Mann allein im Grundbuch - Berliner Testment - Gültigkeit gegeben?

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Die testamentarische Verfügung ist in diesem Fall ja eindeutig. Insofern kann ich die Frage an sich nicht verstehen: Ein Erbrecht ist doch nicht abhängig vom Umfang des Erbes. Egal, welcher der Ehegatten hier zuerst verstirbt, es erbt der überlebende Teil. Worauf besonders geachtet werden muß, ist, dass durch ein Berliner Testament zwar das Erbrecht geregelt werden kann, nicht aber das Pflichtteil. Die Kinder können nach dem Tode des erstversterbenden Ehegatten an dessen Erbe das Pflichtteil einfordern. Von ganz extremen Ausnahmefällen wie Straftaten gegen den Erben abgesehen, läß sich das nicht abbedingen. Man könnte allenfalls per Erbvertrag mit den Kindern hierzu Vereinbarungen treffen.

smoothie: Noch eine Anmerkung zum Pflichtteilsrecht:

Um möglichst zu verhindern, dass das Pflichtteilsrecht nach dem Tod des erstversterbenden Ehegatten geltend gemacht wird, verwendet man nicht selten die testamentarische "Pflichtteilsstrafklausel", die besagt, der Schlußerbe (erbberechtigtes Kind) solle, wenn er beim ersten Erbfall den Pflichtteil fordert, auch beim zweiten Erbfall nur den Pflichtteil bekommen (auflösende Bedingung der Erbeinsetzung nach dem überlebenden Ehegatten).

Es gilt also, das Berliner Testament auf eine Pflichtteilsstrafklausel hin zu überprüfen bevor man sich zur Geltendmachung entscheidet..

Rückübertragung v.Grund u.Boden können Schwiegereltern verlangen+was ist mit Wohnhauserweiterung

Rückübertragung v.Grund u.Boden können es die Schwiegereltern wieder verlangen? Und was ist mit Wohnhauserweiterung von meinem Mann seinem Elterlichen Haus, das Darlehen für Neubau bezahlen wir als Eheleute (Teilungserklärung /Wohneigentum?

Mein Mann, Schwiegervater und ich haben zusammen einen Übertragsvertrag (Notariel Beglaubigt) im Jahre 1996 Abgeschlossen. Grundstück Schwiegervater. Als Eigentümer eingetragen. Schwiegervater überträgt den Grundbesitz mit allen damit verbundenen Rechten auf meinen Mann. Eine Gegenleistung ist vom Übernehmer (meinem Mann) nicht zu erbringen, wobei die Vertragsbeteiligten klarstellen, dass die Errichtung des Übertragenen Wohnungseigentums alleine und seiner Ehefrau (ich) erfolgen wird. Der Übernehmer (mein Mann) hat sich jedoch den Schenkungswert auf seinen Pflichteil am Nachlaß des Übergebers (Schwiegervater) anrechnen zu lassen. Darüber hinaus ist der Schenkungswert gemäß §§ 2050 ff. BGB gegenüber den übrigen Abkömmlingen des Übergebers (Schwiegervater) auszugleichen.

Weiterübertragung (mein Mann an mich)

Mein Mann überträgt einen ideellen Miteigentumsanteil zu 1/2 an dem vorstehenden erworbenen Wohnungseigentum an seine Ehefrau (ich). Eine Gegenleistung ist von .... (mir) nicht zu erbringen. Bei dieser Übertragung handelt es sich um eine sogenannte ehebedingte "unbenannte" Zuwendung als Beitrag zur Verwirklichung der ehelichen Lebensgemeinschaft. Es wurden 2 Wohnungsgrundbüche angelegt mit verschiedenen Grundbuchs Nr. für Schwiegervater (Wohnung Nr1. Schwiegervater) mit Teilungserkläung.

1) Für uns mit Wohnung Nr2. mit einer anderen Grundbuch Nr. wobei Schwiegervater als Eigentümer und Teilungserklärung von 1996 auch drin steht.

2a) Mein Mann 2b) ich.

Schwiegervater verstab im Jahe 2013 und machte bevor er starb (2012) noch mit seiner Ehefrau einen Ehe und Erbvertrag. Darin steht das sie als seine Ehefrau ....Alleinerbin eingesetzt wurde. Aber im Wohnungsgrundbuch (Wohnung Nr. 1) mein Mann alleine Eigentümer ist und Schwiegermutter und Bruder das Wohnungsrecht auf Lebzeiten eingeräumt.

1) Jetzt meine Fragen: Da im Wohnungsgrundbuch Wohnung Nr2. ( meinem Mann und mir) noch Schwiegervater mit Teilungserklärung darin steht, gehört dies jetzt Ehefrau von Schwiegervater?

2) Meine Frage: Wenn wir nichts ändern --> kann uns bzw. mir, dann meine Schwiegermutter und meinen Mann seine 2 Brüder nach meinem Mann seinem Ableben von dem neuen Anbau Wohnung Nr. 2 was wegnehmen?

BITTE um Antwort Danke im voraus

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Frage zu Grundbucheintrag nach Heirat

Wenn der Mann ein Grundstück von den Eltern kriegt und allein im Grundbuch steht, wie sieht es dann aus, wenn das Grundstück zu zweit bebaut wird und das Darlehen beide aufnehmen. Danach wird geheiratet. Sollte das Grundbuch dann mal dahingehend geändert werden oder hat man autom. durch die Mitfinanzierung des Hauses u. die Ehe die Hälfte vom Haus sicher als Ehefrau? Es besteht ein notarieller Vertrag (ledig gemacht) über die Aufteilung des Hauses/Kredit bei Trennung.

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Ehefrau als Alleinerbin - die einzige Tochter aus erster Ehe wurde enterbt. Wie hoch ist ihr Pflichtteil?

Meine Mutter wurde von ihrem verstorbenen zweiten Mann als Alleinerbin testamentarisch eingesetzt. Seine einzige Tochter aus erster Ehe hat er enterbt. Wie hoch ist dann ihr Pflichtteil? Gehört zum Nachlass außer Geldvermögen auch gegenständlicher Nachlass (z.B. Gemälde, Gebrauchsgegenstände) und falls ja: wie kann der Wert bestimmt werden?)

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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