Kinderbetreuungskosten durch Oma?

Liebes Forumteam, eine sehr dringende Angelegenheit. Da den Abgabetermin von meinem Steuererklärung in drei Wochen brennt. Als Papa, kann ich durchaus die Betreuungskosten Abschreiben, wenn wir mit der Oma vertraglich bestimmen. Dadurch kann man die Fahrtkosten (0,30 EUR / km) geltend machen. Außerdem möchte ich noch ca. 100 EUR / Monat meiner Mutter vertraglich bestimmen und monatlich Überweisen. Dadurch kann ich die Kindebetreuungskosten 1200 EUR bei mir als Werbungskosten absetzen. Die Fahrkosten meiner Mutter (0,30 EUR / km) sowieso. Allerdingst weiß ich nicht genau, ob da nur eine Richtung oder beide Richtungen in Betracht kommen können. Viel wichtiger interessiert mich, wenn ich diese Kinderbetreuungskosten bei mir absetze, zählen diese bei meiner Mutter als zusätzliche Einkommen und werden dann versteuert. Macht es überhaupt Sinn? Sind wird dann im Vorteil oder lieber nur die Fahrkosten versuchen abzusetzen. Bei mir gilt die Sonderregelung für die Steuererklärung, da ich vor kurzem Student war und nun nach dem Studium eine gute Stelle habe, mache ich die Steuererklärung für mehrere Jahre geltend. Ich möchte rückwirkend mehrere Überweisungen meiner Mutter tätigen, wenn das Sinn macht. Bis jetzt haben wir die Aufwände bei Gelegenheit bar bezahlt. Ich würde mich auch freuen, wenn es auch ab heute gelten würde. Die Frage ist, ob es überhaupt Sinn macht.

Vielen Dank im Voraus Daniel

Steuererklärung, kinderbetreuungskosten
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Steuerbescheid: Einkommen um 468€ Kinderbetreuungskosten gekürzt; Kindergeld gestrichen

Hallo liebe Community,

ich habe meinen Steuerbescheid für 2012 bekommen. Da sind zwei Änderungen/Streichungen, die ich nicht verstehe. Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.

Ich habe zwei Kinder mit meiner Freundin. Wir sind nicht verheiratet, wohnen aber zusammen. Ein Kind geht in die Kita, dass andere ist noch kein Jahr alt und wird zuhause betreut. Jeder von uns hat für die Kinder jeweils einen halben Kinderfreibetrag.

Im Steuerbescheid wurden von meinem Einkommen 468€ abgezogen, mit folgendem Hinweis: "Es wurden Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben abgezogen. Knüpfen außersteuerliche Rechtsnormen an bestimmte definierte Begriffe an (z. B. "Einkünfte", "Summe der Einkünfte" und "Gesamtbetrag der Einkünfte"), sind die entsprechenden Werte für diese Zwecke um die Kinderbetreuungskosten in Höhe von 468 € zu mindern.". Warum?

Das Kindergeld wird vollständig meiner Freundin ausgezahlt. Laut meinem Steuerprogramm und meinen Internetrecherchen kann ich trotzdem das hälftige Kindergeld ansetzen, auch wenn es mir nicht ausgezahlt wird. Hab das extra nochmal recherchiert und überall steht das so.

Mir wurde aber im Steuerbescheid das hälftige Kindergeld gestrichen. Bin mir allerdings auch nicht sicher, wie sich das mit der Günstigerprüfung verhält. Unser zu versteuerndes Einkommen ist unter 60k€, so dass die Kindergeldzahlung wohl günstiger für uns ist.

Unterm Strich fehlen mir deshalb 166 Euro Rückzahlung im Vergleich zur Angabe aus meinem Steuerprogramm.

Was haben die 468€ auf sich und warum wurde mir das hälftige Kindergeld in der Steuererklärung gestrichen? Einspruch einlegen? Wer kann mir diesen Sachverhalt erklären?

DANKE für eure Hilfe!

Grüße guibav

Kinderfreibetrag, Kindergeld, steuerbescheid, Steuererklärung, kinderbetreuungskosten
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Kinderbetreuungskosten während Maßnahme über AA Reha

Bin von September bis Dezember 2011 in einer sogenannten BOHT - Maßnahme über die Reha-Abteilung des AA gewesen. Die Maßnahme wurde wegen Krankheit durch das AA abgebrochen.

Schon bei Beginn bekam ich nicht die Pauschalbeträge von 130,00 Euro monatlich pro Kind bezahlt, weil dies in der Reha-Leistung nicht pauschal berechnet wird. Da ist es auch egal, dass der Krippenplatz weit mehr als die 130 Euro kostet. Ebenso bekam ich auch hier schon nur einen Teil der Kinderbetreuungskosten für den Monat September überwiesen, da die Maßnahme für mich Mitten im Monat begann. Das lie0 sich noch mit der Krippe und dem Hort regeln.

Die Maßnahme wurde zum 18.12. abgebrochen und nachdem ich erst auf Nachfrage bei meiner Reha-Beraterin (die sich sofort kümmerte) endlich zum 10.01. mein restliches Übergangsgeld erhalten habe (und dann noch falsch, weil ein Buchungsfehler gemacht wurde -- ich bekam das Geld für den Träger, der Träger meins) bekam ich auch endlich den Abbruchsbescheid samt Aufrechnung der Überzahlungen.

Dort zieht man mir für die restlichen Tage im Dezember, die ich nicht mehr teilgenommen habe, ein Teil der Betreuungskosten ab.

Kann mir jemand sagen, in wie weit das rechtens ist, dass Kinderbetreuungskosten auf ein dreißigstel berechnet werden? Ich kann dazu nirgends etwas im Netz (zum Bsp. Gesetzestexte §54 SGB IX) finden. Und ich möchte, bevor ich meinen Widerspruch schreibe, dazu gern nähere Informationen haben.

Kann mir jemand helfen?????

Danke für eure Antworten

Arbeitsamt, kinderbetreuungskosten
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