Doppelte Haushaltsführung möglich?

Hallo,

ich werde bald zum Berufseinstieg (bin 25 Jahre alt, ledig) von Baden-Württemberg nach München ziehen und würde dort gerne von Anfang an eine doppelte Haushaltsführung geltend machen.

Folgende Begebenheiten:

  • Beruflich bedingter Umzug zwecks Berufseinstieg
  • Hauptwohnsitz im Haus des 66-jährigen Vaters in BW
  • Dort werde ich die Kelleretage bewohnen (eigener Eingang, eigenes Zimmer, eigenes Bad, jedoch keine eigene Küche)
  • Mind. 10% der laufenden Kosten werde ich Übernehmen (Mietvertrag etc.)
  • 2x pro Monat Heimfahrt per Flixbus
  • Lebensmittelpunkt beim Vater da dort alte Schulfreundschaften, zudem Vater schwerbehindert und Großvater im Ort nebenan im Pflegeheim. Ich denke diese Krankheitsfälle dürften die Notwendigkeit des Lebensmittelpunkts bestätigen

Ich denke, damit sollte ich die doppelte Haushaltsführung durchbekommen, obwohl "Nesthocker"-Fall. Oder wie seht ihr das?

Zudem:
- Muss in München die Zweitwohnung gemeldet sein oder spielt das bei der DHH keine Rolle?
- Beim Bewohnen der Kelleretage: habe ich damit eine eigene Wohnung (trotz fehlender Küche) oder werde ich weiterhin zum Hausstand meines Vaters gezählt? Bei letzterem müsste ich ja dann auch den Kauf von Lebensmitteln etc nachweisen, bei eigener Wohnung (ersterem) denke ich mal nicht?
- In meinem Job in München werde ich als Berater Montag-Donnerstag auswärts beim Kunden verbringen. Ist das ein Pluspunkt, da deshalb definitiv mein Zweitwohnsitz in München nicht Lebensmittelpunkt ist oder eher problematisch, da man mir unterstellt ich hätte ja dann auch zu Hause in BW wohnen bleiben können?

Vielen Dank im Voraus!

Steuern doppelte Haushaltsführung
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Doppelte Haushaltsführung, Einwohnermeldeamt Hilfe bitte!?

Hallo liebe Leute ich hoffe ihr könnt mir helfen:

Ähnliche Fragen wurden dazu schon gestellt aber ich hoffe ihr könnt mir ausführlichere Antworten geben.

Kurz zu meiner Frage: Ich komme aus Berlin und wohne auch mit meiner Freundin in Berlin zusammen. Ich habe jetzt eine Stelle in Düsseldorf angenommen und mein Plan ist es unter der Woche in Düsseldorf zu arbeiten und in Berlin weiterhin die Wohnung mit meiner Freundin zu behalten.

Jetzt kommt das Thema doppelte Haushaltsführung in Spiel. Ich dachte ich behalte Berlin als Erstwohnsitz und Düsseldorf als Zweitwohnsitz, um dann Fahrten, Miete etc. steuerlich abzusetzen, da ich meinen Lebensmittelpunkt nunmal in Berlin habe, da ich in Düsseldorf wirklich nur zum arbeiten bin und dort auch niemanden kenne. Ein netter Herr von Einwohnermeldeamt sagte mir nun, dass man sich im Einwohnermeldeamt Düsseldorf meinen Arbeitsvertrag anschauen würde (ist das überhaupt rechtens?) und man dann bei einem 48 Std. Arbeitsvertrag davon ausgehen würde, dass ich über 50% der Kalendertage in DDorf verbringen würde und deshalb automatisch mein Lebensmittelpunkt in DDorf definiert werden würde und ich somit Ddorf als Hauptwohnsitz anmelden müsse.

Jetzt bin ich ehrlich gesagt ganz schön verwirrt, da ich im Internet dazu völlig unterschiedliche Aussagen gefunden habe.

  1. Was stimmt denn nun? Kann ich meinen Arbeitsort (Düsseldorf) als Zweitwohnsitz anmelden, auch wenn ich dort häufiger und nur am Wochenende zuhause (Berlin) bin? Oder ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ( da es wohl in Bayern diese Kalendertageregelung gibt).
  1. Spielt es für das Finanzamt überhaupt irgendeine Rolle, was auf meinem Perso mit Erst-und Zweitwohnsitz steht, oder definieren die das am Ende nochmal selber und das ist gerade einfach nur ein behördliches Missverständnis?

Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen, bin echt verunsichert.

Liebe Grüße,

Niklas

Arbeit doppelte Haushaltsführung
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Doppelte Haushaltsführung: Wie Untervermietung eigener Wohnung an Partnerin steuerlich berücksichtigen?

Hallo,

seit September 2016 habe ich eine berufliche Zweitwohnung im Ort meiner Arbeitsstätte nahe Köln. Meinen Erstwohnsitz habe ich seit über 10 Jahren in München, da dort nach wie vor mein Lebensmittelpunkt ist (Partnerin, Freundeskreis etc.). Ich fahre fast jedes Wochenende nach München zu meiner Partnerin. Sie ist 3 Monate vor Aufnahme meiner Tätigkeit bei Köln aus Ihrer Weg zu mir in meine Wohnung gezogen, wo wir seither meinen bestehenden Hausstand gemeinsam nutzen. Während der Probezeit habe ich zunächst eine kleine möblierte Wohnung am Tätigkeitsort bewohnt und danach ein Mini-Apartment (21 qm) bezogen und günstig eingerichtet.

Meine Partnerin (sie ist Juristin) hat auf einen Untermietvertrag mit mir bestanden, um im Falle von Beziehungs-Problemen nicht vor die Tür gesetzt werden zu können. Es läuft jedoch glücklicherweise sehr gut und wir verbringen fast jedes Wochenende in unserer Wohnung in München, an der ich mich auch mit 15% beteilige.

Als Hauptmieter zahle ich nach wie vor die Miete an den Vermieter. Sie überweist mir die Untermiete und ich überweise ihr die 15% zurück. WIr machen es so, damit anhand der Überweisung meine Beteiligung sichtbar und belegbar wird.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich tatsächlich die Miete, die mir meine Freundin überweist, als Mieteinnahme (Einnahme aus Vermietung und Verpachtung) in der Steuererklärung angeben muss. Denn ich zahle die Miete ja selber an den Vermieter, so dass es ein Nullsummenspiel ist und ich demnach keine tatsächlichen Einnahmen daraus habe. Im Gegenteil zahle ich ja sogar die 15% Anteil.

Ich wäre über eine klärende Antwort dazu, wie ich es am besten handhaben kann und muss sehr dankbar.

Steuererklärung doppelte Haushaltsführung Untervermietung Untermiete
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Sind die Voraussetzungen für doppelte Haushaltsführung in diesem Fall gegeben?

Ich bewohne derzeit eine Zweitwohnung, worüber ich täglich in zumutbare weise meinen Arbeitsplatz erreichen kann. Die Zweitwohnung hatte ich bereits zu Studienzeiten angemietet, da war der Grund ganz klar, dass ich die Uni schnellstmöglich erreichen möchte. Nach dem Studium habe ich die Zweitwohnung beibehalten. Die Frage ist, aufgrund der Erstgründung eines Dienstverhältnisses, wäre damit allein die "berufliche Veranlassung" begründet? - weiterhin erfülle ich die tatbestandlichen Voraussetzungen wie z.B das mindestens mehr als 10 % Kostenbeteiligung beim Hauptwohnsitz anfällt, da ich dort im Elternhaus eine Einliegerwohnung bewohne, also einen eigenen Haustand führe.

Die Vereinfachungsregel, dass ich mit der Zweitwohnung von den Kilometer her einen gewichtigen Vorteil erlange, kann ich soweit nicht bestätigen, da ich mit der Zweitwohnung eventuell ein Vorteil von 10 km näher zur Arbeitsstelle erreiche.

Nach etwas Recherche konnte ich entdecken, dass der BFH bereits mehrmals entschieden hat, dass eine Zweitwohnung auch außerhalb über Landes- und Gemeindegrenzen liegen darf, solange man von dort die Arbeitsstätte täglich erreichen kann.

Die Frage ist, vom Grunde nach erfülle ich die Voraussetzungen die Kosten abzusetzen, aber ich habe jetzt kein großes Argument zu sagen ich erreiche damit einen großen Vorteil, durch Kilometer oder eine viel besseren Verkehrslage.

Oder ist der Vorteil im Grunde egal, solange ich die Voraussetzungen erfülle?

einkommensteuer doppelte Haushaltsführung Hauptwohnsitz Zweitwohnung
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Firmenwagen, zweiter Wohnsitz (Eigentum), mehrere Heimfahrten?

Hallo zusammen,

ich trete im nächsten Jahr eine neue Arbeitsstelle an; diese ist ca. 80km von meinem Erstwohnsitz entfernt. Ich bekomme einen Firmenwagen zur Privatnutzung gestellt. Durch die weite Entfernung entsteht natürlich ein nennenswerter zu versteuernder geldwerter Vorteil.

Ich überlege daher, mir einen Zweitwohnsitz in Arbeitsplatznähe zuzulegen. Ich möchte aber nicht die ganze Woche von meiner Familie getrennt sein, daher würde ich vermutlich nur 2x die Woche dort übernachten (hätte also 3x die Woche eine Heimfahrt zum Erstwohnsitz).

Nun ist mir noch nicht klar, wie ich das in der Steuererklärung angeben muss...- der geldwerte Vorteil wird doch direkt vom Arbeitgeber ermittelt und abgeführt... mit welchen Entfernungsangaben? Für den kürzeren Weg, nehme ich an, und die Heimfahrten gebe ich dann nachträglich bei der doppelten Haushaltsführung an, und sie werden dann mit je 0,002% x km je Heimfahrt "nachversteuert" (und gilt dann die Strecke zwischen Arbeitsort und Hauptwohnsitz, oder nur die Differenz zwischen den beiden Wohnsitzentfernungen, weil die eine Entfernung ja schon vorher versteuert wurde? - Oder muss ich die Heimfahrten je Monat dem AG melden, damit er die schon in der Gehaltsabrechnung berücksichtigen kann (mit dem Aufwand würde ich mich sicher gleich unbeliebt machen ;-))- wenn ja, wie gebe ich die Fahrtkosten als Werbungskosten an? Ich kann in dem Teil ja nur eine Wohnung haben, und nicht 2x die Woche von mir aus 10km und 3x 80km...?- ist dabei die Pauschalversteuerung mit 15% durch den AG möglich? Wenn ja, dann darf ich keine Fahrtkosten mehr als Werbungskosten ansetzen, oder?

Weiterhin spiele ich mit dem Gedanken, mittelfristig an den Arbeitsort umzuziehen und mir dort ein Häuschen zu kaufen. Kann ich ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen, dies als Zweitwohnsitz nutzen (in der genannten Konstellation, Familie bleibt bis zum gemeinsamen Umzug am Erstwohnsitz, der ist weiterhin Lebensmittelpunkt) und somit über den Zweitwohnsitz praktisch in der Zwischenzeit einen Teil der Kaufkosten "subventionieren" und gleichzeitig teilweise von dem niedrigeren zu versteuernden geldwerten Vorteil für den Dienstwagen profitieren (ob sich das wirklich lohnt, müsste man natürlich immer noch rechnen, das Haus so oft leerstehen zu lassen)? Oder wo liegen da die Grenzen, dass das anerkannt wird? Das neue Haus wäre schließlich etwa so groß wie das bestehende, und ich würde es nur an 2 Tagen in der Woche bewohnen...

Vielen Dank vorab für die Hilfe, ich hoffe, die Fragen sind nicht zu dämlich...

doppelte Haushaltsführung Firmenwagen Zweitwohnsitz
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Wie ist ein sinnvolles Vorgehen zur Einkommenssteuererklärung bei Umzug im Juli 2015 von Deutschland nach Österreich? Zuerst Deutschland, dann Österreich?

Hallo zusammen!

Das Wetter draußen ist wunderschön und trotzdem sitze ich in der Wohnung, weil mir meine Steuererklärung keine Ruhe lässt:

Ich bin berufsbedingt zum 1.8.2015 nach Österreich gezogen (Dienstbeginn in Ö 1.8., Hotel in Ö 1.8. bis 15.8., Ferienwohnung in Ö 16.8. bis 30.09., finale Wohnung on Ö ab 1.9., Wohnsitz in D beibehalten, aber eben seit 1.8. berufsbedingt nicht mehr Lebensmittelpunkt)

Mein Arbeitsverhältnis ist ein reguläres Agestelltenverhältnis, Lohnsteuer zahle ich monatlich seit Beginn in Österreich.

Jetzt habe ich mich bereits überal durch das Netz gelesen und bin noch Recht verwirrt. Klar ist, ich muss in beiden Ländern eine Steuererklärung machen -oder liege ich hier falsch?

Da ich in Deutschland länger gearbeitet habe, bin ich hier uneingeschränkt steuerfähig und muss hier meine Erklärung machen und mein Ö Einkommen angeben. Soll ich hier nur meine Ö Gehaltsabrechnungen mit in D einreichen und es reicht oder ist das steuerlich nachteilig (mein Gehalt ist von D nach Ö 20% angestiegen)? Hilft es, wenn ich erst in Ö meine Steurerklärung mache und dann den Bescheid für die Deutsche Erklärung angebe oder umgekehrt? Und da kommt gleich meine nächste Umgewissheit: Mache ich zuerst die EInkommenssteurerklärung in Deutschland und gebe den Bescheid danach mit bei der späteren Österreichischen Steuererklärung mit an oder muss ich erst die Örsterreichische Erklärung machen und gebe deren Bescheid dann bei der DEutschen späteren Erklärung mit an. Welches Vorgehen/welche Reihenvolge ist steuerlich für mich am sinnvollsten? Ich habe einfach bedenken, dass ich hohe NAchzahlungen haben könnte durch unkluge Abrechnungen, obwohl ich ja komplett Steuer in D und auch in Ö schon gezahlt habe.

Ich hoffe, dass es auch nicht nachteilig ist, dass ich meine Wohnung in Deutschland noch habe. Hier wohne ich mit meiner Freunding, die erst noch nachkommt und habe viele HEimfahrten. EIgentlich wollte ich diese anrechnen (Österreich - Norddeutschland), aber auch hier bin ich mir nicht sicher welches der richtige Weg ist. Habt ihr hier Tipps?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

LG Lichtblick

Doppelbesteuerung umzug doppelte Haushaltsführung
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Kann man doppelte Haushaltsführung als Werbungskosten geltend machen?

Guten Tag,

ich habe ein paar Fragen zur doppelten Haushaltführung. Ein Student A ist ab 01.04 im Jahr X Masterstudent und möchte Werbungskosten geltend machen. Da durch die doppelte Haushaltsführung ja einiges an Kosten zustande kommt, sollen diese gerne (wenn möglich) geltend gemacht werden. Zur Situation: A hat eine eigene Wohnung im Haus der Eltern und ist dort auch gemeldet. Miete wird nicht gezahlt, es gibt jedoch eine eigene voll eingerichtete Wohnung wo zum Beispiel auch selbst gekocht wird.

1. Doppelte Haushaltsführung ja/nein?

1a) Wie weist A nach, dass der Lebensmittelpunkt dort liegt? Reicht es anzugeben, dass ein Studium komplett ohne Anwesenheitspflicht belegt wird?

1b) Wie weist A nach, dass es sich um eine Wohnung und kein Zimmer im Haus handelt? Reicht ein Beleg, dass das Haus zwei Wohnungen beinhaltet?

1c) Eine Kostenbeteiligung durch A in Form durch Mietzahlungen oder Nebenkosten gibt es nicht. Reicht eine Kostenbeteiligung in der Form, dass selbst eingekauft, gekocht etc. wird?

2. und 3. unter der Voraussetzung, dass die doppelte Haushaltsführung durchgeht

2) Kann A wirklich eine wöchentliche Heimfahrt geltend machen? Also 39 Fahrten (ab 01.04.) x Strecke_Studienort_Lebensmittelpunkt x 2 (Hin und Rückfahrt möglich?) x 0,3€/km obwohl ein Semesterticket vorhanden ist?

3) A mietet die Wohnung am Studienort schon seit Jahren. Im Masterstudium ist er jedoch erst wie oben beschrieben ab 01.04.X. Kann die Verpflegungspauschale für den Mehraifwand trotzdem für 90 Tage im Jahr X angesetzt werden?

Vielen Dank!

Studium Steuererklärung werbungskosten doppelte Haushaltsführung
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Wie ist es mit der doppelten Haushaltsführung beim Masterstudium, welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Liebe finanzfrage-Gemeinde,

ab März werde ich (zur Zeit festangestellt) zwei Jahre unbezahlt freigestellt sein und in dieser Zeit mein Masterstudium absolvieren.

Im Moment beschäftigt mich die Frage, was ich beachten muss, um einen Verlustvortrag für die beiden Jahre später geltend machen zu können.

Erstwohnsitz, da Lebensmittelpunkt (am Wochenende, ggfs. Freitag, + Semesterferien) wird meine "Heimat" sein, wo meine Eltern & Freundin wohnen.

Möglichkeit 1 für Erstwohnsitz: Zimmer bei Eltern, ohne eigenes Bad, Küche.

Möglichkeit 2 für Erstwohnsitz: Wohnung der Freundin, welche in einer komplett abgeschlossenen und eigenständigen Wohnung im Elternhaus wohnt (eigenes Bad, Küche, ...) jedoch nur die Nebenkosten zahlt.

Meine Fragen sind nun: 1. Wäre die erste Möglichkeit überhaupt gangbar, oder muss die Wohnung zwingend Küche & Bad haben? 2. Welche Rahmenbedingungen müssen vorliegen, damit das Ganze anerkannt wird? (Mietvertrag - mit einem bestimmten Wert? Überweisungsdokumente für Miete? ggfs. sonstiges?

Bisher habe ich zwar aus der Vergangenheit Beiträge gefunden, welche auch ein Zimmer akzeptieren: http://www.steuertipps.de/beruf-job/werbungskosten-fahrten-doppelte-haushaltsfuehrung/doppelte-haushaltsfuehrung-bei-studenten-auch-im-kinderzimmer-moeglich Jedoch habe ich gelesen, dass es eine Neuregelung gab. Nur wie diese genau aussieht und welche Voraussetzung genau gelten, konnte ich bisher leider nicht rausfinden.

Über jegliche Hilfe bin ich sehr dankbar!

Viele Grüße Daniel

Zweitstudium doppelte Haushaltsführung Erstwohnsitz Zweitwohnsitz Masterstudium
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Wie wird mit dem Umzug nach Beendigung der doppelten Haushaltsführung und den Umzugskosten in die neue Hauptwohnung steuerlich umgegangen?

Hallo,

folgender Sachverhalt.

Meine beruflich bedingte Zweitwohnung habe ich zum 29.10. in Hamburg aufgegeben.

Daneben hatte ich bislang eine Hauptwohnung außerhalb von Hamburg (bei Aachen) die ich nun am 22.11.2015 komplett aufgelöst habe (Wohnungsübergabe etc.). Die Hauptwohnung in der bisherigen Heimat gebe ich also der weit entfernten Tätigkeitsstelle geschuldet, auf. Letzte Miete für die bisheriger Hauptwohnung ist somit für Ende November zu zahlen (Wohnung vor 3 Monaten gekündigt)..

Am 29.10. habe ich mit der Rückfahrt in die bisherige Hauptwohnung meine doppelte Haushaltsführung beendet. Dieser Vorgang wäre steuerrechtlich einfach abzugrenzen.

Zum 01.11. habe ich eine neue Wohnung in Hamburg bezogen bzw. hat die Wohnungs übergabe stattgefunden (zu dem Datum wurde auch der Einzug beim Meldeamt Hamburg gemeldet). Diese Wohnung soll nun meine neue Hauptwohnung werden.

Ab dem 01.11.habe ich dort aber noch nicht "richtig" gewohnt. Wurden halt noch Tapezierarbeiten und vor allem Arbeiten in der alten Wohnung Renovierungsarbeiten. So habe ich nun am 14.11. den kompletten Hausrat erst nach Hamburg gebracht und wie gesagt der letzten Umzugstag ist erst am 22.11. gewesen.

Meine Frage ist nun wie ich mit den Kosten umgehe. Kosten in Bezug auf doppelte Mietzahlung und auch Kosten für den Umzug (Fahrten von der ehemaligen Hauptwohung nach Hamburg nach dem 01.11.).

Das Meldeamt hat nun Hamburg als alleinige Wohnung ab dem 01.11. gemeldet, obwohl ich ja die alte Wohnung noch bis November bezahle und dort auch nach dem 01.11. noch Tätigkeiten stattgefunden haben.

Welche Kosten für die doppelte Mietzahlung setze ich denn nun an. Mietkosten für die alte oder für die neue Wohung. Bekomme ich für die Kostenerstattung nach dem 01.11. (Transport Hausrat, Wohnungsübergabe ec.) Probleme?. Nicht so einfach oder vielleicht machte ich mir auch zuviele Gedanken...

Umzugskosten doppelte Haushaltsführung
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Ich werde meinen Lebensmittelpunkt verlagern, kann ich die Umzugskostenpauschale geltend machen?

Hallo,

Beending der Doppelten Haushaltsführung,

berufsbedingt habe ich in Hamburg eine Zweitwohnung bezogen. Mein Hauptwohnsitz ist in Aachen. Die gesamten Kosten kann für die Begründung des Hauptwohnsites (Wohnungssuche, Unterkunft, Hausrat, Verpflegunsmehraufwendungen etc.) kann ich also im Rahmen der doppelten Haushaltsführung geltend machen.

Nach erfolgreich abgelaufener Probezeit möchte ich nun endgültig nach Hamburg ziehen und dort also meinen Hauptwohnsitz einrichten. Die Zweitwohnung bei der es sich um eine kleine möblierte Wohnung gehandelt hat, werde ich aufgeben.

So wie ich verstehe kann ich die ganzen Kosten die für die Begründung, der Beendigung oder des Wechsels einer Doppelten Haushaltsführung als Werbungskosten geltend machen. Dies bedeutet Kosten des Umzugs von der Zweitwohnung nach der neuen Hauptwohnung in Aachen sowie die Kosten für den Umzug von der bisherigen Hauptwohnung in die neue Hauptwohnung in hamburg. Ist dies korrekt?

Des Weiteren habe ich aber gelesen, dass die Umzugskostenpauschale im Rahmen der doppelten Haushaltsführung nicht anerkannt wird.

Das heisst es würde in meinem Fall alle kosten wie oben beschrieben anerkannt werden, mit der Ausnahme allerdings das eine Werbungskostenpauschale nicht in Ansatz gebracht werden kann.

Sind alle Kosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung zu deklarieren oder muss ich die Umzugskosten für die Verlagerung des bisherigen lebensmittelpunktes separat geltend machen?

vielen dank im voraus.

Umzugskosten doppelte Haushaltsführung
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Zwei unterschiedliche Lohnsteuerbescheinigungen 2013, welche soll ich nehmen?

Guten Abend,

ich habe ein Problem. Nach der Insolvenz meines Arbeitgebers im Jahr 2013 komme ich nun endlich dazu, meine Steuererklärung zu machen. Ich habe jedoch ein kleines Problem, welches etwas kompliziert zu erklären ist:

Ich habe hier zwei Ausdrucke der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung. Eine weißt meinen Bruttolohn aus, die andere zeigt zusätzlich einen Bruttolohn und einen "Mietzuschuss" - verbucht unter der Position für doppelte Haushaltsführung - an.

Die Steuerbescheinigung mit dem Betrag für doppelte Haushaltsführung hat kein Transferticket. Die Steuerbescheinigung ohne diesen hat jedoch ein Transfer - und Empfangsticket.

Dumm ist nur: Ich habe keine doppelte Haushaltsführung. In meinen Gehaltsabrechnungen wurde immer ein Betrag als "Mietzuschuss" deklariert, den ich vom Arbeitgeber erhalten habe. Dieser taucht jedoch in der augenscheinlich übermittelten (da mit Transferticket versehenen) Bescheinigung nicht auf.

Wenn ich jetzt meine Steuererklärung mache und die Daten der Steuerbescheinigung ohne Betrag für doppelte Haushaltsführung eintrage, dann erhalte ich eine saftige Nachzahlung (lt. Software). Nehme ich die Bescheinigung, die den Betrag des Mietzuschusses ausweist, muss ich nachzahlen (und zwar saftig).

Was ist da schief gelaufen? Wie kann ich denn nun herausfinden, welche Daten nun an das Finanzamt übermittelt wurden? Der elektronische Belegabruf weist den "Mietzuschuss" ebenfalls nicht auf...

Lohnsteuer Nachzahlung doppelte Haushaltsführung
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Hohe Nachzahlung statt Rückerstattung aufgrund Nichtanerkennung der doppelten Haushaltsführung

Hallo, ich bin Frühpensionär und arbeite seit 2007 Teilzeit bei DHL. Nahe des Arbeitsplatzes habe ich seit 20 Jahren eine Wohnung habe mich aber vor Jahren entschieden, bei meinem Bruder, knapp 600 km entfernt, meinen Lebensmittelpkt zu begründen und bin dort auch mit Hauptwohnsitz gemeldet. Lange Zeit dachte ich, nicht Einkommenssteuererklärungspflichtig zu sein, was genährt wurde, da das FA mir auch nie eine persönliche Steuernummer mitgeteilt hat. Aus gesundheitlichen Gründen kam mir das damals sehr entgegen, weil mich die Steuererklärungen immer extrem belastet haben. Nun erhielt ich Post vom FA am Hauptwohnsitz, ich sollte die St-Erklärungen für 07, 08, 09, 10, 11, 12 und 13 einreichen in einer Frist von 10 Tagen. Aufgrund meines Anrufes stellte man dort die Unzuständigkeit fest und leitete mich an das FA Kempen, was mich kurz darauf in gleicher Weise anschrieb. Mit der Mitarbeiterin vereinbarte ich, kurzfristig 2 Erklärungen zu erstellen und die anderen sukzessive kurzfristig abzuarbeiten, was ich auch gemacht habe. Durch die doppelte Haushaltsführung habe ich erhebliche Kosten, die ich geltend gemacht habe. Außerdem habe ich ein Navigationsgerät abgesetzt, da ich für die berufliche Tätigkeit tägich ca 150 verschiedene mir unbekannte Anschriften anfahren muß. Für alle Anschriften aus dem privaten Bereich benötige ich keinerlei Navigationshilfe.

Nun erhielt ich die Steuerbescheide für alle Jahre.

Das Navi wurde abgelehnt, weil es Kosten der privaten Lebensführung seien.

Abgelehnt wurde auch die Anerkennung der doppelten Haushaltsführung weil meine Mutter (zu der ich seit Jahrzehnten ein gestörtes Verhältnis habe) in der Nähe des Zweitwohnsitzes lebt und die Whg dort eine 100 qm Eigentumswohnung sei.

Dies trifft zu. Von 06-09 versuchte ich allerdings die Wohnung zu veräußern, was marktbedingt nicht gelang. In der Zeit habe ich nicht dort gewohnt und bin dann wieder eingezogen, da die Kosten für die Wohnung auch ohne Nutzung weiterliefen und sogar niedriger liegen, als eine diesem Zweck genügende kleinere Wohnung. Am Hauptwohnsitz nutze ich (kostenfrei) eine Wohnung im Haus meines Bruders, dort wohnen auch meine Neffen und Nichten, von denen ein Neffe mein Patenkind ist, sowie meine Freundin. Ich habe eine Heimreise pro Woche abgesetzt, die Urlaubswochen ausgenommen.

Für 07 - 09 hat das FA angemerkt, dass die Erklärungen verspätet eingingen, aber keinen Verspätungszuschlag erhoben, einen solchen jedoch für die Jahre 10, 11 und 12 festgesetzt. Dies ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Aufgrund der nicht Anerkennung der Kosten, soll ich nun insgesamt ca 5,500 Euro nachzahlen für 5 Jahre, davon sind insgesamt 1.000 Euro Verspätungszuschlag.

Ich will sowohl die Verspätungszuschläge anfechten, als auch die Nichtanerkennung der Kosten. Ist dies sinnvoll und wie gehe ich am besten vor? Kann ich das selbst machen oder ist dafür eher ein Steuerberater oder ein Fachanwalt ratsam? Muß ich die Nachzahlung dennoch jetzt schon leisten? MfG Bucco

Nachzahlung Arbeitsplatz doppelte Haushaltsführung Steuernachzahlung Verspätungszuschlag
2 Antworten
doppelte Haushaltsführung 2014 Nachweis finanzielle Beteiligung

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und aus aktuellem Anlass stelle ich folgende Frage in den Raum.

Vorabinfo: die letzten beiden Jahre wurde meine doppelte Haushaltsführung problemlos anerkannt.

Ich arbeite seit nun zwei Jahren ca. 150 km entfernt von meinem Heimatort. Dort habe ich eine kleine Wohnung die ich ausschließlich zum übernachten bei der Arbeitsstätte nutze. Ich habe im Haus meines Bruders (Heimatort) eine abgetrennte Wohnung. Monatlich beteilige ich mich mit einem bestimmten Unkostenbeitrag. Ein Mietvertrag existiert nicht, da aus unserer Sicht nicht notwendig. So weit war das bisher auch kein Problem bei der Steuererklärung. Wie ich nun erfahren habe müssen Allein­stehende seit Januar nach­weisen, dass sie von den Haus­halts­kosten am Heimat­ort mehr als 10 Prozent mittragen.

An dieser Stelle komme ich nun nicht weiter. Derzeit zahle ich den Unkostenbeitrag Bar bzw. beteilige mich an den Einkäufen, da wir häufig zusammen essen etc. Wie muss ich das nun bewerkstelligen, dass das Finanzamt das anerkennt? Nehmen wir an ich würde das Geld überweisen, muss mein Bruder dieses dann bei der Steuer als positive Einkünfte angeben? Wie vom Finanzamt mitgeteilt handelt es sich ja nicht um eine Miete sondern "nur" um die Beteiligung an den Haushaltskosten.

Sollte hier jemand etwas dazu wissen wäre ich sehr sehr dankbar =)

Nachweis Steuererklärung Beteiligung doppelte Haushaltsführung
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Doppelter Haushalt UND Umzugskostenpauschale -> geht das?

Hallo,

ich habe gelesen, dass die Umzugskostenpauschale und die Doppelte Haushaltsführung nicht zusammen absetzbar sind aber auch, dass man anstelle von Pauschalen auch tatsächliche Kosten absetzen darf. Bin jetzt ziemlich irritiert.

Folgende Konstellation:

  1. Ehemann zieht am 1.1.13 aus Eigenheim in den neuen Arbeitsort, ca. 700 km Entfernung, wohnt dort ca. 1 Monat, wobei sein Lebensmittelpunkt weiterhin am alten Wohnort, wo noch seine Familie wohnt, bleibt (wöchentliche Heimfahrten).

  2. Familie zieht zum 1.2.13 nach, das Eigenheim wird vermietet.

Liege ich richtig, wenn ich folgende Posten absetze:

Für 1: - Fahrtkosten 1. Wegzug Ehemann zum 1.1., dann jedoch pauschal oder tatsächliche Kosten? - Kosten wöchentliche Heimfahrte, dann jedoch pro Fahrt 1x 700 km ansetzen oder 2x (inkl. Rückfahrt). Es soll die Pauschale genommen werden (0,30 Euro/km)? - Verpflegungsmehraufwendungen - Mietbelastung neue Wohnung - Kosten für Waschmaschine, Herd, Gardinen etc.

UND

Für 2: - Umzugskostenpauschale für Ehepaar und ein Kind wegen dem Nachzug am 1.2., da dadurch die Dopp. HHF beendet wird? - Gesondert nochmal als Pauschale die Kosten für die Rückfahrt, da die Umzugskostenpauschale andere Kosten als die Fahrtkosten abdeckt? - Nachhilfeunterricht/Schulbücher Kind?

Oder kann ich nur entweder 1 oder 2 nehmen?

Vielen Dank

Absetzbarkeit doppelte Haushaltsführung Umzugskostenpauschale
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Lohnsteuererklärung: Ehepartner nach Heirat noch einige Monate im nicht EU Land, danach in DE

Hallo an alle! Ich benötige euren Rat. Die Situation schildere ich kurz: Im März 2013 habe ich geheiratet. Nach der Eheschließeung ist meine Frau in die Ukraine zurück, um dort das nationale Visum zu erhalten, für den Ehegattennachzug (wir haben sehr darauf geachtet, das alles im Rahmen von Gesetzen abläuft). Meine Frau hat dort bis zur Abreise nach Deutschland, im Juli 2013, voll gearbeitet.

  • Ich habe 2013 in vollzeit gearbeitet.
  • Meine Frau war nach der Eheschließung noch 4 Monate (März bis Juli) in der Ukraine
  • Im April habe ich sie ein Mal besucht (für 10 Tage) und 500,- Euro mitgebracht
  • Sie kam Mitte Juli für immer nach Deutschland. Wir haben ab Juli 2013 die LstKl. 3 / 5
  • Meine Frau hat ab September (bis jetzt) einen Minijob
  • (Ich versuche seit Januar 2014 die LstErklärung mit WISO zu machen und komme nicht weiter)
  • Ich brauche euren Rat in folgenden Punkten:
    • Besteht für den Zeitraum März bis Juli 2013 ein doppelter Haushalt, mit allen daraus resultierenden Kosten?
    • Ist meine Reise im April eine Art Heimfahrt? (Meine Frau konnte nich nach DE, weil die Erteilung eines Visums zum Besuch neben dem beantragten nationalem Visum quasi Quatsch ist. Deshalb bin ich dahin...)
    • Meine Frau hat ab Juli Ausgaben: Bewerbungen, Fahrkosten, Arbeitskleidung (hat aber erst seit September einen Minijob). Können die Ausgaben in der LstErklärung berücksichtigt werden?
    • Welche Tipps könnt ihr mir noch im Zusammenhang mit meiner Situation geben? Ich vermute, dass dieser Fall nicht einfach ist und möchte mich im Voraus sehr herzlich für eure Tipps bedanken. MFG. Andreas
heirat Minijob doppelte Haushaltsführung Ehepartner Nicht-EU-Land
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Doppelte Haushaltsführung - Neue und gute Antworten

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