In erster Linie muss (da du diese im Rahmen der Nebenkosten mitzahlst) sich der Gebäudeeigentümer an seine Gebäudeversicherung wenden. Die reguliert zum gleitenden Neuwert Schäden an der Gebäudesubstanz durch bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser, was hier vorliegt

Ggf. besteht ein nachgelagerter Anspruch an deine Privathaftpflicht aufgrund des Verschuldens in Höhe des Zeitwerts.

Deine Hausratversicherung wäre nur verantwortlich für Wasserschäden an deinem Mobiliar, Klamotten, Geräten etc., alles was nicht fester Gebäudebestandteil ist.

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ist diese Email nach aktueller Rechtssprechung rechtsgültig? Es sind keine Zertifikate oder ähnliches vorhanden

Mahnungen oder Inkassopost unterliegen keinem Formerfordernis. Sie können mündlich, schriftlich, per Email, Fax oder Rauchzeichen erfolgen. Wichtig ist, dass die Willenserklärung deutlich verständlich in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist.

ich habe ansonsten keine Mahnungen o.ä. erhalten - weder per Mail noch per Post

Es gibt gewisse Forderungen - meist bei Dauerschuldverhältnissen - wo ein Schuldner automatisch ohne Mahnung in Verzug kommt, wenn die Forderung bei Fälligkeit nicht beglichen wird (z.B. Wohnraummiete).

Auch kann ein Schuldner nach 30 Tagen automatisch in Verzug geraten, wenn auf der Rechnung ausdrücklich darauf hingewiesen wurde. Hier hapert es oft im B2C Verkehr.

Müssen die Gebühren bezahlt werden, oder soll man diesen Fall aussitzen?

Inkassogebühren sind Gebühren, die der Gläubiger zu zahlen hat, denn er beauftragt die Rechtsdienstleistung, nicht der Schuldner.

Im Masseninkasso arbeiten die Büros aber zumeist Flatrate oder auf Erfolgsbasis, heißt es fehlt an einer ausgelegten Kostenstelle des Gläubigers, womit auch der Erstattungsanspruch des Inkassobüros gegen 0 geht.

Selbst wenn der Gläubiger Kosten ausgelegt hätte, wäre zu prüfen ob diese dem Grunde und der Höhe nach angemessen wären. Das Thema Schadensminderungspflicht wurde bereits angeführt.

Für Inkassobüros und Rechtsanwälte gelten die gleichen Vergütungssätze nach RVG. Jedoch erbringen Inkassobüros nicht ansatzweise die gleichen Dienstleistungen wie ein Rechtsanwalt, daher ist z.B. eine 1,0 oder gar 1,3 Gebühr nach 2300 VV RVG eigentlich nie statthaft. Eine 0,3 Gebühr (15,- € zzgl. Auslagenpauschale bei Forderung < 500,- €) ist das höchste der Gefühle.

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Muss ich bei Zahlungen über KLarna Inkassogebühren zahlen Coeo Klarna?

Hallo.

Habe einen Kauf bei Flaconi getätigt für 151 Euro.

bestellt wurde Ende November

Beim Kauf, auch auf der Bestellbestätigung zu sehen, habe ich "Zahle erst im Februar" beantragt. Das war bis dato nie ein Problem. Laut APP war leider nichts offen und wie ich erfahren habe, hat Klarna die Bestellung mit einer anderen Zusammengefasst, weswegen ich einen Ratenvertrag hätte unterschrieben an Klarna senden sollen. Keine ahnung wieso, es waren ja zwei getrennte Bestellungen und ich habe nie einem "Ratenkauf" zugestimmt, sondern lediglich "Kaufe jetzt, bezahle Anfang Februar"

Mahnungen und Erinnerungen hierzu sind defintiv keine eingegangen.

Aber ein schreiben von COEO per Email. Standardisiert, wenn ihr mich fragt.

Hier wurde die Hauptforderung + 11,50 Auslagenpauschale + Zinsen + 60 EUro Inkassoaufschlag aufgeführt.

Sie haben den 1,3 fachen Satz benutzt steht sogar drin. Laut INternet wäre für so ein schreiben höchstens der 0,3 fache Satz zulässig.

Ich habe der Forderung widersprochen, da ich keinerlei Mahnung bekommen habe und Klarna sich weigert, mir hier die Belege aus derenSystem zukommen zu lassen.

Ich habe dann die Hauptforderung plus Mahngebühren von Klarna direkt an Klarna bezahlt. Nach 10 Tagen kam eine Email, ich hätte genau diesen Betrag zu viel bezahlt und sie wollen ihn mir nur zurück erstatten.

Parallel kam von COEO ein komischer Brief.... bei dem eigentlich gar nicht auf mich eingegangen wird, sondern einfach nur die Forderung mit druck durchgesetzt wird.

Wie soll ich mich jetzt verhalten? Ich sehe es wirklich nicht ein, einen so hohen Aufschlag zu zahlen, wo doch klarna keinerlei gebühren an das Inkasso zahlen muss aufgrund Masseninkasso....

Ich bitte um hilfreiche Kommentare, vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit COEO und Klarna und kann mir helfen und die Rechtslage etwas klären.

DANKE

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Klarna will das Geld nicht, dann ist das ihr Pech.

Keine weitere Reaktion auf außergerichtliche Schreiben.

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Wenn du eine richtige private Unfallversicherung besitzt brauchst du das nicht.

Wenn die steuerliche Stellung analog der priv. UV ist, wäre eine Ansetzbarkeit als Sonderausgaben zwar gegeben, diese sind aber zumeist schon durch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft.

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Wenn der Gläubiger das Geld nicht will, ist er in Annahmeverzug, dann besteht auch kein Anspruch auf Ersatz irgendeines weiteren Verzugsschadens.

Du hast aber doch sicher eine Rechnung bekommen, oder?

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  1. Strafanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt (Verdacht darf geäußert werden).
  2. Weiterleitung Strafanzeige an die Versicherer zzgl. Widerspruch gegen die Forderung, hilfsweise Widerruf und Anfechtung.
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Kannst du die Aussage nachweisen?

Dann läge hier zumindest eine fahrlässige Falschberatung vor, womit die VSH einstandspflichtig wäre.

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Inkassoverfahren bei 1 und 1?

Hallo, ich habe momentan leider ein kleines Problem mit 1 und 1 bzw. dem BID.

Und zwar:

Wir (meine Freundin & ich) haben einen Vertrag bei 1 und 1 abgeschlossen bei dem es ein TV als "prämie" dazu gab.

Wir haben den TV dann bekommen, mit einer Rechnung auf der die Seriennummer des TVs steht)
ca. 2 Wochen später haben wir dann einen 2. TV bekommen (ohne Rechnung), um genau zu sein am 03.september 2019. Also habe ich am 03.sept direkt bei 1 und 1 angerufen. Darauf hin wurde ein abholtermin für den 21.sept ausgemacht.

Am 21. kam leider kein Hermes Abhol dienst. Also habe ich wieder bei 1 und 1 angerufen, die meinten sie schicken nochmal einen, am 28.sept (kam auch nicht)

Darauf hin habe ich dann jede Woche einmal angerufen um zu fragen wann der tv abgeholt wird. Immer wurde mir gesagt die abholung ist beauftragt und es kommt jemand den Tv abholen, ich brauch mir uch keine Sorgen zu machen, das Rechnungsdatum ist noch nicht erreicht (26.dez.)

>>Es ist so das bisher alles immer eingezogen wurde (sowie der richtige tv(von mienem konto) <<
Also habe ich von ende >Sept bis ende Dez jede Woche einmal angerufen und immer die info bekommen es ist alles i.o.
Also kam dann der 23.12, und ich habe wieder angerufen und gemeint ich habe zwar keine rechnung aber es heisst das dass Rechnungsdatum am 26.12 ist und gebeten es nach hinten zu legen.

Und dann kam der 27. Januar 2020
Stand: TV immernoch bei mir
Anruf eines Inkasso Büros die uns informieren wollten, dass sie ein auftrag von 1 und 1 haben.

Deshalb habe ich bei 1 und 1 angerufen, und 2.5 stunden damit verbracht von Mitarbeiter zu Mitarbeiter verbunden zu werden . Ohne Erkenntnisse die Buchaltung meinte zu mir, dass ich mich da irren müsste weil inkasso verfahren immer über ihren Tische gehen und sie im System nichts dokumentiert haben.

Am ende kam raus das ein inkasso verfahren eröffnet wurde.
Ich habe natürich dann darum gebeten das Verfahren einzustellen, da ich nmir keiner Schuld bewusst bin. Aber sie meinten dass sie das nciht können bis der TV bei ihnen ist, den sie aber nicht abholen lassen können da es zu lange her ist.
Ich soll ihn aber zu einem Hermes shob bringen und da abgeben.
Das habe ich dann getan und herausgefunden das Paket shops keine XL pakete annehmen . Was mir die hotlien von hermes dann bestätigte (die abholung des paket würde etwas kosten) daher habe ich 1 und 1 kontaktiert und von inen gehört dass ich mich darum kümmern muss. Also habe ich bei hermes angerufen um die Abholung zu veranlassen (was laut 1 u 1 nicht geht) und da ich gück hatte und eine nette dame am telefon war hat si die Abholung kostenlos gemacht. Dann habe ich das 1 und 1 mitgeteilt (also das der TV samstag abgeholt wird) darauf hin habe ich am samstag eine mail bekommen , dass ichn mivch bitte mit 1 u1 in verbindung setzen soll, um die abholung zu veranlassen.

Am ende übernimme 1 u1 die inkasso kosten.

Aber steht mir hier eine Entschädigung zu ?

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Telefonieren scheint ja offensichtlich keinen Erfolg herbeigeführt zu haben, also warum bist du nicht auf textliche Kommunikation umgestiegen (Email, Fax, Brief)?

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Deine Gebäudeversicherung sollte zahlen, wenn Anprall von Landfahrzeugen im Vertrag mitversichert ist. Ist dies nicht der Fall ist deine Gebäudeversicherung Bullenkot und es besteht ggf. ein Regressanspruch gegen den betreuenden Vermittler.

Es gibt die Verkehrsopferhilfe die bei solchen Unfällen u.U. eine Entschädigung leistet.

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und meinen nur noch mit einer einmal jährlichen Summe von 33€ am Leben gehalten

Was natürlich ziemlich seltsam ist, denn unter 60,- € Sockelbeitrag gibt es weder anteilige Zulage noch Sonderausgabenabzug im Rahmen der Einkommensteuererklärung.

Gerade in der heutigen Zeit denke ich das bei einem Garantiezins ( in der Hoffnung, dass der weiter so besteht) von über 3% und noch über 13 Jahren Laufzeit, dieses doch rechnet!??

Gibt schlimmere Verträge.

Oder soll ich sogar mehr als die 2100€ jährlich einzahlen?

Nein, alles drüber ist nicht riestergefördert und würde auch steuerlich anders gehandhabt. Wenn anderweitig Überschuss besteht gibt es bessere Verwendungsmöglichkeiten als den Riester zu übersparen.

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Inkassokosten sind Gläubigerkosten.

Der Gläubiger muss diese Gebühr bezahlen und wenn er sie auslegt, hat er einen entsprechenden Erstattungsanspruch gegen dich, sofern die Kosten zweckdienlich und notwendig waren.

Das Inkassobüro kann aber nur in eigener Sache klagen, nicht für andere, dies ist den Rechtsanwälten vorbehalten.

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Warum wurde dem Mahnbescheid damals denn nicht widersprochen, denn so wie ich deine Frage verstehe war die Forderung haltlos.

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Wie hoch ist die BU-Rente denn und wie alt warst du bei erstmaligem Bezug?

Handelt es sich um eine private BU-Rente oder eine BUZ, die an einem anderen Vertrag (Rürup, bAV) dran hing?

Bei 1.000,- € BU-Rente und Bezug z.B. ab dem 30. Lebensjahr betrüge der steuerpflichtige Anteil der Rente 450,- € p.M.. Das wären aufs Jahr gerechnet 5.400,- € und weit unter dem Steuerfreibetrag. Von Sachen die man absetzen könnte, ganz zu schweigen. Rücklagen zu bilden macht nur bedingt Sinn.

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Der Mieter haftet für alle Schäden an der Mietsache gegenüber dem Vermieter (folgt u.a. aus § 278 BGB). Dies sollte über die Mietsachschadenklausel der Privathaftpflicht deiner Tochter gedeckt sein.

Sie muss den Schaden dem Vermieter anzeigen. Er wird ihr eine Rechnung zukommen lassen

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Um das zu beantworten müsste man exakt sehen, was du abgeschlossen hast.

Hast du was unterschrieben? Ging das online von statten?

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Weder noch.

Beiträge zur privaten nicht geförderten Altersvorsorge (Riester / Rürup), sind sofern sie nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden steuerlich nicht abzugsfähig.

Bei der Leistung wird auch geschaut, wie die Beiträge aufgewendet wurden, daher kommen hier zwei unterschiedliche Steuermodelle zur Anwendung (Nachgelagert und Ertragsanteil).

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