Darf eine Bankangestellte, wenn meine Mutter Geld abhebt, die Bankbevollmächtigte informieren?

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5 Antworten

Eventuell ist es sogar so vereinbart und DEine Mutter erinnert sich nicht mehr, dass es als Selbstschutz vereinbart wurde.

Wegen der bedauerlichen Erkrankung ist es ja möglich, dass die Mutter eine Rechnung mehrfach zahlen würde, oder sich in anderer Weise selbst schädigt.

Bei aller Peinlichkeit die Deine Mutter sich selbst ausgesetzt fühlt, halte ich es für keine schlechte Idee, wenn bei bestimmten Aktionen eine von Euch gefragt wird. eventuell regelt ihr das erst nochmal hausintern.

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Kommentar von dososodo
25.06.2014, 12:43

Danke für diese Antwort. Im Prinziep ist das Alles schon richtig. Leider wurde die Situation unserer Mutter von meinen beiden Schwestern schon ausgenutzt.

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Zu dem gesagten lässt sich zusätzlich noch sagen, dass auch eine Bank eine gewisse Fürsorgepflicht hat. sollte sie dieser nicht nachkommen, könnte für die Angehörigen bzw. Der Kontoinhaberin Schadensersatzpflichten entstehen... Das könnte sogar soweit gehen, dass die Bank Deiner Mutter das Konto kündigt, falls keine Schutz für Deine Mutter eingerichtet wird.

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der Vorschlag, meine Mutter monatlich nur eine begrenzte Summe abheben zu lassen

Es ist doch nur zum Schutz der Mutter, die durch ihre schlimme Krankheit Dinge tut, die sie selbst nicht mehr im Griff hat.

Statt an der Bankangestellten zu zweifeln, solltest Du froh über ihr Mitdenken sein.

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Kommentar von mig112
25.06.2014, 10:00

Hinterfragen wir, WER das Bargeld bekommen sollte... und schon verstehen wir den/die Fragesteller/in besser.

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Kommentar von dososodo
25.06.2014, 12:46

Normalerweise ja, wenn leider nicht schon was in Bezug auf meine Schwester vorgefallen wäre.

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Meine Mutter hat Demenz

Schon diese Information läßt mich rätseln, wieso Du das Verhalten der Bank offenbar kritisch beurteilst. Das Motiv der Bankangestellten für die erteilte Information ist nichts anderes als Fürsorge. Demenzkranke verlieren leicht den Überblick über ihre Ausgabesituation und lassen sich das Geld aus der Tasche ziehen. Statt zu meckern würde ich mir im Familienkreis überlegen, ob eine Betreuung unter Einsetzung eines Familienangehörigen als Betreuer nicht eine sinnvolle Möglichkeit wäre.

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Kommentar von wfwbinder
25.06.2014, 09:34

DH, da sind wir uns ja völlig einig.

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Kommentar von mig112
25.06.2014, 09:58

Ehrlich gesagt spekuliere ich nur eine einzige Motivation der Fragestellerin:

Das Mütterlein möchte gern Tochter/Sohn B trotz ihrer kargen Rente Bargeld zukommen lassen und holt dieses von der Bank ab. Die Mitarbeiterin informiert -die bevollmächtigte- Tochter A über die Transaktion.

Tochter A stellt B zur Rede... anstatt nun Farbe zu bekennen und sich ehrlich zu outen, sucht B einen Verantwortlichen für den "Geheimnisverrat". Typisch deutsch ;-)

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Ich persönlich finde das "Verhalten" der Bankangestellten ÜBERAUS VORBILDLICH!!!

Gäbe es mehr solche Angestellten, dann wäre beispielsweise der Enkeltrick, auf den gesunde Personen hereinfallen, sicher bald ausgerottet! Und eine demente Person braucht besonderen Schutz - auch ihrer Finanzen.

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