Hallo,

wegen der Absicherung der Erwerbsminderung sind noch andere Aspekte relevant:

Ältere Jahrgänge haben außerdem den Vorteil, dass sie gegen Erwerbsminderung versichert sind, sofern sie zwei Bedingungen erfüllen: Sie müssen bereits vor 1984 mindestens fünf Jahre versichert gewesen sein und seit 1984 jeden Monat entweder eingezahlt haben oder anders versichert gewesen sein, zum Beispiel durch Erziehungszeiten.

Quelle: https://www.finanztip.de/gesetzliche-rentenversicherung/freiwillige-rentenversicherung/

Eine Beratung bei der Deutschenm Rentenversicherung kann sehr sinnvoll sein.

Gruß

RHW

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Hallo,

da gibt es verschiedene Ansätze:

  • Brief an die Rentenversicherung (am besten mit Geburtsname und Geburtsort und letzter Adresse in Deutschland) und fragen, wann und von welcher Krankenkasse die letzte Meldung an die Rentenversicherung erfolgt ist
  • es kann auch sinnvoll, wenn die Mutter (Vater?) auch einen solchen Brief schreibt
  • wurde eine Hinterbliebenenrente aus der Versicherung des Vaters gezahlt? Ggf. stehen in diesem Rentenbescheid Daten zur Krankenkasse. Oder den Vater kontaktieren?
  • Vor 1996 gab es nur sehr eingeschänkte Möglichkeiten der Krankenkassenwahl. Wenn man das Bundesland des Arbeitsortes nennt und die Branche und Größe des letzten Arbeitgebers angibt, kann man die Suche ggf. eingrenzen.
  • alphabetische Liste aller aktuell existierenden gesetzlichen Krankenkassen: https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/krankenkassenliste/krankenkassen.jsp

Gruß

RHW

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Hallo,

aktuelles Alter?

Um welche Ausbildung geht es? Als Beamtenanwärter?

Gruß

RHW

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Hallo,

bis zum Rentenbeginn des Mannes ist entscheidend, wer in dieser Zeit höhere Rentenansprüche erwirbt. In der Zeit ab Rentenbeginn ist es für den Ehemann günstiger, wenn die Ehe länger bestehen bleibt.

Dies kann interessant sein:

https://www.finanztip.de/versorgungausgleich/

  • Besonderheiten bei Ehe unter 3 Jahre
  • Ende des Zeitraums für den Versorgungsausgleichs: Monatt des Scheidungsantrags (in besonderen Fällen Trennungsmonat)

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn jemand als Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet, gelten die dt. Sozialversicherungsgesetze. Dies gilt auch, wenn es ein ausl. Arbeitgeber ist. Wenn der Arbeitgeber die vorgeschriebenen Beiträge nicht an die dt. Krankenkasse abführt, kann diese die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile vom Arbeitnehmer komplett fordern.

Ggf. eine Beratungsstelle für Migranten kontaktieren.

Die Voraussetzungen für die kostenlose Familienversicherung sind in § 10 SGB V geregelt. Die Einkommensgrenze beträgt 450 Euro brutto für Arbeitnehmer, sonst 445 Euro monatlich. Eine hauptberufliche Selbständigkeit schließt die kostenlose Familienversicherung immer aus (unabhängig von der Einnahmehöhe).

Gruß

RHW

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Hallo,

da die Familienversicherung kostenlos ist, ist dort "nein" anzugeben.

Ausnahme: ein Elternteil ist Beamter o.Ä. und hat über seinen Arbeitgeber Anspruch auf Beihilfe für den Familienversicherten.

Übrigens: Die Familienversicherung endet:

  • mit dem 25. Geburtstag
  • wenn die monatlichen Einkünfte (Einnahmen nach Abzug der Kosten) 445 Euro übersteigen
  • wenn die Selbstständigkeit hauptberuflich ist/wird. Regelmäßig die Krankenkasse kontaktieren, um das überprüfen zu lassen. Beitragsnachzahlungen sind immer unangenehm (mindestens ca. 190 Euro monatlich).

Gruß

RHW

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Sozial- und Krankenversichert in Finnland, Gewerbe in Deutschland...geht das?

Hallo!

Ich hatte zu diesem Thema schon eine Frage gestellt und auch schon eine Antwort mit Rückfragen erhalten (vielen Dank hierfür :-) Leider kann ich auf diese Antwort nicht Rückantworten und mache dies nun hier:

Es ging um folgendes:

Ich bin seit diesem Jahr offiziell in Finland wohnhaft und auch hier Sozial/Krankenversichert.

Mein Gewerbe, dass ich schon seit einigen Jahren führe ist aber noch in Deutschland angemeldet.

Darf ich dieses Gewerbe weiter ausführen?

Wenn ja, mache ich dann meine Steuererklärung weiter, wie gewohnt bei meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Muss ich dort versichert sein, wo mein Gewerbe ist, oder dort, wo mein Lebensmittelpunkt ist?

Daraufhin habe ich folgende Fragen erhalten:

Was für ein Gewerbe ist es denn? Ein Onlinehandel, oder eine Tischlerwerkstatt?

Es ist ein sogenannter "handwerksähnlicher Betrieb". Ich bin Tischler und führe Renovierungsarbeiten durch. Ausserdem habe ich eine Ausbildung als Forstwirt und kümmere mich um Wälder (Pflanzungen, Durchforstungen u.ä.)

Wie soll denn die Arbeit von Finnland aus erledigt werden in der in Deutschland befindlichen Betriebsstätte?

Ich habe schon in den letzten Jahren die meisten meiner Aufträge in Finnland erhalten und auch dort ausgeführt. Ich habe in meiner Adresse in Deutschland keine Werkstatt oder ähnliches. Renovierungen werden vor Ort ausgeführt und die Arbeit im Wald ebenso.

Zur Erläuterung: Ich möchte mein Gewerbe hier in Finnland anmelden. Dies wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, da ich mich erst in die hierige Bürokratie einlesen möchte. Da ich jetzt im Sommer viele Arbeitsanfragen habe, die ich gerne ausführen möchte, würde ich dies der Einfachheit halber gerne Übergangsweise mit meinem noch existierenden deutschen Gewerbe machen.

Wie schon gesagt, ich habe schon viel auf diese Weise gearbeitet und es war bisher kein Problem (wir sind ja in der EU). Doch seit diesem Jahr bin ich nicht mehr in Deutschland, sondern in Finnland Kranken- und Sozialversichert. Von meiner Krankenkasse hatte ich dazu sich wiedersprechende Auskünfte erhalten, ob ich weiterhin dieses Gewerbe ausführen darf oder nicht. Deswegen suche ich hier nach besser verständlicher Information.

Vielleicht eine direktere Frage: Kann ich dieses deutsche Gewerbe weiterhin ausführen, ohne in Deutschland Kranken- und Sozialversichert zu sein? Mein aktueller Wohnsitz ist in Finnland, ich habe aber meinen Wohnsitz in Deutschland (noch) nicht abgemeldet da die Adresse bei meinen Eltern ist und eine Abmeldung somit nicht eilt.

Schon im Vorraus, vielen Dank für die Hilfe!

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Hallo,

in der Krankenversicherung gibt es grds. zwei verschiedene denkbare Lösungen:

1) Man ist in Finnland gegen Krankheit abgesichert. Wenn dort auch das Gewerbe in D bekannt ist, kann man mit dem Nachweis des Eintritts der Absicherung in FIN die dt. Kranken- und Pflegeversicherung beenden. Eine Doppelabsicherung ist nach EU-Recht nicht vorgesehen. Für berufliche Aufenthalte in D benötigt man einen A1-Schein der finn. Krankenversicherung. Für Leistungen in D kann man dann die EHIC (europ. Krankenversichertenkarte vorlegen, wie bei Urlaubern).

2) Man ist weiterhin in Deutschland krankenversichert. Dann stellt die dt. Krankenkasse für FIN einen EU-Vordruck für die Sachleistungsaushilfe aus.

Wenn die Tätigkeit nachweisbar ausschließlich in FIN ausgeübt wird, vermute ich, dass Variante 1 korrekt ist.

Bei der dt. oder finn. Krankenkversicherung/staatl. Stelle eine Entscheidung beantragen. Ggf. werden die Beiträge in D für die Verganghenheit erstattet.

Bei der Einarbeitung in ausl. Vorschriften können auch Beratungsstellen der EU helfen (auf jeden Fall für Arbeitnehmer -> Förderung der Freizügigkeit).

https://www.dvka.de/de/arbeitgeber_arbeitnehmer/arbeitgeber_nehmer.html

Gruß

RHW

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Hallo,

zunächst ist zu klären, ob in der Zeit vom 1.4.2013 bis 31.3. 2016 weitere AU-Zeiten wegen Rheuma vorlagen (§ 48 SGB V). Zeiten, die mit dem Rheuma im ursächlichen Zusammenhang stehen, werden auch angerechnet (z.B. Magenbeschwerden wegen der Rheuma-Tabletten).

Wenn in diesen Zeiten anzurechnende Zeiten vorlagen, geht man wieder 3 Jahre zurück. Das macht man so lange, bis man 3 ganze Jahre hat, in denen keine anzurechnenden AU-Zeiten mehr vorliegen (oder wegen der Verjährung keine AU-Zeiten mehr vorliegen).

Bei der Frage, ob bei einer AU-Zeit ein Zusammenhang mit der Rheuma-Erkrankung vorliegt, befragt die Krankenkasse den behandelnden Arzt oder den MDK.

Gruß

RHW

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Hallo,

bei Studenten gibt es eine (weniger bekannte) Sonderregelung: Vom Bruttoverdienst kann man monatlich ein Zwölftel der jährlichen Werbungungskostenpauschale aus dem Einkommensteuerrecht abziehen: 1000 Euro : 12 = 83,33 Euro

450 Euro + 83,33 Euro = 533,33 Euro Einkommensgrenze für Studenten

Wenn diese Grenze nicht überschritten wird, kann man weiter kostenlos familienversichert sein. Bei höheren Bruttobezügen endet die kostenlose Familienversicherung und es fällt der Studentenbeitrag von ca. 90 Euro monatlich an.

In der Rentenversicherung werden immer 9,3% Rentenversicherungsbeiträge abgezogen, wenn der Bruttoverdienst 450 Euro übersteigt (die Werbungskostenregelung gilt hier nicht).

gruß

RHW

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Hallo,

oft versuchen Arbeitgeber diese absehbare Mehrabeitsstunden unrechtmäßig mit den Fehlzeiten wegen Feiertagen, Arbeitsunfähigkeit, Urlaub etc. zu verrechnen.

Sinnvoll ist es, diese Pluszeiten in den Klausurzeiten abzufeiern. Das muss dann aber (frühzeitig) mit dem Arbeitgeber vereinbart werden.

Gruß

RHW

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Hallo,

am besten mit dem Steuerberater die Grundlagen dieser Ehegattenbeschäftigung besprechen.

Der Arbeitgeber macht eine Meldung über den Beschäftigungsbeginn wie bei jedem Arbeitnehmer an die Krankenkasse. Es ist aber zusätzlich anzugeben, dass der Arbeitnehmer hier auch der Ehegatte ist. Dann erhalten beide Ehegatten einen Fragebogen der Krankenkasse mit relevanten Fragen. Sinnvoll ist es, wenn vor Beginn der Beschäftigung beide Ehegatten zusammen zur Krankenkasse gehen und diesen Fragebogen ausfüllen (das Gespräch mit der Beitragsabteilung der Krankenkasse suchen).

Gruß

RHW

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Hallo,

5 Monate ist ungewöhnlich lang.

Wurde der Rentenantrag bei der "Deutschen Rentenversicherung" gestellt?

Hat sie von ihrer bisherigen gesetzlichen Krankenkasse einen Brief bekommen, dass sie dort als Rentenantragstellering versichert wurde?

War die Witwe oder der Verstorbene in der 2. Hälfte des Berufslebens mindestens 90% gesetzlich versichert?

Gruß

RHW

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Hallo,

anhand des Einkommensteuerbescheids kann man die Pflichtbeiträge an die tatsächlichen Einkünfte anpassen:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/02_Start_ins_Berufsleben/03_Existenzgruender/01_Selbststaendig_und_pflichtversichert/selbststaendig_und_pflichtversichert_node.html#doc218620bodyText5

Am besten mit der Rentenversicherung klären, ob es Fristen o.a. zu beachten gilt.

Die Krankenkasse schickt normalerweise bei Beginn der Krankengeldzahlung einen Brief, welche Abzüge (z.B. Rentenversicherungsbeiträge) vom Krankengeld vorgenommen werden.

Bei Krankengeld gibt es häufiger Personen, bei denen das Thema Erwerbsminderungsrente akut wird. Höhere Beiträge können dann sehr schnell zu einer höheren Erwerbsminderungsrente führen.

Die Krankenkasse zahlt die Rentenversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer und Krankengeldbezieher in einer Summe an die Rentenversicherung. Erst durch die Meldung nach Ende des Krankengeldbezuges erfährt die Rentenversicherung den Namen des Krankengeldbeziehers.

Gruß

RHW

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Hallo balabala,

die polnische Rentenversicherung berechnet die Rente aus den polnischen Beitragszeiten und die Deutsche Rentenversicherung nimmt die deutschen Beitragszeiten. Es gelten vermutlich auch zwei verschiedenen Altersgrenzen für die Altersrente.

Falls die polnische Rentenversicherung mehr als 10 Jahre Versicherungszeit für eine Rente voraussetzt, werden bei den Versicherungszeiten (10+28 Jahre=) 38 Jahre zugrundegelegt - aber nur bei den Versicherungszeiten, bei den Beiträgen werden in Polen nur die 10 Jahre berücksichtigt.

Gruß

RHW

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Hallo Etranders,

für die Kündigung der privaten Krankenversicherung gibt es zwei Regelungen:

  • Fristen laut Vertrag und
  • Regelungen in § 205 VVG: https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__205.html

Die Fristen laut Gesetz sind abgelaufen, da sie ab Beginn der Versicherungspflicht und nicht ab Tag der Benachrichtigung gelten.

Die Fristen laut Vertrag dürften auch abgelaufen sein.

Man kann das Problem der PKV schildern und auf eine kundenfreundliche Lösung hoffen. Rechtlich hat die PKV die stichhaltigen Argumente. Manchmal können es auch überzeugende Arguemten sein, wenn noch weitere Versicherungen dort bestehen. :-)

Gruß

RHW

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Hallo,

es handelt sich laut EStG um Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Wenn er in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) versichert ist, besteht Beitragspflicht für das Arbeitseinkommen (§ 15 SGB iV):

https://dejure.org/gesetze/SGB_V/237.html

Wenn er freiwilliges Mitglied ist, sind nach § 240 SGB V alle Einnahmen beitragspflichtig, also auch diese Einnahmen.

Gruß

RHW

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Hallo,

meistens ist es am einfachsten, wenn die ehemaligen Arbeitgeber (in den letzten 2 oder 5 Jahren, je nach Alter des Arbeitslosen) eine spezielle Arbeitsbescheinigung ausstellen:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Arbeitsbescheinigung_ba013140.pdf

Offizielle Erläuterungen zum Formular:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba014828.pdf

Gruß

RHW

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Hallo,

was ist Vertrag mit dem Unternehmen genau geregelt?

Ist es der gleiche Vertrag wie bisher als Werkstudent?

Welche wöchentliche Arbeitszeit ist im Vertrag geregelt? 

Wie ist die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit?

Gruß

RHW

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Hallo,

bei einer medizinischen Reha durch die Rentenversicherung besteht ab dem ersten Tag der Reha Anspruch auf Übergangsgeld durch die Rentenversicherung:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/02_reha/02_leistungen/allgemeines/uebergangsgeld.html

Am besten schnellstmöglich die Rentenversicherung kontaktieren und/oder alle Unterlagen die die Rentenversicherung bei der Reha-Bewilligung zugesandt hat, genau durchgehen!

Bei einer Reha durch die Krankenkasse würde die Agentur für Arbeit das arbeitslosengeld für max. 42 tage weiterzahlen.

Gruß

RHW

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