Ja das kann man.

Fair gegenüber den Gläubigern wäre es aber, wenn Du trotzdem weiter arbeiten würdest. Auf die Altersrente würde dieses Zusatzeinkommen nicht angerechnet.

Es wäre aber mehr als angebracht, mindestens einen Teil dieses Einkommens Deinen Gläubigern zukommen zu lassen. 

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"Opfer" eines Insolvenzverfahrens wird immer nur der Gläubiger, der auf seiner Forderung sitzen bleibt.

Eine Grundschuld, die keine bestehende Verbindlichkeit mehr besichert, kann gelöscht werden. 

Sollten Deine Eltern noch leben, frag´erst mal diese. 

Sind sie verstorben, würde ich an Deiner Stelle die Bank fragen, ganz unschuldig und ohne Erwähnung von Grundschulden oder sonstigen Sicherheiten, ob für Deine Eltern noch ein Konto besteht und wie hoch dessen Saldo ist.

Ist da nichts mehr offen, kannst Du der Bank den Löschungsauftrag erteilen.

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Hoffentlich steht Dir ein hinreichend großes Eigenkapital zur Verfügung. Ich schätze mal, dass es weniger als 20.000 EUR nicht sein darf. Tische, Stühle, Kaffeemaschine, Bücher, Regale, Beleuchtung, Werbung u.s.w. kosten viel Geld und Kredit von der Bank erhält nur, wer auch Eigenkapital hat.

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Also wenn Du Dir so große (und unnötige!) Sorgen um eine Besteuerung Deines Stipendium machst, dann solltest Du besser gar nicht promovieren. Denn eine Promotion führt meist zu höheren Einkünften und damit zu höherer Besteuerung.

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Bezüglich der USt haben die anderen schon geantwortet.

Du schreibst: "weil ich auf jeden Fall Kleinunternehmer bleiben will!"

Kannst Du dafür eine plausible Begründung geben? Ich dachte bisher immer, jeder Unternehmer wolle wachsen und seine Gewinne steigern. Hast Du Angst vor dem Neid der Nachbarn?

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Der Lieferant wird sich nicht die Mühe machen, Dich wegen eines Geschäfts zu verklagen, welches beide Seiten nicht erfüllt haben.

Besser so, als erst bezahlen und dann von einem unseriösen Lieferanten keine Ware zu bekommen. 

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Nicht selbst abführen, sondern von der Kasse abbuchen lassen.

Die gezahlten Beiträge sind in voller Höhe (im Rahmen der Höchstgrenze) als Sonderausgaben abzugsfähig.

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Umzug Mitte Dezember (Vorjahr), Zahlung Anfang Januar (n. Jahr). Muss für das Zuflussprinzip eine bestimmte Zahlungsfrist auf der Rechnung angegeben werden?

Hallo zusammen,

ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir bei nachfolgender Frage helfen könnten:

Angenommen ich möchte mit einem Umzugsunternehmen am 09.12.2018 aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen. Da ich allerdings aus Gründen meiner bisherigen beruflichen Laufbahn für 2018 kaum zu versteuerndes Einkommen habe, möchte ich diese Rechnung des Umzugsunternehmens erst für das Jahr 2019 bei der Steuererklärung einreichen bzw. bei meinem zu versteuernden späteren Einkommen aus 2019 berücksichtigen.

So wie ich es verstanden habe, gilt bei der steuerlichen Berücksichtigung das sog. "Zuflussprinzip". Für das Finanzamt ist also entscheidend, wann ich die Rechnung per Beleg (Kontoauszug, aus der die von mir geleistete Überweisung ersichtlich wird) bezahlt habe. Angenommen ich mache dies Anfang 2019, dann müsste ich doch alle Kriterien erfüllt haben, sodass ich die Umzugskosten auch für das Jahr 2019 (und nicht für das Jahr 2018) in meiner Steuererklärung berücksichtigen darf, oder?

Jetzt kommt der Knackpunkt: Das Umzugsunternehmen überlegt gerade, als Zahlungsfrist einfach ungefähr diese Formulierung anzugeben: "Zahlbar per Überweisung an IBAN....).

Ist dies gescheit gelöst ODER könnte das Finanzamt dann auch sagen, dass ich zwar 2019 gezahlt hätte (Zuflussprinzip, per Überweisung Anfang 2019, z.B. direkt am 02.01.2019), allerdings die Rechnung kein (!) Zahlungsziel hatte, und ich diese deswegen eigentlich "Zug um Zug" gem. § 271 BGB hätte begleichen müssen, d.h. sofort nach dem 09.12.2018 (Umzugstag) UND damit die Zahlung doch noch 2018 zugerechnet werden würde?

Entschuldigt bitte mein Misstrauen, aber wird mir das Finanzamt durch eine 3 Wochen spätere Zahlung, die dann im neuen Jahr liegt, dies für 2019 nicht akzeptieren, wenn das Umzugsunternehmen eben kein genaues Zahlungsdatum angibt, aus dem ersichtlich wird, dass ich tatsächlich z.B. 21 Tage Zeit hatte, das Geld zu überweisen?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe. Ich danke Ihnen sehr und hoffe, dass meine Ausführungen verständlich und inhaltlich gut nachvollziehbar sind. Vielen Dank :-).

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Beim Zuflussprinzip entscheidet nicht der Zeitpunkt an dem die Forderung entstanden ist, sondern der Zeitpunkt an dem sie beglichen wird. Daher der Name Zuflussprinzip.

Vorsichtshalber sollte man nicht in den ersten 10 Tagen des Januar zahlen.

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Vermutlich hat wjgmuc Recht.

Alternative Möglichkeit:

Dein Freund ist der Vertreter der Mongolei bei der Uno. Das Geld wir in Tugrik (MNT) der mongolischen Währung überwiesen. 2933 MNT sind 1 Euro. Nach Umtausch erhältst Du für jede Million etwa 340 EUR.

Was und wie oft waren Deine Vorleistungen?

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Am besten lassen die Eltern ihre Tochter samt Schwiegersohn mietfrei in dieser Wohnung wohnen. Dafür übernimmt der Schwiegersohn den Unterhalt für seine studierende Frau und die Eltern sind ihre Unterhaltsverpflichtung los.

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht.

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Ist Maklergespräch schon ein bindender Vertrag (Maklerhorror)?

Wir haben ein Haus geerbt, wohnen seit 2 Jahren darin und überlegen, es zu verkaufen. (EFH, 200qm Wohnfläche, 3000qm Grundstück, 60er Jahre, teilrenoviert, ländliches Gebiet im Norden Nds)

Hatten so an 150000 gedacht, der Makler meinte nach Besichtigung, Bauland liege hier bei 8€ +Haus im Rohbaustatus, da Renovierungsbedürftig. Wären ca. 50.000 für uns.

Er machte noch ein paar Fotos und nahm Kopie des Grundbuchs mit und sagte, er wolle für uns ein Angebot ausarbeiten und wir sollten dann überlegen, ob wir es verkaufen wollen.

3 Wochen später rief er an zwecks Besichtigungstermin, er hätte mehrere Interessenten, leider könne der Preis nicht gehalten werden, das Haus angeblich abbruchreif wäre und in diesem Fall der Preis 30.000€ -15.000€ Abbruchkosten -seine Provision wäre.

Er hatte auch unsere Bank informiert (die stehen mit 10.000€ im Grundbuch) und einen Notartermin anberaumt und meinte, wenn alles gut läuft hat ihr noch das Geld für eine Wohnungskaution.

Er hat es so auch in einschlägigen Internetseiten, der Zeitung und im Aushang angeboten und auf das Grundstück ein Schild zu verkaufen gestellt.

Unsere Einlassung, wir wollten so nicht verkaufen, schmetterte er ab mit der Begründung, durch seinen Besuch, die Duldung der Fotos (hatten wir so garnicht mitbekommen), seine Wertermittlung und die Aushändigung der Grundbuchkopien sei ein Vermittlungsauftrag zustandegekommen und wir hätten ihn, da wir keinen konkreten Preis nannten, quasi Verhandlungsvollmacht gegeben.

Makler wären wie Anwälte berechtigt, als Mtiglied der freien Berufe liquidationsberechtigt zu sein..

Wenn wir uns querstellen würde er Kosten in Höhe von 5000€ erheben und sofort das Objekt in den Zwang geben sowie wir hätten mit Schadenersatzforderungen des(r) Käufer zu rechnen.

Er sei Franchisemakler einer großen Organisation und die würden für ihn sein Recht schon eintreiben, wir sollten uns da keinen Illusionen hingeben.

Wir sind geschockt haben jetzt richtig Angst und fragen allgemein, ob das heisse Luft ist oder ob der Makler recht haben könnte und wir für teures Geld einen Anwalt nehmen müssen oder ob wir einfach ignorieren.

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Wenn es so ist, wie Du es schilderst, dann ist dieser Makler unseriös. Ohne schriftlichen Vertrag hat er keine Chance seine Forderung durchzusetzen.

Ich hätte in der Frage sogar seinen Namen genannt.

Warnung: Ich bin kein Jurist. Habe sowas aber immer ohne juristischen Beistand geregelt.

Man kann seine Immobilie auch ohne Makler verkaufen. Setze einfach mal eine Verkaufsanzeige in die Zeitung oder ins Internet und schau was passiert. 

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Leasen ist letztlich immer teurer als kaufen. Das beweist schon die einfache Überlegung, dass je mehr Leute am Verkauf eines Produkts verdienen, desto teurer das Produkt schließlich werden muss.

Oder glaubt irgendwer, dass die Leasinggesellschaft die das Produkt verleast und die Bank, welche die Leasinggesellschaft finanziert für Gotteslohn arbeiten?

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Auf Dauer sind bei solchen Geschäften die Verluste immer höher als die Gewinne. Von der Bank bereits abgeführte Steuern auf gelegentliche Gewinne musst Du Dir dann mühsam erstatten lassen.

Saldo: Verluste und Bürokratieaufwand

Zielgruppe für solche Geschäfte: Einfaltspinsel 

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Soweit erkennbar, ist das ein Riester-Vertrag oder sowas ähnliches.

Wenn das so ist, erfolgt die Anlage in DWS-Fonds mit Ausgabeaufschlägen bis zu 5.5% und hohen internen Verwaltungskosten.

Das schlimmste aber ist der Zusatz "Balance". Der deutet nämlich darauf hin, dass ein großer Anteil der Fondsanlagen verzinslich angelegt wird. Zu vermutlich um die 0,5% Zinsen bei 2,5% Inflationsrate mit steigender Tendenz. 

Wenn Du eine Anlage suchst, um daraus eine Rente zu beziehen, dann sie dir mal den Fonds mit der Kennnummer A2JJ1J an (googeln). Der Fond ist neu und deshalb noch klein, aber die Fondsgesellschaft ist seriös.

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Hi Julia, wenn man als Gesellschafter in eine GmbH einsteigen will, muss man erst mal überlegen, ob das Geschäftsmodel und die Geschäftsleiter dieser Gesellschaft eine hohe Wahrscheinlichkeit bieten, dass künftig ordentliche Gewinne erzielt werden. Als Insiderin sollte Dir diese Beurteilung möglich sein.

Unternehmerische Beteiligungen sind riskant und der Gewinn immer nur die Restgröße aus Erträgen abzüglich aller Kosten. Wenn Du 37.000 EUR in diese Beteiligung investierst, sollten der auf Dich entfallende Gewinnanteil langfristig mindestens 3000 bis 5000 Euro betragen (dabei ist es unerheblich, ob dieser ausgeschüttet wird oder nicht).

Selbstverständlich bleibt Dein Gehalt davon unberührt, es sei denn Du würdest dritte Geschäftsführerin, dann erhöht sich dieses.

Und schließlich muss Du bereit sein, als Mitunternehmerin auch engagierter zu arbeiten. 

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Wenn es so ist, wie Du hier schreibst, dann hat Dein Chef eine Meise.

Suche Dir einen neuen Arbeitsplatz und nimm die von Dir akquirierten Kunden mit.

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Du hast Dich an einer GmbH beteiligt. Da gibt es Gewinnausschüttungen (Dividenden).

Deine Beteiligung wird beim Unternehmen als Kapitaleinlage (Stammkapital und Kapitalrücklagen) verbucht und bei Dir als Kapitalanlage. 

Die Dividende verbucht das Unternehmen als Gewinnausschüttung und Du als steuerpflichtigen (25%+Soli+KiSt) Kapitalertrag.

Wo liegt das Problem? Mit Umsatz- und Körperschaftsteuer hat das nichts zu tun.

Wo Du das Geld für die Beteiligung hergenommen hast, wird erst zu Nachfragen führen, wenn der Betrag so hoch war, dass er nicht zu Deinen Einkommensverhältnissen passen kann.

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Ja, Du kannst Du den Transporter in 5 oder 6 Jahresraten abschreiben, wenn Du den Nachweis einer gewerblichen Betätigung erbringen kannst. 

Der erste Schritt dazu wäre, dass die Anschaffung über einen verzinslichen Kredit Deiner Schwester finanziert wurde. Außerdem sollte diese Betätigung nicht dauerhaft defizitär bleiben. Sonst droht die Bewertung als Liebhaberei. Da ist dann nichts steuerlich abzugsfähig.

Gezahlte Umsatzsteuer kann nur erstattet werden, wenn man UST-pflichtige Einnahmen erzielt.

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Ohne Testament und ohne Ehevertrag haben Anspruch auf Vaters Erbe, sein Kind aus erster Ehe, das gemeinsame Kind und die Ehefrau. Wenn der Vater kein Vermögen hat, hilft dieser Anspruch allerdings wenig. 

Ein Anspruch dieser beiden Kinder könnte sich allerdings aus einem, dem Vater evtl. zustehenden Zugewinnanteil ergeben. Aber das wissen Erbrechtsexperten besser.

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