Gilt das Prinzip" wer bestellt, der bezahlt" auch bei beerdigungskosten im Erbstreitsfall?

2 Antworten

Hallo, ich habe den selben Fall! Wie ging die Sache den ausl Es wäre schon eine

Anwort zu bekommen. udo240168@gmail.com gruss

Die Bestattungskosten fallen grds. dem Erblasser an, wären also aus dem Nachlass von den Erben zu bestreiten.

Nur wenn der nichts hergäbe, wären die totenfürsorgeverpflichtigten Kinder im Rahmen ihrer regelm. Einkünfte, nicht Vermögen, oberhalb ihres individuellen Selbstbehaltes anteilig heranzuziehen.

Als gesetzl. Erben steht euch Einsicht in die Nachlassunterlagen und Auskunft gegenüber der Bank zu. Nur wenn ihr testamentarisch ausdrücklich von der gesetzl. Erbfolge ausgeschlossen wurdet und insoweit pflichtteilsberechtigt seit, könnt ihr von den eingesetzten Erben ein bewertetes Nachlassverzeichnis beanspruchen.

Nach diesen Informationen über den Wert des Nachlasses regelt sich eure anteilige Heranziehung - nicht danach, wer die Bestattung beauftragte. Nur im Außenverhältnis zum Bestatter muss der sich an seine Auftraggeberin wenden.

G imager761

Sozialhilfe für meine Eltern?

Mein dementer und an Leukämie erkrankter Vater -noch vorläufige Pflegestufe 1 mit einer Lebenserwartung von ca. 1 Jahr- befindet sich seit einer Woche im Pflegeheim. Das Heim kostet monatl. 3000 € - 1.064,-- € gibt die Pflegekasse dazu. Meine Mutter möchte im eigenen Haus weiter wohnen. Sie bewohnt dort eine Wohnung (ca. 65 qm). Sie hat die Pflegestufe 1. An finanziellen Ausgaben hat sie die üblichen Versicherungen und die Mittel für den tägl. Bedarf. Zeitungen und andere Luxusgüter sind bereits gekündigt, das Auto wird noch verkauft werden. Mein Sohn wird am 1.5. in die obere Wohnung einziehen (54 qm - 400,-- € Warmmiete), um meiner Mutter im Haushalt zu helfen, bzw. damit meine Mutter Geld zur Verfügung hat.

Zusammen verfügen meine Eltern über eine monatl. Rente von 1.800,-- €.

Sollen meine Schwester und ich für unsere Eltern sozialhilfe beantragen? Wie ich gelesen habe müssen wir die als Erben wieder zurückzahlen.

Sollen wir das Haus verkaufen? In diesem Falle hätten wir Geld für die Pflege unserer Eltern und meine Mutter muss dann doch ins Heim.

Sollen meine Schwester und ich unser Elternhaus kaufen? Es hat einen Wert von ca. 400.000,-- €. In diesem Fall würden die Mieten meines Sohnes und unserer Mutter mit in die Finanzierung einfließen!?

Ich weiß mir keinen Rat. Eine Bekannte hat mir vom Sozialamt abgeraten. Zu viel Papierkram und zu viele Nerven für Geld, dass man zurückzahlen muss. Sollen wir es aus eigenen Kräften versuchen?

Ich erhoffe mir hier einen guten Rat - vielen Dank!

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Verfügung zugunsten Dritter für den Todesfall (Sparkasse); Erbe; Erbverwalter

Hallo, was soll ich nun tun? Unsere Mutter ist verstorben. Das Testament wurde eröffnet. Meine Schwester und ich wurden als Erben benannt. Ich habe aber noch eine weitere Schwester die verstorben ist. Sie hat fünf Kinder. Eines von diesen Kinder ist auch verstorben und hat ein Kind. Ich wurde im Testament als Erbverwalter eingesetzt. Ich habe die Kosten der Beerdigung und die Gebühren der Testamentseröffnung beglichen. Weitere Rechungen werden noch erwartet. Ich habe alles aus dem Nachlass meiner Mutter beglichen mit einer exakten "Buchhaltung". Das vorhandene Bargeld reichte bzw. reicht aber nicht. (...) nun sind da noch die beiden Sparbücher. Durch die Verfügungen mit der Sparkasse für mich als Begünstigter (meine Mutter und ich haben 1995 diese Verfügungen unterschrieben) habe ich die Konten aufgelöst und das Geld auf ein Extrakonto geparkt. Mir wurde gesagt, dass es sich hier um eine vorgezogene Schenkung handelt. Gehe ich nun davon aus, dass ich über die Guthaben der Bücher verfügen kann? Das Amtsgericht rechnete diese Spareinlagen zum Nachlass. Danke für die freundliche Antworten sagt Winni1503

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Steht mir noch ein Pflichtteil zu, wenn meine Mutter stirbt?

Steht Pflichtteil noch zu,wenn Mutter verstirbt?

Mal in eigener Sache: Mein Vater verstarb 1988 auf DDR-Gebiet.Zusammen baute er mit meiner Mutter ein Haus,wovon Ihr aber nur hälftig das Grundstück gehörte.das Haus gehörte meinem Vater allein.Januar 1990 verzichteten wir 4 von 5 Kindern zugunsten meiner Mutter auf das Erbe meines Vaters.Die eine Schwester wurde ausgezahlt,bekam 1383,75 DDR-MarkSie war die auch die Einzige,außer unserer Mutter,die davon auch ein Schriftstück bekam..Meine Mutter wurde Alleinerbin.Auf dem Haus war noch eine Hypothek von 5450,-DDR-Mark.

Jahre später erfuhr ich durch Zufall,daß nun das Haus meiner jüngsten Schwester gehört.Wir wissen nicht,ob Sie es geschenkt bekam oder ob Sie es unserer Mutter abkaufte.Wir wurden über den Eigentümerwechsel nie befragt.Meine Mutter besitzt auf alles ein Nießbrauchrecht,also Grund und Haus.Weiterhin habe ich durch Zufall erfahren,daß meine jü.Schwester und Ihr damaliger Mann sich bereit erklärten,Mutter zu Pflegen,die Kosten dazu zu übernehmen,sowie die Kosten fürs Begräbnis und die Grabpflege später.Auch habe ich mit Stand 2004, Unterlagen gefunden,die besagen,daß das ehem.Haus meiner Mutter als Sicherheit für meine Schwester Ihr neues mit 421,-TDM !!! zu Buche stand.Wert war es aber nur 35.000,-€,sprich 70.000 DM.Fast hätte meine Mutter schon mehrmals auf der Straße gestanden wegen drohender Insolvenz von besagter Schwester mit Mann(die sind inzwischen geschieden,leben aber wieder! zusammen). Geh ich recht in der Annahme,da da vieles mies gelaufen ist und haben wir anderen Kinder jemals noch ein Anrecht auf einen Pflichtteil,wenn unsere Mutter mal stirbt. Ich weiß,es ist kompliziert und viel Text aber so wird es,hoffentlich verständlicher.Hoffe,uns kann jemand helfen.Danke om Voraus.

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Was passiert mit der zweiten Hälfte eines Grundstücks, wenn das Erbe ausgeschlagen wird es damit an den Staat geht?

Hallo,

meine Schwester und ich haben von unserem Vater eine Waldfläche (Wert etwa 2000€) zu je 1/4 Anteilen (zusammen 1/2) geerbt. Unserer Mutter gehört nach wie vor die andere Hälfte. Da unsere Mutter Alkoholikerin ist, zudem stark verschuldet und vermutlich immer noch im Insolvenzverfahren steckt, werden wir Ihr Erbe im Todesfall ablehnen. Zudem gehen wir davon aus, dass auch niemand anderes das Erbe annehmen wird.

Meines Wissens nach geht die Hälfte des Grundstücks damit an den Staat. Ist dies korrekt? Kann der Staat dann den Verkauf des Grundstücks fordern?

Meine Schwester und ich würden das Grundstück prinzipiell gerne verkaufen. Obwohl unsere Mutter bereit ist uns Ihren Anteil zu überlassen, denke ich dass dies schwierig wird. Ein Verkauf oder eine Schenkung Ihrer Anteile an uns ist aufgrund des Insolvenzverfahrens wohl problematisch (oder gibt es hier Ausnahmen / Freibeträge? Kann der Betrag frei gewählt werden?). Ob unserer Mutter das Grundstück bei ihrem Insolvenzverfahren angegeben hat ist uns nicht bekannt.

Zudem interessiert uns, ob wir durch den Teilbesitz irgendwelche Probleme beim Ablehnen des Erbes haben werden.

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