eventmanager dj booker gewerbe ja oder nein ?

2 Antworten

Jeder Auftraggeber, der etwas bezahlen soll, hat das Recht auf eine Rechnung.

Das Du noch keine Steuernummer und keine Gewerbeanmeldung hast, ist Dein Fehler und nicht der, Deiner Auftraggeber.

Gehe zum Gewerbeamt und melde Deine Vermittlertätigkeit an. Dann kommt der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und danach Deine Steuernummer.

Bei der Entscheidung, Umsatzsteuer ja, oder nein, wähle ggf. die Option auf Regelbesteuerung, auch wenn Du Kleinunternehmer sein könntest. Deine Auftraggeber sind alle Unternehmer und können die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen. Also bekommst Du die Steuer extra und kannst dafür die Umsatzsteuer aus Deinen Kosten als Vorsteuer abziehen.

Und wenn Du das nächste Mal eine selbständige Tätigkeit beginnst, dann erkundige Dich vorher.

Ich hoffe, Deine Rechnungen werden nicht nur in Kleinbuchstaben ausgeliefert. Das könnte einen seltsamen Eindruck hinterlassen. Eine Shift-Taste hat Deine Tastatur ja anscheinend, denn sonst wären Fragezeichen und Klammern nicht zu machen. Hmm...

Welchen Freiberuf sollte das denn darstellen? Aus meiner Sicht ist die Vermittlung klar ein Gewerbe. Rechnungen kannst Du stellen, wann auch immer das sinnvoll ist - zur Not zunächst mal als Hobbyvermittler (seit wann machst Du denn das?), nach Anmeldung des Gewerbes und Vergabe einer Steuernummer dann ganz offiziell. Du solltest bei entsprechendem Volumen vielleicht auch einen Steuerberater einschalten, der Dir die Sache mit Umsatzsteuer, Vorsteuerabzug und Geschäft im EU-Ausland erklärt.

Was will sie denn wissen?

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@EnnoBecker

wie das wetter in spanien ist und warum die djs aus spanien sich nach deutschland wagen obwohl er keine rechnung bisher dafür gestellt hat. und ob es ein gewerbe ist. mit rechnungen stellen und so. aber leistung ist schon passiert - äh... püriert. claro?

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Nachträgliche Bezahlung für Tätigkeit der letzten 1½ Jahre

Für eine Schule habe ich die letzten 1½ Jahre ehrenamtlich eine Website betreut. Nun möchte mich die Schule nachträglich dafür vergüten, und zwar zu einem Stundensatz von 7 Euro pro Stunde bei zwei Stunden pro Woche (mit Ausnahme der Ferienzeit). Das sind für den Zeitraum von November 2013 bis jetzt eta 700 Euro.

Um die Vergütung zu erhalten, muss ich meine Arbeitszeit der Schule in Rechnung stellen. Meine Frage ist, wie ich dies tun kann, ohne mit irgendwelchen Behörden (Finanzamt, Gewerbeamt) in Konflikt zu geraten.

Wenn ich das richtig sehe, habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich stelle die Dienstleistung als Freiberufler in Rechnung, oder als Gewerbe. Ein Gewerbe habe ich vor etwa zwei Monaten angemeldet, eine Steuernummer als Freiberufler habe ich noch nicht beantragt.

Wenn ich die Rechnung von meinem Gewerbe aus stelle, stellt sich für mich die Frage, ob ich Probleme mit den Ämtern bekommen kann, wenn ich eine Rechnung stelle für Arbeit, die lange vor der Gewerbeanmeldung verübt wurde. Für welches Jahr muss ich dieses Einkommen überhaupt beim Finanzamt deklarieren? Für 2015, weil da das Geld fließt, oder für 2013–2015, weil da die Arbeit verübt wurde?

Für die Option als Freiberufler sagte mir das Finanzamt, ich könne eine Steuernummer auch rückwirkend beantragen. Wobei ich nicht so ganz verstanden habe, ob das bei einem Zeitraum von 1½ Jahren noch geht. Auch hier wieder die Frage: Deklariere ich das Einkommen einfach für 2015, oder muss ich gar Steuererklärungen für 2013 und 2014 nachreichen (die ich bisher nicht gemacht habe)? Falls ich es für 2015 deklarieren muss, muss ich vielleicht die Steuernummer nicht mal rückwirkend beantragen?

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Kleinunternehmer:Kauf-Ausgaben von Einnahmen abziehbar?

Hallo Allerseits,

bevor ich zur Situations-Beschreibung komme,hier die Frage:

Darf ich als Gewerbebetreiber mit Keinunternehmerregelung bei der Steuereklärung die Ausgaben von den Einnahmen abziehen um so die Steuer an das Finanzamt zu reduzieren?

was ich nämlich nicht verstehe...es heißt ja, wie u.A. hier steht:

[...] vom Support gelöscht

"sie können keine Umsatzsteuer aus eingehenden Rechnungen gegenüber dem Finanzamt geltend machen"

...und doch lese ich im Web immer wieder, dass man die Ausgaben gegenrechnen darf?

Zu mir:

Ich arbeite in Teilzeit und habe zusätzlich ein Gewerbe (Kleinunternehmerregelung) angemeldet, damit ich als Discjockey arbeiten kann.

Jetzt möchte ich natürlich Sachen wie:

  • DJ Equipment
  • digital gekaufte Musik
  • Werbekosten
  • Telekommunikationskosten

absetzten können. Deshalb die Frage, - geht es, oder nicht?

Ich weiß, das Thema wurde im Web von anderen schon oft diskutiert, und ich habe viel dazu gelesen, bin aber noch nicht ganz klar darüber.

Liebe Grüße, Marlon

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Wie schreibe ich jetzt Rechnungen?

Hallo, ich habe am 07.11.2016 mein Gewerbe angemeldet. Ich werde bei Ebay und Hood Waren (PS4 Spiele, Kinderspielzeug und Handys) verkaufen. Allerdings muss ich erst Montag zu meinem Steuerberater mit dem Bogen zur Steuerlichen Erfassung. Aber es ist total unwirtschaftlich noch nichts zu verkaufen bis ich meine Steuer ID bekomme.

Jetzt wäre meine Frage, ob ich bei Rechnungen meine alte Steuer ID angeben kann oder ob dieser Text hier völlig reicht: Momentan noch keine Steuernummer vorhanden, da Unternehmen in Gründungsphase, zuständiges Finanzamt: Passau Außenstelle Vilshofen.

Die Produkte werden nur an Endkunden verkauft. Es ist einfach doof Wochenlang warten zu müssen bis man verkaufen kann, so verdiene ich ja dabei nichts.

Ich bin hilfreich für jede Antwort.

Danke

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Was sind meine Pflichten, wenn ich als Kleinunternehmer einen Auftrag berechnen möchte, der außerhalb des ursprünglich angemeldeten Arbeitsfelds liegt?

Hintergrund: Ich habe Anfang des Jahres den Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung ausgefüllt und ans Finanzamt geschickt. Hatte damit eine Steuernummer beantragt (keine UstId-Nr., da ich keine Rechnungen außerhalb Deutschlands schreiben muss) und meine Tätigkeit als Kleinunternehmer angemeldet. Bei den Feldern zur Tätigkeit habe ich Grafik-/Web-Designer angegeben. Dabei handelt es sich um einen Katalogberuf, daher musste ich kein Gewerbe anmelden. Ich berechne auf meinen Rechnungen auch keine Umsatzsteuer, da ich wie gesagt von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch mache.

Nun habe ich jedoch einen Auftrag in Aussicht, der in einem anderen Tätigkeitsfeld liegt (Photographie). Was bedeutet das für mich hinsichtlich Abrechnung & Verpflichtungen? Muss ich mich proaktiv beim Finanzamt melden und ihnen mitteilen, dass ich diese Tätigkeit außerhalb des ursprünglich angegebenen Spektrums übernehmen möchte? Müsste ich dafür nun doch ein Gewerbe anmelden? Oder kann ich diese Tätigkeit wie gehabt über meine bestehende Steuernummer abrechnen? Allgemeiner formuliert: Welche Auswirkungen auf meinen steuerrechtlichen Status hätte dieser Auftrag sonst?

Zusätzliche Infos: Ich arbeite hauptberuflich in einem Lohnarbeitsverhältnis, die freiberufliche Arbeit ist nur nebenberuflich und geringfügig (ich würde auch mit diesem potenziellen Auftrag weit unter der 17.500€ Grenze bleiben). Zur Zeit habe ich nebenher keine weiteren Aufträge, möchte mir diese Möglichkeit aber weiter offen halten.

Vielen Dank im Voraus!

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Versteuerung Provision

Nach Verlassen einer Webagentur (UG) soll für die Vermittlung von Serviceverträgen eine monatliche Provision von 100€ pro Vertrag (so lange diese bestehen) bei ca. 12-14 Verträgen ausbezahlt werden. Soweit ich die Antworten auf ähnliche Forumsfragen verstanden habe, kann diese Provision nur als Gewerbetreibender in Rechnung gestellt werden. Über dieses Gewerbe würden dementsprechend nur Rechnungen an o.g. Serviceagentur gestellt werden, weitere Auftragsvermittlungen oder Dienstleistungen für andere Agenturen werden voraussichtlich nicht anfallen da Festanstellung ohne Nebentätigkeit anvisiert wird.

Meine Fragen: - wäre in diesem Fall der Tatbestand einer Scheinselbstständigkeit erfüllt? - gibt es eine Möglichkeit bei z.B. bei jährlicher Auszahlung der Provision, diese in der Einkommensteuererklärung als weitere Einnahmen zu versteuern und so eine Gewerbeanmeldung zu umgehen?

Vielen Dank!!!

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