Versicherte Elementarschäden plötzlich nicht mehr versichert bei Wohngebäudeversicherung?

Heute bekam ich einen seltsamen Anruf meines Versicherungsvertreters von der R+V.

Hier habe ich Wohngebäudeversicherung + Hausratversicherung, beide inkl. Elementarschäden.

Mein Vertreter sagte, es gebe nun ein neues Ereignis namens "Starkregen" und das sei bei meinem Vertrag nun nicht mehr versichert, daher müsste ich in einen teureren Tarif wechseln. Ich bin nämlich nur für "Überschwemmung" versichert. Bisher war der Grund der Überschwemmung egal, die Versicherung hätte den Schaden bezahlt.
Aber durch diesen juristischen Kniff würde die Versicherung künftig keine Überschwemmungen mehr bezahlen, die durch Starkregen verursacht wären (was ja so ziemlich jede Überschwemmung ist...).

Bei Abschluss der Versicherung 2016 habe ich komplett Elementarschäden genommen, also wirklich ALLES, was man elementar versichern konnte.

Ich vermute folgendes: Aufgrund der aktuellen Flutkatastrophe will die Versicherung Leute mit älteren und billigeren Verträgen zum "Upgrade" überreden.

Mein Versicherungsvertreter beharrt aber darauf: Wenn ich vor ein paar Monaten einen Schaden in Zusammenhang mit Starkregen gehabt hätte, dann wäre dieser durch die Versicherung gedeckt gewesen. Jetzt ist er es aber nicht mehr.

Ist das möglich, kann die Versicherung etwas versichern und dann sang und klanglos durch eine Änderung der Begriffsdefinitionen aus dieser Pflicht rauskommen - ohne dass ich je etwas schriftlich dazu bekommen hätte sondern nur so einen seltsamen Telefonanruf, wo ich mich dann bitte sofort entscheiden soll ?

Kennt sich da jemand aus?

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Pacta sunt servanda.

Der Versicherer kann ordentlich kündigen, wenn er meint dein Vertrag lohnt sich nicht. Aber Bedingungen ändern für Bestandsverträge zum Nachteil des Kunden ist unzulässig.

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Bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser wäre versichertes Schadenereignis in deiner Hausratversicherung. Möbel etc., die dir gehören wären darin versichert gewesen. Auf die hast du aber verzichtet:

Ich als Mieterin habe keine Versicherung

Wobei ich die Begründung nicht nachvollziehen kann. Was hat die Tatsache ob man eine Wohnung mietet oder Eigentümer ist mit der Hausratversicherung zu tun?

Evtl. Gebäudeschäden trägt die Gebäudeversicherung des Eigentümers, die dann ggf. bei dir oder deiner Haftpflicht (hoffentlich hast du die wenigstens) regressieren würde (nur zum Zeitwert). Du hast Rechtsanspruch darauf, dass diese bemüht wird, wenn du über die Betriebskosten die Versicherung mitbezahlst.

Zur Haftung des Freundes sei folgendes gesagt:

  1. Bei Schäden aus Gefälligkeitshandlung, die nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurden, greift der sog. stillschweigende Haftungsausschluss, heißt dein Freund haftet nicht.
  2. Gute Haftpflichtversicherung haben den Punkt in der Deckung jedoch eingeschlossen (Schäden aus Gefälligkeitshandlungen). Wenn nicht gehst du leer aus bzw. kannst nur auf Kulanz deines Kumpels hoffen.

Wenn du jedoch Mieterin bist und dein Wasserhahn, der wahrscheinlich Teil der Mietsache ist, kaputt geht, wieso kontaktierst du nicht den Vermieter, es ist dessen Aufgabe diesen reparieren zu lassen...

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Wer muss es der Versicherung melden?

Der Geschädigte seiner Vollkasko. Die regressiert dann bei der 12-jährigen. Wenn keine Haftpflicht vorhanden, kann der Schaden tituliert und später vollstreckt werden.

Pers. Meinung: Eltern, die auf die Privathaftpflicht verzichten gefährden das Kindeswohl.

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Versicherung anfangen als Quereinsteiger?

Hallo,

ich bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und seit 1 Jahr arbeitslos. Am Montag hatte ich ein Gespräch bei einer kleinen Versicherung als Bürokraft.

Man würde 16 Stunden arbeiten also 2 Vormittage (8-12) und 4 Nachmittage (15-17) arbeiten. Es gibt zwei Mitarbeiter, aber davon geht eine da die schwanger ist und der Chef und die Frau arbeiten da. Und 800 € Brutto bekommen. Der Weg ist 20 km (einfach) und an 2 Tagen an denen ich vormittags und nachmittags arbeite, müsste ich jeweils 2 Mal hin- und gefahren, da ja 3 Stunden Pause sind und es ein kleines Dorf ist.

Also hätte man eine Kollegin, die vormittags arbeitet und ich wäre alleine nachmittags da. Ich wäre die erste Ansprechpartnerin für die Leute, die da anrufen und müsste denen dann auch Fragen etc. beantworten. Müsste Kontakt mit den anderen Filialen aufnehmen, Formulare ausfüllen etc.

Ich würde 4 Tage ein Seminar online machen, wo man Versicherungssachen erklärt bekommt.

Der Raum ist offen, wenn man ein paar Treppen hochgeht, sitzt da die Frau und daneben der Mann - also alles offen. Und der Mann hat eine Scheibe in seinem Zimmer, sodass er den direkten Blick auf die Mitarbeiter hat.

Sowas mag ich ja eigentlich gar nicht wenn alles offen ist. Er hat auch gefragt, ob ich Teil- oder Vollzeit suche. Hab gesagt, dass es mir derzeit egal ist, aber ich nächstens halt Vollzeit möchte.

Er wird sich ja wohl denken, dass ich dann nicht allzu lange bleibe. Ist es dann unfair wenn ich da anfangen würde, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich mehr Stunden arbeiten möchte?

Ich habe Freitag ein Probetag (3 Stunden), damit ich sehen kann ob es passt und umgekehrt.

Eigentlich bin ich eine ruhige Person und mag es nicht so gerne zu telefonieren. Oder würdet ihr es in einem Einzelhandel oder Gastronomie versuchen?

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Wie passt das zusammen RA-Fachangestellte/r und nicht telefonieren können oder wollen?

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Der VN bzw. dessen bevollmächtigter Makler sollten von sich aus den Vertrag kündigen.

Dies ist bereits aus dem Grund sinnvoller, dass eine versicherseitige Kündigung zzgl. eines oder mehrerer Schäden meist zu einer Ablehnung führen.

  • 1-2 Schäden und Kündigung durch VN krieg ich meist anderweitig untergebracht
  • 1-2 Schäden und Kündigung durch Versicherer ist zu 99% unerwünschtes Geschäft

Auch erfolgt im Schadenfall die Kündigung nicht zur Hauptfälligkeit. Der festgestellte Schaden begründen das außerordentliche Kündigungsrecht.

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Du hast doch eine Haftpflichtversicherung und wann du diese bemühst zwecks

  • Klärung der Schuld
  • Übernahme von berechtigten Kosten bzw.
  • Abwehr unberechtigter

ist doch als Versicherungsnehmer und Beitragszahler allein deine Sache.

Klar kann er versuchen den Betrag einzuklagen aber genau dafür hat man ja die Haftpflicht, Stichwort passiver Rechtsschutz.

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Gibt es eine Einkommensgrenze in der studentischen Versicherung?

Nein. Es gibt eine Arbeitszeitgrenze und eine Alters- bzw. Studienlängengrenze.

  1. Außerhalb der vorlesungsfreien Zeit darf wöchentlich maximal 20 Stunden gearbeitet werden.
  2. Das 30. Lebensjahr darf nicht vollendet sein.
  3. Der Student darf noch keine 14 Fachsemester voll haben.

Was ehr eintritt bezogen auf Punkt 2 und 3 entscheidet über den Wegfall des Anspruchs auf KVdS.

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WIRD MEINE BU RENTE DAMIT EINGESTELLT?

Diese Frage wird durch die AVB deiner BU Versicherung beantwortet. Auch gibt es Urteile hierzu.

Entscheidend sind i.d.R. 2 Faktoren

  1. Einkommen --> Ich muss mit meinem neuen Beruf mind. 80% des Einkommens erzielen, welches ich mit dem vorigen Beruf erzielt habe damit die Leistung wegfällt.
  2. Lebensstellung --> Der Beruf muss eine ungefähr gleiche Stellung haben. Ein schlechtbezahlter Akademiker vs ein gutbezahlter Hilfsarbeiter. Wenn ich nur Hilfsarbeiten verrichte, damit dennoch mehr als 80% des vorigen Einkommens (z.B. als Akademiker) erziele, so dürfte die BU Rente trotzdem nicht wegfallen, wegen der reduzierten Lebensstellung.
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Getankt, kontaktlos bezahlt, PIN vergessen einzugeben und Strafe erhalten?

Hallo,

Am 24.05. habe ich an einer Aral Tankstelle getankt und bin anschließend zum bezahlen an die Kasse. Nachdem ich mit der Karte kontaktlos bezahlt habe, bin ich in mein Fahrzeug eingestiegen und bin weitergefahren.

Am 11.06. habe ich einen Brief von einem Rechtsanwalt erhalten, worin steht:

"Forderung der Aral AG

Sehr geehrter ..., die Aral AG hag uns mit der Vertretung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt. Eine von uns lautende Vollmacht liegt vor.

Am 24.05. wurde Ihr Fahrzeug an der Tankstelle .. mit 14,89 l SUPER E5 betankt. Ein entsprechender Beweis liegt vor. Sie wollten die Tankung kontaktlos bezahlen, leider haben Sie jedoch versäumt, die PIN einzugeben. Die Bezahlung der Tankrechnung in Höhe von € 23,51 fand daher nicht statt. Dies können Sie jederzeit anhand Ihrer Kartenabrechnung bzw. Ihres Kontoauszuges überprüfen. Als der Vorgang abbrach, hatten Sie die Tankstelle bereits verlassen.

Unsere Mandantin gibt Ihnen die Gelegenheit den offenen Betrag nebst Zinsen, Kosten unserer Inanspruchnahme in Höhe von € 76,44 gemäß anliegender Honoraraufstellung und Kosten für die Ermittlung Ihrer Anschrift in Höhe von € 5,10 bis zum 24.06 auf das oben genannte Konto zu zahlen.

Der von Ihnen zu zahlende Gesamtbetrag beträgt per heutigem Datum € 105,09."

Meine Frage ist, ob ich die Strafe von 105,09€ zahlen muss, nur weil die Kassiererin mich nicht daran erinnert hat, dass ich eine PIN eingeben muss? Beim kontaklosen bezahlen muss ich meistens keine PIN eingeben, da ich auch nicht aufgefordert worden bin diese einzugeben, habe ich es auch vergessen. Ich sehe nicht ein dass ich jetzt statt 23,51€ das 4-fache bezahlen muss.

Wie kann ich jetzt vorgehen?

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Es ist deine Aufgabe zu kontrollieren ob noch weitere Handlungen am Terminal erforderlich sind.

Es ist ebenso dringend emphohlen EC-Belege aufzubewahren um eben nachweisen zu können, dass der Bezahlvorgang abeschlossen wurde.

Nun bist du in einer nicht so tollen Situation.

Dem Grunde nach sind die zusätzlichen Kosten statthaft, ob sie der Höhe nach angemessen sind kann man natürlich bezweifeln.

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Habe vor ca. 10.000€ in Ethereum zu investieren, mit den Ziel es 2 - 4 Jahre zu behalten.

Finde ich eine wahnsinnige Summe. Wenn du über 100.000,- € freies Vermögen verfügst okay aber wenn nicht würde ich nicht so viele Resourcen in einen Topf und vor allem nicht in einen Geldwert (contra Sachwert) stecken.

Angenommen es wäre so, kann man dann ganz einfach die Kryptowährung gegen Euros wieder eintauschen lassen und sich das auf die Bank auszahlen lassen kann oder ist das dann komplizierter?

Das geht natürlich. Bedenke jedoch:

  1. Bei Haltedauer < 1 Jahr fällt Einkommensteuer auf die Erträge an
  2. Es kann auch ganz anders kommen und die Geldanlage kann verlustig werden.
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Naja der Abschluss folgt ja erst nach einer Begutachtung deiner Situation, daher ist der Druck komplett unangebracht.

Hat ein (unabhängiges) Gutachten ergeben, dass anhand deiner pers. Ziele und Wünsche und deiner aktuellen Lebenssituation ein Riestervertrag für dich die beste Anlageform ist?

Ansonsten würde ich davon abstand nehmen.

Hat der Makler denn mit dir dir vorrangige Themen besprochen?

  • Haftungsrisiken --> Privathaftpflicht
  • Arbeitskraftabsicherung --> Berufsunfähigkeitsversicherung ggf. Krankentagegeld

Die Vermögenssicherung macht man bevor man mit der Vermögensbildung beginnt, es sei denn der Kunde wünscht es ausdrücklich anders herum. Daran erkennt man eine kundenorientierte und professionelle Beratung. Alles andere ist Drückerkolonne.

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CSS Inkasso & BID Inkasso Betrug?

Hallo zusammen,

nachdem ich mich mittlerweile lange genug mit den oben genannten Inkassobuden auseinandersetze und keine Rechtsschutzversicherung habe möchte ich mal eure Meinung hören und hoffe mir kann geholfen werden..

Ich hatte mein Girokonto gewechselt und war im Februar bei JET tanken. Gezahlt hatte ich mit dem alten Konto und leider hat sich die Abbuchung mit der Schließung des Kontos um einen Tag überschnitten, denn gedeckt war das Konto.

Ich bekam also irgendwann ein Schreiben der CSS Inkasso / PayOne in der folgendes gefordert wurde:

Hauptforderung 24,90€ (unstrittig und wurde von mir umgehend gezahlt)

Bankrücklastschriftkosten 4,10€ (habe ich mit gezahlt)

Adressermittlungskosten 10€ (habe ich mit gezahlt)

"Geschäftsgebühr" 36,75€ (habe ich widersprochen)

Post- und Telekommunikationspauschalte 7,35€ (habe ich widersprochen)

Gesamt 83,10€

Ich habe also an die CSS Bude entsprechend die 39,00€ gezahlt und den anderen Kosten, nach Recherche im Netz und einem meiner Meinung nach aussagekräftigem Schreibe, widersprochen da ich diese als zu hoch empfand.

Ich bekam danach noch ein paar weitere Schreiben, dass neben den 39€ noch 44,10€ offen seinen. Auf diese reagierte ich nicht mehr.

Es kam dann ein Schreiben des BID Inkasso mit neuen Forderungen die mich sehr stutzig machten und weshalb ich mittlerweile davon ausgehe, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Die Kostenaufstellung des BID Inkasso sieht wie folgt aus:

Übergebene Forderung 39,00€ (Die Forderung kann in meinen Augen nicht mehr existieren, denn das ist genau der Betrag, den ich ja bereits gezahlt habe?!)

Zinsen 0,05€

Mahnspesen des Gläubigers 5,10€

Inkassokosten 26,95€

Post- und Telekommunikationspauschalte 5,39€

Gesamt 76,49€

Diesem Schreiben habe ich ebenfalls vollumfänglich per Einschreiben widersprochen, denn die übergebenen Forderungen von 39€ sind aus der Luft gegriffen. Diese sind ja schon lange bezahlt. Dies habe ich auch in meinem Schreiben klar gestellt.

Nun kam das nächste Schreiben des BID in dem behauptet wird, dass keine doppelte Geltendmachung stattfindet.

Es steht außerdem im Schreiben "Die Zahlung von 39€ an die CSS & Collections GmbH hat bereits vor unserer Beauftragung gemäß der gesetzlichen Verrechnungsreihenfolge der §§366, 367 BGB ordnungsgemäße Berücksichtigung gefunden.

Da unsere Beauftragung nur noch hinsichtlich der verbliebenen Restforderung erfolgte, ist die Zahlung aus unserer Forderungsberechnung nicht mehr ersichtlich."

Es wird mir ein Vergleich von 40€ angeboten der schuldbefreiende Wirkung hat.

Das ganze macht in meinem Augen keinen Sinn, da die übergebene Forderung von 39€ gar nicht mehr existiert und die auf einmal diesen Vergleich anbieten.

Ich würde gerne mal andere Meinungen hören und ob ich das ganze falsch sehe, oder ob die ganze Geschichte als gewerbsmäßiger Betrugsversuch und Nötigung durchgehen kann?

Ich danke euch schon mal im Voraus.

MfG Siggi

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Wenn die Hauptforderung sowie die Nebenforderungen des Gläubigers, welche berechtigt waren, vor Einschaltung des Inkassobüros bereits erledigt waren, so entfällt die Zweckmäßigkeit der Inkassotätigkeit und damit die Erstattungsfähigkeit der Kosten durch den Schuldner.

Auch ist der Veweis auf § 367 BGB insoweit nicht zutreffend.

Ich würde BID mitteilen, dass du schuldbefreiend an den Gläubiger gezahlt hast, bevor das Inkassobüro tätig wird und dass du deren Forderung nicht bezahlen wirst.

So lange kein ger. Mahnbescheid eingeht (unwahrscheinlich), so lange besteht für dich kein Handlungsbedarf. Die Forderung des Inkassobüros ist nicht durchsetzbar.

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Überall im internet steht das man aktien 10-15 Jahre lang halten soll. Oft werden dabei Zitate von Warren Buffet genommen, aber was bringt es??

Dein Vermögen wächst. Und Vermögen bedeutet auch Bonität, z.B. wenn man mal ein Haus kaufen möchte, etc.

Nach 15 Jahren kostet sie genau 11 euro.

Das ist allerdings ehr unwahrscheinlich. Ein breit angelegtes Aktienportfolio bringt etwa 6% Wertzuwachs im Jahresdurchschnitt (volatilitätsbedingt, mal mehr mal weniger). Aus den 10,- € wären danach in 15 Jahren 23,97 € geworden.

Davon ab fällt keine Steuer an, bis zum Verkauf (Realisierung). Ich schaffe mir also mit überschaubarem Risiko (breite Streuung) vorausgesetzt eine stille Reserve.

Je länger die Laufzeit desto geringer wird aber auch die Volatiliät, wie ein Blick auf das Dax-Rendite Dreieck verrät. Es gibt keinen Dax-Anleger der bei einer Anlagedauer > 13 Jahre jemals einen Verlust zum Ende der Laufzeit erfahren hätte. Bei kürzeren Anlagehorizonten durchaus schon.

Auch ist mein Arbeitsaufwand wesentlich geringer, als wenn ich dauernd am traden bin. Dieses Mehr an Zeit kann ich für die Arbeit oder meine Hobbys verwenden.

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Mal etwas grundsätzliches

  1. Vor Inkasskobüros braucht man keine Angst zu haben. Das sind Firmen, die im Auftrag anderer Briefe schreiben, maximal ein gerichtliches Mahnverfahren auf den Weg bringen können. Mehr nicht.
  2. Sollte man mit diesen keine Ratenzahlungsvereinbarung treffen. Nicht nur dass man damit i.d.R. die Schuld anerkennt, man akzeptiert auch deren oft nicht durchsetzbare oder völlig überhöhte Gebühren. Ferner käme hier noch eine zusätzliche Einigungsgebühr oben drauf.
  3. Kommunikation sollte immer schriftlich bzw. in Textform (Fax, Email) erfolgen.
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Wartezeiten gibt es nur für die Rechtsschutzbereiche Arbeiten und Wohnen. Der Privat-RS (inkl. Steuer-, Sozial- und Verwaltungsrecht), sowie der Verkehrs-RS haben keine Wartezeiten.

Jedoch muss die Versicherung VOR Eintritt des Schadenereignisses stattgefunden haben. Ein bereits rechtshängiges Verfahren kann nicht versichert werden.

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Ich habe diesen Wechsel vor einigen Jahren vollzogen aufgrund der Vorabpauschale bei Fonds/ETFs.

Ohne ein fundiertes Wissen über Chancen und Risiken, Beherrschen der Fundamentalanalyse etc. würde ich aber von so einem Schritt Abstand nehmen, besonders als klassischer Kleinanleger.

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Unwahrscheinlich. Damit du 30% Zinsen einsammeln kannst, muss ja jemand anders für ein Darlehen einen noch höheren Zinssatz zahlen.

So hohe Zinssätze lassen aber auch auf ein Hochrisikogeschäft schließen, bei dem auch ein Ausfall mit Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann.

Ich vergebe u.A. über Auxmoney Privatkredite und meine Durchschnittsrendite beträgt dabei etwa 8-9%. Damit einher geht aber auch ein Kreditausfallrisiko, welches ich bereit bin zu tragen (ist bisher nicht eingetreten der Fall). Sei dir dessen bewusst und investiere dein Geld niemals in etwas, das du nicht verstehst.

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