Wie wird das Eigenkapital bei der Finanzierung der eigentumswohnung eingesetzt?

5 Antworten

Grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Die Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Makler und Notar müssen aus dem vorhandenen Eigenkapital finanziert werden, da die Bank dir üblicherweise nicht mehr Kredit gibt, als das Objekt überhaupt wert ist. Demnach solltest du der Bank mitteilen, wie hoch der Kaufpreis ist, wie hoch die Nebenkosten sind und wie hoch dein Eigenkapital ist (in deinem Fall 30.000). Wenn dein Eigenkapital nicht zur Deckung der Kaufnebenkosten ausreicht, wird es mit dem Darlehen schwierig, außer du hättest andere Sicherheiten zu bieten. Dann wirst du Bürgen ranschaffen müssen (deine Eltern o. Ä.).

P.S. Du solltest eine Finanzierung niemals über den Makler machen. Den hat nur zu interessieren, ob du eine Finanzierungsbestätigung vorlegen kannst. Wende dich zunächst an deine Hausbank. Die kennen dich besser.

Wenn ich jetzt angebe "30000 für Finanzierung einsetzen" sind da die Nebenkosten inbegriffen?? Oder ist es rein für die Wohnung.???? Die Fragestellung verwirrt mich!!

Ich will nicht das die mir diese Summe einfach vom wert der Wohnung abziehen und dann sagen das ich die Nebenkosten bezahlen muss aber dann ist Geld weg. Verstehst du vllt was ich meine..

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@Dilehma

Die Kosten der Wohnung zahlst du an den Verkäufer. Angenommen die Wohnung kostet 300.000 €, dann zahlst du nur die 300.000 € an den Verkäufer, nachdem beim Notar der Kaufvertrag geschlossen wurde.

Danach zahlst du die Verkaufsprovision in Höhe von ca. 11.000 € (3,57 %) an den Makler.

An den Notar zahlst du weitere ca. 6.000 € (2 %) für die Erstellung des Kaufvertrags und den Grundbucheintrag.

Zum Schluss zahlst du an das Finanzamt die Grunderwerbsteuer (6,5 %) in Höhe von 19.500 €.

Zusammen hast DU dann Kosten für die Wohnung von ca. 336.500 €. Demnach muss dir deine Bank noch 306.500 € finanzieren, obwohl die Wohnung faktisch nur 300.000 € "wert" ist.

Deshalb kannst du aufgrund der Höhe deines Eigenkapitals "eigentlich" nur eine Wohnung finanzieren, die nicht mehr als 250.000 € kostet.

Die Kaufnebenkosten dürfen deine 30.000 € nicht übersteigen. Vielleicht ist deine Hausbank aber auch bereit, einen höheren Betrag ohne weitere Sicherheiten zu finanzieren. Das musst du erst erfragen.

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@vor10tagen

Die Wohnung kostet 205000€

Deswegen dachte ich das es alles klappt weil das ja über 10% sind was ich habe

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@Dilehma

Das kommt hin. Dennoch geht das deinen Makler nichts an. Der braucht nur vor dem Gang zum Notar eine Finanzierungsbestätigung (d)einer Bank. Und wie wilees schon sagt, solltest du dir verschiedene Angebote für die Finanzierung einholen.

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@vor10tagen

Ich meinte auch denn bankberater habe nur Denkfehler gehabt und markler geschrieben und konnte nicht korrigieren😅

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@Dilehma

Deine Antwort auf die EMail lautet also: " 30.000€ - Nebenkosten "

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Die Frage lautet: "Wie viel Eigenkapital möchten Sie in die Finanzierung einsetzen?".
Also nicht "wie viel Eigenkapital haben Sie?" oder "Wie viel Eigenkapital wollen Sie für den Kauf einsetzen?".

Du musst dir also überlegen, was du für Nebenkosten, Einrichtung und so weiter brauchst und in welcher Höhe du Eigenkapital für die Finanzierung (also Minderung des Darlehens) einsetzen kannst und willst.

Der Kredit wird also einfach um diese Summe kleiner.

Du brauchst 20% der Kaufsumme als Eigenkapital und zusätzlich die Nebenkosten. Also mit 30.000 Euro kommst Du nicht weit.

Blödsinn!
Mit 20 % EK bist du der Idealkunde für die Bank, dies ist aber kein muss! Es gibt schließlich auch 100 %-Finanzierungen, wenn der Kunde entsprechende Sicherheiten oder eine gute Bonität hat. Schon mal was davon gehört?

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@PeterHxxx

Mit 20% bist Du der Normalkunde. Mit 10% und gutem, langnachweisbarem Einkommen ein Kunde den man sich anschauen kann und mit 0% bist Du ein Problemkunde. Wenn man mal von den seltenen Vögeln absieht die 10.000 Euro monatlich als Beamter verdienen und sicherlich auch eine Vollfinanzierung hinbekommen. Aber egal - ob nun Ideal- oder Normalkunde. Die Frage war "was zählt als Eigenkapital" : Alles was man neben den Nebenkosten vom Kaufpreis bezahlen kann.

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Eine davon lautet "Wie viel Eigenkapital möchten Sie in die Finanzierung einsetzen?"

Gegenfrage - wozu möchte der MAKLER ! dies wissen. Hat der irgendetwas mit der Finanzierung zu tun?

Man sollte sich Finanzierungsangebote von verschiedenen Anbietern einholen - vorab ohne Bonitätsabfrage.

Zu einer Wohnungs-/ Haus-/ Immobilienfinanzierung gehören alle! im Rahmen des Kaufes anfallenden Kosten .

Käufer sollten sich von vornherein einen Überblick über die möglichen Kaufnebenkosten verschaffen.

https://www.mcmakler.de/immobilienlexikon/kaufnebenkosten?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=SDSA_0001&utm_term=&utm_content=&tp_cid=8249853767&tp_agid=123936989489&tp_kw=&tp_mt=b&tp_adid=515731016083&tp_nw=g&tp_pos=&tp_loc=9043585&tp_dev=c&tp_devmod=&tp_pl=&tp_tg=&tp_lp=https://www.mcmakler.de/immobilienlexikon/kaufnebenkosten&tp_channel=DE_MCM_SEA_LG_GOOGLE_NB&gclid=EAIaIQobChMIwvry8Kyr8gIVD813Ch2W1g4LEAAYAiAAEgIxgfD_BwE

Und behalte bitte noch einige 1000 Euro in Reserve .

Ja Reserve hab ich noch knapp 6000€

Und das mit dem markler war ein Denkfehler meinte natürlich denn Berater

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Beispiel:

Kaufsumme 479.000 Euro

Inkl. Nebenkosten 536.000 Euro

Eigenkapital 30.000 Euro

Finanzierungssumme 506.000 Euro

Sorry, nicht wirklich schwer!!!

Das hat aber nicht meine Frage beantwortet.

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@Alarm67

Danke das du weißt was ich fragen will 😅

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Bzw das war auch nicht meine frage. Die Rechnung hab ich schon selber gemacht

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