Darf der Immobilienmakler Courtage für die Vermittlung des eigenen Hauses verlangen oder ist dies nicht erlaubt?

4 Antworten

interessant ist es schon, ob dürfen oder nicht !

er verkauft das Haus doch aber über diese Firma und handelt nebenbei auch im Auftrag seiner Schwester. Ich denke dass ihm die Provision schon auch zusteht ! Warum sollte er diese Provision einem anderen Makler zukommen lassen ?

Letztlich gilt für dich als potenziellen Interessenten, willst du das Objekt unbedingt und ist es den Preis wert, dann mit Courtage oder eben nicht. Es wird niemand zum Kauf genötigt.

Erstens ist es nicht sein eigenes Haus, er ist nur Miteigentümer.

Zweitens gibt es das Verbot der provisionspflichtigen Vermittlung von Eigenobjekten nur im Bereich des Wohnungswesens.

Achtung, hier müssen wir anscheinend unterscheiden.

Für seine eigene Haushälfte, darf er natürlich keine Gebühr fordern.

Für den Teil der Schwester m. E. schon.

Aber wenn er es komplett an einen Kollegenmakler abgibt, dann ist das natürlich möglich.

Keiner kann ihn zwingen sein Haus selbst anzubieten.

Ausserdem könnte es ja sein, dass er Spezialist für Gewerbeobjekte ist und hier ja eine Wohnimmobilie vorliegt.

Die Brisanz liegt darin, dass er als Miteigentümer sicher den Kaufinteressenten das Objekt zeigen wird. Ist dann kein weiterer Vertreter der Firma Remax anwesend, dann wird er sich vorhalten lassen müssen, dass er eine Maklertätigkeit für Remax ausübt und damit entfällt die Courtage auf seinen Eigentumsanteil.

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@Snooopy155

Ja, wenn man schon besch.... will, dann muss man Konsequent sein.

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Worauf wird die Maklercourtage berechnet?

Laut der üblichen Maklerverträge, wird die Courtage prozentual auf den Verkaufspreis des Hauses angerechnet.Im Fall meines Bruders wurde im Kaufvertrag die Küche herausgerechnet, im Maklervertrag nicht. Der reine Hauskaufbetrag liegt 12 000 Euro niedriger.Darf der Makler die Courtage mit auf die Küche anrechnen?Danke für Eure Antworten!

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Bin ich als Handelsvertreter im Nebenjob rentenversicherungspflichtig?

Hallo, ich arbeite sozialversicherungspflichtig mit einem Zeitanteil von 60%. Nun möchte ich aus Spaß an der Sache gerne als Handelsvertreter im Nebenjob ( selbst. Mit einem Auftragegeber) eine zusätzliche Tätigkeit ausüben. Der Verdienst spielt dabei keine große Rolle. Sicher unter 450€ im Monat. Mein normales Einkommen beträgt gut des sechsfache. Muss ich auf meine Einkünfte im Nebenjob Rentenversicherungsbeiträge zahlen? Gilt hier eine Geringfügigkeitsgrenze? Muss ich mich überhaupt bei der Rentenversicherung melden oder kommen die automatisch auf mich zu ( durch Gewerbeanmeldung und Finanzamt)? Ich danke für Rat und Untestützung.

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Frage zu Testament und Erbschaft?

Hallo,

erstmal zur Situation:

Meine Oma hat mich kürzlich darüber informiert, dass sie ein Testament geschrieben hat. Ich bin mir aber sehr unschlüssig, ob das rechtlich so funktioniert, wie sie es sich vorstellt:

Es besteht ein Barvermögen über ca. 40.000 € und ein Haus/Doppelhaushälfte mit derzeit geschätztem Wert von ca. 250.000 €.

Es gibt zwei Kinder, zu welchen sie aber ein sehr schlechtes Verhältnis hat und insgesamt 4 Enkel (jeweils zwei von einem ihrer Kinder, falls das eine Rolle spielt).

In ihrem Testament hat sie nun festgelegt, dass jeweils 12.000 € an ihre Kinder gehen sollen. Von den restlichen 16.000 € soll die Beerdigung und die Grabpflege bezahlt werden.

Das Haus soll an mich gehen, wobei ich dafür meinen Bruder mit 80k und meine beiden Cousinen mit jeweils 30k auszahlen soll.

Nach ein wenig Recherche sehe ich folgende Probleme:

1) Erbpflichtteil der Söhne

2) das Haus ist nachweislich und wissentlich mehr wert, als ich an meinen Bruder + Cousinen auszahlen "müsste".

Zum Thema Erbpflichtteil: Müsste ich die Söhne dann zusätzlich auszahlen, obwohl ich auch schon meinen Bruder und Cousinen auszahlen würde? Würde sich daran dann etwas verringern oder müssten wir den Erbpflichtteil an die Söhne auszahlen und trotzdem die 130k an die übrigen Enkel ?

Ich will für meine Oma und auch für uns einfach, dass alles geklärt ist und wir auch wissen womit wir zu rechnen haben, wenn wir das Haus annehmen. Die Auszahlung an die anderen Enkel ist grundsätzlich kein Problem. Wenn wir aber die Söhne auch noch zu einem gewissen Teil auszahlen müssten, möchten wir im Voraus einfach wissen, was auf uns zukommen könnte.

Unabhängig davon, besteht die Überlegung, dass mein Anteil an dem Haus schon vor dem Tod an mich übergehen soll (durch Schenkung?). Wir würden dann aber einiges an dem Haus renovieren, was seinen Wert nochmal erhöhen würde. Hier würde dann aber der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Schenkung eine Rolle spielen, oder?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

Viele Grüße

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Könnten Immobilieneigentümer in Deutschland enteignet werden?

Wäre es möglich, dass Immobilieneigentümer in Deutschland enteignet werden. Bisher gelten Immobilien doch immer als inflationsgeschätzte Geldanlage und als allgemein erstrebenswert.

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Istversteuerung bei freiwilliger Bilanzierung

Hallo,

laut einem Urteil des BFH vom 22.7.2010 (Aktenzeichen: V R 4/09) soll eine Istbesteuerung für Freiberufler nicht mehr möglich sein, wenn diese freiwillig bilanzieren. Eine Verfassungsbeschwerde dagegen (Aktenzeichen: 1 BvR 3063/10) wurde nicht zur Entscheidung angenommen.

Inwiefern betrifft dies jetzt aber nur Freiberufler oder auch normale Gewerbetreibende wie mich, die ansonsten die Bedingungen für die Istbesteuerung erfüllen? Spielt es nur eine Rolle, welche Gewinnermittlungsart man ggü dem FA meldet, oder welche man tatsächlich "intern" verwendet? (Das Ergebnis ist ja für das FA dasselbe).

Andererseits wäre die Bilanz ja falsch und unbrauchbar, wenn sie der Rechtsprechung nach garnicht existieren dürfte... Bin hier etwas ratlos.

Zu den Hintergründen:

  • Ich war bisher Kleinunternehmer mit EÜR, ab diesem Jahr bin ich USt-Pflichtig und wenn alles glatt läuft in 2-3 Jahren ggf. bilanzierungspflichtig. Zudem plane ich die Ausgründung eines Projektes als GmbH für einen evtl. späteren Verkauf. Daher und auch für eventuelle Investoren möchte ich gerne von Anfang an doppelte Buchführung betreiben.
  • Zunächst jedoch ohne StB und nur "intern", d.h. dem FA ggü. würde ich offiziell erstmal weiterhin eine normale EÜR vorlegen.
  • Besteuerung nach vereinnahmten Engelten ist beantragt und (vorläufig) genehmigt.
  • Einem Buchprüfer würde ich natürlich alle Unterlagen vorlegen, zur Vereinfachung. (Ich habe relativ komplexe Umsätze, hauptsächlich aus dem Ausland).
  • Investoren wären natürlich an der Bilanz interessiert, da ja hier durchaus Ertragsneutrale Werte enthalten sind, die in der EÜR nicht auftauchen.
  • Mir gilt es unter anderem zu vermeiden, plötzlich ggf. nachtraglich zur Sollbesteuerung wechseln zu müssen, weil die Liquidität im moment (noch) stark eingeschränkt ist.

lg, mcjoey

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