haben immer angenehme Temperaturen. Ein schönes Objekt kann man immer wieder verkaufen ohne grossen Verlust vielleicht auch ohne grossen Gewinn, weil zu teure Wohnungen auch für andere Menschen finanziell schwer tragbar sind. Wer reich ist, wird sich ein Haus kaufen und keine Wohnung, diese Leute fallen als Käufer weg.

Risiko: Schlechte schwierige Mieter erhalten wo man ständig Ärger hat. Viele Reparaturen, falls das Objekt schon älter ist.

Der Hypothekarzins kann steigen, die Hypothek gestaffelt aufnehmen, also z.B. die Hälfte vielleicht für 3 Jahre und die andere Hälfte für 5 Jahre binden.

Positiv: Bei einer Immobilie als Anlage kann der Wert nicht nicht über Nacht plötzlich herunterfallen, wie das bei Aktien passieren kann.

Nach meiner Meinung hat es jedoch nur einen Sinn eine Immobilie zu kaufen, wenn du später selber in der Wohnung wohnen möchtest. Auch eine Eigenbedarfskündigung kann von den Mietern hinausgezögert werden. Es ist sehr schwierig Mietern zu kündigen, wenn du schwierige Mieter hast, dann musst du dich damit abfinden. In Deutschland sind die Mieter extrem geschützt.

Schaut Euch mal um, was auf dem Markt erhältlich ist, die Entscheidung müsst ihr selbst treffen. Ich habe einen Fonds als Anlage und dieser hat von 2012 bis jetzt 40 % zugenommen. Ich habe nichts damit zu tun und bin sehr zufrieden mit der Fondsverwaltung. Wenn es einen Aktiencrash gibt wird auch mein Fonds wieder herunterfallen, deshalb habe ich auch eine Immobilie (Risikoverteilung) und habe leider extrem schwierige Mieter erwischt.

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Es gibt Besseres als Anlageobjekt als eine Gewerbeimmobilie, wo du mit Mietern Schwierigkeiten erhalten kannst. Etwas neueres kann man wieder verkaufen, wenn es hingegen eine ältere Immobilie ist......dann kann der Wert plötzlich sinken, weil die Immobilie gar niemand will. Hast du bereits ein Eigentum, welches du selbst bewohnst?

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Ich bin aus der Schweiz, deshalb bin ich nicht sicher ob mein Rat in Deutschland funktioniert.

Ich würde die Wohnung dem Sohn verschenken und das Nutzniessungsrecht behalten mit einem notariellen Schenkungsvertrag wo Sie, ihr Sohn und der Notar unterschreiben. Dann gehört Ihnen die Wohnung nicht mehr und was man nicht besitzt, kann nicht weggenommen werden.

Oder Sie verkaufen die Wohnung dem Sohn zu einem günstigen Preis und er vermietet diese an Sie zu einem Preis wo der Staat auch zahlt, wenn Sie in den Genuss von Sozialleistungen geraten. Das Existenzminimum kann niemand pfänden. Vielleicht kann der Verkaufspreis im Vertrag so angesetzt sein, dass dieser den Mietzins für 2 oder mehr Jahre deckt und daher nicht überwiesen werden muss. Dies müssen Sie mit ihrem Notar besprechen, welche Möglichkeiten es gibt. Den Notar benötigen Sie ja sowieso für den notariellen Vertrag.

Dritte Möglichkeit: eine GmbH zu gründen und die Wohnung in den Besitz der GmbH zu bringen ist komplizierter, ob der Sohn diese GmbH gründen muss damit er die Wohnung bekommt weiss ich nicht. Sie brauchen auf jeden Fall eine juristische Abklärung. Eine GmbH kann ja auch Konkurs gehen.

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Ich bin aus der Schweiz, deshalb bin ich nicht sicher ob mein Rat in Deutschland funktioniert.

Ich würde die Wohnung dem Sohn verschenken und das Nutzniessungsrecht behalten mit einem notariellen Schenkungsvertrag wo Sie, ihr Sohn und der Notar unterschreiben. Dann gehört Ihnen die Wohnung nicht mehr und was man nicht besitzt, kann nicht weggenommen werden.

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Umkehrhypothek - faire Modelle oder Varianten gesucht! Wer macht mit?

Bin mit ca. 60 Jahren für einen Kredit für Kernsanierung und Ausbau meines geräumigen Hauses am Rande einer Großstadt wohl zu alt und für eine Umkehrhypothek wohl nicht alt genug, um mit einer Bank in ein faires Geschäft zu kommen.

Mein Haus hat 160 qm, lässt sich mit relativ geringem Aufwand in 2 Wohnungen aufteilen, verfügt bereits über Dusche mit WC im ausgebauten Dachgeschoss, große Küche mit Esszimmer (aufteilbar) neben komplettem Bad.

Im derzeit unrenovierten Zustand ist es auf ca. 500 T € zu taxieren. Die im Grundbuch mit 320 T € eingetragene Grundschuld ist zu 90% getilgt, die verbleibende Restschuld beträgt 32 T €. Aktuell bewohne ich das Haus alleine, möchte jedoch - am liebsten nach Renovierung - ca. 70-75 qm vermieten und dem Mieter Gartenmitnutzung anbieten.

Das Haus ist nicht verschattet, daher für eine Solaranlage geeignet, die ich gerne installieren möchte, aus ökologischen Gründen wie auch zu langfristig ökonomischem Nutzen, wodurch ja u.a. die Nebenkosten erheblich sinken würden und auch sonst eine gewisse Unabhängigkeit von fremder Energie entstünde.

Die Kosten für ein Darlehen für eine - auch energetische - Sanierung (neue Heizung, neues Dach, neue Fenster, neue Fußböden) und eine Renovierung könnten durch die Einnahmen aus der Vermietung - in unserer sehr gefragten Wohngegend leicht und langfristig möglich - getragen werden.

Mein nur mit geringer Restschuld belastetes Haus mit schönem Garten sehe ich schon als beachtliches Eigenkapital an, das ich - gerade bei den derzeit noch niedrigen Zinsen - sinnvoll für die Zukunft ausbauen möchte, im doppelten Sinn des Wortes, um damit eine sichere, solide Investition in eine saubere, umweltfreundliche Zukunft zu erschaffen, über meinen Tod hinaus. Für die Planung, Koordinierung und Durchführung habe ich - dank meiner Lebens- und Berufserfahrung - vertrauenswürdige und kompetente Freunde, die mich unterstützen.

Ich denke, es sollte eine vernünftige Lösung geben, um die Lücke zwischen "zu alt für Immobilienkredit mit langer Laufzeit" und "zu jung für Umkehrhypothek mit sattem Gewinn für den Kreditgeber" geben, eine win-win-Situation.

Die - bislang noch als Problematik bestehende - Thematik wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg bereits vor einiger Zeit erkannt. Soweit für mich zu eruieren, ist auch dort bisher kein wirklich faires Modell bekannt.

Sobald ich in Frage kommende Kreditgeber bzw. Projektteilnehmer für eine faire Beteiligung (Finanzierungsinstitut/Bank/Stiftung) für ein entsprechendes Projekt finde, sollten Ideen für eine nachhaltige umweltschonende Zukunft, mit Ansätzen zu Autonomie zu realisieren sein.

Falls jemand Interesse an einer Teilnahme/Begleitung eines solchen Projekts hat oder aber auch Erfahrungen, würde ich mich über Meldungen freuen.

Für konstruktive Beiträge schon mal vielen Dank im Voraus!

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Es steht nirgends ob du Nachkommen hast, welche das Haus erben können.

Für die Kreditfrage musst du die Banken fragen. Falls keine Kinder erben können ist es egal, wenn du einen Teil des Hauses verkaufst ausser du willst irgendwann später mit einer Lebenspartnerin wieder die ganzen 160 m2 bewohnen. Man weiss ja nie.

Bei nur 32 Tausend schulden, sollten doch die Banken einen Hypothekarkredit vergeben bei deinem Beruf wird ja die Rente etwas grösser ausfallen.

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Perfekte Wohnung gefunden, aber Indexmietvertrag - Nehmen oder nicht?

Hallo zusammen,

ich habe nach langer Suche in diesem anstrengenden Wohnungsmarkt die perfekte Wohnung für mich gefunden: Gross, hell, zentral, gut angebunden, schöne Parks in der Nähe, sehr günstige Miete für diese Toplage.

Nun wird es sich wohl aber um einen Indexmietvertrag handeln wird. D.h. dass die Wohnung gemäss Verbraucherpreisindex steigen kann (https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/Verbraucherpreisindizes/Tabellen_/VerbraucherpreiseKategorien.html?cms_gtp=145114_list%253D2%2526145112_list%253D2%2526145110_slot%253D2).

Ich wohne momentan verhältnismässig zentral und sehr günstig, allerdings gefallen mir sehr viele Sachen an meiner aktuellen Wohnung überhaupt nicht, wie etwa die Gegend und die Tatsache, dass ich in meiner merkwürdigen "Küche" gar nicht kochen kann. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl, schon seit meinem Einzug.

In der Neuen stimmt einfach alles. Habe mich sofort in sie verliebt.

Aber ich bin eine Person, die Sachen planen muss und eine gewisse Sicherheit im Leben braucht. Daher ist mir eine günstige Wohnung sehr wichtig, damit ich dort auch langfristig bleiben kann, unabhängig von meinen Einkommensverhältnissen. Da macht mir solch ein Indexmietvertrag etwas Angst, da die Miete potentiell jedes Jahr steigen könnte und ich dann langfristig vielleicht die Wohnung nicht mehr halten kann und auf der Strasse lande.

Hat jemand schon einen Inexmietvertrag abgeschlossen oder Erfahrungen mit Indexmietverträgen gemacht? Sind die Mieterhöhungen durch den Index spürbar? Wie geht ihr damit um, dass die Mietsteigerung wegen der Inflationsrate unvorhersehrbar ist?

Ich bin ganz hin- und her gerissen. Die Wohnung ist so toll, aber dieser Indexmietvertrag macht mir gerade etwas zu schaffen. Habt ihr Ratschläge?

Danke euch.

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Ich habe hier schon geantwortet, dass die Löhne mit der Inflation im gleichen Verhältnis steigen. Wenn die Hypothekarzinsen einmal wieder auf 4 oder 5 % steigen, fährst du mit der Indexmiete besser. Dann steigen nämlich die andern Mieten stärker als der Index. Dann kann dein Vermieter nicht plötzlich extrem aufschlagen sondern muss sich an den INDEX halten. Ich hätte kein Problem mit dem Vertrag, es ist jedoch deine Entscheidung.

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Perfekte Wohnung gefunden, aber Indexmietvertrag - Nehmen oder nicht?

Hallo zusammen,

ich habe nach langer Suche in diesem anstrengenden Wohnungsmarkt die perfekte Wohnung für mich gefunden: Gross, hell, zentral, gut angebunden, schöne Parks in der Nähe, sehr günstige Miete für diese Toplage.

Nun wird es sich wohl aber um einen Indexmietvertrag handeln wird. D.h. dass die Wohnung gemäss Verbraucherpreisindex steigen kann (https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/Verbraucherpreisindizes/Tabellen_/VerbraucherpreiseKategorien.html?cms_gtp=145114_list%253D2%2526145112_list%253D2%2526145110_slot%253D2).

Ich wohne momentan verhältnismässig zentral und sehr günstig, allerdings gefallen mir sehr viele Sachen an meiner aktuellen Wohnung überhaupt nicht, wie etwa die Gegend und die Tatsache, dass ich in meiner merkwürdigen "Küche" gar nicht kochen kann. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl, schon seit meinem Einzug.

In der Neuen stimmt einfach alles. Habe mich sofort in sie verliebt.

Aber ich bin eine Person, die Sachen planen muss und eine gewisse Sicherheit im Leben braucht. Daher ist mir eine günstige Wohnung sehr wichtig, damit ich dort auch langfristig bleiben kann, unabhängig von meinen Einkommensverhältnissen. Da macht mir solch ein Indexmietvertrag etwas Angst, da die Miete potentiell jedes Jahr steigen könnte und ich dann langfristig vielleicht die Wohnung nicht mehr halten kann und auf der Strasse lande.

Hat jemand schon einen Inexmietvertrag abgeschlossen oder Erfahrungen mit Indexmietverträgen gemacht? Sind die Mieterhöhungen durch den Index spürbar? Wie geht ihr damit um, dass die Mietsteigerung wegen der Inflationsrate unvorhersehrbar ist?

Ich bin ganz hin- und her gerissen. Die Wohnung ist so toll, aber dieser Indexmietvertrag macht mir gerade etwas zu schaffen. Habt ihr Ratschläge?

Danke euch.

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Die Löhne hinken der Inflation hinten nach. Wenn der Index nach oben geht, gibt es normalerweise für die Arbeitnehmer im folgenden Jahr eine Lohnerhöhung, die Kaufkraft soll ja nicht abnehmen.

Ich denke, dass so die Mieterhöhung immer bezahlt werden kann. Der Index geht ja langsam nach oben und nicht rasant.

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Es ist schon oft vorgekommen, dass etwas verkauft wurde und der Verkäufer nicht der Besitzer war. Auch können noch etliche Handwerker Geld vom neuen Besitzer verlangen also von Dir, wenn du etwas kaufst, wo unklar ist ob alle Handwerkerrechnungen bezahlt sind. Ein Makler verdient nur Geld, dem ist es egal ob der neue Eigentümer Sorgen und zusätzliche Kosten bekommt, so gesehen ist es besser etwas Privat zu erhalten. Aufpassen muss der Käufer.

Ob im Grundbuch noch Lasten eingetragen sind ist zu prüfen, einen Grundbuchauszug per Mail kann gefälscht sein, Lasten abgedeckt usw.

Gauner wollen oft Bargeld und schlagen einen eingeweiten Notar vor. Dann ist die oberste und unterste Note echt und jene dazwischen sind gefälscht.

Frage doch bei der Gebäudeversicherung nach ob so eine Wohnung gegen Hochwasser versichert werden kann. Dann weisst du wie gefährlich der Standort ist.

Lasse dir die Dokumente der Gebäudeversicherung zusenden. Wenn die Verkäuferin nichts hat, ist sowieso etwas faul.

Spricht nur englisch..... das ist verdächtig.

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Noch ein paar Gedanken zur Vorhergehenden Antwort.

Die Eltern kennen den zukünftigen Schwiegersohn vielleicht noch gar nicht. Wenn das Haus alleine der Tochter gehört und die Eltern das Nutzniessungsrecht behalten, dann kann die Tochter und Schwiegersohn für eine andere Wohnung oder ein Haus auf diese Wohnung eine Hypothek aufnehmen und die Eltern müssen den Hypothekarzins bezahlen. Ob die Eltern dann der Tochter so viel Unterstützung geben wollen, muss auch noch überlegt sein. Selbstverständlich wird dann die Bank prüfen, ob die Eltern den Hypothekarzins überhaupt bezahlen können. Vielleicht will die Tochter mit ihrem zukünftigen Ehemann Weltreise machen und deshalb die Hypothek auf die Wohnung erhöhen.

Vielleicht kann notariell geregelt werden, dass die Tochter auf diese Wohnung die Hypothek nicht erhöhen darf. Das müsst ihr vorher noch abklären. Ich habe eine Tante, dessen Ehemann hat das ganze Vermögen, welches meine Tante in Form von Land geerbt hatte verbraucht, die Tante musste ein Grundstück nach dem andern verkaufen.

Wer die Renovationen bezahlt ist auch noch notariell zu regeln im Normalfall ist das der Eigentümer der Wohnung. Wer beschliesst was wie renoviert werden darf, kann man auch noch im notariellen Vertrag festhalten.

Vor dem Notarbesuch muss auf jeden Fall vieles überdenkt werden

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Bei uns in der Schweiz fallen für direkte Nachkommen keine Erbschaftssteuern an. Ihr in Deutschland kennt ja solche Steuern. Von dieser Sichtweise ist es gut, wenn die Wohnung alleine der Tochter gehört und die Eltern das Nutzniessungsrecht haben, dann können die Eltern den Mietzins behalten. Wenn die Tochter mit Familie irgendeinmal an einem andern Ort wohnt aus Gründen z.B. wo ihr späterer Ehemann Arbeit hat.

Ueberlegt sein muss natürlich, ob die Eltern finanziell über die Runden kommen, wenn ein Altersheim bezahlt werden müsste, ob dann der Mietzins der Wohnung reicht. Auf jeden Fall können die Behörden in so einem Fall die Eltern nicht zum Verkauf zwingen, damit ein Altersheim oder ähnliche Pflegekosten bezahlt werden aus dem Erlös der Wohnung, da die Wohnung ja Eigentum der Tochter ist. Ich kenne mich mit dem deutschen Recht nicht aus, ob dann die Tochter finanziell zur Unterstützung der Eltern gezwungen werden kann, weil sie die Wohnung als Vermögen hat.

Ob Deutschland einmal den Freibetrag für Kinder beim Erben nach unten korrigiert, ist auch ungewiss. 19 % Erbschaftssteuer abzuliefern ist happig.

Wenn die Eltern finanziell weniger gut gestellt sind, ist es besser je einen Drittel vom Haus zu ehalten, die Notarkosten werden nicht so hoch sein, wenn die Eltern gestorben sind. Wenn die Eltern finanziell gut dastehen ist das Nutzniessungsrecht vorteilhafter und die Wohnung alleine auf den Namen der Tochter im Grundbuch einzutragen. Ihr müsst alle Gedanken durchspielen um richtig zu entscheiden.

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Das ganze wäre mir zu riskant. Ein Haus zu kaufen, welches nicht einmal ein Gutachter besichtigen konnte, da weisst du gar nicht wie viel die Renovierung kostet. Wenn das Haus sehr preiswert ist, kannst du sogar das höchste Gebot abgegeben haben und der Zuschlag kann dir verweigert werden wenn z.B. die Bank, welche im ersten Rang bei den Gläubigern ist den Zuschlag nicht gewährt.

Ich wünsche dir viel Glück, dass das Haus bewohnbar ist. Es ist ganz alleine deine Entscheidung.

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Vielleicht überzeugst du deine Mutter mit jemandem in Wohngemeinschaft zu wohnen, dann ist jemand da, der die Arbeit um das Haus erledigt und deine Mutter hat eine Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner. Die Mieteinnahmen kannst du für spätere Renovationen zu Seite legen. Es gibt eine Homepage pluswgs dort gibt es suchende Leute und Menschen die ein Angebot auf dieser Seite hochgeladen haben.

Ältere Menschen gegen ihren Willen zu verpflanzen ist eine schlechte Idee.

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Da ist der Mietvertrag nicht eingehalten worden. Die Bedingungen sind nicht erfüllt.

Das sollte ein Kündigungsgrund sein

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Mein Vater hat ein Haus gekauft auf den Namen seiner Schwester, weil er nicht 2 Häuser haben wollte gegenüber seinem Schwiegervater. Das Haus war viele Jahre an Dritte vermietet.

Die Schwester hat dann das Haus einem Sohn von einem Cousin verschenkt. Meinem Vater hat das unheimlich moralisch zu Schaffen gegeben. Alle andern Cousinen, wussten ja nicht, dass ursprünglich mein Vater das Haus gekauft hatte und waren eifersüchtig, weil sie auch etwas von diesem Hausgeschenk haben wollten.

Ich habe die Sache vergessen bis zu deiner Frage, obwohl das Geld mir und meiner Schwester gehört hätte. (Ist etwas mehr als 20 Jahre her). Mein Vater hätte zwar klagen können, er hatte ja die Zahlungsquittungen vom Haus, dann hätte vielleicht seine Schwester ins Gefängnis müssen und das wollte er nicht.

Nach meiner Ansicht ist es gefährlich etwas zu kaufen und dann nicht im Grundbuch eingetragen zu sein. Beweise, dass du die Immobilie bezahlt hast und diese dir gehört wird schwierig sein.

Ich könnte dir einen guten Fonds empfehlen in der Währung Schweizer Franken, kann man hier Privatnachrichten schreiben? Was nützt dir eine Immobilie, wenn du nicht im Grundbuch eingetragen sein willst? Der Fonds hat seit 1. Oktober 2012 wo er gegründet wurde 43 % zugenommen. ER ist jedoch nur für Grossanleger gedacht, welche 75'000 Euro einlegen können anschliessend sind Einlagen von 5000 möglich.

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Ich sage niemandem er soll heiraten. Aber eine Uebelegung wäre es wert. Wenn ihm etwas passiert, würdest du automatisch erben. Wenn es zu einer Trennung kommt, hat er das was er eingebracht hat sowieso zu gut, weil es Eigengut ist.

Bleibt ihr unverheiratet bist du auf die Grosszügigkeit deines Partners angewiesen, ob er einen Teil der Immobilie auf dich im Grundbuch eintragen will. Den Teil für den du finanziell aufkommen kannst.

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Im Brokenhaus etwas kaufen und Geld sparen bis man Möbel kaufen kann. wieso muss die Frendin gleich für 5000 euro Möbel kaufen? Man muss ja nicht alles auf einmal einkaufen. Es gibt noch occasionen bei ebay.....Zeitungsinserate. Manchmal ziehen Leute in eine kleiner wohnung oder sie ziehen mit einem Partner zusammen und verkaufen relativ schöne Möbel zu günstigen Preisen. Es muss doch nicht alles neu sein, wenn man kein Geld hat.

In der Schweiz bezahlen wir für eine Hypothek für ein Haus, (das Haus haftet natürlich) 1.4 % Zins, 2 Jahre fest. Möbel bieten nicht die gleiche sicherheit, deshalb ist der Zins höher. Ich würde nie 7.99 % zins zahlen, ich würde auf die Möbel verzichten bis ich das Geld gespart habe. Aber jeder muss selbst wissen was er will.

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Beachte auch den Kurs. Vielleicht ist es vorteilhafter, wenn du in Deutschland, ev. auch Luxenburg oder Schweiz (Bankgeheimnis) ein USD Konto anlegst und das Geld später in Euro wechselst, wenn der Kurs günstig ist. Nach und nach, nicht alles auf einmal in Euro wechseln. Beabsichtigst du mit dem Geld wieder ein Eigenheim zu kaufen? In der Schweiz haben wir ganz günstige Hypothekarzinsen für 2 Jahre fest 1.60 % und 5 Jahre fest 2.45 %.

In der Schweiz hat unsere Nationalbank eingegriffen und den SFr. gegenüber dem Euro und Dollar abgeschwächt. Also mit Kursschwankungen kannst du viel herausholen. Nicht gleich alles wechseln. Wenn du das Geld nicht sofort benötigst. Metallpreise und Rohstoffpreise sind heruntergefallen, viele Fond sind in Dollar. Vielleicht gibt es Bankberater in Deutschland, die deine Dollars in Fonds anlegen, wo wieder steigen können. Die Wirtschaftskrise wird wahrscheinlich noch eine Weile andauern, an der Börse ist nichts sicher. Ich kenne mich zu wenig aus, mache mir keinen Vorwurf, aber da die Börse unten ist, könnte man vielleicht profitieren. Oder du kaufst in Deutschland wieder eine Immobilie mit Hypothek von der Bank. Immobilien können nicht über Nacht herunterfallen wie Aktien und mit der Inflation, die die EU-Länder haben, könnte die Immobilie auch an Wert zunehmen. Wenn du wieder ein Eigenheim möchtest und wegen der tiefen Hypothekarzinsen ein Angebot von der Schweiz anfordern möchtest, dann kannst du gleich einen teil des Geldes auf eine Schweizer Bank transferieren. Mit online Banking, kannst du damit auch Rechnungen zahlen und nach und nach auf ein deutsches Konto überweisen für deinen Bedarf.

Noch etwas, unsere Schweizer Nationalbank hat viel Geld gedruckt um den SFR abzuschwächen, deshalb können die Banken so günstige Hypothekarzinsen anbieten. Für Schweizer und Immobilien in der Schweiz sind die Zinsen etwas tiefer als für Immobilien in Deutschland (für die Schweizer Banken im Ausland)

Uebrigens wenn du Geld in der Schweiz anlegst, kriegst du die Verrechnungssteuer (35 % vom Zins) zurück, wenn du das Geld in Deutschland als Vermögen versteuerst. Andernfalls müssen Schweizer Banken vom Verrechnungssteuerabzug einen grossen Teil dem deutschen Staat überweisen, wenn du das Geld nicht deklarierst. Wurde erst kürzlich beschlossen.

Grüsse aus der Schweiz

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