Geldpolitik ist vorwiegend Zinspolitik. Wenn wie jetzt die Zinsen schon nahe Null sind, kann man sie zur Konjunkturförderung kaum noch weiter senken.

Soll die Konjunktur gebremst werden kann man die Zinsen aber stark erhöhen und damit die Kreditaufnahme für geplante Investitionen so stark verteuern, dass diese unterbleiben oder eingeschränkt werden.

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Ist das Gewerbegebiet geplant oder bereits beschlossen? Wenn der Bebauungsplan rechtverbindlich steht, steigt der Preis des Grundstücks erheblich.

Immobilienspekulanten versuchen stets die bisherigen Eigentümer über den Tisch zu ziehen. In Mannheim hat so ein Spekulant ein Baugrundstück für 6 Mio EUR von der Stadt (!) gekauft und unverändert nach sechs Jahren für 36 Mio weiterverkauft.

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Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen!

Nur soviel: Der Preis könnte weiter steigen (Inflation), der Wert (das was man sich für den Verkaufserlös kaufen könnte) vermutlich eher nicht.

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Bitcoins sind Instrumente mit denen Kriminelle unheilbar dumme Menschen um ihre Ersparnisse bringen.

Da kein Sachwert hinter Bitcoins steht, können sie auch niemals einen Schutz vor Inflation bieten.

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Vorteile die Du nicht auch bei anderen Aktien hättest, hast Du nicht, wohl aber ein Klumpenrisiko:

Wenn das Unternehmen große wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommt, dann ist nicht nur Deine Arbeitsplatz gefährdet, sondern auch Dein dort angelegtes Geld.

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Wer Freunden Geld leiht, verliert entweder das Geld oder den Freund, meist aber beides.

Wer im Alter von 64 Jahren so verschuldet ist, dass er seine Freundin um Hilfe bittet, wird den Kredit zu Lebzeiten wohl kaum noch tilgen können. Du hast es dann mit den Erben Deines Freundes zu tun. Da ist dann keine "Liebe" mehr im Spiel.

Das Eintragen einer Grundschuld reicht nicht. Es muss auch einen Kreditvertrag gemacht werden, in dem die Laufzeit des Kredit, die Art der Tilgung und die Sicherheiten bestimmt werden.

Vor Bestellung einer Grundschuld solltest Dir von Deinem Freund einen neuen Grundbuchauszug geben lassen. Da kannst Du dann auch erkennen, wer noch alles sich hat Grundschulden eintragen lassen. Für weitere Schulden, von denen Dir Dein "Freund" nichts erzählt hat. Deine Grundschuld würde dann nachrangig eingetragen und könnte dann völlig wertlos sein.

Ob Du Dein Geld jemals wiedersiehst ist nicht wahrscheinlich. Da kannst Du ihm Dein Geld auch gleich schenken.

Besser: Such Dir einen anderen Freund, der nicht hinter Deinem Geld her ist!

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Es gibt den Artikel 2 des Grundgesetzes, ein Datenschutzgesetz, eine Datenschutzgrundverordnung, einen Datenschutzbeauftragten u.s.w.

Nur kümmert sich keine Sau darum.

Realität ist, dass alle - auch die Behörden - daran arbeiten, den Datenschutz zu einer Fata Morgana zu machen. Der freie, selbstbestimmte Bürger und seine Privatsphäre sind dem Staat mit seinen willfährigen Bürokraten und den großen Unternehmen ein Dorn im Auge.

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Beides sind keine guten Lösungen: Flüssiggas ist ein fossiler Brennstoff mit unkalkulierbaren Preisen und  unsicherer Versorgungslage. Bei der Wärmepumpe ist die Wirtschaftlichkeit höchst fragwürdig. Sie ist teuer, braucht viel Strom, macht ziemlichen Lärm und hat viele mechanische Fehlerquellen (Pumpen, Ventile, Dichtungen usw.) mit hohem Wartungsbedarf.

Alles was man in der Werbung und der Branchenkommunikation darüber erfährt ist von hemmungsloser Schönfärberei geprägt.

Wer ohne irgendwelche Angaben zur Lage, des Objekts, seiner Größe und der Personenzahl solche Fragen stellt, der hätte besser geschwiegen. 

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Eine Bank geht nicht pleite, weil sie "überschuldet" ist, sondern weil ihre Kreditnehmer zahlungsunfähig werden.

Bricht eine richtig große Bank zusammen, zieht das auch andere Institute in den Abgrund. Die Einlagensicherungsfonds versagen dann auch.

Auch wer seinen großen Lottogewinn bei einer Bank anlegt, die sicher erscheint, wird mit Negativzinsen und Inflation geschröpft. Wer Geld anzulegen hat, legt es nicht auf ein Bankkonto.

Wer Lotto spielt dem ist nicht zu helfen, denn daran verdienen nur die Lottogesellschaft und der Staat. 

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Wer sein Geld verzinslich anlegt, hat kein Risiko, sondern die Gewissheit, dass es keine Zinsen gibt, die Bank eine "Verwahrgebühr" für das Guthaben berechnet und die Inflation 1,5% beträgt - mit bald wieder steigender Tendenz.

Bis zum Erwerb einer Immobilie ist die Zwischenanlage in Aktien oder in einen guten Aktienfonds die besser Alternative, weil die Preise für Immobilien und Aktien, beides Sachwerte, sich in etwa parallel entwickeln.

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Wenn es wirklich "blöde Umstände" waren, sind die Chancen für einen Bankkredit nicht gut. Ergab sich aber die Privatinsolvenz aus Deinem blöden Verhalten, gibt es mit Sicherheit keinen Kredit.

Kauf Dir ein gebrauchtes Fahrrad!  

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Tätigt ein Unternehmen nur steuerfreie Umsätze, kann es die gezahlten Vorsteuern nicht von vereinnahmten und abzuführenden Umsatzsteuern abziehen.

In diesem Fall sind die gezahlten Vorsteuern ganz normaler betrieblicher Kostenaufwand.

Sind die Umsätze des Unternehmens nur teilweise von der USt befreit, kann es auch die gezahlte Vorsteuer nur teilweise als betrieblichen Aufwand verbuchen.    

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Nur mal so ganz grob:

  • Die Körperschaftsteuer beträgt 15% + Soli = 15,825%
  • Die Gewerbesteuer ist von Ort zu Ort unterschiedlich und beträgt etwa 12-14%

Die betrieblichen Ertragsteuern liegen also etwa bei 30%. Es verbleibt im Unternehmen ein Nachsteuergewinn von etwa 70%. Werden diese 70% als Dividende an die Gesellschafter ausgezahlt, müssen diese darauf eine Kapitalertragsteuer von 25% + Soli, also 26,375% zahlen. Vom Vorsteuergewinn des Unternehmens verbleibt bei den Gesellschaftern (das sind die Unternehmer) nach Steuern ein Nettogewinn über 73,625% von 70%, also 51,5%. Die Gesamtsteuerbelastung beträgt somit 100% - 51,5% also etwa 48,5%. Das ist ungefähr die gleiche Belastung, wie sie ein gut verdienender Freiberufler mit Reichensteuer hat. Kirchensteuer nicht berücksichtigt.

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Dem Finanzamt ist es egal wieviel von Deinem Geld Du zum Fenster rauswirfst. Hast Du es nicht mehr, hat es eben ein anderer.

Wer einem notleidenden Freund helfen will, schenkt diesem Geld. Wer im aber Geld leiht, verliert beides, das Geld und den Freund.

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Solche einfältige Vorstellungen können nur aus Berlin kommen. So ähnlich stelle ich es mir vor wenn Bundestagsabgeordnete über Geld und Gesundheitspolitik schwadronieren.

Zur Frage nur soviel:

  • Ein Freiberufler hat keinen Stundenlohn sondern einen Überschuss.
  • Die Einkommensteuer liegt irgendwo zwischen 0 und 49,5%
  • Gewerbesteuer zahlt ein Freiberufler nicht.
  • u.s.w.

Um Steuern und Abgaben musst Du Dich ohnehin erst kümmern, wenn Du als Freiberufler einen Überschuss in der Größenordnung ab etwa 10.000 EUR hast. Da hilft Dir dann eine Steuerberater. 

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Was willst Du mit so einer GmbH denn optimieren. Du handelst Dir damit nur einen Haufen Bürokratie ein (Betriebsbuchhaltung, KSt-, GewSt- sowie USt-Erklärungen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Gewerbeordnung, Handelsregister, IHK u.s.w.). Einen Ausgleich durch niedrigere Steuern findest Du letztlich nicht, denn irgendwann wollen die Gesellschafter am Gewinn teilhaben, wenn es denn überhaupt einen gibt, und müssen dann Steuern zahlen, die zu den betrieblichen Steuern hinzukommen.

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Sehr löblich, dass Du mit solchen Fragen versuchst dieses Forum zu beleben. Man merkt leider zu sehr, dass Du Dir diese Fragen selbst beantworten kannst und kein echtes Informationsbedürfnis vorliegt. 

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Es ist kaum vorstellbar, dass der Arbeitgeber Dir nicht auch die Fahrtkosten für diese Dienstreise zu Fortbildungszwecken bezahlt hat. Da gibt's dann nichts mehr in der Steuererklärung anzugeben. Es sei denn Du wolltest betrügen. 

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