Private Rentenversicherung umschreiben und kündigen?

5 Antworten

Der Versicherungsnehmer bestimmt was mit dem Vertrag zu geschehen hat, nicht die versicherte Person. Wenn der Arbeitgeber keine andere Alternative zulassen will, dann hast Du insofern leider Pech gehabt.

Ja, die Police entweder fortführen oder mindestens beitragsfrei fortführen. Die Versicherung hat einen Garantiezins von 2,75%, soviel bekommt man heute nirgendwo mehr.

Ich bin auch nicht sicher, ob eine Kündigung überhaupt möglich ist und wenn, sind die Verluste erheblich.

Wie sieht Deine Ruhestandsplanung aus ?

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Bestimmt denn nicht der AG, was geschieht - hat der Fragesteller Verfügungsmacht?

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Es würde mich wundern, wenn sich dies kündigen ließe. Zum einen sieht das BetrAVG dies für die bAV nicht wirklich vor, zum anderen hast du ein unwiderrufliches Bezugsrecht für unverfallbare Anwartschaften. Eine Kündigung würde dem zuwider laufen.

Direktversicherung - weiterführen, ruhen lassen oder kündigen?

Hallo allerseits,

ich zahle seit dem 1.12.2002 halbjährlich 876,-E (also 1752,-E jährlich) von meinem Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld in eine Gothaer Direktversicherung ein. Im Versicherungsschein steht Gothaer Kapitalversicherung (E1), Versicherungsnehmer ist mein Arbeitgeber, Versicherter bin ich, Versicherungsablauf 1.12.2037.

Aufgrund der voraussichtlich nachträglichen Beitragszahlung an die Krankenkasse bin ich unsicher, ob ich die Direktversicherung weiterführen, ruhen lassen oder kündigen (soweit möglich) soll.

Vielen Dank im Voraus!

Ergänzung:

Hallo, danke für die schnellen Antworten. Wenn ich den Vertrag übernehme, muß ich den Beitrag vorher versteuern und Sozialversicherungsabgaben zahlen.

Einen Zuschuß zahlt mein Arbeitgeber leider nicht, er spart die Sozialversicherungsabgaben. Ich spare ebenfalls die Sozialversicherungsabgaben sowie Lohnsteuer und Soli.

Laut dem Brutto-Netto-Rechner hätte ich ohne Direktversicherung 842,97E in 2015 mehr im Portemonnaie gehabt (und einige Punkte auf meinem Rentenkonte, ob nicht alles auf Einheitsrente hinausläuft-wer weiß). Dem stehen 1752,-E Beitragszahlung in meine Direktversicherung gegenüber.Der Garantiewert für das Jahr 2036 wird mit 76219,-E angegeben (hoffentlich hat die Versicherung nicht noch ein Hintertürchen).

Für meine Familie ist die Todesfallsumme mit 77903,-E natürlich auch sehr wichtig. Ich zahle während der Vertragslaufzeit 44676,-E ein. Die Auzahlung soll steuerfrei sein. Der einzige Wermutstropfen ist der Krankenkassenbeitrag, z.B. bei 55000,-E Auszahlung 10000,-E auf 10 Jahre aufgeteilt (83,33E mtl.) Somit werde ich höchstwahrscheinlich die Direktversicherung weiterführen. Oder habe ich irgendwo etwas übersehen oder einen Denkfehler?

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Kann ich meine gesetzliche Krankenversicherung rückwirkend kündigen?

Hallo erstmal,

Folgende Situation:

seit 08/2008(Begin meiner Ausbildung) – 08/2014(Ende meiner Beschäftigung) war ich bei der AOK versichert.Seit 09/2014(Begin Freistellung für schulische Weiterbildung) – Heute bin ich bei der Audi BKK versichert.

Das Problem:

seit August 2016 bin ich automatisch mit der Wiedereinstellung bei meinem Arbeitgeber zusätzlich bei der AOK versichert.

Nun möchte ich aufgrund der Leistungen der Audi BKK, bei der AOK kündigen. Und das rückwirkend ab August 2016.Inklusive Rückzahlung der Beiträge.

Ich war schon bei der Audi BKK, die mich zur Personalabteilung meines Arbeitgebers geschickt haben. Bisher kann mir keiner so Recht weiterhelfen.

Ich habe jetzt folgenden Antrag im Internet gefunden:http://www.aok-business.de/tools-service/formulare/erstattungsantrag-zu-unrecht-gezahlter-beitraege/

Bin ich damit auf dem richtigen Weg?Wie ist die Rechtslage?

freundliche Grüße

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Kann die bayerische Versicherungskammer mich zwingen mein Arbeitsverhältnis zu kündigen?

Ich bin seit 2004 im öffentlichen Dienst tätig. 2010 wurde ich krank, von 2012 bis 2016 bekam ich eine halbe Erwerbsminderungsrente und mir wurde ein Behinderungsgrad von 50 zugesprochen. Seit Nov. 2016 bekomme ich eine volle EU-Rente. Meine Wartezeit von 60 Monaten bei der bayerischen Versicherungskammer ist erfüllt. Das ich dort auch eine Rente beantragen kann, war mir lange nicht bewusst. Eine Kollegin hat mich darauf gebracht. Gesagt, getan und Antrag gestellt. Nun möchte die BVK zusätzlich zum Rentenbescheid meine Kündigung beim Arbeitgeber sehen. Ich bin aber ungekündigt. Mein Arbeitsverhältnis ruht, da die Rente nur befristet bis Januar 2019 bewilligt wurde. Demnach wäre ich ja doof, wenn ich kündigen würde, sollte ich 2019 wieder arbeitsfähig sein. Ich bin seit vielen Jahren im VDK und wollte mich dort beraten lassen, bekam aber die Auskunft sie dürften nur beraten, wenn es um die gesetzliche Rentenversicherung geht, nicht bei Zusatzversorgungen. Die Beratung bei der BVK selber kann ich nicht in Anspruch nehmen, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Kann die bayerische Versicherungskammer mich zwingen zu kündigen, wenn ich Leistungen von ihnen haben will? Oder wo könnte ich mich kostengünstig beraten lassen? Vielen Dank im Voraus für Tipps.

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