Wie sieht das mit dem Anspruch auf Pflegeausgleich § 2057a für den Allein-/Haupterben aus?

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2 Antworten

Hallo CHOICE,

so wie ich deine Schilderung einschätze, werdet ihr euch in dieser Erbschaftssache kaum so einigen, dass letztlich beide, du und deine Schwester mit dem Ergebnis leben können.

Der Wille, sich möglichst mit der Schwester außergerichtlich zu einigen, ehrt dich schon einmal. Falls ihr aber trotz guten Willens nicht bald zu einer gütlichen Einigung in dieser Sache gelangt würde ich dir raten, versuch dir Hilfe ins Boot zu holen. 

Ich meine es besteht sogar die Möglichkeit, falls keine einvernehmliche Einigung unter Erbengemeinschaften zustande kommt, dass man Nachlassgerichte als Vermittler einschalten kann. Das Gericht lädt euch zu einem Termin und versucht eine Einigung zu erzielen.

Meinungen und Ansichten Rechtskundiger, könnten für euch hilfreich sein. Der Gang zum Anwalt, wenn nichts mehr geht, bleibt dir dann immer noch.

Versuch mal, dich darüber telefonisch zu erkundigen.

Gruß !

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Kommentar von CHOICE
12.02.2016, 21:05

Vielen Dank fuer deine Antwort.  Ja, ich frage mich auch zunehmend, ob es ohne Anwalt gehen wird :(  Wie meinst du das mit dem telefonisch erkundigen? Bezogst du das auf das Nachlassgericht als moeglichen Vermittler?

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Da gibt es soviel aufzurechnen auch was was wir nicht wissen:

Wie alt ist deine Schwester (30 oder 65 wegen umsonst gewohnt) ?

Nahrungsmittel bezahlt und eventuell Renovierungskosten ?

Arzneikosten zahlt doch überwiegend die Krankenkasse.

Hat sie wegen der Pflege sogar ihre Berufstätigket aufgegeben ?

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Kommentar von CHOICE
13.02.2016, 11:07

Danke für deine Rückfragen!  Meine Schwester ist Anfang 50. Miete zahlen war für unsere Eltern nie ein Thema, da diese ohne meine Schwester nicht in dem Haus zurecht gekommen wären. Unsere Eltern haben u.a. Strom, Wasser, GEZ, und Versicherungen gezahlt. Meine Schwester hat weiterhin gearbeitet (hat ein saison-abhängiges kleines selbstständiges Unternehmen). Lt ihrer Aussage ist sie ist für Nahrungsmittel sowie Renovierungsarbeiten im Haus und für Kosten von Alternativmedizin aufgekommen, die ja in der Regel nicht von der Krankenkasse getragen wird, aber oft recht teuer ist.  Diese Kosten hat sie allerdings als "noch offene Schulden" der Eltern bei ihr deklariert und als Pauschalbetrag von 25.000 Euro von deren Konto auf ihr Konto überwiesen, bevor ich das Konto sperren liess...  

Alles recht kompliziert und schwierig :/

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