Ich habe ca. 50.000 € Eigenkapital, würdet Ihr eine Eigentumswohnung kaufen und vermieten oder das Geld als Anzahlung für das eigene Haus nutzen?

8 Antworten

Die Immobilienmaerkte schlagen derzeit Kapriolen. Mir sind Fälle bekannt wo Eigentumswohnungen zum 30 bis 40 fachen der erzielbaren Jahreskaltmiete verkauft werden. Wenn man da dann den Kapitaldienst und alle nicht auf den Mieter umlegbaren Nebenkosten abzieht bleibt dem Vermieter nicht mal eine schwarze Null übrig. Und was mit der Wertsteigerung ist, steht in den Sternen. Kaum besser ist es bei Einfamilienhäusern. Wenn die Zinsen erst mal steigen platzt die Preisblase und man bekommt Sonderangebote aller Orten.

Ich würde eher in Aktienfonds anlegen. Das aber in Raten und nur dann, wenn man einen langen Anlagehorizont hat.

Mir sind Fälle bekannt wo Eigentumswohnungen zum 30 bis 40 fachen der erzielbaren Jahreskaltmiete verkauft werden.

Da wäre doch BicMac genau der richtige Käufer für eine Deiner ETWs;-) Er sucht ja offenbar dringend eine ETW als Kapitalanleger.

1
@LittleArrow

Wie heißt es so schön: Wohnungseigentum ist die ideale Verbindung der Nachteile von Miete und Eigentum. Demzufolge kommen mir ETW´S nicht in die Tüte und für ein komplettes Haus reichen die hier genannten Eier als Eigenkapital dann auch nicht.

1
@Privatier59

Du könntest doch in Deinem x-Familienhaus (angenommen x = 8) die Wohnungen in ETWs aufteilen und davon nur 1 an BigMac und eine weitere an althaus verkaufen und den Rest behalten;-) Da wäre Euch allen geholfen: Du hättest die Mehrheit, BigMac seine ETW und althaus mal ein positives ETW-Vermietungserlebnis. Die Wohnungsverwaltung wäre doch bei Dir in besten Händen!

0

Schön, dass Du € 50.000 hast. Ich habe sie leider nicht.

Was würdest Du denn damit anfangen wollen und warum?

Wo muss man denn für das eigene Haus etwas anzahlen? Ich kenne nur, dass der Verkäufer sein Geld komplett haben will und nicht noch Kredit gewährt. Ob Du Dir mit einer zusätzlichen Finanzierung und Deinem Eigenkapital ein eigenes Haus leisten kannst, kann man aus Deiner Teilfrage leider nicht entnehmen. Die richtige Teilfrage lautet also für Dich "Wieviel Haus kann ich mir leisten?". Hier findest Du vielleicht die Antwort für Dich:

http://www.immobilienrechner.org/

Auch wenn dieser Rechner Schwächen hat, wäre es ein Start in Deine Überlegungen. Aber macht nichts, bei Deiner nächsten Frage kannst Du noch den Link "Weitere Details hinzufügen" anklicken und   n u t z e n! Bis bald!

BicMac:

Eine Modellrechnung zum besseren Verständnis:

Eigengeld 50.000 € = 30 % der Gestehungskosten, davon Erwerbskosten = rd. 17.000 €,  zur Kaufpreisteilfinanzierung verbleiben rd. 33.000 € = 20 %, 100 % = 165.000 = Kaufpreis der Eigentumswohnung, Fremdmittelbedarf 80 % = 132.000 €, Annuität langfristig 6 % = 7.920 € jährlich, Qm-Preis angenommen 2.500 €, entspricht einer Wohnungsgröße von 66 qm, Hausgeld angenommen 3 €/Wohnfläche = jährlich 2.376 €, Jahresbelastung 10 296 € : 66 qm : 12 Monate = Monatsmiete 858 € = 13 €/qm.

Fazit: Du würdest, wenn überhaupt, nur an einer Wertsteigerung partizipieren. Deshalb: Siehe Antwort Privatier.

Was bei Deiner Berechnung nicht paßt ist, daß Du keine Wohnung mit nur 2.500€ qm bekommst bei einer Miete von 13€ qm. Der Preis dürfte um mind. 500€ qm höher liegen und der Preis der Wohnung um die 200.000€. Somit stimmt Deine Berechnung nicht mehr. Oder wo meinst Du kannst Du heute noch 13€ qm verlangen? In meiner Umgebung liegt der Mietpreis um die 7,5€/qm. 

0
@althaus

althaus: 13 Euro netto kann man in beliebten Kölner Stadtteilen wie Neustadt/Nord und Neustadt/Süd für eine gut sanierte Wohnung locker erreichen.Allerdings werden dann für Eigentumswohnungen auch Quadratmeterpreise zwischen 4000 und 5000 Euro verlangt.

0
@Privatier59

Na, sagte ich doch! Der Quadratmeterpreis stimmt dann hinten und vorne nicht, daher ist die Berechnung ein Humbug. ....Ich weiss, daß es Stadtteile gibt mit bis zu 15€/qm. Aber da möchte ich nicht wohnen. Zu viele Snobs und keine Normalos mehr. 

0

Was möchtest Du wissen?