Schufa Score - Student mit Nebenjob

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Zunächst gibt es den Basisscore, den Du in Deiner Anfrage erhalten hast

Der Basisscore wird als Prozentwert übermittelt und ist umso positiver, je näher der Wert an 100 Prozent heranreicht. In diesem Fall besagt der Scorewert, dass die Wahrscheinlichkeit groß sein soll, dass der Kunde seinen Kredit zurückzahlt oder das Vertragsverhältnis positiv abgewickelt wird.

Der zweite Scorewert ist der Branchenscore, der anders als der Basisscore täglich neu berechnet wird.

In der Regel ist dieser Scorewert für die Vertragspartner der Schufa maßgeblich und nicht der Basisscore.

Von dem Branchenscore gibt es jedoch sieben verschiedene Arten: a.) den Scorewert für Hypothekenbanken (HypoScore), b.) für den Versandhandel, c.) für den Handel, d.) für die Telekommunikation, e.) für die Genossenschaftsbanken und Sparkassen, f.) für die Banken und g.) für die Schufa-Business-Line.

Der Branchenscore taucht in der Eigenauskunft nicht auf und muss gegen Zahlung einer Gebühr extra beantragt werden.

Hier ausführlich zu lesen: http://www.ilex-recht.de/content/view/545/121/#Aus welchen Merkmalen

Die Ermittlung des Scores ist eine Geheimwissenschaft. Was bei Dir ins Kontor schlägt ist der zweifache Umzug und die zahlreichen Ratenzahlungen und Handyverträge. Wenn Du dann auch noch in einer Gegend wohnst wo es in der Nachbarschaft viele säumige Zahler gibt, wird die Sache rund.

Danke!

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Die guten Daten zu Deiner Arbeitsweise sind doch klasse.

Was vermutlich bei den anderen Punkten zum Negativen führt:

  1. Zweimal in 8 Jahren umgezogen

  2. Eventuell in Gegenden wohnend, wo die Ratenerfahrungen schlecht sind

  3. Höhe der Ratenzahlungen. Wenn die relativ gering gegenüber dem Einkommen sind, ist das auch nicht doll

Vielen Dank, auch an die anderen beiden. Ich gehe dann mal stark davon aus, dass es an den Umzügen und der Wohngegend liegt, da um uns herum Sozialwohnungen liegen. Als Student klasse, 50m von der Universität entfernt :) Die Ratenzahlungen waren allesamt sehr gering, max. 30 Euro monatlich und 18 Monate. So erklären sich vielleicht die "fehlenden" 12-17%

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Immobilienkredit mit negativer Schufa?

Hallo,

vor einigen Jahren habe ich mir aufgrund nachlässigem Verhalten leider 3 Schufa-Einträge eingehandelt.

Es waren keine großen Beträge. Von 100-800€. Seit über 3 Jahren kam auch nichts Neues dazu. Mittlerweile kümmere ich mich gewissenhaft um alles.

Leider wurden alle dieser alten Einträge erst im Laufe vom Jahr 2015 vollständig erledigt bzw. ausgeglichen. Sprich, diese werden jetzt definitiv noch bis 2018 (vermutlich Ende) in der Schufa bleiben. Keine andere Chance. Auch wenn diese als "Forderung ausgeglichen" geführt werden, ist mein Score noch im Keller.

Mittlerweile verdiene ich sehr gut (>3.000€ Netto/Monat. Und sowas wie Eigentum erwerben wäre für mich momentan sehr interessant. Habe einfach keine Lust weiterhin Miete zu zahlen. Für „nichts“.

Inzwischen geht es mir finanziell wie erwähnt wieder sehr gut und ich habe wieder alles im Griff. Meine Frage lautet daher, wie eine Bank so was bewertet. Sehen die nur den Score? Die müssten doch sehen, dass es kleine Beträge waren, diese lange zurückliegen und alles ausgeglichen wurde und nichts mehr dazu kam. Und natürlich mein hohes Gehalt.

Ansonsten habe ich nur 1 Bankkonto (seit 6 Jahren) und 2 Kreditkarten.

Gibt es eine Chance, dass mir eine seriöse Bank einen Immobilienkredit genehmigt? Wenn ich da jetzt weitere 2 Jahre warten müsste, wäre das echt hart. Es ist ja schön und gut, dass einem ein „Denkzettel“ verpasst wird, wenn man sich Schufa Einträge einfängt. Aber das wäre eher ein heftiger Schlag ins Gesicht!

Im Grunde genommen ist die Schufa ja nicht mal negativ. Es wurde alles beglichen. Wird das nicht honoriert?

Jemand eine Ahnung bzw. Erfahrungen damit?

Danke!

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