Da ich nun verbeamtet bin, habe ich bereits eine Privatversicherung abgeschlossen.

Dann hoffe ich mal der Tarif passt von den Leistungen her. Es fehlen gerne mal Leistungen bei Kur, Reha, Hilfsmittel und schon bei so simplen Sachen wie Sehhilfen (alles schon gesehen) bei günstigen Verträgen.

"Berufsunfähigkeit mit Dienstunfähigkeit"(16,56€ monatlich)
  • Wie hoch ist die DU/BU-Rente angesetzt und bis zu welchem Endalter ist der Vertrag kalkuliert?
  • Gibt es Vorerkrankungen die evtl. Risikozuschläge auslösen könnten (PKV und BU/DU bewerten Risiken nicht immer gleich, Erkankung A kann in der BU durchgehen aber bei der PKV nicht oder umgekehrt).
Unfallversicherung"(29,70€ monatlich)

Auch hier wieder die Frage was beinhaltet der Vertrag?

  • Wie hoch ist die Invaliditätsgrundsumme wie hoch ist die Progression angesetzt?
  • Was für eine Gliedertaxe wurde verwendet? GdV Standard oder eine verbesserte, ggf. auf deine Tätigkeit abgestimmte. Wurde eine Unfallrente vereinbart. Assistance-Leistungen, Bergungskosten, etc.
  • Auch zahlt man Kompositversicherungen, wie die Unfall am besten jährlich im Voraus um Geld zu sparen. Unterjährige Zahlweise kostet meist Zuschläge von 10% und mehr.
  • Besteht keine Familienunfallversicherung über die Eltern?
Private Rente" (75€ monatlich)
  • Warum wurde eine Privatrente angeboten?
  • Wurde über Riester gesprochen?
  • Fand Produktberatung statt oder wurde tatsächlich eine Bedarfsanalyse gemacht mit Schichtenvergleich und hat die Sinnhaftigkeit der privaten AV für dich ergeben anhand der Geeignetheitsprüfung?

Haftpflicht und Hausrat Absicherung besteht über die Eltern?

Nach der Anwärterzeit sind ggf. Diensthaftpflicht, eigene Hausrat und evtl. eine Rechtsschutz sinnvoll.

Kfz-Versicherungen sind für Beamte meist auch recht günstig.

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Brauchst du denn Bankberatung und Schalter-Service? Wenn nicht würde ich doch über eine Direkt- statt einer Filialbank nachdenken, könnte günstiger sein.

Die Norisbank ist die Direktbank der deutschen Bank.

Wie viel direkte Kontrolle möchtest du ausüben und wie sind deine Vorkenntnisse? Willst du gemanagt werden oder dein Geld selber managen?

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Lehrer ohne eigene Angestellte sind versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung (§ 2, Nr. 1 SGB VI), sofern sie regelmäßig mehr als 450,- € Gewinn im Monatsschnitt erwirtschaften ( folgt aus § 5 Abs. 2, Nr. 2 SGB VI).

Liegt bei dir nicht vor, ergo keine Rentenversicherungspflicht.

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Coeo möchte nun aber natürlich trotzdem das Geld von mir haben...

Und ich möchte einen voll funktionsfähigen Iron Man Anzug.

Für solche Situationen schrieb einst der Philosoph Mick Jagger in einem seiner Songs: "You can't always get what you want."

Und genau nach diesem Grundsatz würde ich gegenüber dem Inkassobüro verfahren. Widerspreche den Kosten.

Ja, es besteht ein Restrisiko, dass es zu einem Mahnbescheid kommt aber auch dem kann man ganz einfach widersprechen (ankreuzen) und danach ist ohnehin Schicht, denn

  1. Die Inkassokosten dürften zu hoch sein, bei einem derart simpel gelagerten Fall.
  2. Masseninkasso ist etwas anderes als individuelle Rechtsberatung beim Anwalt, für die eine 1,0 (wie bei dir) oder 1,3 Gebühr gerechtfertigt wären, hier nicht. Im Masseninkasso arbeitet das IB meist auf Flatrate oder Erfolgsbasis für den Gläubiger. Inkassokosten dürfen aber die Gewinnmarge nicht steigern. Nur was der Gläubiger tatsächlich auslegt UND was zweckdienlich und notwendig ist, kann erstattet verlangt werden.
  3. Ein Inkassobüro kann nicht für den Auftraggeber klagen. Die Vertretung im streitigen Verfahren darf nur durch einen Rechtsanwalt erfolgen. Man hat dir aber bestätigt, dass der Gläubiger befriedigt ist, also hat er kein Interesse an einem Verfahren.
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  1. Keine Ratenzahlung mit Inkassobüros (löst Einigungsgebühr aus)
  2. Zahlung der Hauptforderung direkt an den Gläubiger, evtl. Zinsen, Rücklastschriftkosten und Mahngebühren
  3. Widerspruch gegenüber dem Inkassobüro bezüglich der Gebühren
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Wieso als Thema "Haftpflichtschaden" aufgeführt ist, erschließt sich mir nicht. Du schreibst dein Handy sei dir runter gefallen. Wo ist also der geschädigte Dritte?

Einige Glasversicherungen übernehmen Displayschäden, jedoch die meisten nicht.

Ansonsten käme nur eine Leistung in Bertracht, wenn das Gerät selbst versichert ist gegen diese Art von Schäden.

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Der ältere Vertrag hat jeweils Vorrang und kann auf den entsprechenden Duo/Familientarif umgestellt werden.

Der andere erlischt dann.

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Welche Versicherung sollte das zahlen?

Bildschirme etc. sind i.d.R. nicht von der Glasbruchversicherung erfasst.

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Die 14 Tage beginnen erst mit Aushändigung aller Antragsunterlagen und Erhalt des Versicherungsscheins.

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Ist das nicht Kostendopplung? Weil Anwalt, sowie Inkasso?

So schaut es aus.

Wie gehe ich also vor?

Komplettwiderspruch, Zahlung der Hauptforderung an den Gläubiger zzgl. berechtigter Nebenforderungen (Mahngebühr, Auskünfte).

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könnte da mein Hausratversicherung einspringen??

Nein.

Deine Hausratversicherung leistet nur für Schäden an deinem Hausrat, das wäre die Waschmaschine, Klamotten, Möbel, Elektronik, etc., die nicht Teil des Gebäudes oder mit diesem fest verbunden sind.

Du hast doch sicher eine Haftpflichtversicherung. Wenn Schadenersatzansprüche an dich heran getragen werden, ist die dein Ansprechpartner zwecks Prüfung und Zahlung / Abwehr.

Erstmal abwarten, wie die VGV entscheidet.

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Es kommt drauf an auf welche Art die Altersvorsorge realisiert wurde.

Es gelten unterschiedliche Bedingungen je nachdem für gesetzliche, private und betriebliche Altersvorsorge.

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Ist das so?

Kommt drauf an.

Wann eine Mahnung ausbleiben kann und trotzdem Verzug eintritt, regelt § 286 Abs. 2 und 3 BGB und die Rechtsprechung hierzu:

(2) Der Mahnung bedarf es nicht, wenn
1. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,
2. der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,
3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,
4. aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.

Und

(3) 1Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist. 2Wenn der Zeitpunkt des Zugangs der Rechnung oder Zahlungsaufstellung unsicher ist, kommt der Schuldner, der nicht Verbraucher ist, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug.

War vertraglich eine taggenaue Absprache bzgl. der Zahlung getroffen?

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Wie soll man am besten vorgehen

Widersprechen.

Daher ist es sinnvoll, den Kartenbeleg des Läsegeräts aufzubewahren, bis man auf dem Konto die Abbuchung sieht. Ist diese denn auffindbar, wurde das Konto entsprechend belastet?

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ich weiß, man kann die Dynamik stoppen, werde ich tun sofern ich die Versicherung nicht kündige

Die Dynamik hat grundsätzlich schon seinen Sinn, sie soll die inflationsbedingte Teuerungsrate ausgleichen.2% p.a. auf 30-40 Jahre gesehen macht einen massiven Kaufkraftverlust aus.

Man unterscheidet zwischen Beitrags- und Leistungsdynamik, kann aber beides in einem Vertrag haben.

  • Bei der Beitragsdynamik steigt der Beitrag jedes Jahr um x%, ebenso die anfängliche Leistung, sollte der Leistungsfall eintreten.
  • Bei der Leistungsdynamik ändert sich nur die Leistung ab dem 2. Rentenbezugsjahr und steigt um y% an.
Kennt sich jemand mit der o.g. Verischerungsvariante aus und kann mir sagen ob man wirklich wie der Vermögensberater meinte, am Ende 10 - 15 Tsd. € raus bekommt wenn man nicht berufsunfähig wird?

Ich müsste den Vertrag sehen. Allerdings halte ich prinzipiell die Kombi von Arbeitskraftabsicherung und Vermögensaufbau in einem Vertrag für nicht sinnvoll. Es nimmt Flexibilität und wenn man mal mit dem Beitrag aussetzen muss, setzt auch der Versicherungsschutz aus.

Die versicherte BU-Rente muss aber im Vertrag genannt sein und wenn diese unter 1.000,- € liegt ist der Vertrag eigentlich Schrott. Bei einem Einkommen von 2.500,- € Netto sollte die versicherte Rente auch zwischen 2.000 und 2.500,- € liegen.

Ein Beitrag von 40,- € pro Monat für Arbeitskraftabsicherung i.H.v. 2.000 - 2.500,- € zzgl. Altersvorsorge halte ich aber für nicht möglich. Ich würde mal vermuten die BU-Rente ist deutlich niedriger.

Wie verhält es sich wenn ich jetzt kündige?

Dann hast du keinen Schutz mehr bei Berufsunfähigkeit.

Mir ist klar das ein (großer) Teil des eingezahlten Betrages (ca. 2000€) weg sein wird. Besteht jedoch die Chance noch etwas wieder zu bekommen?

Das auf den Risikoanteil der Arbeitskraftabsicherung entfallene Beitragsvolumen kann nicht erstattet werden, dafür wurde Versicherungsschuz gewährt. Ein evtl. Sparanteil würde abzgl. Kosten zzgl. Rendite steuerpflichtig ausgezahlt werden.

Ist eine BU überhaupt für mich sinnvoll/notwendig?
  • Könntest du heute deinen gewünschten Lebensstandard ohne aktives Arbeitseinkommen aufrecht erhalten?
  • Wärst du bereit umzuschulen?
  • Wäre dein Partner bereit dich finanziell zu unterstützen oder gar unterhalten? Würde sein Einkommen für euch beide reichen und wie ist er gegen Verlust der Arbeitskraft abgesichert?

Wenn du alle 3 Fragen mit "nein" beantwortest, brauchst du eine BU-Absicherung.

Ich habe noch zusätzlich betriebliche und private Rentenversicherungen

Das ist schön im Bezug auf die Altersvorsorge aber würden diese weiter bedient werden, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben könntest?

Auch solltest du bei dem Einkommen auch andere Möglichkeiten der Altersvorsorge bzw. des Vermögensaufbaus in Betracht ziehen, z.B. die fremdgenutzte Immobilie, sonst wirst du deine Nettoversorgungslücke im Alter wahrscheinlich nicht schließen können.

Ich möchte mir gern hier eine unabhänigige Meinung einholen, da ich - nach intensiver Recherche im Internet - mittlerweile ein eher negatives Bild von der Aachen Münchener in Verbindung mit der DVAG habe.

Dieses Bild kann ich tw. teilen. Ich habe öfter mal Kunden, die mich bitten ihre Verträge bei der AM zu überprüfen. Leider fällt mein Urteil oft ehr negativ denn positiv aus, so dass wir Verträge umdecken, wo es sinnvoll und geboten erscheint, den Rest betreuen wir - auch ohne Courtage für den Mandanten.

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Eine Mitversicherung in der GKV ist im Rahmen der Familienversicherung gem. § 10 Abs. 1 SGB V möglich, sofern

  • ihr verheiratet seid
  • du kein oder nur ein geringfügiges Einkommen (<= 450 bzw. 455,- € im Monat) erzielst.

Mitversicherung über die Eltern gem. § 10 Abs. 2 SGB V, sofern

  • Unter 18
  • Unter 23 und nicht mehr als geringfügig berufstätig (Beträge s.o.)
  • Unter 25 und Student einer Hoch- bzw. Fachschule
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Private vs. gesetztliche Krankenversicherung?

Liebe Community,

ich konnte nach einiger Recherche im Forum leider keine Antwort auf meine Frage finden. Thema ist auch etwas individuell, muss jedoch wohl überlegt sein.

Ich (ledig, 29 Jahre, gesund, noch keine Kinder) überlege einen Wechsel in eine private Krankenversicherung. Gewiss etwas blauäugig überlege ich den Wechsel rein aus finanziellen Gesichtspunkten. Klar, die Leistung bei einer PKV mag besser sein, ist mir in erster Linie bei unserem doch sehr guten Gesundheitssystem nicht prio 1.Nennen wir es ein willkommenes Extra.

Aktuell ist die PKV mit einem von mir ausgewählten Tarif je nach Inanspruchnahme von Leistungen pro Jahr mindestens 1300 EUR maximal 2300 EUR günstiger. Mit Kindern kippt das ganze Konstrukt, wenn man in diesem Tarif 120 EUR pro Kind rechnet. Zudem werden die Beiträge im Alter teurer und keiner kann sagen wie viel.

Meine Freundin ist leider nicht verbeamtet, angestellt, jedoch ggf. irgendwann mal selbständig, ich bin der Hauptverdiener. Somit würden Kinder bei mir mitversichert sein. Damit lassen wir uns jedoch noch 5-10 Jahre Zeit.

Ich habe gehört, dass man mit 55 Jahren in den Basis Tarif wechseln kann, welcher analog den Beiträgen und den Leistungen der GKV ist. Zudem habe ich gehört, dass man bei einem Verdienstausfall, bzw. einem Verdienst unter der Bemessungsgrenze aus der PKV in die GKV wechseln kann. Dies trifft meiner Information auch bei einem Sabatical zu. Ich kann mir das ehrlicherweise nicht vorstellen, bzw. keiner kann mir die Sicherheit geben, dass dem auch in Zukunft so ist. Oder kennt da wer ein geltendes Recht dazu?

Vielen Dank vorab für einige Tipps!

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Ich habe gehört, dass man mit 55 Jahren in den Basis Tarif wechseln kann, welcher analog den Beiträgen und den Leistungen der GKV ist.

Der Basistarif ist kein anstrebenswertes Ziel.

Zudem habe ich gehört, dass man bei einem Verdienstausfall, bzw. einem Verdienst unter der Bemessungsgrenze aus der PKV in die GKV wechseln kann.

Dazu muss vor 55 ein Statuswechsel erfolgen. Einfach nur kein Einkommen zu erzielen ist kein Statuswechsel sondern Pech. Ein Statuswechsel wäre.

  • AlG I Bezug
  • Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit
  • Qualifikation für die Familienversicherung
Dies trifft meiner Information auch bei einem Sabatical zu.

Nö.

Auch ist die PKV Bewertung bei Beamten etwas anderes als bei Selbständigen oder Angestellten über JAEG. So 100% klar wird mir aus deiner Frage nicht, welcher Gruppe du angehörst.

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