Mokkay

Sobald dem Notar die behördl. Genehmigungen und die Unbedenklichkeits- bescheinigung des Finanzamts zum Kaufvertrag vorliegen, wird i.d.R. der Kaufpreis fällig. Erst nach Zahlung des Kaufpreises an die Verkäufer veranlasst der Notar, dass das Grundbuchamt die Eigentumsumschreibung vornimmt.

Reichen die Eigenmittel nicht aus, nimmt dein Mann zur Finanzierung des Kaufpreises Darlehen auf. Die Bestellung der erforderlichen Grundschuld sollte bereits mit der Protokolierung des Kaufvertrags vorgenommen werden. Die Vorteile erläutert der Notar.

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Bank der Vorbesitzer kümmert sich nicht um die Grundschuldlöschung, Umzug in Gefahr?

Guten Abend!

Wir haben unser Traumhaus im April gefunden und dann im Juni den Kaufvertrag abgeschlossen. Es lief bis jetzt alles super, denn die Übergabe war eigentlich für morgen und der Umzug für das jetzt kommende Wochenende geplant. Jetzt erhielten wir gestern die Nachricht vom Makler, dass jetzt aufgefallen ist, dass es Probleme mit der Bank der Vorbesitzer gibt, die wohl die Unterlagen verschlampt und die Grundschuldlöschung noch nicht bearbeitet hat. Total doof, man hat ja schon alles organisiert, Familie und Freunde zwecks Hilfe angefragt, einen Transporter organisiert, etc., etc.,.... man kennt den Aufwand ja.

Unsere Nachmieter wollten dann natürlich auch schon gerne in unsere Wohnung (wollen noch neues Laminat legen) und es war so besprochen, dass alles genau passt. Die Wohnungsübergabe hier war also für nächste Woche geplant. Die Nachmieter haben natürlich auch schon alles mögliche in Bewegung gesetzt und geplant, sich Urlaub genommen und kommen jetzt - genauso wie wir - etwas in Schwierigkeiten, da auch dort direkte Nachmieter involviert sind.

Leider kriegen wir für die beiden letzten Wochenenden niemanden, der beim Umzug helfen kann.

Wie kann man jetzt vorgehen? Was für Möglichkeiten haben wir und wer käme für uns auf, falls wir hier (wie besprochen) unsere Zelte abbrechen müssen? Der Mietvertrag endet zum Ende des Monats, der vorzeitige Auszug war eine mündliche Absprache mit unseren Nachmietern.

Danke im Voraus! :-)

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Eisteefee:

Erst zwei Monate nach Kaufabschluss fällt auf, dass die Löschung der vom Veräusserer bestellten Grundschuld immer noch ausssteht. Der Makler vermutet sogar, daß noch eine Restforderung bestehen könnte.

Frag den Notar nach dem Ergebnis seiner Rechere um die Lastenfreistellung. Sollte die Bank noch eine Forderung haben, müßte sie aus einem Teil des Kaufpreises vorab befriedigt werden.

Die Folgen des (vom Veräusserer zu verantwortenden) Verzugs sind üblicherweise Kaufvertrag behandelt.

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Hannes:

Der Notar berechnet m.E. die Beurkundungsgebühr von 20/10 nach dem Wert der Schenkung = Verkehrswert zuzüglich dem Wert des Niesbrauchs = max. das 20 fache des Jahreswerts bei einem Lebensalter von bis zu 30 Jahren, § 32 GNotKG).

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Omri:

Eine wesentliche Voraussetzung der notariellen Beurkundung des Immobilien-Kaufvertrags ist die Sicherstellung der Finanzierung des Kaufpreises durch schriftliche verbindliche Zusagen.

Mündlich kann so manches in Aussicht gestellt werden, das nicht immer mit der späteren Entscheidung des Darlehensgebers übereinstimmen muss.

Das Risiko einer Kürzung oder sogar Ablehnung der erforderlichen Fremdmittel ginge somit zu deinen Lasten.

Was steht einer mehr oder minder kurzen Verlegung des Beurkundungstermins entgegen?

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wer trägt die Kosten für die Anpassung der Teilungserklärung?

Hallo,

überlege mir aktuell eine Wohnung  (sage ich mal Nr 5) in einem MFH mit 7 Wohneinheiten zu kaufen. Der Verkäufer der Whg ist der ehemalige Bauherr, und ist mit 5 ihm gehörenden Wohneinheiten (die bis auf die Whg Nr 1 vermietet sind) im Haus aktuell noch der Mehrheitseigentümer. 2 Wohnungen sind bereits verkauft.

Laut TE und Grundbucheintragung sind dieser Whg Nr 1 Sondernutzungsrechte (SNR) an zwei Stellplätzen und dem kompletten Garten zugewiesen. Der Aufteilungsplan sieht ebenfalls vor, dass zwei Stellplätze und der komplette Garten zu dieser Whg gehören. Die Whg befindet sich im 2.OG.

Da der Verkäufer selbst diese Whg zeitlang bewohnte hatte er sich von vornerein die SNR an 2 Stellpätzen und dem kompletten Garten grundbuchlich eintragen/sichern lassen.

Ist ja legitim. Aber

In der Realität gibt es bei 7 Wohungen im Haus lediglich nur 6 Stellplätze. Laut Verkäufer sind die zwei Stellplätze im Rahmen der Parkplatzflächenerweiterung von 2 Meter pro Stellplatz auf 2.50 Meter weggefallen. Somit gibt es in der Realität Null zu der Whg gehörenden Stellplätze.

Der Verkäufer beruht darauf, dass ich irgendeinen von den 6 vorhandenen bekommen würde.

Wie soll das aber gehen? Die anderen 4 (2 können nicht in Betracht gezogen werden, diese gehören ja schon den anderen zwei Eigentümern) sind seinen anderen Whg mit entsprechenden Nummern in der TE zugewiesen.

Kann er einfach einer seiner Whg einen Stellplatz wegnehmen? TE muss dann doch angepasst werden und das Grundbuch von der Whg von der er den Stellplatz wegnimmt?

Das Gleiche ist mit dem Garten, laut Verkäufer würde ich nur 1/3 vom Gartenanteil bekommen. Ok. Alles gut, aber dies muss in det TE und im Grundbuch doch geändert werden?

Wer trägt die Kosten für die Anpassung von TE und Grundbuch?

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Maria:

Deine Bedenken verstehe ich.

Der Veräusserer soll veranlassen, dass dir vorab ein notar-gebühren-freier Kaufvertragsentwurf überlassen wird. Diesen Entwurf läßt du von einem Fachkundigen überprüfen und erforderlichenfalls ergänzen. Erst wenn er das oK gibt, lass den Vertrag vom Notar beurkunden.

Wie heißt es? Vor Vertragsabschluss König, danach nur Bauer.

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wer trägt die Kosten für die Anpassung der Teilungserklärung?

Hallo,

überlege mir aktuell eine Wohnung  (sage ich mal Nr 5) in einem MFH mit 7 Wohneinheiten zu kaufen. Der Verkäufer der Whg ist der ehemalige Bauherr, und ist mit 5 ihm gehörenden Wohneinheiten (die bis auf die Whg Nr 1 vermietet sind) im Haus aktuell noch der Mehrheitseigentümer. 2 Wohnungen sind bereits verkauft.

Laut TE und Grundbucheintragung sind dieser Whg Nr 1 Sondernutzungsrechte (SNR) an zwei Stellplätzen und dem kompletten Garten zugewiesen. Der Aufteilungsplan sieht ebenfalls vor, dass zwei Stellplätze und der komplette Garten zu dieser Whg gehören. Die Whg befindet sich im 2.OG.

Da der Verkäufer selbst diese Whg zeitlang bewohnte hatte er sich von vornerein die SNR an 2 Stellpätzen und dem kompletten Garten grundbuchlich eintragen/sichern lassen.

Ist ja legitim. Aber

In der Realität gibt es bei 7 Wohungen im Haus lediglich nur 6 Stellplätze. Laut Verkäufer sind die zwei Stellplätze im Rahmen der Parkplatzflächenerweiterung von 2 Meter pro Stellplatz auf 2.50 Meter weggefallen. Somit gibt es in der Realität Null zu der Whg gehörenden Stellplätze.

Der Verkäufer beruht darauf, dass ich irgendeinen von den 6 vorhandenen bekommen würde.

Wie soll das aber gehen? Die anderen 4 (2 können nicht in Betracht gezogen werden, diese gehören ja schon den anderen zwei Eigentümern) sind seinen anderen Whg mit entsprechenden Nummern in der TE zugewiesen.

Kann er einfach einer seiner Whg einen Stellplatz wegnehmen? TE muss dann doch angepasst werden und das Grundbuch von der Whg von der er den Stellplatz wegnimmt?

Das Gleiche ist mit dem Garten, laut Verkäufer würde ich nur 1/3 vom Gartenanteil bekommen. Ok. Alles gut, aber dies muss in det TE und im Grundbuch doch geändert werden?

Wer trägt die Kosten für die Anpassung von TE und Grundbuch?

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Maria, du beabsichtigst

in der Wohnanlage in .... das Sondereigentum an einer bestimmte Wohnung (z. B. Nr. 5) und einen bestimmten Kfz-Abstellplatz (z. B. Nr. 5)

und Kellerraum (z.B. Nr. 5) und das Mitbenutzungsrecht am Mülltonnenplatz

und ein Drittel am Gemeinschaftseigentum (Garten) - auf genaue Einzeichnung/Kenntlichmachung im amtl. Lageplan achten und Plan zum wesentlichen Bestandteil des Kaufvertrags machen -

käuflich zu erwerben.

Der Verkäufer hat auf seine Kosten die Änderungen des Teilungsplans und ihren grundbuchlichen Vollzug zu veranlassen, möglichst noch vor der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags.

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Nutzer:

Es geht nur über eine reale Grundstücksteilung (Bildung von zwei Flurstücken) oder die Bildung von Wohnungseigentum.

Frag einen Architekten, auch über die Entstehung unterschiedlich hoher Kosten.

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Mike:

Der Darlehensgeber hat die Gewährung des Darlehens zur Finanzierung der Baukosten für die Erstellung des Hauses von der Bestellung einer vollstreckbaren Grundschuld nebst Zinsen und Nebenleistungen durch den Grundstücks-eigentümer verlangt und darüberhinaus zur Auflage gemacht, dass du und deine Frau für das Darlehen persönlich gesamtschuldnerisch haften.

Alleineigentümer ist nach wie vor der Vater; er kann über das Hausgrundstück verfügen und auch einen Dritten zum Alleinerben einsetzen.

Um das zu verhindern, sollte er sich zur Umschreibung des Eigentums, zumindest eines grösseren Miteigentumsanteils, auf euch entschliessen - und zwar raschmöglichst.

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Alesca:

Erst auf der Lohnabrechnung hast du die Pfändung gesehen.

Frag den Arbeitgeber nach den Namen des Pfandgläubigers (z. B. Finanzamt) und den Grund der Forderung (z. B. rückständige Steuern).

Könnte die Zustellung des Vollstreckungstitels an einen Dritten (z. B. Bevollmächtigten) durchgeführt worden sein?

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Ulrich

Obacht! Beauftragst du für die Beurkundung des Kaufvertrags denselben Notar, der auch für den Erbscheinsantrag tätig war, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er aufgrund der kurzen zeitl. Folge zwischen Erwerb und Veräusserung die Gebühren nach einem höheren (Nachlass-)Wert berechnet und die Differenz nachfordert.

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Die (Abtretungs-) Erklärung der siegelführenden Sparkassen ist der notariellen (kostenpflichtigen) Urkunde gleichgestellt.

Das Grundbuchamt verlangt i.d.R. auch keinen akt. Handelsregisterauszug.

Deshalb empfehle ich, zu klären, für welche Art von Dienstleistung und Kosten die Sparkassae 160 € in Rechnung stellt.

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Welche möglichkeiten nach Trennung - Haus?

Vor 5 Jahren habe ich mit meinem Ex-Partner ein Haus gekauft. Ein halbes Jahr später haben wir uns getrennt. Da ich damals keine Schlamm Schlacht wollte. Habe ich ihm erlaubt im Haus wohnen zu bleiben, wenn er dafür die Kosten über nimmt. Ich habe auch alle Möbel die von dem Darlehen gekauft wurden dort gelassen. (obwohl ich dort eigentlich selber wohnen bleiben wollte.) Das hat er auch gemacht. Die Bank lässt mich aber nicht aus den Verträgen raus, weil er zu wenig verdient. Ich wollte das er mit seinen Eltern spricht das sie die Bürgschaft über nehmen und ihm dann meinen Anteil über schreiben. Das wollte er nicht. Dann hat er noch heimlich die Schlösser ausgetauscht das ich nicht mehr rein kann. Ich habe das gedulded weil er die Rechnungen bezahlt. Habe ihm aber immer wieder den Vorschlag gemacht das auch ich das Haus und die Kosten übernehme. Das will er aber nicht. Vor ein paar Wochen musste ich für ihm unterschrieben das er die Tilgungsrate sinken kann. Weil es für ihn allein schwer ist mit der Finanzierung. Nun ich bin mittlerweile Selber verheiratet und habe 3 Kinder. Wir benötigen dringend einen größeren Wohnraum. Da er das Haus nicht aufgeben will wollen wir nun selber Bauen. Ich möchte also gerne die altlasten ablegen. Gibt es eine Möglichkeit das ich trotzdem aus dem Darlehensvertrag raus komme? Ums Geld geht es mir auch gar nicht wirklich.

Jetzt hat er seit 2 Tagen eine Freundin die auch promt mit 2 Kinder, einem Hund und wohlgemerkt 7 Katzen da eingezogen ist. Ohne mein Wissen und meiner Erlaubnis. Auch wenn er aktuell bezahlt bin ich ja immernoch zu 50 prozent Miteigentümer. Ich muss doch da Rechte haben. Ich will später nicht für den Schaden welche die 7 nicht Stubenreinen Katzen da hinterlassen verantwortlich sein. Kann ich da was machen? Und welche Möglichkeiten gibt es da raus zu kommen? Aus den Darlehensverträge. Würde mir eine Teilversteigerung sehr schaden finanziell?

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Heppe:

Dein Ex. bewohnt zusammen mit seiner Freundin, zwei Kindern, sieben Katzen und einem Hund das hypothekarisch belastete Hausgrundstück, an dem du nach wie vor einen Miteigentumsanteil hältst. Die Annuitätsrate wurde aufgrund seiner angespannten Finanzlage bereits einvernehmlich gesenkt. Die Gläubigerbank lehnt es – aus verständlichen Gründen – ab, dich aus der gesamtschuldnerisch Haftung zu entlassen. Ums Geld geht es dir nicht.

Er dürfte im Ggs zu dir großes Interesse am Erhalt des Objekts haben.

Einen bonitätsstarken Käufer zu finden, der deinen Miteigentumsanteil gegen Schuldübernahme freihändig erwirbt, wird fast unmöglich sein. Die Bank müsste dann deine Schuldhaftentlassung genehmigen.

Folglich bleibt nur die Möglichkeit, wie bereits vorgeschlagen, einen Fachanwalt mit Schwerpunkt Teilungsversteigerung mit der Wahrung deiner Interessen zu beauftragen

Du hast keine Angaben über den derzeitigen Verkehrswert der Immobilie und die Höhe der Bankrestforderung gemacht. Diese Angaben sind deshalb von Bedeutung, weil der Ersteigerer die Belastungen zu übernehmen hätte, im Ggs. zur Forderungsversteigerung, in der er regelmäßig lastenfrei erwirbt.

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Speedy:

Empfehlung

1) Notar wechseln.

2) Darauf bestehen, dass für dich in Höhe deines Finanzbeitrags eine vollstreckbare Grundschuld mit Zinsen von 18 % bestellt und noch vor deiner ersten Zahlung im Grundbuch eingetragen wird.

3) Privatschriftlich vereinbaren, dass solange eine unversehrte Verbindung besteht, Zinsen nicht verlangt werden.

4) Die Grundschuld muss sich innerhalb von 60 % des aktuellen Immobilienwerts bewegen.

5) Besonders wichtig: Rechtzeitig handeln und nicht lamentieren "Hätte ich nur."

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Lösungsvorschlag:

Du bleibst zusammen mit deiner Frau auch nach der Veräusserung des belasteten Grundstücks an deinen Bruder weiterhin in der persönlichen gesamtschuldnerischen Haftung wegen der Forderung der Debeka.

Der Erwerber stellt euch im Innenverhältnis von der Forderung der Debeka frei. Dies ist im notariellen Vertrag zu vereinbaren.

Somit bleiben die persönliche Haftung, die dingliche Haftung im Form der Grundschuld ohnehin, unverändert bestehen. Die Veräusserung kann die Debeka nicht verhindern. Die vorzeitige Rückführung des Darlehens unterbleibt.

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Geld mittels Vertrag zurückverlangen - wie schreibe ich solche Verträge?

Hallo,

ich habe gleich mehrere Fragen.

  1. Ich und mein Freund haben mehr oder weniger Geld verliehen. Mehr oder weniger sage ich, weil dieses Geld eigentlich für den Kauf einer neuen Küche in unserer WG gedacht war. Unser Mitbewohner wollte sich um den Kauf kümmern, doch die Küche musste er dann stornieren. Unser Geld haben wir noch nicht wieder, wir würden zur Sicherheit (falls das noch nicht zu spät ist) gerne einen Vertrag aufsetzten, damit wir das Geld rechtlich zurückverlangen können. Um was für einen Vertrag würde es sich in diesem Falle handeln.
  2. Meine zweite Frage hat mit der Kaution zu tun. Ich und mein Freund sind Untermieter des besagten Mitbewohners, doch nur mein Freund besitzt einen Vertrag, dass ich einziehe war sogar mit dem richtigen Vermieter ausgemacht, doch der Mitbewohner hat niemals einen Untermietervertrag für mich aufgesetzt, wir haben jedoch 2x die Kaution gezahlt also einmal für meinen Freund und einmal für mich. Hier also die Frage: Mein Freund würde seinen Kautionsanteil ja sowieso zurückbekommen, er hat ja einen Vertrag, wie setzte ich jetzt aber für mich einen Vertrag auf, der bestätigt, dass ich die Kaution gezahlt habe ohne einen Mietvertrag zu haben, und dass ich sie zurückbekomme, wenn ich ausziehe.
  3. Der Mitbewohner hat über meinen Freund einen Handyvertrag abgeschlossen, jetzt bekommt mein Freund lauter Inkassobriefe, der Mitbewohner hat einige Male gesagt dass er dort angerufen hat und den Betrag auch gezahlt hat, als mein Freund jedoch dort angerufen hat, bestätigte sich das Gegenteil. Auch dafür würden wir jetzt gerne einen Vertrag aufsetzen.

Ich hoffe, mir kann hier jemand helfen, und mir ist bewusst, dass es generell dumm war, all das zu machen ohne einen Vertrag dafür aufzusetzen, deshalb bitte keine Standpauken halten. Hinterher ist man wohl immer schlauer, trotzdem würde ich jetzt gerne die Verträge aufsetzen und schauen, ob der Mitbewohner die dann auch unterschreibt, damit man wenigstens etwas Handfestes hat und zumindest die Chance hat das Geld zurückbekommen. Deshalb würde ich für die einzelnen Fälle gerne wissen, was für eine Art von Vertrag ich schreiben muss.

Mit freundlichen Grüßen,
Vanja

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Vanja:

Lass dir Quittungen geben und eine erste Abzahlung von z.B. 100 €. Damit hätte der jeweilige Empfänger zumindest die Schuld anerkannt.

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Bleibt trotz Abbruch des Hauses das Altenrechtsteilsrecht (Wohnrecht) des Berechtigten in einer anderen Wohnung des Eigentümers unentgeltlich bestehen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Anfang der 90er kauften wir (mein Mann und ich) das Grundstück meiner Eltern.

In dem Kaufvertrag wurde auch ein lebenslängliches unentgeltliches Alterrechtsteilsrecht (Wohnrecht auf der Ostseite und Pflege bis zu einen bestimmten Betrag) für meine Eltern vereinbart. Mein Vater verstarb bereits.

Zu dieser Zeit bauten wir auch auf dem Grundstück unser eigenes Haus (Westseite).

Mitte 2000 waren wir gezwungen (zu alte Bausubstanz von 1850), in Absprache mit meiner Mutter, das alte Haus wegzureißen und ein neues zu bauen, in dem sie und unser Sohn eine Wohnung erhalten sollte.

Kurz bevor der erste Stein gesetzt wurde, hatte sie sich entschlossen auf die andere Seite (also in unser Haus auf der Westseite) zu ziehen. Finanziell wurde zum damaligen Zeitpunkt nichts konkret besprochen, eine mögliche Miete hatte sie angedeutet. Eine Entschädigung für die enthaltene Innenausstattung (bewegliche Dinge) habe ich erhalten.

Nun nachdem die „neue“ Wohnung viele Jahre abgewohnt wird, und bald wieder Renovierungskosten (Fenster) anstehen, fragen wir uns, ob es sein kann, dass Sie weiterhin ein unentgeltlich Wohnrecht hat, auch wenn von uns alles auf dem Grundstück und das Grundstück selbst auch zu einem korrekten Betrag bezahlt wurde?

Vielleicht waren wir zu blauäugig? Aber wer weiß schon, wie es sich Jahrzehnte später entwickelt.

Danke im Voraus

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Saskia:

Das Wohnrecht ist durch den Gebäudeabriss nicht untergegangen. Es hat sich auf den Neubau fortgesetzt

Das Altenteil besteht ohnehin weiterhin fort.

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Krayzie:

Gefahr: Die Objekteigentümer könnten ohne euch zu informierern das Wohngrundstück jederzeit veräussern oder bis zur Halskrause belasten.

Absichern kannst du dich durch die Eintragung einer vollstreckbaren erststelligen Grundschuld nebst Zinsen und Nebenleistungen in Höhe deines Finanzierungsbeitrags.

Darüberhinaus könntet ihr beide die Eintragung eines Vorkaufsrechts für alle Verkäufsfälle an sicherer Rangstelle im Grundbuch zur Auflage machen.

Wichtig: Alle Auflagen vor der Darlehensgewährung erledigen, jedenfalls fachkundigen Rat durch Notar einholen..

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Omri

Mindestens ein Darlehensnehmer muß von der Bonität her nachweislich in der Lage sein, die Belastungen aus der Immobilienfinanzierung, den Lebenshaltungskosten und sonstigen Verpflichtungen langfristig bedienen zu können.

Du hast keine Angaben gemacht über deine Einkünfte, den Lebenshaltungskosten, iund sonstige Verpflichtungen; auch fehlen Angaben Eigenkapital, stille Reserven für Unvorhergesehenes und die angedachten Gestehungskosten (Kaufpreis einschliesslich der Erwerbskosten) eures Wunschhauses.

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Kostenschuldner ist derjenige, der die Löschung beantragt hat (§ 22 GNotKG u. a. ), also der Objekteigentümer. Auf ihn lauten auch die Rechnungen des Notars und des Grundbuchamts.

Im übrigen: Kosten von ca. 1.400 € fallen üblicherweise bei der Löschung eines Grundpfandrechts von immerhin ca. 1,4 Mio € an (Notar 756,--, GA 635,-- €).

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Enthält die Urkunde, die notariell beglaubigte Vollmacht, sowohl das Bieten alsauch das Verkaufen einschl. der Auflassung können einige hundert Euro Notarkosten eingespart werden.

Die Vollmacht ist im Original dem Rechtgspfleger des Vollstreckungsgerichts zu zeigen und ihm eine Fotokopie für die Zwangsversteigerungsakte auszuhändigen.

Anlässlich der Veräusserung des Grundstücks ist dem Notar das Original der Vollmacht vorzulegen.

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