Paypal Betrug aus der Ukraine?

5 Antworten

An sich kann man mit einer PayPal-Adresse ebensowenig in betrügerischer Hinsicht anfangen wie mit einer IBAN.

Allerdings ist Bezahlung mit PayPal natürlich ein Risiko insofern als dass der Leistungserbringer leicht um die Bezahlung gebracht werden kann. Es reicht oft einen Fall zu eröffnen um das Geld rückbuchen zu lassen.

So ganz klar sind die Absichten der Dame also nicht.

Möglicherweise ist das ohnehin nur der Beginn einer sich weiter entspinnenden Geschichte. Betrüger in fernen Ländern suchen oft zur Verdeckung der Zahlungswege sogenannte Finanzagenten. Die erhalten dann aus diversen Quellen Zahlungen und werden gebeten diese an ihren Auftraggeber weiter zu leiten. Das Ende vom Lied ist, dass der Finanzagent sich hierzulande einem Strafverfahren und Schadensersatzforderungen in erheblicher Höhe ausgesetzt sieht und der Hintermann sich an den illegal erzielten Gewinnen erfreut.

Kann alles sein, kann aber auch sein,dass nur Bankgebühren gespart werden sollen.

Teste es aus. Behaupte, keinen PayPal-Account zu haben und aus Sicherheitsgründen keinen zu wollen und warte ab, was dann passiert.

PS: Soweit mir bekannt ist, ist der US-$ in der Ukraine die populärste Auslandswährung. Insofern ist der Wunsch also nicht ungewöhnlich.

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Ich würde da einfach meinem Gefühl trauen und auf den Auftrag verzichten.

Ohne jedwede Rechtskenntnis, und die Antwort von Privatier ist natürlich richtig.

PS: Noch bevor überhaupt einen Artikel schrieb fragte sie nach meiner Paypal Adresse

Einfach mal ausprobieren. Mehr als Deine Vergütung aus der ersten Rechnung riskierst Du nicht. Du hast ja keinen Materialaufwand, sondern nur Deinen Arbeitsaufwand.

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