Kann der Versicherer mich trotz Rabattschutz kündigen und zurückstufen?

2 Antworten

Also ich bin kein Versicherungsspezialist, aber:

  1. Rabattschutz ist kein Kündigungsschutz.

  2. Wenn man die Versicherung (vertragskonform) Reparaturkosten zahlen läßt, die über den Wiederbeschaffungskosten liegen, dann sehen die dieses Risiko auch für Folgeschäden.

  3. Bei einem neuen Versicherer kannst Du nur so eingestuft werden, wie dein tatsächlicher Status ist, nicht der, den Du auf Grund von 'Zahlungen an den alten Versicherer festhalten konntest.

Nun ich frage ich mich, wofür ich 4 Jahre lang den Rabattschutz bezahlt habe.

Dieser Rabattschutz wird von dem neuen Versicherer nicht berücksichtigt.

Richtig. Aber das war mir bekannt. Mit geht es hier um das Verfahren selbst, dem man scheinbar wehrlos ausgeliefert ist.

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@spassmann12

Das stimmt. ...und aus diesem Grund sollte man sich die Sache mit dem Rabattschutz vor Abschluss gut überlegen. Damit wollen die Versicherungen nicht Dir Gutes tun, sondern. ......!!

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@Primus

Ich habe ja kein Problem damit, dass der Versicherer auch am Rabattschutz Geld verdient. Ich habe nur ein Problem damit, wenn es, wie in diesem Fall, 100% des Beitrages sind.

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Ab welcher Schadenssumme ist man bei KFZ Versicherung Großschadenverursacher?

Ich hoffe ein paar Antworten auf Vers. Fragen zu bekommen, denn und kommt so einiges bei unserer Auto Vers. komisch vor. Mein Mann ist seit fast 40 Jahren bei der gleichen Vers. 

Im Jahr 2001 hatte er einen Unfall – er ist bei tiefstehender Sonne in Spanien auf einen schrottreifen PKW an der Ampel aufgefahren und der wiederum auf einen vor ihm stehenden Schrotti. Der einzige Schaden der wirklich entstanden ist, war an unserem PKW- die 2 vor uns stehenden Bauern mit Uralt Kastenwagen wollten noch nicht einmal warten bis die Polizei kam, sondern fuhren weiter. Wir notierten zwar die Autokennzeichen und meldeten den Schaden bei der Vers. in Deutschland und wurden hochgestuft. 

Im Jahr 2003 - fast 3  Jahre später- rief dann die Schadensabteilung der Vers. Bei uns an und teilte uns mit- es wurde niemals ein Schaden reguliert, denn die Unfallgegner hätten sich nie gemeldet. Wir wurden wieder in die alte SF Klasse gestuft und bekamen das zu viel gezahlte Geld zurück bzw. es wurde verrechnet. 

Nach 10 Jahren in denen alles reibungslos und ohne weitere Schäden ablief, haben wir den Schriftverkehr von damals vernichtet, was ein Fehler war, wie wir jetzt wissen.

 Ende 2016 wollten wir ein neues Auto kaufen und riefen mal vorab bei der Vers. an, was das Auto, welches wir ins Auge gefasst hatten, bei Vollkasko kosten würde. Die Dame am Telefon sagte uns, sie bekommen von uns überhaupt keine Vollkasko, denn sie sind ja „Großschaden Verursacher“. Näheres wollte man uns nicht sagen. 

Wir schrieben daraufhin eine Vorstandsbeschwerde und baten um Aufklärung- die kam nur sehr unvollständig- man behauptete, man hätte nach Ablauf der Verjährung doch noch an die Unfallgegner bezahlt und zwar so viel, dass es eben ein Großschaden über 20.000€ gewesen sei, alles wäre im Rahmen der Nachhaftung geschehen .Man hätte uns nur aus Kulanz nicht damit belastet. 

Dies ist uns völlig unverständlich, denn die beiden Karren waren zusammen noch nicht einmal 3000 € wert und wir hätten ja lediglich den Schaden für einen zahlen müssen. Die Polizei wollte den Unfall noch nicht mal aufnehmen wir mussten bitten den Unfall aufzunehmen. Weiter gefahren sind die Bauern- nach der Vermutung des Polizisten- weil sie selber keine Versicherung hatten, dies war 2001 noch sehr häufig in Spanien. 

Nun hatten wir wieder einen sehr kleinen Schaden, wir sind beim Rückwärtsfahren gegen einen anderen Wagen gefahren- Schaden 1100€ . Wir hatten mit der Vers. vereinbart, dass wir –je nach Höhe des Schadens- selber zahlen wollten bzw. eine Rückerstattung an die Vers. vornehmen wollten. Wir bekamen ein Schreiben, sie werden zurück gestuft von SF 22 auf SF 11, selber zahlen macht keinen Sinn. 

Als mein Mann anrief, wurde ihm gesagt, was das bringen solle, er wäre doch schon 70, das würde sich nicht rentieren und außerdem sei er ja der bekannte „Großschaden-Verursacher“. Nun zahlen wir an höheren Vers. Beiträgen fast 2000€ mehr. Ist das alles rechtens?

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Fünftelregelung oder Günstigerprüfung

Was genau ist der Untersxhied zwischen Günstigerprüfung und Fünftelregelung? Ich habe 2014 eine Abfindung erhalten , da meine Job ins Ausland verlagert wurde. Glücklicherweise habe ich aber gleich im Anschluss einen neuen Job gefunden. nach Rückfrage habe ich nun von meiner alten Firma die Antwort erhalten, dass die Abfindung nicht seperat in der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen wurde, da sie nicht verpflichtet sind die Fünftelregelung anzuwenden, sondern Sie haben die Günstigerprüfung angewandt. Was bedeutet dies für mich? Kann ich dennoch nächstes Jahr mit der Steuererklärung die Fünftelregelung beantragen? Ist die Günstigerprüfung für mich ein Nachteil oder ist das Gleichbedeutend? Die Abfindung beträgt aufgrund der lanhjährigen Zugehörigkeit ca. Ein Jahresgehalt. Bei meinem neuen Job habe ich in etwa das gleiche Gehalt wie bei der alten Firma.

Danke für die Info im Voraus

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