Umschuldung mit alter Schuld der Mutter?

Hallo zusammen.

Mein Mann hat 2013 das Haus der Mutter überschrieben bekommen. Diese stand zu dem Zeitpunkt mit einem Kredit bei Wüstenrot im Grundbuch. Sie hat von uns ein notariell beglaubigtes Wohnrecht bis an Ihr Lebensende bekommen und Ihre Mietzahlung ist die alte Schuld welche Sie weiter zahlt. Auch dies wurde damals so festgelegt. Da wir verheiratet sind stehe ich automatisch zu einem Viertel mit im Grundbuch. Mein Mann besitzt drei Viertel. Der Notar hatte uns erklärt das dies bei verheirateten Paaren so ist. Ich wollte eigentlich nicht ins Grundbuch. Aber darum geht es mir gar nicht. Wir haben dann bei Wüstenrot ebenfalls alle Kredite zusammen gefasst und ins Grundbuch eintragen lassen. 2016 haben wir aufgrund von Bauvorhaben einen Kredit bei einer anderen Bank bekommen, die ist damit an zweiter Stelle im Grundbuch gerückt ist. Wir haben nun weitere Vorhaben und würden daher gerne eine Umschuldung machen. Das heisst den Wüstenrot Kredit, den Kredit an zweiter Stelle und ein normaler Konsumenten Kredit zusammen fassen + eine Summe X für unsere Vorhaben. Die Zinsfestschreibung meiner Schwiegermutter war bereits ausgelaufen und diese hatte sie verlängert. Jetzt meine Frage : Auch wenn Sie kein Eigentümer mehr ist. Können wir als Paar überhaupt eine Umschuldung vornehmen wenn Sie eine neue Zinsfestschreibung vorgenommen hat? Der Kredit steht ja weiter im Grundbuch. Besteht überhaupt eine Möglichkeit das Sie zwar Ihre Verbindlichkeiten behält nicht aber, dass Sie mit diesen im Grundbuch steht? Oder macht diese alte Schuld dadurch unsere Möglichkeiten einer Umschuldung zunichte? Für eine Antwort die uns weiter hilft wären wir sehr dankbar.

Mfg Steffi

Kredit, Umschuldung
Darf mich Bank zu einem Umschuldungskredit zwingen?

Hallo, ich habe folgendes Problem: seit Wochen rennt mir mein Bankberater hinterher, dass ich ihn anrufen solle, wegen eines Umschuldungskredits. Bislang habe ich seine Anrufe ignoriert und nun habe ich ein Schreiben, dass ich mich mit ihm in Verbindung setzen soll.

Ich habe einen ziemlich hohen Dispokredit, weil ich auch gut verdiene (Jahresgehalt am oberen fünfstelligen Bereich). Diesen Dispokredit reize ich nicht ganz aus, aber schon immer recht weit oben....bislang konnte ich aber immer alles bezahlen, es gab noch nie Probleme.

So, jetzt meine Fragen ob mich der Bankberater dazu zwingen kann einen Umschuldungskredit zu machen? Ich hab dazu nämlich keine Lust. Dir Gründe möchte ich hier nicht diskutieren!

Den Dispo habe ich in dieser Höhe bestimmt schon seit ca 7 Jahren. Aus welchem Grund wollen die mir den Dispo kürzen denkt ihr? Sind die angehalten so etwas zu tun? Die verdienen ja durch die Dispozinsen auch nicht schlecht an mir...

Oder bekommt der Bankberater Geld für so einen Kredit und hat deshalb das Interesse?

Ich bin bei einer seriösen großen Bank.

Wenn ich mich weigere den Umschuldungskredit zu machen, was passiert dann? Den Dispo groß runtersetzen kann er schlecht, weil das Minus ja zu groß ist...er kann es meinetwegen nach und na etwas herabsetzen....

Wie gesagt, ich möchte nicht den Sinn eines solchen Kredits diskutieren, mir ist selbst klar, dass das günstiger für mich wäre!

Ich möchte lediglich wissen was der Bankberaterier plötzlich nach all den Jahren für eine Absicht sieht?

Ist hier jemand Bankangestellter?

Vielen Dank!

Dispokredit, Umschuldung
Anschlussfinanzierung fürs Haus scheitert an 8000€ Restschuld???

Hallo liebe Community,

ich habe bei der Spasskasse mehrere Darlehen abgeschlossen und sitze in der Zinsbindungsfalle. Das hat auch mein Berater erkannt und mir erklärt, dass wir leider Freunde bleiben müssen und ich keine andere Wahl habe.

Meine Finanzierung setzt sich wie folgt zusammen:

1x Endfälliges Darlehen der Spasskasse bis 08.2015 (Vorfinanzierung Bausparvertrag) 1x KFW-Darlehen 124 bis 03.2015 1x Annulitätendarlehen der Sparkasse bis 01.2015 1x Annulitätendarlehen der Sparkasse bis 07.2019 (Schuldübernahme vom Vorbesitzer) 1x Bauspardarlehen, sofort ablösbar

Der Haken an der Sache:

Ich bin in der Lage, das Bauspardarlehen und das Annulitätendarlehen (Schuldübernahme) sofort abzulösen. Die Bank lässt sich darauf natürlich nicht ein, die haben mich als Kunden schätzen gelernt. Das Bauspardarlehen wird abgelöst. Somit würden bei einer Umschuldung im kommenden Jahr ca. 7800€ aus der Schuldübernahme im ersten Rang stehen bleiben. Der Rest müsste nach meinem Verständnis zweitrangig finanziert werden. Somit muss ich die Angebote der Bank akzeptieren. Was kann ich machen?

Der Wert meines Hauses Beträgt ca. 180.000€, die Restschuld beläuft sich in 2015 auf ca. 65000€. Als Sicherheiten sind das Haus sowie eine Kapitallebensversicherung über 130000€ (Rückkaufwert ca. 20000€) zu Gunsten der Sparkasse abgetreten. Weiterhin bin ich Beamter auf Lebenszeit und habe keine weiteren Kredite, also dürfte es hinsichtlich der Kreditwürdigkeit keine Probleme geben.

Bis auf das Schuldübernahmedarlehen sind alle anderen mit der ungültigen Widerrufsbelehrung versehen, das habe ich anwaltlich prüfen lassen, also theoretisch kündbar aber wirtschaftlich unsinnig.

Ich würde mich über neue Denkanstösse freuen

Viele Grüße aus dem Norden

Spasskasse0815

Baufinanzierung, Umschuldung
Teilkauf eines belasteten Grundstücks

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte einen Teil des Grundstücks meiner Mutter abkaufen.

Auf dem Grundstück befindet sich ein Mehrfamilienhaus, welches im Jahre 2004 mit Hilfe einer Finanzierung über die Sächsische Aufbaubank jetzt L-Bank Baden Württemberg modernisiert wurde.

Das Haus und auch das Grundstück sind durch die Finanzierung belastet.

2005 geriet meine Mutter meines Erachtens aufgrund von Unterfinanzierung in Zahlungsschwierigkeiten bei zwei Handwerksfirmen und eröffnete eine Privatinsolvenz. Sie hatte ein gutes Einkommen und alle Gläubiger konnten durch eine vorbildliche Insolvenzführung bedient werden. Das Haus war laut Aussage der Bank nicht Bestandteil der Insolvenzmasse und ist somit auch heute noch mit Schulden belastet und kann jederzeit durch die Bank trotz Abtretung aller Mieteinnahmen versteigert werden.

Ich komme also mit der Planung meines Vorhabens nicht weiter, denn ein sicherer Grund und Boden sind die Voraussetzung dafür.
Wenn ich nun einen Teil des Grundstücks erwerben und bebauen möchte, möchte ich nicht, dass der Teil meines erworbenen Grundstücks durch Altschulden belastet bleiben.

1 - Wie gehe ich in solch einem Falle vor?

2 - Wie trete ich als potentieller Käufer und meine Mutter als Verkäufer der Bank gegenüber?

3 - Ist es für meine Mutter sicherer trotz der niedrigen Zinsen aus der Förderbank durch beispielsweise die Sparkasse umzuschulden? Oder bekommt sie durch die vergangene Insolvenz keinen weiteren Kredit, obwohl das Haus als Sicherheit dient?

Vielen Dank für ihre Antwort.

lebegarten

Umschuldung, Versteigerung, Grundstückskauf
Vorfälligkeitszins bei Umschuldung nach Auflösung Erbengemeinschaft??

Guten Tag,

meine (mittlerweile) Frau, hat in Erbengemeinschaft (mit ihren 2 Geschwistern) ein Haus geerbt. Meine Frau und ich haben dann das Haus aus der Erbengemeinschaft übernommen und notariell alles gekauft (übernommen Übernahmevertrag aus Erbe) und die Geschwister ausbezahlt.

Auf dem Haus war noch ein offener Kredit von 68.000€ dem ein Bausparvertrag mit bereits 31.000 Euro gegenübersteht. Der Kredit würde 2014 ablösbar werden und soll mit dem Bausparvertrag abgelöst werden dann.

Im Notarvertrag bei der Übernahme aus der Erbengemeinschaft wurde zusätzlich geregelt, dass in dem Kreditvertrag der da noch offen ist, die Erbengemeinschaft als Kreditnehmer raus muss und WIR auch als neue Hausbesitzer dann rein. der Kreditvertrag läuft namentlich auf der Schwester meiner Frau und die 2 Miterben (1 davon meine Frau) stehen als Bürgen mit dabei.

Also bin ich zur Bank habe mein Anliegen vorgetragen, dass das Haus jetzt aus der Erbengemeinschaft von uns übernommen wird und jetzt uns gehört. Mit der Bitte den Namen im Kreditvertrag dann auf mich zu schreiben, damit alles wieder stimmt und die Bank auch wieder das Haus als Sicherheit hat (da es der Erbengemeinschaft ja nicht mehr gehört). Nix da. Die Bank verlangt einen Vorfälligkeitszins von über 3000€ nur um den Namen zu ändern. Da mit ein gehen natürlich dann noch Eröffnung neuer Kreditvertrag + Provisionen usw. Er (der Banker) bezieht sich auf ein EU-Recht, welches er mir nicht nennen will.

Hat jemand ein Tip für mich? Gibt es das Gesetz? Brauche ich einen Anwalt?

Was würdet ihr tun? Wie stehe ich rechtlich?

Danke vorab.

Gruß

Erbengemeinschaft, Kredit, Umschuldung, Vorfälligkeitsentschädigung

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