Dienstwagen und Zweitwohnung?

Hallo zusammen,

zuerst einmal der aktuelle Stand

Verheiratet, Kein Firmenwagen und Entfernung Wohnung A - Arbeitsstelle A: 23km.

______________

zukünftiger Stand

Wechsel in Wohnung B (auch 23km von Arbeitsstelle A enfernt) und Verlagerung des Lebensmittelpunktes (Wohnung C), welcher 110km von der Arbeitsstelle A entfernt ist. In einem Jahr wechsle ich dann von verheiratet auf ledig.

Frage 1:

Kann ich bereits in diesem Jahr (noch verheiratet - in Trennung) die Wohnung B als Zweitwohnung in der Steuer ansetzen?

Gleichzeitig ergibt sich eine berufliche Möglichkeit mit aktuell folgenden Optionen

Option A: Erste Tätigkeitsstätte bleibt Arbeitsstelle A (geringe Tätigkeiten - Abgabe von Belegen, Besprechungen, 3-4 mal im Monat) und Firmenwagen (neu). Die Hauparbeitszeit wird dann zukünftig im Büro (Arbeitsstelle B) verbracht. Das Büro ist nun 87km von Wohnung B und 173km von Wohnung C entfernt.

Kann ich die Wohnung B trotzdem weiterhin als Zweitwohnung angeben, da diese weniger als die Hälfte (173km/2 = 86,5km) von Arbeitsstelle B entfernt ist.

Option B : Firmenwagen und Erste Tätigkeitsstätte wird Arbeitsstelle B.

Entfernung Wohnung B zur Arbeitsstelle B : 87km

Entfernung Wohnung C (zukünftiger Lebensmittelpunkt) zur Arbeitsstelle B : 173km (Hälfte 86,5km)

Bei Option B könnte ich dann vermutlich die Wohnung B (87km von Arbeitsstelle B) nicht mehr als Zweitwohnung angeben, da diese weniger als die Hälfte von Arbeitsstelle B entfernt ist, oder?

Hoffe das war verständlich, würde mich über antworten freuen.

Dienstwagen, Steuern
1 Antwort
Wird der Dienstwagen bei Elterngeldbezug mit überschneidenden Monaten Erwerbstätigkeit/Elterngeld doppelt berechnet?

Hallo,

ich bin seit dem 14.03 für einen Monat in Elternzeit. Für die Zeit 01.03-13.03 wurde mein Burttogehalt anteilig und die Dienstwagennutzung für den gesamten Monat gerechnet bzw. versteuert. Das wird auch in der Abrechnung April, 14.04-31.04, so sein und ist inhaltlich korrekt.

Die Elterngeldstelle möchte den Dienstagwagen als geldwerten Vorteil für den Zeitraum 14.03 - 13.04 (1. Lebensmonat) ebenfalls anrechnen.Somit wird der Dienstewagen für März und für April für den jeweiligen kompletten Monat versteuert über meinen Arbeitgeber und von menem anteiligen Gehalt auch vollständig in Abzug gebracht. Gleichzeitig wird aber auch der geldwerte Vorteil beim Elterngeld in Abzug gebracht.

Aus meinem Verständnis heraus muss ich in diesem Jahr dann 13 Monate für die Nutzung von 12 Monaten "zahlen". Habe ich hier einen Denkfehler? Erfolgt ein Ausgleich über die Lohnsteuerabrechnung?

Außerdem ist noch unklar, ob die Elterngeldstelle nur 1% anrechnet oder auch die Distanz zur Arbeitsstätte (km x 0,03% des Wagens) mit anrechnet. Gibt es dazu eine klare Regelung?

Die Elterngeldstelle konnte mir beides nicht beantwirten ("Sie bekommen einen Bescheid, dann sehen Sie genau was wir berechnet haben und können sich dann wieder melden").

Das Urteil zu dem Thema, L 11 EG 1721/12, habe ich mir angesehen. Der Sachverhalt ist jedoch ein anderer (und weitaus komplexer), da hier über mehrere Monate hinweg Dienstwagennutzung mit Elterngeldbezug stattfand.

Danke für aufklärende Worte!

Dienstwagen, Elterngeld
1 Antwort
KFZ-Richtlinie erlaubt keine Fahrt nach CZ

Hallo zusammen.

Die Dienstwagenregelung meines Zukünftigen Arbeitgebers erlaubt es mir nicht einige Staaten im östlichen Bereich der EU zu besuchen. Darunter auch Polen und Tschechien. In Tschechien habe ich Verwandte und Bekannte, die ich des öfteren Besuche. (meist 1-2x pro Jahr) Extra einen Privatwagen halten zu müssen für die Urlaubsfahrten/Besuche in der Tschechei wäre die wohl schlechteste Lösung. Deshalb bin ich natürlich um eine andere bemüht.

Eine Anfrage, ob ich etwas zuzahlen könnte um diesen Umstand zu verändern wurde verneint.

Meine nächste Idee war, dass ich den Dienstwagen mit dem Wagen meiner Eltern tausche und dann mit diesem weiterfahre. Allerdings macht mir da die nächste Bedingung einen Strich durch die Rechnung: Der Wagen darf nur von in häuslich Gemeinschaft lebenden Verwandten und Lebenspartnern mitbenutzt werden und ich lebe nicht mehr unter dem Dach meiner Eltern. Genauer gesagt ca. 150 km entfernt.

Nun meine letzte Idee: Wenn ich meinen Zweitwohnsitz auf das Haus meiner Eltern anmelde, zählen diese dann zu meiner häuslichen Gemeinschaft? Immerhin leben sie ja in meinem Zweitwohnsitz mit mir zusammen, den ich auch min. 1x im Monat für ein WE besuche.

Meint ihr so könnte man das "hintricksen", oder hat evlt. jmd noch eine andere Idee, wie ich einen Zweitwagen vermeiden kann?!

Vielen Dank schon mal für euren Rat und eine schöne Adventszeit.

Christian

Dienstwagen, Kfz-Versicherung, Zweitwohnsitz
3 Antworten
Dienstwagen - Nachträglich über Steuererklärung auf Pauschalversteuerung wechseln?

Hallo,

in 2012 hatte ich meinen Dienstwagen via Pauschalversteuerung (0,002%-Regelung) versteuert. Hierbei versteuerte der Arbeitgeber den Nutzungswert für die Fahrten von Wohnort zur Arbeitsstätte mit 15% pauschal, ohne dass Sozialabgaben anfielen. In Zeile 18 der Lohnsteuerbescheinigung ("Pauschal besteuerte AG-Leistungen Fahrten Wohnung und Arbeitsstätte") war die korrekte Summe vermerkt. Gleichzeitig haben sich die Werbungskosten vermindert. Das ist aber nicht relevant für mich, da ich ohnehin unter dem Werbungskostenpauschbetrag von 1000 EUR liege.

Für 2013 bin ich dann - warum auch immer - auf die Individualversteuerung (0,002%-Regelung) gewechselt. Ein Wechsel zurück zur Pauschalversteuerung ist während des laufenden Kalenderjahres nicht möglich.

Frage 1: Da ich das Grundprinzip glaube ich noch nicht ganz verstanden habe … Wann lohnt sich die Pauschalversteuerung, wann lohnt sich die Individualversteuerung? Lohnt sich die Pauschalversteuerung nur, wenn man wenige Werbungskosten hat? Wann hat die Individualversteuerung Vorteile?

Frage 2: Es dürfte für mich doch ganz einfach von Vorteil sein, wenn der Arbeitgeber die Steuern zahlt. Aber kann ich nachträglich über die Steuererklärung auf die Pauschalversteuerung wechseln? Dass ich gleichzeitig weniger Werbungskosten ansetzen darf, tut mir wie gesagt nicht weh, da ich ohnehin unter dem Werbungskostenpauschbetrag von 1000 EUR liege. Oder habe ich da einen Denkfehler drin?

Viele Grüße

Dienstwagen, Steuererklärung, Entfernungspauschale, Firmenwagen
1 Antwort
Dienstwagen oder Privatfahrzeug?

Hallo zusammen! Ich habe einige Fragen, bei deren Beantwortung ich Unterstützung brauche. Das Finanzamt ist mit der bisherigen Auflistung meiner beruflichen Fahrten (ähnlich einem Fahrtenbuch) nicht mehr "glücklich"...

Der Vorschlag des Sacharbeiters ist der, meinen Wagen zu einem Dienstfahrzeug zu deklarieren, da er - aus langjähriger Erfahrung mit meiner Steuererklärung - weiß, dass weit über 50% meiner Fahrten beruflicher Natur sind.

Nun ist es aber so, dass ich zwei Berufe habe. Zum einen bin ich Schulleiterin, zum anderen gehe ich einer (zeitlich und finanziell etwa gleichgestellten) selbstständigen, künslerischen Tätigkeit nach.

Ein Dienstfahrzeug kann mir ja nur von der nebenberuflichen Tätigkeit gestellt werden, nicht aber schulisch, d.h. ich bin gleichzeitig Arbeitgeber und Arbeitnehmer und stelle mir selbst ein Fahrzeug zur Verfügung. Hauptberuflich lege ich aber mehr Kilometer zurück, als bei der Ausübung der künstlerischen Arbeit.

Meine Schlussfolgerung ist daher folgende: Ein Dienstwagen macht für mich keinen Sinn, denn die in diesem Fall betrieblichen Fahrten sind geringer als die schulischen. Und gelten die schulischen Fahrten dann nicht plötzlich als Privatfahrten, weil sie nichts mit den Fahrten der künstlerischen Arbeit zu tun haben? Denke ich da richtig? Und kann das FA mich zwingen, mein Auto zu einem Dienstfahrzeug zu machen? Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verworren ;)

Über Antworten würde ich mich freuen! Liebe Grüße

Anke

Dienstwagen, Finanzamt
1 Antwort
Besteuerung Dienstwagen wärend Einarbeitungszeit

Hallo zusammen,

ich habe am 01.03.2011 bei einer neuen Firma angefangen. Für die ersten 3 Monate ging es in die Einarbeitung an einen anderen Ort. Hierfür habe ich einen Dienstwagen(teilweise Mietwagen) zu Verfügung gestellt bekommen.

Ich war dort im Hotel untergebracht. Der AG hat alles bezahlt, wie bei einer normalen Auswärtstätigkeit. Hotel habe ich über die Reisekosten abgerechnet und ich habe Tagesspesen und Verpflegungsmehraufwendungen bekommen. Also alles wie bei einer normalen Geschäftsreise.

Jetzt kommt aber das gaaanz komische. Ich durfte den Dienstwagen auch privat nutzen. Also wurde er mit 1% des Listenpreises versteuert. Ok, das kann ich noch nachvollziehen.

Weiter wurde Versteuert der Weg zwischen Hotel und meiner vorübergehenden Arbeitsstätte (ich wurde hier ja nur Eingearbeitet, zielverwendung ist ganz wo anders) mit 0,03% mal km und es wurde versteuert die wöchentlichen "Fam. Heimfahrten" von der Einarbeitung zu mir nach Hause mit 0,002% pro km.

Es wurde also der Dienstwagen so besteuert als wäre der Ort der Einarbeitung meine regelmäßige Arbeitsstätte, das Hotel meine Zweitwohnung und mein Zuhause meiner Erstwohnung.

Ich bin der Meinung das kann nicht sein, hier stimmt was nicht. Ich bin der Meinung die 3 Monate waren eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit und daher darf der Dienstwagen auch so nicht besteuert werden. Es muss ja eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit gewesen sein, sonst hätte ich ja auch keine Spesen usw bekommen...

Das Geld bekomme ich vom Finanzamt ja auch garnichtmehr zurück, da das Finanzamt das Hotel niemals als Zweitwohnung anerkennt und damit auch nicht die Familienheimfahrten.

Ich denke hier ist einiges Faul. Ich denke der Dienstwagen hätte nur mit einem Prozent besteuert werden dürfen, mehr nicht.

Dienstwagen, Steuern
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Dienstwagen