Teilungsversteigerung - Sicherheit?

Erbengemeinschaft - 2 Personen (50/50)

Teilungsversteigerung beantragt und findet in Kürze statt. Antragsgegner ist dem Verfahren beigetreten.

Teilungsversteigerung beginnt, der Rechtspfleger fragt, ob Beteiligte anwesend sind.

Muss ich mich als Antragsteller zu erkennen geben, ja oder nein ? Welche Vor - bzw. Nachteile habe ich dann ?

Ich biete mit, Rechtspfleger sieht dann, dass ich einer der Beteiligten bin und mich aber nicht zu erkennen gegeben habe, als er am Anfang fragte. Hat das Konsequenzen für mich ?

Wenn ich mich doch am Anfang zu erkennen gegeben habe, muss ich die Fragen der Mitbieter beantworten oder kann ich die Aussage verweigern ?

Der Verkehrswert beträgt 162.000,- Euro, das Gericht verlangt eine Sicherheit von 10% des Verkehrswertes. Diese Sicherheit von 16.200,- wurde bereits an die Gerichtskasse überweisen und liegt der Akte vor.

Nun möchte ich bis 200.000,- selbst mit bieten, muss dann eine Sicherheit von 10% = 20.000,- vorliegen oder sind die 16.200,- ausreichend ?

Wir sind eine Erbengemeinschaft (50/50), kann ich alleine das Verfahren am Ende stoppen (Einstellung beantragen), wenn ich nicht möchte, dass der fremde Mitbieter den Zuschlag erhält, der Antragsgegner ist dem Verfahren beigetreten, oder habe ich gar keine Chance irgendetwas zu unternehmen?

4% Zinsen bis zum Verteilungstermin werden fällig. An diesem Termin können sich die Erben immer noch nicht einigen. Laufen dann diese 4% Zinsen weiter, bis zum nächsten Termin bzw. Einigung der Beteiligten ?

Vielen Dank

Immobilien, sicherheit
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