Au-Pair-Mädchen, gibt es hier Zuschüsse v. Staat, wie für die Betreuung bei Tagesmüttern?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das wäre für mich sehr unlogisch wenn es so etwas geben würde.

Grundsätzlich bedeutet ein Au-pair-Aufenthalt sowohl für das Au-pair selbst als auch für die Gastfamilie ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Beide "Parteien" haben Rechte und Pflichten, die garantieren sollen, dass der Aufenthalt für alle Beteiligten zu einem schönen und runden Erlebnis wird.

Das Au-pair übernimmt:

* Betreuung der in der Familie lebenden Kinder bis zu 30 Stunden pro Woche inklusive gelegentlichem Babysitting.
* Leichte Hausarbeiten wie Bügeln, Aufräumen, Abspülen etc. Wichtig: Das Au-pair ist in erster Linie für die Kinderbetreuung zuständig und sollte nie als billige Hausangestellte ausgenutzt werden!
* An- und Abreisekosten.

Die Gastfamilie übernimmt:

* Freie Kost und Logis innerhalb der Familie. Ein eigenes Zimmer wird von der Familie gestellt.
* Taschengeld für das Au-pair von 260,- € monatlich.
* Die Kosten für eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel.
* Das Au-pair erhält Gelegenheit einen regelmäßigen Sprachkurs und kulturelle Veranstaltungen zu besuchen.
* Das Au-pair hat Anspruch auf mindestens einen freien Tag in der Woche und hat genügend Freizeit, um einen Sprachkurs zu besuchen.
* Au-pairs erhalten pro 6 Monate Aufenthalt 2 Wochen Urlaub, wobei sie während dieser Zeit Anspruch auf Taschengeld haben.
* Die Gastfamilie übernimmt die Kosten für die notwendige Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung.

http://www.au-pair-agenturen.de/informationen/index.html

Nana! Ihr habt das Konzept des Au-Pair-Mädchens nicht verstanden. Es handelt sich dabei nicht um Leibeigenschaft oder ein Dienstverhältnis (zum Putzen und/oder Kinderbetreuung).

Für die Kinderbetreuung/-verwahrung gibt es auch Kinderkrippen oder Kindergärten.

Das glaube ich eher nicht, Sinn und Ziel des internationalen Au-Pair -Austausches ist doch Ausbildung und besseres Kennenlernen des alltäglichen Lebens der Gastfamilien im Ausland und nicht um sich im jeweiligen Gastland etwas hinzu zu verdienen.

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