1. Wieso ist jetzt die allerletzte Frist?
  2. Wieso sollst du eine Steuererklärung abgeben?
  3. In Deutschland oder die schweizer kantonale bzw. vom Bund?
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Natürlich nicht. Welche Relevanz haben die Bankkonten anderer Leute für das eigene Steuererhebungsverfahren? Warum sollte das Finanzamt anderer Leute Konten einsehen können und zu welchem Zweck?

Selbst § 29b AO erlaubt dem Finanzamt die Verarbeitung personenbezogener Daten nur, wenn sie zur Erfüllung der ihr obliegenden Aufgabe oder in Ausübung öffentlicher Gewalt, die ihr übertragen wurde, erforderlich ist.

Aber auf keinen Fall die von anderen Personen.

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Finanzamt erteilt keine Steuernummer?

Hallo,

ich habe Anfang Februar ein Gewerbe eröffnet (Holz- und Bautenschutz). Am selbigen Tag füllte ich den Hauptbogen zur steuerlichen Erfassung aus und gab alles notwendige sowie den Zusatzbogen dort ab.

Nach 2 Wochen bekam ich Post vom Finanzamt das der Zusatzbogen fehle, ich nahm an sie hätten ihn verlegt und füllte diesen dann nochmals aus und gab ihn sofort ab. Nach 1 Woche bekam ich dann erneut Post, das der Mietvertrag meiner privaten Wohnung benötigt wird, ebenfalls abgegeben. Dann nach 1 Woche erneut, diesmal die bitte ich möge doch bitte mein Personalausweis, Krankenkassenkarte sowie ein Nachweis einer Betriebshaftpflicht Versicherung einreichen, auch sofort gemacht.

Dann nach 3 Tagen wieder Post, ich sollte auf Papier die Frage beantworten wie ich zu meiner Arbeit komme, wieder sofort gemacht.

Nun kommt der Oberhammer! Heute lag erneut ein Brief in meinem Briefkasten (Wahrscheinlich persönlich eingeworfen). Meine Bearbeiterin war vor meiner Haustür habe geklingelt und ich hätte nicht aufgemacht, ich solle bitte beantworten wieso ich nicht aufmachte und falls ich nicht zuhause gewesen sei wo ich gewesen sei.

Nun ganzer Februar keine Einnahmen. Ganzer März keine Einnehmen und bis dato im April auch keine Einnahmen. Mein Kapital ist ebenfalls komplett aufgebraucht.

Kann mir jemand Erklären

1. Seit wann ist das Finanzamt die StaSi?

2. Wie kann ich das Finanzamt dazu bringen meine ExistenzGRÜNDUNG (nicht Existenzvernichtung) mit einer Steuernummer starten zu lassen?

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Offen gesagt stehe ich dieser Schilderung auch nach dem Schriftwechsel mit cats123 mit völligem Unverständnis gegenüber.

Wenn das wirklich so passiert ist, dann ist das das erste und bisher einzige Mal, dass ich von sowas Kenntnis erlange. Und ich mache seit mehr als einem Vierteljahrhundert Steuerberatung.

In dieser Zeit habe ich schon oft mitbekommen, dass sich das Finanzamt Leuten gegenüber, die nicht steuerlich vertreten sind, mitunter so verhält, wie es sich mir gegenüber nicht trauen würde.

Aus diesem Grund kann ich nur den Gang zu einem steuerlichen Berater empfehlen. Der weiß, mit welchem Werkzeug er an welche Stelle klopfen muss.

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Bei dieser Konstellation kannst du genau so vorgehen, als wäre das Praktikum in Deutschland.

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Natürlich ist das eine gewerbliche Tätigkeit, die angemeldet werden muss.

Die Frage nach der Rechtsform kann hier niemand beantworten. Woher soll hier jemand wissen, ob ein Einzelunternehmen oder eine Kapitalgesellschaft hier besser ist?

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Dann fällt dies unter die Regelung

welches ich auch privat nutzen kann (1%Regel)

Die Frage nach den Werbungskosten stellt sich doch unabhängig von der Herkunft und Finanzierung des Fahrzeugs.

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Hierzu gibt es neuere Rechtsprechung, aber man müsste den Sachverhalt kennen, um beurteilen zu können, ob die anwendbar ist.

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Ich bin erstaunt, dass in Österreich offenbar das Finanzamt Lohnzettel ausstellt. In Deutschland macht das der Arbeitgeber. Oder hast du beim Finanzamt gearbeitet?

Die Anlage AUS dürfte hier wohl falsch sein, denn es wurden ja keine ausländischen Einkünfte erzielt. Nach § 49 (1) Nr. 4 EStG sind Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19), die

a)im Inland ausgeübt oder verwertet wird oder worden ist,

inländische Einkünfte.

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Mein Mann und ich kaufen ein Haus (KP 245.000)

Offenbar doch nicht, denn

Auch muss mein Schwager laut der Bank ins Grundbuch eingetragen werden

Also:

"Mein Schwager kauft ein Haus."

In ca 3 Jahren wollen wir den Kredit übernehmen und das Haus auf uns umschreiben lassen [Deppenkomma entfernt]

"In etwa 3 Jahren schenkt uns der Schwager das Haus zum Teil, zum anderen verkauft er es uns." (<-- gemischte Schenkung)

Gibt es Probleme auf die wir zu achten haben

Nein, wenn man sein Leben, das des Mannes und das des Schwagers zum Klo runterspülen möche, ist dieser Weg genau richtig. Schneller und effektiver kann man Geld nicht verbrennen.

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Anders geht es ja nicht, da das Vorliegen der Rechnung Voraussetzung ist für den Vorsteuerabzug.

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Für die Zusammenveranlagung prüft man lediglich die drei Voraussetzungen durch, die an mindestens einem Tag im Jahr vorliegen müssen:

  1. beide sind verheiratet, und zwar miteinander (ja)
  2. sie leben nicht dauernd getrennt voneinander (ja)
  3. beide sind in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig (ja)

Also ja.

Die Frage ist lediglich, wie die in Polen erzielten Einkünfte (und Bezüge) in Polen und in Deutschland zu behandeln sind. Das kann man ohne nähere Angaben jedoch nicht sagen. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Einkünfte (und Bezüge) in Deutschland dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

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Bei einer Schenkung werden die Vorbesitzzeiten mitverschenkt.

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d. h. 1000 + 300 = 1300€ in der Konzernbilanz für 02

Nein. Die 1000 wurden doch auf 700 abgeschrieben. In der KoBil erscheinen die gar nicht, weil die Beteiligung bei der Mutter das Kapital bei der Tochter ist.

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Es ist wohl eine NV-Bescheinigung gemeint.

Nichts passiert mit der Gültigkeit. Die gilt weiter fort, so wie es auf der Bescheinigung draufsteht: Solange sie gilt oder bis die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind.

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Wenn du dem Finanzamt glaubhaft machen kannst, dass der Rechner für berufliche Zwecke genutzt wird, dann sind das selbstverständlich Werbungskosten.

Allerdings kannst du die Aufwendungen nicht nächstes Jahr ansetzen, wenn du sie in diesem Jahr getragen hast.

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Es stellt sich aber doch vielmehr die Frage, warum du deinem zukünftigen Ex ein halbes Haus finanzieren willst.

Es wird ja nicht dein Eigentum, nur weil du die Bank befriedigst.

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Höhe der AFA Sätze / Nutzungsdauer bei Garagen & Tiefgaragen?

Hallo,

ich habe im Jahr 2012 einige Tiefgaragenstellplätze, die unterhalb von Wohngebäuden liegen, gekauft und vermietet. Die Immobilien wurden in den Jahren 1973, 1985, 1997, 1999 erbaut.

Ich habe dort keine Wohnungen und vermiete auch nichts zum Wohnen.

Der Gebäudewert zzgl. anteiliger Kaufnebenkosten wurde von mir seit Übergang von Nutzen und Lasten mit 2% (Nutzungsdauer 50 Jahre) abgeschrieben.

Nun finde ich in vielen Steuerratgebern Hinweise auf andere Nutzungsdauern: 33 Jahre, 30 Jahre, 20 Jahre….bzgl. vom Baujahr abhängige Restnutzungsdauer.

Wie seht Ihr das? Habe ich zu wenig abgeschrieben?

Die Steuerbescheide sind ggf. noch nicht komplett wirksam, weil das FA sich die Prüfung der gewinnerzielungsabsicht (Gewerbeimmobilien) noch offen hält.

Kann ich daher etwas korrigieren? Sollte ich das tun?

Oder kann ich zumindest für die Zukunft noch etwas ändern? Wie müsste ich vorgehen?

Nach Kauf habe ich den Bodenrichtwert mit der Fläche das anteiligen Grundstücks (Miteigentumsanteil an der Anlage x Bodenrichtwert) genommen und als Bodenwert ausgewiesen. Der Rest war dann Gebäudewert.

Nun sehe ich (auch aus verschiedenen Gutachten), dass das sehr nachteilig ist, da der Bodenrichtwert sich ja auch mehrgeschossige Wohnbebauung bezieht und mein Bodenwertanteil nun oft bei über 50% am Kaufpreis lag.

Kann ich dies noch korrigieren?

Dieser neue Rechner zur Afa spuckt für TG Plätze aber auch nur komische Werte aus – oder könnte ich mich auf diesen berufen?

So, leider noch kurz ein weiteres Thema: ich habe gerade in einer GbR noch oberirdische Garagen auf einem Garagenhof, Baujahr 1965 und 1974, gekauft.

Sie stehen getrennt von Mehrfamilienhäusern. Massiv gebaut.

Diese finde ich in der AFA Tabelle bei 15 oder 20 oder 30 Jahre. ABER die sind nun schon seit Bau längst rum. Fange ich hier dann auch komplett von vorne an? Obwohl man das Alter wirklich sehr ansieht?

Und wenn ich bei der Kaufpreisaufteilung Gebäude zu Boden über das Ertragswertverfahren mit 60 Jahren Nutzungsdauer lt. Staatlicher Sachwertrichtlinie vorgehen muss, dann ist das ja auch im Gegensatz?

Vielen Dank für Eure Einschätzungen zu diesen 3 Themen!

Liebe Grüße! 

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Es wäre günstiger, jedes Thema in einer separaten Frage zu benadeln. Jedes dieser Themen kann eine Komplexheit entwickeln, die in einem Thread nicht mehr überblickbar sind.

Nutzungsdauer Garagen
§ 7 (4) EStG spricht bei der Abschreibung von "Gebäuden". Was ein Gebäude ist, ist nicht näher definiert, aber dass eine Garage eines ist, kann man wohl unterstellen.

Und unter welchen Voraussetzungen eine kürzere Abschreibungsdauer als 50 Jahre möglich ist, ist ebenfalls dort festgelegt.

Da es sich bei Gebäudeabschreibung um typpisierte Abschreibungen handelt, hängt deren dauuer auch nicht vom Baujahr ab, sondern beginnt bei jeder Anschaffung neu.

Bemessungsgrundlage der Abschreibung
Ob der Gebäudeanteil richtig ermittelt wurde, lässt sich hier nur erraten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist sie falsch ermittelt worden.

Korrekturmöglichkeit alter Bescheide
Diese Art "Offenhalten der Bescheide" ist eine punktuelle Korrekturvorschrift, das heißt, es muss genau benannt werden, inwiefern eine Bemessungsgrundlage vorläufig sein soll. Der Vorläufigkeitsvermerk bezieht sich auf die Einkünfteerzielungsabsicht, nicht auf die Abschreibungshöhe. An dieser wird daher zumindest nach § 165 AO nict zu rütteln sein.

Zukünftige Berechnungen
Die Abschreibung ist eine Jahresnorm, das bedeutet, sie ist für jedes Jahr anhand der aktuellen Gegebenheiten zu ermitteln (und nicht etwa vom Vorjahr zu übernehmen). Offene Bescheide und künftige Festsetzungen können daher natürlich noch entsprechend gestaltet werden.

Hab ich alles erwischt?

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Unter der Annahme, dass der Verkauf an einen Fremden erfolgt:

Ja. Grunderwerbsteuer.

Grundsätzlich kömen aber auch noch andere Steuerarten in Frage:

Umsatzsteuer - bei wirksamem Verzicht auf die Steuerbefreiung oder bei unberechtigt ausgewiesener Umsatzsteuer.

Gewerbesteuer - falls sich das Grundstück in einem Betriebsvermögen befindet und ein Gewerbeertrag entsteht.

Einkommensteuer - falls sich das Grundstück in einem Betriebsvermögen befindet und ein Veräußerungsgewinn entsteht ODER falls sich das Grundstück im Privatvermögen befindet, keine der Ausnahmeregeln des § 23 (1) EStG greift und ein Veräußerungsgewinn entsteht.

Schenkungsteuer, falls der Kaufpreis genügend vom Verkehrswert abweicht.

Hoffe, ich konnte helfen.

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