Ich bekomme ein Haus vermacht, was wäre besser, wenn wir es als Schenkung oder per Kaufvertrag machen?

4 Antworten

Also ich bin der Meinung, dass ein Verkauf für ein Euro eine Schenkung ist.

Vielleicht hilft der Bericht, den ich im Fokus las, weiter:

"Mit geschickter Gestaltung lässt sich  der Zugriff auf eine im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragene Immobilie verhindern“, erklärt der Münchner Rechtsanwalt Thomas Fritz.
Rettende Klausel. So schützt eine Rückfallklausel vor dem Zwang zum Verkauf. „Die Eltern müssen sich im Übertragungsvertrag mit den Kindern einen unbedingten Rückübertragungsanspruch notariell beurkunden lassen und diesen Anspruch durch eine Vormerkung sichern lassen“, erläutert Anwalt Fritz. Wird das Kind arbeitslos, können die Eltern die Immobilie von Sohn oder Tochter zurückfordern. Vorteil: Das Kind erhält Alg II, die Eltern die Immobilie. Doch Vorsicht: „Die Klausel muss sehr geschickt formuliert sein“, sagt Erbrechtsexperte Fritz. „Die Eltern dürfen die Rückübertragung nicht etwa für den Fall vereinbaren, dass das Kind arbeitslos wird.“ In diesem Fall geht die Behörde von Gestaltungsmissbrauch aus und erkennt die Rückfallklausel nicht an."

http://www.focus.de/finanzen/steuern/hartz-iv-geld-trotz-haus_aid_253056.html

1. Schenkung,oder verkauf unter Wert (1,- Euro oder anderer Wert) ist egal. Es wäre für die Differenz eine gemischte Schenkung.

2. Viel wichtiger ist der Wert des Wohnrechts. zu berechnen aus ortsüblicher Miete und Alter  des Wohngeldberechtigten.

3. Deine Brüder haben einen "pflichtteilergänzungsanspruch." Der vermindert sich jedes Jahr um 1/10 und entfällt damit nach 10 Jahren völlig.

4. Vor dem-Jobcenter brauchst Du keine übertriebene Angst zu haben. Man kann Dir zwar sagen, Du sollst Dein Haus verkaufen, aber ein Haus mit Wohnrecht ist nicht verkäuflich.

Ihr solltet euch auch über die Kosten beschäftigen die anfallen, und unbedingt klären, wer die Kosten der Haus-Schenkung trägt, damit es später keine Überraschungen gibt. Wenn ich mich nicht Ihre, belaufen sich diese auf 1,5 % des Immobilienwerts (Provision des Notars und Grundbuch-Eintragung)

Materialkosten einer Immobilie von der Steuer absetzbar?

Hallo,

Ich habe im November 2013 beim Notar einen Kaufvertrag unterschrieben. Damit habe ich von meinen Eltern das Mehrfamilienhaus für 200000 Euro gekauft. Festgelegt haben wir, dass 120000 Euro als Cash an meine Eltern fliessen und die restlichen 80000 Euro durch meine komplette Renovierung beglichen wird.

Meine finanzierende Bank hat diese 120000 Euro im Januar 2014 an meine Eltern überwiesen und wenige Monate später stand mein Name im Grundbuch.

Im Jahr 2013 habe ich das Haus komplett renoviert, dabei Material besorgt, Handwerker bezahlt, und alle Rechnungen und Quittungen aufbewahrt. Selbst gewerkelt habe ich auch. Zum Teil habe ich auch noch in diesem Jahr renoviert. Das alles für eine, aus der Sicht meiner Eltern, Pauschale von 80000 Euro.

Kann ich die ganzen Material- und Handwerkerkosten von der Steuer absetzen und wenn ja, fürs Jahr 2013, 2014 oder für beide Jahre (Quittungsdatum)?

Danke

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Hauskauf/ Auflassungsvormerkung

Hallo,

im Kaufvertrag beim Hauskauf steht ein Absatz, den ich nicht so recht verstehe. Vielleicht kann mir ja jemand das etwas genauer erlaütern.

Der Verkäufer bwilligt und der Käufer beantragt die Eintragung einer Auflassungsvormerkung für den Käufer im angegebenen Erwerbsverhältnis zur Sicherung des Eigentumsverschaffungsanspruches an dem Kaufgegenstand im Grundbuch.

So jetzt die eigentliche Unklarheit;

Gleichzeitig wird die Eintragung eines Rangvorbehalts für Grundpfandrechte jeweils in Höhe von " Euro " nebst Zinsen bis zu 20% jährlich und einer einmaligen Nebenleistung bis zu 15% ab dem Tag der Beurkundung des den Vorrang ausnutzenden Grundpfandrechts bewilligt und beantragt; der Vorrangvorbehalt kann ganz oder teilweise und wiederholt ausgenutzt werden, jedoch nur für grundpfandrechte, die mit Zustimmung des Käufers bestellt worden sind.

Viele Grüße Pusteblume1

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Immobilienerwerb auf Raten - eine Käuferpartei will aus Vertrag aussteigen

Hallo Zusammen,

vor einiger Zeit entschlossen sich eine Bekannte und ich eine Immobilie zu erwerben. Ein entsprechendes Objekt ward schnell gefunden und es wurde ein Kaufvertrag geschlossen, in welchem beide als Käufer aufgeführt sind. Die entsprechende Auflassungsvormerkung wurde bereits eingetragen. Für die Zahlung des Kaufpreises wurde eine Anzahlung vereinbart, der Restbetrag wird über monatliche Raten abgezahlt. Daher erfolgt die Grundbuchumschreibung auch erst mit vollständiger Kaufpreiszahlung. Dies kurz zur Einleitung. Nun zum eigentlichen Problem:

Meine Bekannte möchte aus dem Kaufvertrag aussteigen. Der Kaufvertrag soll aber nicht rückabbgewickelt werden, sondern auf mich als alleiniger Käufer übergehen. Da aber die Raten in einer Höhe bemessen wurden, die ich nicht allein aufbringen kann, haben wir uns derart verständigt, dass sie die Raten weiter zahlt und ich ihr das Geld später zurück erstatte. Da ich mich aber verständlicherweise auf mündliche Absprachen nicht verlassen möchte, würde ich hier gerne eine rechtskräftige Vereinbarung treffen.

Meine Frage ist, wie kann man das von statten gehen lassen. Zunächst müsste ja der Kaufvertrag geändert werden und in diesem Zusammenhang die Auflassungsvormerkung im Grundbuch? Welche Möglichkeit habe ich, meine Bekannte zur Zahlung der Raten vertraglich zu verpflichten?

Für Ratschläge bin ich sehr dankbar.

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