Der Freibetrag gilt jeweils im Verhältnis Schenker <-> Beschenkter.

Ich gehe davon aus, dass dein Onkel und deine Tante nicht ein- und dieselbe Person sind.

Und ob sie verheiratet sind und wie sie ihr Einkommen versteuern, spielt ebensowenig eine Rolle wie die Frage, welches Musikinstrument er spielt und ob sie ihren Kaffee mit oder ohne Milch trinkt.

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Was mit dem Geld aus dem Verkauf des Grundstück(steil)s gemacht wird, spielt für die Besteuerung keine Rolle. Es ist egal, ob du es in der linken Hosentasche trägst, in der rechten Hosentasche oder auf einem Konto bei der Hausverwaltung deponierst.

Für die Besteuerung wichtig ist, ob

  • sich das Grundstück im Privatbermögen oder im Betriebsvermögen befindet und
  • ob - beim Privatvermögen - einer der Ausnahmetatbestände zutrifft. Da hier die 10 Jahre noch nicht um sind, bleiben ja nur zwei Ausnahmetatbestände übrig.

Hier ist allerdings noch nicht einmal klar, wofür die gekaufte Wohnung genutzt wurde (eigene Wohnzwecke, eigene betriebliche Zwecke, fremde Wohnzwecke, fremde betriebliche Zwecke).

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Das ist nicht der Gegenstandswert für die Gewerbesteuererklärung (dort wäre der Mindestgegenstandswert 8.000,00).

Das ist der Mindestgegenstandswert für den Jahresabschluss nach § 4 (3) EStG. Steht aber auch so im zitierten Text.

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Wie berechnet sich dieser?

Veräußerungserlös 1.000.000, hiervon 65% = 650.000,00

minus Anschaffungskosten 1.000.000, hiervon 65% = 650.000,00

minus 65% der Veräußerungskosten. Also irgendwas unter Null.

Ist wegen der Teilung des Grundstücks für den besseren Verkauf Gewerbesteuer zu zahlen?

Nein. Es wird ja kein Gewerbe betrieben. Die Aufteilung führt nicht zu einem gewerblichen Grundstückshandel.

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Bei der Umsatzsteuer musst du im Moment des Kaufes eine Zuordnung treffen, ob es zur betrieblichen Sphäre oder zur privaten gehört. Davon abhängig ist auch der Vorsteuerabzug und eine eventuelle Besteuerung der außerbetrieblichen Nutzung.

Bei der Einkommensteuer gilt § 12 Nummer 1 EStG mit der Folge, dass der Stuhl nicht als Betriebsausgabe abgezogen werden kann. Allerdings wurde diese Norm durch zahlreiche Rechtsprechung aufgeweicht, so dass man auch hier einen nichtbetrieblichen Anteil erfassen müsste.

Lifehack:

Setz dich nicht privat drauf.

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Mit der Einkommensteuer verhält es sich so, dass da das Einkommen versteuert wird. Daher der Name.

Und das Einkommen wird halt ermittelt. Es wird hier aus den beiden Quellen "Festanstellung" und "gewerbliche Tätigkeit" gespeist.

oder ob ich sogar Minus fahrer.

Das könnte passieren, wenn der Einkommensteuersatz auf über 100% steigt. Derzeit ist dies nicht der Fall.

In der DDR gab es einen Spitzensteuersatz für Selbständige/ Gewerbetreibende von 98%. Da es seit einiger Zeit politische Strömungen gibt, die eine DDR wiederhaben wollen (Grenzen sichern, Ausländer raus usw.), könnte das nach deren Machtergreifung wohl wieder passieren. Aber drauf wetten würde ich nicht.

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ohne eine Firma zu gründen?

Zur "Firma" siehe Antwort von wfwbinder vor 3 Stunden

Allerdings meine ich zu glauben, dass hier nicht eine Firma gemeint ist, sondern, dass ein Betrieb in rechtlichem Sinne eröffnet wurde.

Das hast du aber doch getan.

Und glaub mir: Du wärest nicht er Erste, der einen Mitarbeiter einstellt. Das machen Arbeitgeber in aller Welt.

Im Übrigen kann jeder Mitarbeiter einstellen, in manchen Kreisen ist das auch im Privatbereich üblich (Butler, Chauffeur, Leibwächter....)

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Der Vater ist "Unterhalspflichtig" - keine Frage.

Inwieweit er jedoch herangezogen werden kann, kann man aus der Sachverhaltsdarstellung nicht erkennen.

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Ist das Aufstellen des Fahrzeuges steuerlich absetzbar?

Ja. Die Frage ist nur: Wie?

  • Als Betriebsvorrichtung?
  • Als (Schein)Bestandteil des Grundstücks?
  • Als Werbungskosten?

Wenn man es nicht weiß, setzt man das Günstigste an, behält sich aber im Kopf, dass ein Betriebsprüfer das anderes sehen möchte und man da nicht diskutieren will.

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Kleinunternehmerregelung ..... Beispielrechnung

Annahme:
Das Honorar beträgt 1.000. Es entstehen Ausgaben in Höhe von 600 (nämlich 500+ USt = 595, die 5 Euro Differenz sollen aus Gründen der Verständlichkeit vernachlässigt werden).

Kleinunternehmer:
Stellt 1.000 in Rechnung, Vorleistung ist 600, es verbleiben 400 im Portemonnaie.

Regelunternehmer - Variante "es war eine Nettovereinbarung". Die trifft man mit anderen Unternehmern):
Stellt 1.190 in Rechnung, hat Vorleistungen in Höhe von 600, jedoch sind 100 USt enthalten.

Führt 190-100=90 USt an das FA ab. Im Portemonnaie sind nun noch 1190-600-90= 500.

Regelunternehmer - Variante "es war eine Bruttovereinbarung". Die trifft man mit Priatkunden):
Stellt 1.000 in Rechnung, hat Vorleistungen in Höhe von 600, jedoch sind 100 USt enthalten.

Führt 160-100=60 USt an das FA ab. Im Portemonnaie sind nun noch 1000-600-60= 340.

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a. Das kann niemand beantworten, da es "EU-Ausland" als Partner für Doppelbesteuerungsabkommen nicht gibt. Darüberhinaus ist auch unklar, ob das, was du arbeitest, unter § 49 EStG fällt und/oder ob ein treaty override greifen könnte. Sorry, aus nix kann man auch nur nix machen.

b. Was ist die 70-Tage-Regelung?

c. Das ist - trotz der Überschrift - keine Steuerfrage.

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Ob es ein Doppelbesteuerungsabkommen auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem hier genau benannten Ausland gibt, ist mir nicht bekannt.

Wahrscheinlich eher nicht. Also ist das Erbe in Deutschland zu versteuern, da sich das Grundstück[1] in Deutschland befindet. Was "Ausland" dann damit macht, sollte man bei den entsprechenden Stellen in Ausland erfragen.

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[1] Das Haus wird wohl Bestandteil eines Grundstücks sein.

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Eine Abgabepflicht besteht ja, wenn die Höhe der Einkünfte unter dem Grundfreibetrag liegt.

Nein. Nicht grundsätzlich. Eine Abgabepflicht besteht ja, wenn die Höhe der Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegt. Liegt sie darunter, sind weitere Dinge zu prüfen.

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Es wird geprüft, ob Gegenforderungen bestehen, die mit bdem Erstattungsbetrag verrechnet werden können oder müssen. Der Rest wird ausgezahlt.

Ist nichts zu verrechnen, wird ausgezahlt, ohne dass die angekündigte Mitteilung erteilt wird. Ich würde also mal das Konto kontrollieren. Wie ich nebenan schon schrieb, ist es möglich, dass das Geld schon da ist.

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Um welche Steuerart geht es denn?

Bei der Umsatzsteuer sieht es schlecht aus, das ist bereits mehrfach durchgeklagt. Die ist aös durchlaufender Posten zu betrachten und belastet den Unternehmer nicht. Deshalb wird es hier auch keine Abweichung zur Pfändung geben.

Bei den Ertragsteuern ließe sich da eventuell noch was machen, abe rhier kommt es auf die Vorgeschichte an und außerdem hätte der Steuerberater eher tätig werden müssen.

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Gilt das als Kauf

Nein. Ein Darlehen ist kein Kauf.

muß ich für die 100000,- Euro Mehrwertsteuer bezahlen?

Nein.

Muß mein Vater für die 100000,- Schenkungssteuer bezahlen?

Nein, er bekam ja nichts geschenkt.

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Warum soll denn der Auftraggeber seine Rechnungen stornieren?

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