Hallo, meine Oma (81) hat 50.000 Euro, die sie gern sicher anlegen will. Wer kann helfen?

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7 Antworten

Nicht bei der Sparkasse anlegen. Dann wird die Oma Verluste einfahren.

Die Oma sollte einen Teil des Geldes auf Tagesgeld legen, damit sie es auf jeden Fall verfügbar hat.

Den Rest kann man in konservative Mischfonds stecken, die wenig volatil sind. Es ist irrig, daß man mit Renteneintritt immer so plant, daß ein Aktienanteil von 0% vorliegen muß. Auch Rentner können sinnvoll in Aktienmärkte investieren. Die Oma benötigt jedoch ein robustes Produkt, das ihr einen Kaufkrafterhalt bietet. Da wären konservative Mischfonds mit einer Rendite von gut 3% p.a. ausreichend. Sie sollte sich mal sinnvoll beraten lassen.

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Kommentar von LittleArrow
30.11.2013, 14:43

auf Tagesgeld legen

... zu 0,3 % p.a. oder wie? Online-Banking scheint für die Oma ja nicht in Frage zu kommen, sonst würde sie selber hier fragen;-)

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was hat Deine Oma noch für Wünsche?

Gibt es was, womit Ihr ihr eine große Freunde machen könnt?

Dann macht das.

Wenn es darum gehen sollte, einfach das Geld für mögliche Probleme sicher anzulegen, solltet ihr einen seriösen Berater befragen.

Irgendwelche Fonds, oder ähnliches zu erwerben, nur weil die Bank das gerade los werden will, das würde ich nicht machen.

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Kommentar von moneypenny2013
30.11.2013, 11:38

Das Geld soll sicher angelegt sein, für Pflege o.ä.

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..."die sie gern >sicher< anlegen will ", Sicher oder hochverzinslich ? Beides zusammen klappt nie !!. Warum haben bei diesem Forum fast alle was gegen die seriösen Sparkassen bzw. Volksbanken, die einzigen, die im ländlichen Raum vor Ort teure Filialen unterhalten, wo ich mein Kapital bei Fälligkeit aber immer wieder sicher zurückbekomme. Ich suche schon lange einen "seriösen" freien Anlageberater, der nicht von seinen verdienten hohen Provisionen, sondern von Luft und Liebe zu seinen lieben Kunden lebt. Auch Maschmeyer und seine Nachfolger konnte mir nicht weiterhelfen. Online Konto versteht die Oma bestimmt hervorragend, da sie mit 81 technisch perfekt ist ? Es gibt nun mal derzeit keine hohen Zinsen bei sicheren und seriösen Angeboten. Deshalb mein Rat für die 81 jährige Oma:: Das alte und sichere Sparbuch bei Sparkasse oder Volksbank. Wenn weiterhin die örtliche Bank nur den Zahlungsverkehr machen darf und die Geldanlagen irgendwo weit weg bzw. online gemacht werden, dann wird in nicht zu ferner Zeit auch die Sparkasse und die Volksbank ihre nicht mehr rentable Filiale vor Ort schließen und die Oma kann dann ihr Haushaltsgeld in der nächsten Großstadt mit dem Taxi abheben , oder der Enkel fährt sie dorthin.

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Performance kleiner Vola und halb so hoch wie der maximale Verlust (alles im letzten Jahr): Sieht nach renditefreiem Risiko aus! Freilich kann es in der Zukunft besser laufen aber solchen Anlagen geben die 3 % Ausgabeaufschlag den Rest.

Bei ETFs wird das Risiko gänzlich jenseits von Gut und böse sein.

So traurig sich das anhört wirst du bei der Sparkasse und weil deine Oma nichts anderes will wahrscheinlich für deine Oma nichts besseres als ein dreimonatiges Festgeld oder was in der Richtung finden.

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Kommentar von LittleArrow
30.11.2013, 14:39

als ein dreimonatiges Festgeld

... und wenn sie dort Glück hat, bekommt sie hierfür sogar noch 0,3 % im Jahr. Was soll die Oma ohne Internet bloß machen?

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Sparkasse? Nein! Deka? Nein!

Deka-BasisAnlage A40

es ist immer nett zu erfahren, dass der Anleger was sicheres will, die Sparkasse dann aber immer Deka anbietet und ich brauche gar nicht nachzusehen, um sicher zu vermuten, dass die BasisAnlage A40 irgendein aberwitziges Konstrukt ist, das nciht sicher ist.

Ich würde derzeit im Tagesgeld bleiben, aber nicht bei der Sparkasse. Alles andere ist in dem Alter wenig sinnvoll.

Tagesgeldvergleich: http://tagesgeld.fmh.de/rechner/fmh2/

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Kommentar von moneypenny2013
30.11.2013, 19:04

Danke mal an alle, für die Infos. Mein Opa hatte immer über die Sparkasse bei der Deka angelegt. Deswegen dachte ich, das ist ok, aber wahrscheinlich wußte er es nicht besser. Seine letzte Anlage hatte 5 % Gebühr. Die ist immer noch im Minus. Ich habe jetzt mal Tagesgeld gegoogelt. Das heißt, ich könnte für meine Oma schon ein Konto anlegen und pflegen. Familientechnisch sind wir nur zu zweit (ich lebe mit meiner Oma). Hat sie eine Chance an ihr Geld zu kommen, wenn ich es online anlege und mir was passieren würde? Das ist mir im Moment nicht ganz klar. Bei der Sparkasse gibt es 1 % für ein Jahr und die 1,5 % nur in Kombination mit diesem Deka-Dings. Die empfohlene Anlagezeit beträgt aber mind. 4 Jahre. Das ist glaube ich eher bescheuert. Ich habe eben bei der Verbraucherschutzzentrale ein Buch zum Thema Geldanlage bestellt. Mein Opa hatte auch mein Gespartes mit mir bei der Deka angelegt und da liegt es noch :( Da hilft wohl nur, dass ich echt mal versuche, mich schlau zu machen. Ab welchem Betrag lohnt es sich denn, zu einem Anlageberater zu gehen? Ist das sehr teuer? Schönen Abend und schönes Wochenende!

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Kann man die einfach über die Bank ordern?

Wenn Du so eine Frage stellst, dann lass die Finger davon. ETF bedeutet nur "börsengehandelter Fonds". Davon gibt es unzählige und man muß sich absolut klar darüber sein, in was man anlegen will. Für Oma ist das überhaupt nichts und das Angebot der Sparkasse ebenfalls nicht. Die wollen nur Provisiuon kassieren. Eröffne besser ein Tagesgeldkonto bei einer Onlinebank. Da gibt es zwar nur um die 1% Zinsen, die aber absolut spesenfrei und sicher, insbesondere bleibt das Geld erhalten und darauf kommt es doch für eine Seniorin an.

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Kommentar von LittleArrow
30.11.2013, 14:41

Eröffne besser ein Tagesgeldkonto bei einer Onlinebank.

Mal im Ernst: Wie soll die Oma das ohne Computer und Internet machen? Würdest Du ein Internetkonto für Deine Oma oder auf den Namen Deiner Oma führen? Wie machst Du es dann mit der Besteuerung?

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Um Gottes Willen ja keine Wertpapiere mehr kaufen. Lass das Geld auf dem Tagesgeld. Sie soll das Geld verleben und wenn was übrig bleibt freuen sich die Kinder drauf. Lass Dir blos nichts mehr andrehen. Tagesgeld ist das beste was Du machen kannst. Alles andere versteht sie sowieso nicht mehr.

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