Billi:

Oma hat nie Geld gesehen und niemals die Unterschrift für die Grundstücke geleistet.

Woher du das Wissen hast, lässt du offen.

Ist seinerzeit ein Bevollmächtigter aufgetreten?

Um der Identifizierungspflicht über die Kenntnis der Person der Beteiligten (Oma und Käufer) zu entsprechen, kann sich der Notar auch Erkennungszeugen und anderer Beweismittel bedienen.

Welche Feststellungen der amtierende Notar getroffen hat, ist der Kauf- vertragsurkunde, die sich in den Grundakten befindet, zu entnehmen.

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AnnaBella

Den im notariellen Kaufvertrag vereinbarten Termin zum Bezug und der Kaufpreisfälligkeit habt ihr einvernehmlich vorverlegt. Den Inhalt der schriftlichen Vereinbarung kennen wir nicht. Was über das anteilige Hausgeld vereinbart wurde wissen wir nicht.

Die geringfügige Änderung bedurfte nicht der notariellen Beurkundung.

Somit konnten ca. drei Wochen früher der Verkäufer über den Kaufpreis verfügen und ihr das Objekt in Besitz zu nehmen. Im Falle der Fremdfinanzierung zahlt ihr für diese Zeit bereits Zinsen.

Rat: Vergleicht euch auf je 1/2.

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Ragnar

U.a. beginnt mit jeder Abschlagszahlung die Verjährung erneut (§ 212 BGB).

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Nudel

Leider fehlen Zahlen und Werte, deshalb nur ein Beispiel:

Aktueller Marktwert des Grundstücks 90 000 , veranschlagte Baukosten 300 000 , Außenanlagen 20 000, gesamt 410 000 €.

Du bringst ein: Grundstück 90 000 + Kapital 20 000 = 110.000.

Er bringt ein: Leistungen im Werte von 15 % aus 320 000 = rd. 48.000.

Fremdkapital erforderlich 252 000, hiervon übernimmt er im Innenverhältnis 10 % = rd. 25 000.

Sein Gesamtanteil: 73 000 = rd. 17,8 % = rechn. Miteigentumsanteil am Hausgrundstück.

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cleverde

Ihr seid zweifellos Notarkosten pflichtig, wie bereits alarm 67 ausführte.

Für mich ist es immer wieder unverständlich, warum der Kaufinteressent in allen Vorgesprächen nicht eindeutig zum Ausdruck bringt, dass er Kosten für den Vertragsentwurf nicht übernimmt.

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Paule

Argument

"Ein Verwandter will mir helfen und macht zur Auflage seiner Einmalzahlung, dass damit die Schuld restlos getilgt gilt, und zwar vorbehaltlos und ohne weitere Bedingungen."

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GW

Pressierts, dann könnten Verkäufer und Käufer im notariellen Kaufvertrag mit Auflassung vereinbaren, dass aus dem Kaufpreis der (großzügig zu bemessene) Ersatzwert für das Wohnrecht solange auf Notar-Anderkonto hinterlegt bleibt, bis die Genehmigung des Familiengerichts zur Löschung des Wohnrechts und der Rückauflassungsvormerkung vorliegt.

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Jannikr

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Versicherer wegen einer Forderung von 13 000 € die Zwangsversteigerung des hälftigen Immobilienteils des Schuldners beantragt, gilt:

Tritt die Hausbank mit ihrer vorrangigen Forderung aus ihrer Grundschuld dem Verfahren nicht bei, fällt die Forderung ins geringste Gebot, bleibt bestehen und ist dem Ersteigerer zu übernehmen.

Der Meistsbietende hätte also einen mit 105 000 € belasteten Immobilienbruchteil im Werte von 60 000 € übernehmen.

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Stella

Nehmen wir einmal an, deinem verstorbenen Lebensgefährten lag an einer optimalen Sicherung. Dann hat er für dich ein lebenslanges unentgeltliches Wohnrecht an einer bestimmten Wohnung bestellt und an möglichst einwandfrei erster Rangstelle im Grundbuch eintragen lassen.

Wenn du dich jetzt mit einem Tausch einverstanden erklärst, muss dies vor einem Notar protokolliert und im Grundbuch vermerkt werden.

Übrigens: Der Notar ist jederzeit in der Lage festzustellen, ob für dich das Wohnrecht im Grundbuch eingetragen ist und welchen Rang es hat.

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iIikanovic

Rechne:

Kfpr. 319 000 + Erwerbskosten 31.900 + Instandsetzung 3 WE zu je 18 000 (?)

Gesamt 405.000.

Beispiel: Annuität 6 % = 24.300

= 75 % der Gesamtmiete + nicht umlagefähige Kosten 25 %,

= 32 400, entspricht Bruttomiete pro WE von 1.200 mtl.

Trotz erststelliger Grundbuchsicherung + persönlicher Schuldunterwerfung als Gesamtschuldner + offene Abtretung der Mieten an Darlehensgeber

geringe Erfolgsaussicht auf Beleihung von 405 000 Euro

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Nicki

Ich rate dir, sich vorher mit dem Thema "Pfandtausch" zu befassen. Näheres findest du z. B. unter

https://www.focus.de/immobilien/experten/robert_tzschoeckel/pfandtausch-bei-immobilie-so-funktioniert-der-objekttausch_id_7657858.html

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Wurde euch im notariellen Kaufvertrag das Recht des Vertragsrücktritts oder die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen eingeräumt für den Fall, dass der Wasserschaden nicht fachgerecht beseitigt wurde, dann solltest du anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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Klose

Der Versicherer zahlt die Vers.-Leistung aufgrund Zession direkt an die Darlehensgeberin.

Die Bank kann dir sagen, ob sie dir als neuem Immobilien-Alleineigentümer ein Darlehen zu aktuellen Konditionen mit neuem Darlehensvertrag und neuer Sicherungsvereinbarung gewährt.

Es ist darauf zu achten, dass die Bank die Erteilung einer die Grundschuld betreffenden Löschungsbewilligung zunächst zurückstellt.

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Frisian

Die Differenz der Notar- und Grundbuch-Kosten, die auf der Grundlage eines 10 Jahre alten Verkehrswerts und dem um ca. 50 % höheren derzeitigen Verkehrswert besteht, ist gem. GNotKG nachzufordern.

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Anna

Forderung der darlehensgewährenden Bank ist die dingliche Sicherung durch eine Grundschuld, lastend auf dem gesamten Grundstück und nicht nur auf dem Miteigentumsanteil deines Ehemannes. Bleibst du als Miteigentümerin weiterhin ablehnend, scheitert die Darlehensgewährung.

Zudem wird die gesamtschuldnerische persönliche Haftung sämtlicher Miteigentümer verlangt. Du könntest versuchen, dass die Bank hierauf bei dir ausnahmsweise verzichtet.

Entscheidend ist das Beleihungsrisiko; das ist das Verhältnis von Verkehrswert der Immobilie zur Darlehensforderung der Bank und etwaiger Vorlasten und der Bonität deines Ehemannes.

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Deadline

Auf allen Polizeifotos, die ich gesehen habe, war der Fahrer deutlich zu erkennen. Mutest du uns wirklich zu, Manipulationstipps zu geben?

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Sandra

Das Wohnrecht ist als beschränkte Dienstbarkeit nicht übertragbar. Die Befugnis zur Ausübung kann einem anderen jedoch überlassen werden, aber nur, wenn dies gestattet ist. Hierzu fehlen Angaben.

Für die Zeit, in der der Wohnungsberechtigte sein Wohnrecht nicht ausübt oder wegen Pflegeaufenthalt nicht ausüben kann, steht bei Fehlen einer entsprechenden Vereinbarung auch keine Befugnis zur Vermietung zu und er kann auch keine Entschädigung wegen der Nichtausübung verlangen. Auch hierzu fehlen Infos.

Rat:

Beabsichtigten Wegzug geheimhalten. Löschungsbewilligung von der Zahlung der rechn. zulässigen Forderung (Angaben zur Ermittlung des Wohnrechtswerts fehlen ebenfalls) abhängig machen. Abwarten. Nachverhandeln bei Kulanzabsicht.

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