Wer ist zuständig für die Unterhaltsberechnung

4 Antworten

Beantragt doch für Euer Kind eine Beistandschaft beim Jugendamt? Dort wird dann kostenlos errechnet, wie viel Unterhalt zu zahlen ist! Gericht und Anwälte kosten zusätzlich Geld und das wäre doch nun wirklich besser für das Kind angelegt! Oder?

Alles Gute

Da die Frage nach knapp einem Jahr scheinbar noch nicht geklärt ist, rate ich Dir, suche Dir bitte einen Rechtsanwalt, der auf Unterhaltsrecht spezialisiert ist.

Nach § 1605 BGB hat Dein Kind alle zwei Jahre einen Anspruch darauf, dass Du ihm (bzw. der Mutter als dessen Vertreterin) auf Verlangen Auskunft über Deine Einkünfte und Dein Vermögen erteilst und die entsprechende Belege vorlegst.

Vor Ablauf von zwei Jahren kann eine erneute Auskunft nur verlangt werden, wenn glaubhaft gemacht wird (im Falle eines Gerichtsverfahrens), dass Du später wesentlich höhere Einkünfte oder weiteres Vermögen erworben hast.

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Hallo Primus, Da hast Du aber den § 1605 BGB nicht korrekt interpretiert. Der Unterhaltspflichtige ist nicht seiner Ex gegenüber Auskunftspflichtig sondern einem Rechtspfleger wie Anwalt oder Richter bzw. dem Familiengericht. Wenn er oder Sie dies gegenüber der Gegenseite tun dann liegt eine einvernehmliche oder gütliche Einigung vor.

Zur Geltendmachung des Unterhaltsanspruchs berechtigt ist der sorgeberechtigte Elternteil, bei dem das minderjährige Kind lebt, beziehungsweise die Person oder Stelle, die das Kind rechtlich vertritt. Der Antrag wird entweder im eigenen Namen für das Kind gestellt (solange die Eltern miteinander verheiratet sind und sie getrennt leben oder eine Ehesache zwischen ihnen anhängig ist) oder im Namen des Kindes als dessen gesetzlicher Vertreter.

Der Familienrichter setzt einen Betrag für den Unterhalt fest, der sich am Einkommen der Beteiligten und an dem Alter des Kindes orientiert.

Den Antrag auf Zahlung des Kindesunterhalts reicht Ihr Anwalt beim zuständigen Amtsgericht (Familiengericht) ein. Das Gericht stellt die Antragsschrift dem Antragsgegner zu – dieser erhält die Möglichkeit zur Stellungnahme. Im Weiteren läuft das Verfahren nach den Regelungen des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit ab, das insoweit weitgehend auf die Vorschriften der Zivilprozessordnung verweist. http://www.biberach.de/dienstleistungen_u_13.html

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@Primus

Ja Danke, bin trotzdem schon einigermaßen entsetzt das in dem o.g. Forum eine angebliche Rechtsanwältin das BGB (bewusst oder unbewusst) falsch interpretiert und somit Rechtsbeugung betreibt.

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@billy

Sind Sie Jurist dass Sie hier einer solchen Rechtsbeugung vorwerfen können ?

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Girokonto ohne Dispokredit

Ich hatte bei der Commerzbank ein Girokonto ohne Dispo, das unter den Augen eines Rechtsanwalt gekündigt wurde, leider hatte ich nicht aufgepasst, und keine Kündigung- Bestätigung bekommen, nach über einem Jahr bekam ich eine Rechnung von 156 Euro (ca 17 Euro monatlich), das sind alles Kontoführungsgebühren obwohl das Konto nie ein Dispo hatte, vorher hatte ich nie einen Kontoauszug bekommen, so wäre mir das sofort aufgefallen, dass die Commerzbank jeden Monat Gebühren berechnet und das Konto nicht gekündigt wurde, so hätte ich gleich reagieren könne.

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Jetzt hatte ich mich geweigert diese Gebühren zu begleichen, so das ich dann ein schreiben vom Deutschen Inkasso Dienst bekam, mit der Aufforderung dass ich dies bezahlen solle, jetzt sind aus 156 Euro schon 227,50 Euro geworden.

Ich finde das verhalten ziemilch ungerecht, da ich auch bei der Commerzbank war, und die mir nur gesagt hatten, sie wüssten von nichts, und keiner fühlte sich zuständig.

Wer kann mir da weiterhelfen, und wie soll ich mich verhalten.

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