Ich habe einen Dienstwagen und doppelte Haushaltsführung, die lange Heimfahrt ist sehr anstrengend, könnte ich die Fahrt mit BahnCard100 steuerlich ansetzen?

3 Antworten

Ob die BC100 in vollem Umfang anerkannt wird hängt sicherlich davon ab, ob sie sich in den Wintermonaten amortisiert. Die Amortisation würde ich in der Steuererklärung schlüssig auf die ersparten Kosten für normale Bahntickets abstellen (sofern das steuerlich günstiger ist), nicht auf die Pendlerpauschale von 30ct/km.

Ansonsten sehe ich keinen Grund, warum die Gestellung eines Firmenwagens der Durchführung von Familienheimfahrten (FHF) mit anderen Verkehrsmitteln entgegen stehen sollte.

Meines Erachtens nein. Denn bei Gestellung eines Firmenwagens darf man einmal wöchentlich Familienheimfahrten durchführen, ohne das diese als steuerlicher Vorteil bei der Firmenwagenbesteuerung zum Ansatz kommen.
Also hat man ja hier schon einen steuerlichen Vorteil erwirkt. Die
Bahnkosten wären dann nochmals ein weiterer steuerlicher Vorteil. Also
doppelte Berücksichtigung der Familienheimfahrten.

Richtig, man darf einmal wöchentlich mit dem Dienstwagen FHF durchführen, mann muss es aber nicht. Die kostenlose Nutzung des Dienstwagens für FHF stellt eine sächliche Aufwandserstattung des AG dar. Wenn ich aber nicht mit dem Dienstwagen sondern auf eigenen Kosten mit der Bahn (oder einem anderen Verkehrsmittel) fahre, gibt es auch keine Erstattung des AG, folglich sind die Reisekosten berücksichtigungsfähig, da keine geldlichen oder sächlichen Erstattungen des AG existieren.

Hallo Jörg, ich werde mich ab Februar 2015 in der gleichen Situation befinden. Kennst Du mittlerweile die Sachlage ? Kann man die Bahncard 100 trotz Firmenwagen von der Steuer absetzen ? Bzw. die Bahncard 50 und dann die einzelnen Zugtickets ? Danke und Gruß, Stefan

Meines Erachtens nein. Denn bei Gestellung eines Firmenwagens darf man einmal wöchentlich Familienheimfahrten durchführen, ohne das diese als steuerlicher Vorteil bei der Firmenwagenbesteuerung zum Ansatz kommen. Also hat man ja hier schon einen steuerlichen Vorteil erwirkt. Die Bahnkosten wären dann nochmals ein weiterer steuerlicher Vorteil. Also doppelte Berücksichtigung der Familienheimfahrten. Außer man würde vertraglich die wöchentlichen Familienheimfahrten mit dem Dienstwagen ausschließen.

Mir steht ein Firmenwagen zur Verfügung, kann ich 0,30 € je km von der Steuer absetzen, wenn ich Dienstreisen mit meinem eigenen Privatwagen tätige?

ich glaube jetzt kann ich etwas mehr schreiben. Wie schon erwähnt steht mir ein Firmenwagen zur Verfügung, den ich und meine Frau auch privat nutzen dürfen und der mit 1% versteuert wird. Manchmal kommt es aber vor, dass ich auch Dienstreisen mit meinem privaten Cabrio tätige, da entweder meine Frau den Dienstwagen für längere Strecken nutzt oder ich im Sommer einfach nur das Cabrio genießen möchte und den Firmenwagen stehen lasse. Mein Arbeitgeber erstattet mir dann die km natürlich nicht, weil er mir für diesen Zweck ja den Wagen stellt.

Kann ich die dann entstehenden Fahrtkosten mit 30 cent als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung ansetzen?

Glaubt mir das Finanzamt diese Fahrten auch bzw. muss ich für den Privatwagen auch ein Fahrtenbuch führen? 

Meine Gegenfrage dazu: Wie weise ich dem Finanzamt überhaupt Dienstreisen nach, unabhängig vom Firmenwagen? Genau so könnte man dann auch die Dienstreisen mit dem Privatwagen nachweisen.

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Firmenwagen, zweiter Wohnsitz (Eigentum), mehrere Heimfahrten?

Hallo zusammen,

ich trete im nächsten Jahr eine neue Arbeitsstelle an; diese ist ca. 80km von meinem Erstwohnsitz entfernt. Ich bekomme einen Firmenwagen zur Privatnutzung gestellt. Durch die weite Entfernung entsteht natürlich ein nennenswerter zu versteuernder geldwerter Vorteil.

Ich überlege daher, mir einen Zweitwohnsitz in Arbeitsplatznähe zuzulegen. Ich möchte aber nicht die ganze Woche von meiner Familie getrennt sein, daher würde ich vermutlich nur 2x die Woche dort übernachten (hätte also 3x die Woche eine Heimfahrt zum Erstwohnsitz).

Nun ist mir noch nicht klar, wie ich das in der Steuererklärung angeben muss...- der geldwerte Vorteil wird doch direkt vom Arbeitgeber ermittelt und abgeführt... mit welchen Entfernungsangaben? Für den kürzeren Weg, nehme ich an, und die Heimfahrten gebe ich dann nachträglich bei der doppelten Haushaltsführung an, und sie werden dann mit je 0,002% x km je Heimfahrt "nachversteuert" (und gilt dann die Strecke zwischen Arbeitsort und Hauptwohnsitz, oder nur die Differenz zwischen den beiden Wohnsitzentfernungen, weil die eine Entfernung ja schon vorher versteuert wurde? - Oder muss ich die Heimfahrten je Monat dem AG melden, damit er die schon in der Gehaltsabrechnung berücksichtigen kann (mit dem Aufwand würde ich mich sicher gleich unbeliebt machen ;-))- wenn ja, wie gebe ich die Fahrtkosten als Werbungskosten an? Ich kann in dem Teil ja nur eine Wohnung haben, und nicht 2x die Woche von mir aus 10km und 3x 80km...?- ist dabei die Pauschalversteuerung mit 15% durch den AG möglich? Wenn ja, dann darf ich keine Fahrtkosten mehr als Werbungskosten ansetzen, oder?

Weiterhin spiele ich mit dem Gedanken, mittelfristig an den Arbeitsort umzuziehen und mir dort ein Häuschen zu kaufen. Kann ich ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen, dies als Zweitwohnsitz nutzen (in der genannten Konstellation, Familie bleibt bis zum gemeinsamen Umzug am Erstwohnsitz, der ist weiterhin Lebensmittelpunkt) und somit über den Zweitwohnsitz praktisch in der Zwischenzeit einen Teil der Kaufkosten "subventionieren" und gleichzeitig teilweise von dem niedrigeren zu versteuernden geldwerten Vorteil für den Dienstwagen profitieren (ob sich das wirklich lohnt, müsste man natürlich immer noch rechnen, das Haus so oft leerstehen zu lassen)? Oder wo liegen da die Grenzen, dass das anerkannt wird? Das neue Haus wäre schließlich etwa so groß wie das bestehende, und ich würde es nur an 2 Tagen in der Woche bewohnen...

Vielen Dank vorab für die Hilfe, ich hoffe, die Fragen sind nicht zu dämlich...

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