Darf der Immobilienmakler Courtage für die Vermittlung des eigenen Hauses verlangen oder ist dies nicht erlaubt?

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5 Antworten

interessant ist es schon, ob dürfen oder nicht !

er verkauft das Haus doch aber über diese Firma und handelt nebenbei auch im Auftrag seiner Schwester. Ich denke dass ihm die Provision schon auch zusteht ! Warum sollte er diese Provision einem anderen Makler zukommen lassen ?

Letztlich gilt für dich als potenziellen Interessenten, willst du das Objekt unbedingt und ist es den Preis wert, dann mit Courtage oder eben nicht. Es wird niemand zum Kauf genötigt.

Achtung, hier müssen wir anscheinend unterscheiden.

Für seine eigene Haushälfte, darf er natürlich keine Gebühr fordern.

Für den Teil der Schwester m. E. schon.

Aber wenn er es komplett an einen Kollegenmakler abgibt, dann ist das natürlich möglich.

Keiner kann ihn zwingen sein Haus selbst anzubieten.

Ausserdem könnte es ja sein, dass er Spezialist für Gewerbeobjekte ist und hier ja eine Wohnimmobilie vorliegt.

Die Brisanz liegt darin, dass er als Miteigentümer sicher den Kaufinteressenten das Objekt zeigen wird. Ist dann kein weiterer Vertreter der Firma Remax anwesend, dann wird er sich vorhalten lassen müssen, dass er eine Maklertätigkeit für Remax ausübt und damit entfällt die Courtage auf seinen Eigentumsanteil.

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@Snooopy155

Ja, wenn man schon besch.... will, dann muss man Konsequent sein.

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Erstens ist es nicht sein eigenes Haus, er ist nur Miteigentümer.

Zweitens gibt es das Verbot der provisionspflichtigen Vermittlung von Eigenobjekten nur im Bereich des Wohnungswesens.

Wenn er Immobilienmakler ist und Sie den Kaufvertrag (Geschäftsvertrag) unterzeichnet haben ist das volkommen in Ordnung. Also ja, er darf.

Du musst ja nicht drauf bieten, wenn Du keine Marklergebühr zahlen willst. 

Marklergebühr

Heißt das jetzt nicht Eurolergebühr?

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@EnnoWarMal

Ist aber auch schwer,sich von der guten alten D- Mark zu verabschieden ;-)

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