Rufschädigendes Verhalten des Maklers?

Guten Tag, ich habe eine Frage. Aktuell kaufen wir als Unternehmen ein Gebäude mit einem Kaufpreis von 980.000 Euro. Auf dieses sind wir über ein Maklerbüro aufmerksam geworden. An dem Verkauf des Objektes sind mehrere Makler des Büros beteiligt, unter anderem auch der Geschäftsführer. Für uns ist jedoch einer seiner Mitarbeiter zuständig. Wie zu erwarten, war dieser bisher wenig kooperativ, auch in Ermangelung gesetzlich zu erfüllender Pflichten, aber das ist hier nicht der Punkt. Es gibt auch andere Interessenten. Der am weitesten im Kaufprozess fortgeschrittene Interessent und damit unsere direkte Konkurrenz wird hierbei vom Geschäftsführer betreut. Da wir ein ausgesprochen gutes Verhältnis zum Verkäufer aufbauen konnten, ist uns der Kauf sehr sicher. Nachdem der Verkäufer nun aber angekündigt hat, an uns zu verkaufen, kam es zu verbalen Ausfällen des Geschäftsführers gegenüber dem Verkäufer in welchen er unter anderem behauptete wir könnten die nötige Kaufsumme nicht aufbringen (Dem Verkäufer liegt bereits eine bedingte Darlehenszusage vor, die Bedingung war inoffiziell auch schon bestätigt), würden ebenfalls keinerlei Genehmigung für unser Vorhaben bekommen und es wäre ein schwerer Fehler an uns zu verkaufen. Nun tue ich mir als Geschäftsführer unserers Unternehmes schwer bei so einem Verhalten eine Zahlung der Maklercourtage in voller Höhe von 7.21% zu rechtfertigen, da meiner Meinung nach das Hinarbeiten auf ein erfolgreiches Geschäft seitens des Maklerbüros nur noch schwer vermittelbar ist. Gibt es mögliche rechtliche Schritte gegen derartiges Verhalten vorzugehen?

Immobilien, Maklerprovision
Gewerbeimmobilie, totales Versagen des Maklers?

Ok, heute habe ich mal eine Geschichte, die nicht nur unglaublich klingt, sondern unfassbar ist.

Wir eröffnen demnächst ein Fachgeschäft. Eine passende Immobilie wurde im Internet gefunden, wurde von einem Maklerbüro inseriert. Alle Fakten standen drin und auch eine Besichtigung erfolgte. Wir bekundeten unseren Wunsch die Immobilie anzumieten. Im Inserat war angegeben 2400,- plus Nebenkosten. Alles drehte sich um diese Summe, Businessplan für die Bank etc.

Gestern Abend fand der Termin mit dem Eigentümer statt, zwecks der Mietvertragsunterzeichnung. Soweit alles prima. Plötzlich stellte sich heraus, das der Makler einfach eine Mietsumme benannt hat ohne diese mit dem Eigentümer jemals abgesprochen zu haben.

2400,- Euro bei einer Verkaufsfläche von 500 qm sind 4,80 Euro pro qm. Der Eigentümer ist aus allen Wolken gefallen, aber nicht nur er, wir haben sofort jegliche Farbe aus dem Gesicht verloren. Denn die Finanzierung beruht aus dem Businessplan , der ja nun hinten und vorne nicht stimmt. Verträge sind ja schon längst unterschrieben.

Der Eigentümer und wir standen so blöd da und der Makler läuft pfeifend herum und ist völlig unbeeindruckt von der Situation. Der Eigentümer wollte das Ladenlokal auf keinen Fall für 2400,- Euro vermieten, trotzdem war er ja nun in einer Art Pflicht, da bereits alles darauf ausgelegt war, das wir die Mieter werden. Nach langem hin und her und Entschuldigung des Eigentümers haben wir uns auf 4000,- Euro geeinigt, blieb auch nichts anderes übrig. Nun hat der Eigentümer und auch wir erhebliche finanzielle Schäden genommen. Der Makler wiederum gibt sein Fehler zu, aber ein wirkliches Interesse den Schaden zu begrenzen ist nicht vorhanden.

Die Frage ist nun, ob man den Makler in Haftung nimmt. Der Eigentümer ist genauso sauer wie wir.

Makler, Maklerprovision
Wie lange hat ein Makler anspruch auf Courtage (nach ER den Vertrag gekündigt hat!)

Hallo, meine Frau und ich haben in Oktober 2012 ein Haus im internet gesehen (KP 399t) und haben mit dem Makler einen Termin ausgemacht. Das Haus hat uns gut gefallen und wir haben ein Angebot in der Höhe von 330t abgegeben (waren in der Zwichenzeit noch ein mal mit dem Maklem im Haus). Nach abgabe des Angebots haben wir 2 wochen nix mehr gehört und haben dann bei'm Makler angerufen. Er sagte, dass er den Maklervertrag mit dem Verkäufer gekundigt hat, da der Vk so "ein schwieriger Typ" ist. Toll.

Eine woche spaeter haben wir das Haus wieder im Internet gesehen, jetzt von Privat. Das war in Nov 2012. Zwichen November und jetzt haben wir hin-und-her telefoniert, gelitten, geheuelt, gestritten und gefeiert! Der Vk ist WIRKLICH schwierig und wollte erst verkaufen, dann nicht, dann doch usw.

Also, 6 Mo spaeter und wir sind schon im April und der Vk hat jetzt angedeutet, dass er doch verkauft, obwohl nut zum vollen KP (399t). Wir sind am überlegen - es wäre möglich aber die Nebenkosten sind uns eigendlich zu viel...

Also die Frage: wie lange hat der Makler anspruch auf Courtage - trotz keine Leistung und trotz SEINER kündigung des Vertrages? Er hat schon gesagt, dass er 40% runter kommt (wir haben 5,000Eur angeboten - mehr geht bei dem KP nicht). Es kann sein, dass wir das Haus nicht kaufen koennen, weil der Makler nicht mit spielt (um nochmal klar zu sein - er hat uns die Tür 2 mal auf gemacht und danach den Vertrag mit dem Vk gekündigt! Er sollte sich über 5t freuen!)

Immobilien, Makler, Maklerprovision

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