Familienärger: Schwester hat bei Mutter die Sparbücher an sich genommen und abgeräumt, was tun? Rat!

2 Antworten

Das Sparbuch ist ein hinkendes Inhaberpapier. Wenn Du es ganz genau haben willst, dann klick jetzt hier:

http://dejure.org/gesetze/BGB/808.html

Die Bank/Sparkasse darf an jeden Inhaber des Sparbuchs auszahlen. Urkunden- und bankrechtlich geht das also hier in Ordnung.

Die andere Frage ist, ob die Schwester im Verhältnis zur Mutter -die ja wohl Kontoinhaberin war- so handeln durfte. Du meinst nein. Was sagt denn die Mutter dazu, denn auf die kommt es ja an?

Wenn ich dann allerdings höre, dass Du keine Konsequenzen ziehen möchtest, frage ich mich, wieso Du Dich überhaupt dafür interessierst. Ich zitiere aus dem deutschen Liedgut: "Glücklich ist, wer vergißt, was nun einmal nicht zu ändern ist".

ja oder eben so : "Glücklich ist, wer vergißt, was nun einmal nicht zu ändern ist"

.....denn so kenne ich es auch: Die Bank/Sparkasse darf an jeden Inhaber des Sparbuchs auszahlen ;-) K.

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@Gaenseliesel

@Liesel Ja , der Frühling ist da .Denn : " Mariechen saß weinend im Garten . "

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Du möchtest gerne den Rat hören, dass die Spk die Sparbücher nicht hätte auszahlen dürfen, nicht wahr? Dann hättest Du rechtlich das ganze Programm (wie nachmittags im Fernsehen) auskosten können, nicht wahr?

Wäre es Dir also lieber, die Schuld auf andere zu schieben, als auf das "Dummerchen", dass diese hinkenden Wertpapiere in Auftrag gegeben hat und das andere, das die Dinger nicht sorgfältig verwahrt hat? Aber in der Familie hat man weder Geheimnisse noch scheut man sich vor klarer Aussprache, also dann .... es darf ungestraft weiter geklaut werden.

Meine Schwester betrügt mich und unsere Mutter um das Erbe

Meine Schwester und ich haben beide eine Vorsorgevollmacht für unsere Eltern (Vater 89, Mutter 85). Meine Schwester hat die Bankvollmacht, weil ich beruflich viel unterwegs bin. Nun erfuhr ich, dass sie 2010 die Sparbücher unserer Eltern ohne mein Wissen und das unserer Eltern aufgelöst hat und das Geld ins Ausland transferiert hat, angeblich um es im Falle von Heimaufenthalten dafür nicht aufwenden zu müssen (also am Staat vorbei). Da unser Vater jetzt nach dem 3. Schlaganfall ins Heim musste und auch schon vorher nicht mehr ansprechbar war, die Mutter aus Angst vor Repressalien meiner Schwester zu allem schweigt, habe ich keinerlei Kenntnis mehr über die finanzielle Situation. Desweiteren existieren 2 Sterbepolicen, die sich ebenfalls in der Hand meiner Schwester befinden. Die höchstwahrscheinlich bald ausstehende Beerdigung unseres Vater macht den Gang zu einem Bestattungsinstitut notwendig, meine Schwester besteht auf ein "Armenbegräbnis", obwohl die Policen sich auf insgesamt 10.000,00 für beide Eltern belaufen. Begründen tut sie dieses damit, dass sie mit dem Rest die Kosten unserer Mutter (Miete, Verpflegung etc.) bestreiten will. Eine würdevolle Beerdigung lehnt sie ab.

Hat meine Schwester das Recht, mich in Unkenntnis der finanziellen Situation zu lassen? Unsere Mutter hat sie ja leider bereits derart eingeschüchtert, dass diese sich nicht mehr traut, nachzufragen oder aber Einwände zu erheben.

Die aufgelösten Sparbücher, deren Erlös sich auf einer Bank in Holland befinden soll, stellen auch eine nicht unbeträchtliche Höhe dar, soweit ich es damals noch von unserem Vater wusste. Ein Testament hatte er nach seinen Aussagen gemacht, es aber leider bei keinem Notar hinterlegt. Es ist lt. meiner Schwester "KEINS" vorhanden.

Was kann ich tun?

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