Schonvermögen... muss Ehepartner sein Haus verkaufen?

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4 Antworten

Hallo,

JEIN, das Haus gehört zum Schonvermögen – sofern es angemessen erscheint, also kein Mehrfamilienhaus z.B.

Auch wenn die Ehefrau in ein Pflegeheim muss, gehört das angemessen große Eigenheim zum Schonvermögen solange es durch den Ehemann weiter bewohnt wird.

schau mal hier, ob euch noch weitere Fragen beantwortet werden können:

http://pflegeversicherung-leistungen-im-pflegefall.de/unterhalt-bei-pflegeheimumzug/

Es kommt auf das "Haus" an. Ist es ein angemessenes Einfamilienhaus dann ist es Schonvermögen. Eigene Bausparverträge würde ich einfach für die Sanierung ausgeben, ansonst ist das wie Bargeld.
Oder man löst die Bausparbverträge jetzt einfach auf und gibt das Geld aus. Dann ist es weg.

Statt Geld zu verschenken kann man Vati doch auch was verkaufen, das alte Auto. Ein paar Möbel.....

Jedoch wird der Oma nur ein einfaches Pflegeheim bezahlt werden. Da sollten die Erbschleicher eher fragen wieviel Sie feiwillig zahlen würden. Als  schnell nicht Kohle zuseite schaffen

Martina1967 04.09.2017, 18:22

Hier geht es nicht um erbschleicherei sondern darum meinen vater zu beruhigen der angst davor hat dass ihm alles was er sich in seinem leben aufgebaut hat verloren geht...und der unbedingt will das auch sein drittes enkelkind das geld bekommt...ich kann ihn schlecht beruhigen wenn ich zu wenig darüber weiss

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topbaugutachter 18.09.2017, 08:40
@Martina1967

Deine Eltern haben (wohl beide) ein Lebenlang dafür gespart, davon ein Leben lang zu leben.

Der Staat greift erst ein wenn Not ist. Nicht wenn die Enkel satt sind.
Wenn aber alles weg ist.....dann hiflt der Staat. Am besten das Haus mit einer Hypothek belegen und Kohle verjubeln.

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Wie Gänseliesel schon schreibt: Dein Vater kann in dem Haus wohnen bleiben, bis er entweder stirbt, oder selbst ins Pflegeheim aufgenommen wird.

Allerdings kann dann das Haus dann nicht mehr vererbt werden, sondern geht in den Besitz des Sozialamtes über.

Wurden die Bausparverträge schon vor längerer Zeit abgeschlossen und nicht erst, als die Pflege der Mutter absehbar war, bleiben sie bestehen.


Martina1967 03.09.2017, 19:50

Abgeschlossen schon vor über 20 jahren...aber leider nicht auf den namen meines sohnes

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Primus 03.09.2017, 19:55
@Martina1967

Das macht nichts, denn alles was älter ist als 10 Jahre wird nicht zurück verfolgt.

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Martina1967 03.09.2017, 22:14
@Primus

Auch wenn im bausparvertrag nicht der name meines kindes vorkommt??

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Primus 03.09.2017, 22:25

Meiner Meinung nach ja, denn zum Schonbereich gehören außerdem Rücklagen zur Modernisierung und Sanierung einer  Immobilie (OLG Düsseldorf, Urteil vom 21. Juni 2012, Az: II-9 UF 190/11).

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Gaenseliesel 03.09.2017, 22:46
@Primus

also ich wäre hier sehr skeptisch !

Ich meine, wenn man sich dafür entscheidet, auf den eigenen Namen zu sparen, sollte das Enkelkind zumindest als Begünstigter eingetragen werden um diese Anlage vor einem Zugriff des Sozialamts  zu schützen !!!

Martina schrieb:

" ....Ausserdem hatte er für meinen sohn und auch für seine anderen enkelkinder einen bausparvertrag seit deren geburt abgeschlossen....." 

1 oder 2 eigene Bausparer sind vielleicht noch glaubwürdig ......aber bei mehreren ??? 

Siehe auch Antwort von  @RHWWW ! 

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Primus 04.09.2017, 09:51
@Gaenseliesel

Auch RHWWW schreibt von den ersten 10 Jahren, in denen Schenkungen  zurückgefordert werden können und da der Bausparvertrag für den Sohn schon länger als 20 Jahre läuft, sehe ich für ihn keine Gefahr.

Wie lange die Verträge für die anderen Enkelkinder laufen, wissen wir nicht und  Martina liegt bestimmt das Wohl ihres Sohnes am Herzen. 

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Martina1967 04.09.2017, 15:08
@Primus

Die anderen enkelkinder sind älter und haben es schon bekommen...und wie ich heute erfahren haben handelt es sich um eine Lebensversicherung. ..und dann gehe ich davon aus dass die auch auf den namen meines kindes lief...alles sehr schwierig weil mein vater das alles nicht mehr genau weiss und ich es im moment auch nicht einsehen kann da ich nicht ins haus komme

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Primus 04.09.2017, 16:53
@Martina1967

Sollte Dein Sohn als Begünstigter in der LV eingetragen sein, oder die Vericherung auf seinen Namen laufen,ist eh alles in trockenen Tüchern.

Lass alles ruhig angehen, Du kannst sowieso nichts mehr ändern.

Viel Glück!

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Gaenseliesel 04.09.2017, 19:19
@Primus

alles soweit richtig mit den 10 Jahren, nur muss der Begünstigte namentlich schon der Enkel sein !

So könnte/würde sonst jeder argumentieren wollen:" die Geldanlage gehört mir nicht, es ist die meines Sohnes/Enkels oder " 

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Primus 04.09.2017, 20:14
@Gaenseliesel

Da es sich jetzt wohl um eine Lebensversicherung handelt, die wahrscheinlich auf dem Namen des Sohnes läuft, brauchen wir uns keine  Gedanken  mehr machen.

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