Nebenkostenabrechnung - Nachzahlung wegen nicht genutzter Heizung?!

4 Antworten

Danke für die zahlreichen Antworten.

Heute kam nach Widerspruch endlich das Antwortschreiben von der Hausverwaltung. Die begründen die hohen Kosten mit extrem gestiegenen Energiepreisen.

Bei der Tiefgarage sind angeblich die Reinigungskosten in den letzten drei Jahren nicht erhöht worden. Aber dann sollte ich doch auch irgendwie darauf hingewiesen werden, dass die Reinigungskosten nachzuzahlen sind. Im Mietvertrag steht davon nix.

Jetzt würd ich mir gern noch die Rechnungen ansehen. Ich muss aber vorher noch ein Termin mit der Hausverwaltung vereinbaren.

Schock ist gut, denn Leichtfertigkeit und Unwissenheit sind offenbar der Grund! Ein Blick in den Mietvertrag und in die detaillierte Abrechnung gäbe sicherlich Aufschluß.

Hast Du Dir vor Mietvertragsabschluß nicht eine Pro-Forma-Nebenkostenabrechnung geben lassen, um jetzt damit die Abrechnung 2008 zu vergleichen?

Auch bei Wärmemessvorrichtungen wie Röhrchen kann der Vermieter bis zu 50 % der Heizungskosten als fixe Kosten auf die Wohnungen nach qm umlegen, um auch die Passivheizer an den Kosten zu beteiligen.

Im letzten Jahr sind die Energieträgerpreise stark gestiegen. Bei Heizöl kann auch eine falsche Verbrauchskostenabrechnung (z.B. nach dem LIFO-Verfahren) vorliegen.

Nachzuberechnende Stellplatzkosten sind ungewöhnlich. € 52 alleine ist schon sehr hoch!

Es wird jährlich von den entsprechenden Betreibern abgelesen. Leider geht es sehr vielen Mietern so. Solange die alten Zähler(Verdunstung) noch vorhanden sind ist man machtlos! Habe selbst unterm Dach gewohnt, im Sommer waren Zimmertemperaturen bis 31Grad trotzt alledem musste ich die H-Kosten/Nebenkosten bezahlen.

Weiß Ablesefirma, wann sie das letzte Mal die Heizung abgelesen haben? Bitte um Hilfe =(

Hallo,

ich habe eine LETZTE Frage zu dem Thema, die mich sehr beschäftigt und hoffe, dass jemand von Euch vielleicht Bescheid weiß. Es geht um Folgendes:

Ich wohne seit März diesen Jahres in meiner neuen Wohnung. Bei meinem Einzug im März bekam ich vom Vermieter einen Zettel, wo die Zwischenablesung draufstand. Bei der Heizung hat der Vermieter allerdings kein Ableseergebnis eingetragen. Die Ablesefirma sagte mir gestern am Telefon, dass schon im letzten Jahr die Messampullen an der Heizung ausgetauscht werden sollten, aber sie keinen Zugang zur Wohnung hatten. Das lag daran, dass mein Vormieter verstorben war. Somit kann es möglich sein, dass vom letzten Jahr kein Ableseergebnis vorliegt, wenn die Ablesefirma nicht in der Wohnung war. In 2-3 Wochen werden bei mir in der Wohnung die Messampullen ausgetauscht (Umstellung von Verdunstungsprinzip auf elektronische Heizkostenverteiler). Falls vom letzten Jahr kein Ableseergebnis vorliegt, MÜSSTE mein Verbrauch ab März 2014 geschätzt werden. Damit wäre ich einverstanden. Jetzt mache ich mir folgende Sorgen:

Ich mache mir Sorgen, dass der Verbrauch nicht geschätzt, sondern GEMESSEN wird und einfach davon ausgegangen wird, dass der Verbrauch ab März diesen Jahres stammt, obwohl das der Verbrauch von 2 Jahren ist. Wenn für letztes Jahr nicht abgelesen wurde, kann es dann passieren, dass die Ablesefirma einfach davon ausgeht, dass letztes Jahr abgelesen wurde? Dann würden die den zuletzt abgelesenen Wert von Ende 2012 nehmen und davon ausgehen, dass das der Wert ist, der auch Anfang März 2014 vorhanden war. Wenn die Ablesefirma für 2013 nicht abgelesen hat, könnte das dann nicht passieren? Dann müsste ich für das komplette Jahr 2013 mitbezahlen, obwohl ich erst seit März 2014 hier wohne, weil davon ausgegangen wird, dass der zuletzt abgelesene Wert von Ende 2012 in Wirklichkeit im März 2014 abgelesen wurde.

Beispiel: Auf der Nebenkostenabrechnung steht beim Nutzungszeitraum:

März 2014 - Dezember 2014: 1000 kWh verbraucht, OBWOHL diese 1000 kWh in Wirklichkeit von Januar 2013 bis Dezember 2014 verbraucht wurden. Wie könnte ich dann beweisen, dass ich von März bis Dezember 2014 nicht die 1000 kWh verbraucht habe?

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