Ergo Rentenversicherung bitte um hilfe

Hallo liebe Gemeinde,

ich hätte da mal eine Frage bezüglich einer Rentenversicherung die am 1.12.2004 abgeschlossen wurde. Und zwar habe ich eine finanzielle Notlage, wie so viele und habe keinerlei Rücklagen. Daher habe ich mich entschieden die Versicherung, trotz Steuerabgabgaben in Höhe von 25%+solizuschlag und kirchensteuer in kauf zu nehmen. Da ich fast überall gelesen habe, dass etwa 30% des Versicherungswertes verloren geht beim kündigen, kann ich mich damit eigentlich abfinden. Meine Versicherung hat einen Wert von 8045,37 EURO. Nun habe ich vor paar Tagen die Antwort von Ergo erhalten, dass meine steuerpflichtigen Erträge 1760 Euro Betragen. Wenn ich das richtig verstehe, bin ich zu 100% steuerpflichtig, da ich ja vor Ablauf der 12 Jahre kündige. Ist das wirklich deren Ernst, dass die mir nach 11 Jahren 1760-Steuern auszahlen wollen? Oder verstehe ich da was falsch? Ist das rechtens?

Rentenversicherung nach RPR(04) 1. Leistung bei Tod 2014 9000 Euro 2. Wert 8045 Euro

seit einem Jahr ist die Versicherung stillgelegt, daher aktuell beitragsfrei und daraus ergibt sich eine garantierte Kapitalabfindung 2025 von 9500 Euro bzw unverbindliche von knappen 12000.

Wie schon erwähnt waren mir Verluste bewusst und ich hätte sogar 50% in Kauf genommen, da mir 4000 Euro jetzt verdammt gut tun würden. Aber mit 1750 Euro hat mich die Ergo doch schockiert. Kann mir das einer erläutern?

Grüße

Rentenversicherung, ERGO, Kündigung, Auszahlung, Verlust
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Verzockt

Einleitung: Hingerissen von meinem unverbesserlichen Zockertrieb habe ich im letzten Jahr u.a. einige Positionen Optionsscheine erworben, die bei Fälligkeit entweder total wertlos waren oder mit noch 0,001 € (in Worten: ein Zehntel Cent) pro Stück verkauft werden konnten. Im letzteren Fall ist die Differenz zwischen Veräußerungserlös und Anschaffungskosten jeweils in meinem bei der Bank geführten "Verlusttopf" gelandet.

In den übrigen Fällen hat mir die Bank lediglich ein freundliches Schreiben geschickt und mitgeteilt, dass die Wertpapierposition aus dem Depot wegen totaler Wertlosigkeit ausgebucht worden ist.

In beiden Fällen ist das Geld weg - so weit, so gut. Bei dem, was im Verlusttopf landet, kann ich aber wenigstens, falls mal wieder fette Jahre kommen sollten, noch gegen spätere Gewinne aufrechnen. Die Totalverluste hingegen tauchen nirgends auf und auch das Finanzamt erfährt nicht automatisch davon.

Fragen: Sind auch diese Totalverluste, bei denen die Papiere einfach ausgebucht werden und die Anschaffungskosten sozusagen im Sande versickern, einkommensteuerlich irgendwie verwertbar? Ich denke ja spontan an (negative) Gewinne aus Veräußerungsgeschäften (§ 20 Abs. 2 EStG), aber da zuckt meine Bank mit den Schultern und sagt: Geht wohl net, eine Veräußerung hat ja gar nicht stattgefunden, die Papiere sind einfach von einem schwarzen Loch aufgesogen worden.

Da regt sich in mir wiederum etwas Ärger, hervorgerufen durch sich aufdrängende Analogien zu anderen Einkunftsarten. Wenn ich z.B. an einer Kapitalgesellschaft beteiligt bin, die pleite geht, ist meine Einlage auch weg, aber über § 17 EStG kriege ich den Verlust in meine Steuererklärung. Wieso soll es bei Veräußerung zum Preis von nahezu Null möglich sein, aber bei Verlust durch Totalnull nicht - klafft da nicht eine ausfüllungsbedürftige Lücke im Gesetz?

Wertpapiere, Kapital, Steuererklärung, Kapitaleinkünfte, Verlust, Wertpapierdepot, Veräußerung
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Deka-Investmentfonds - Sparkasse

Hallo allerseits,

ich habe - so meine Meinung - vor zwei Wochen einen großen Fehler gemacht. Ich habe durch eine Lebensversicherung 11 000 Euro bekommen und diese auf mein Sparbuch bei der Sparkasse gelegt. Als ich dann einmal dort war um Geld abzuheben, hat mir eine Mitarbeiterin empfohlen einen Termin mit meinem Finanzberater zu machen um das Geld anzulegen. Ich muss sagen, dass ich mich nicht wirklich mit diesen Dingen auskenne (das mache ich mir gerade auch so sehr zum Vorwurf) und schon mein Leben lang bei der Sparkasse bin, weshalb ich auch ein relativ großes Vertrauen in diese Bank hatte. Bei dem Termin hat mit der Berater nach Gesprächen empfohlen, das Geld in einem Deka-Mischfonds anzulegen. Er hat mir das natürlich recht schmackhaft gemacht und gesagt, es sei auf jeden Fall besser, als das Geld auf dem Sparbuch zu lassen. Ich habe eingewilligt, weil sich für mich alles gut angehört hat und war erstmal froh, das Geld jetzt angelegt zu haben. Als ich jedoch zufällig mit einem anderen Vermögenberater gesprochen habe, hat dieser mir ins Gewissen geredet und gemeint, es sei total schlecht in Deka-Investmentfonds zu investieren, weil diese keine große Gewinnspanne hätten und die Bank und Deka ja auch gleich am Anfang 5 % von der Anlage kriegen. Zudem seien die Aktien im Moment schon so hoch, dass sie wahrscheinlich alle wieder runter gehen. Er hat mir dann geraten, den Fonds schnellstmöglich aufzulösen und den Berater zu fragen, ob die 5 % auf Kulanz erstattet werden können. Er wisse, dass die Sparkasse sowas ab und zu macht. Deshalb hat er mir empfohlen damit zu argumentieren, dass ich Studentin bin und nicht über viel Geld verfüge. Auch wenn ich das Geld nicht bekäme, sollte ich den Fonds seiner Meinung nach auflösen, weil die Gewinne zu niedrig seien und ich am Ende sehr wahrscheinlich Geld verliere. Ich mache mir riesige Vorwürfe, weil ich Studentin bin und 25 und es eigentlich besser wissen müsste. Ich habe dem Berater einfach vertraut, so idiotisch es auch klingen mag, weil er in meinem Alter war und sich alles gut angehört hat. Im Moment bin ich total ratlos, was ich jetzt machen soll und mit meinen Nerven ziemlich am Ende. Immerhin habe ich 500 Euro verloren, wenn ich den Fonds jetzt auflöse. Ich wollte fragen, was ihr mir empfehlen würdet bzw. was ich in meinem Gespräch nächsten Donnerstag zu meinem Berater sagen soll, da ich keine Ahnung habe, wie ich das angehen soll. Irgendwie fühle ich mich total über den Tisch gezogen, weil es mir vorkommt, als sei mein Unwissen total missbraucht worden. Ich weiß, sowas passiert wahrscheinlich jeden Tag, aber für mich ist das schon eine kleine Katastrophe, auch weil ich mir selbst ziemliche Vorwürfe wegen meines Unwissens mache. Ich danke euch bereits im Voraus für Antworten.

Mit freundlichen Grüßen Neutrogena

Geldanlage, gebühren, Investmentfonds, Sparkasse, Deka, Verlust
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Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

Geldanlage, Aktien, Bank, Depot, Finanzamt, Kapitalanlage, Steuerberater, Steuern, Verlust
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Kleingewerbe und die Fotografie

Hallo Zusammen,

Ich habe 2008 ein Nebengewerbe unter Kleinunternehmerregelung angemeldet, mit welchem ich durch den Verkauf von Kameras und Fotozubehör nebenher mein Einkommen aufstocken wollte.

Dieser Versuch ist allerdings relativ schnell gescheitert, bzw. war mein sehr begrenztes Startkapital damals sehr schnell erschöpft und ich bin etwas im Minus geblieben... Als dann noch eine Abmahnung ins Haus kam, stellte ich den Verkauf über sämtliche Plattformen wie ebay und Amazon bis auf weiteres ein.

Gewinne wurden also keine Erziehlt, und da sich das ganze nicht mal ein Jahr gehalten hat, habe ich auch keine Einnahmen/Überschussrechnung erstellt.

Die Gewerbeanmeldung an sich besteht immer noch, Das Finanzamt hat sich bisher bei mir nie gemeldet um mal nach den Einkünften oder ähnlichem zu erkundigen...

Jetzt meine eigentliche Frage: Da ich hobbymäßig gerne Fotografiere, möchte ich versuchen, meine Bilder über verschiedene Anbieter als Druckmedien zu verkaufen, um dadurch ein paar Euro von meinen Ausgaben für die Ausrüstung und co. wieder rein zu bekommen. Bislang spielten diese Anbieter aber keinerlei Geld ein.

Sollte dies aber passieren, in wie fern hat das Einfluss auf meine "normale" Lohnsteuererklärung, bzw. wie müsste ich solche Einnahmen auf der Lohnsteuererklärung ausweisen und ab welchem Betrag?

Oder kann ich dies ggf. über meine noch bestehende Gewerbeanmeldung angeben - und wie müsste dieses in dem Fall mit meiner Fotoausrüstung verrechnet werden, welche ich mir privat zugelegt habe?

Bzw. wie kann ich dann bei einer EUR die Zeit von 2008 bis jetzt, in welchen keinerlei Einnahmen bzw. die Verluste am Anfang meines Versuches entstanden sind angeben?

Vielen Dank und Gruß, Christoph

Finanzamt, Gewerbe, Verlust, Einnahme
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Mahnbescheid, Vollsteckungsbescheid, Pfändung, Ich bin Ratlos, bekomme ich etwa niemals mein Geld?

Hallo,

mir brennt folgendes auf der Seele.

Ich habe in etwa Mitte der 90er Jahre je zwei rechtskräftige Mahn- und Vollstreckungsbescheide gegen einen Schuldner erwirkt.

Nun liegen diese Bescheide ja schon laaange in der Schublade. In den späten 90er Jahren hatte ich mal versucht mit Pfändungsüberweisungsbeschluss und Gerichtsvollzieher an mein Geld zu kommen.

Insgesamt ein mittlerer vierstelliger Bereich.

Damals war auf Grund der vorliegenden Situation sowohl bei der Bank als auch beim Schuldner selbst nichts zu holen, zumal zu dem Zeitpunkt noch mindestens ein Kind mit im Haushalt lebte.

Wenn ich mir den Pfändungsfreibetrag so anschaue und darüber nachdenke das dieser Schuldner womöglich nie wieder in seinem Leben vor hat einer geregelten Arbeit nachzugehen mit der mehr Geld in die Kasse kommt als vielleicht ein paar Hunderter als Zuverdienst, wenn das mal nicht gar schwarz läuft, oder auf geringfügig, dann ist doch niemals mehr was zu holen.

Dann kann ich mich doch ans Lagerfeuer setzen und mit dem ganzen Wisch mal besser den Grill anfeuern.

Welche Möglichkeiten könnte es zur Schadensbegrenzung geben? Ich bin recht ratlos.

DEFINITIV, leihe Freunden Geld wenn Du sie loswerden möchtest, oder verkaufe Ihnen etwas auf Raten. So wird man aus Hilfsbereitschaft zum Deppen der draufzahlt.

Wäre wirklich happy wenn jemand einen Rat hätte was in so einer Situation helfen könnte.

Mahnbescheid, Geld zurück, Pfändungsfreibetrag, Schuldner, Verlust, Vollstreckungsbescheid
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