Mietkaution vor Jahren nicht bezahlt, drohen noch rechtliche Konsequenzen?

Vor 12 Jahren sind wir mit 3 Personen in unsere jetzige Wohnung gezogen. Bei der damaligen Wohnungsbegehung mit den Vermietern wurde keine Kaution vereinbart. Da wir froh waren, auf die Schnelle noch rechtzeitig eine Wohnung bekommen zu haben, unterschrieben mein Mann und ich den Mietvertrag ohne genauer zu kontrollieren. Irgendwann nach Jahren las ich mir aus irgendeinem Grund mal den Mietvertrag durch und stellte mit Entsetzen fest, dass hierin eine Kaution von 500 Euro vereinbart war, die dann ja demzufolge von uns nicht bezahlt worden ist. Ich wies meinen Mann darauf hin, der dann sagte, wir sollten lieber die Füße still halten und schlafende Hunde nicht wecken. Ich konnte ihm ja schlecht in den Rücken fallen, da es finanziell sowieso bei uns schlecht stand. Tja, leider hat sich besagter Ehemann nach jahrezehntelangen Problemen, die ich immer wieder beseitigt hatte, vor 2 Jahren in sein ererbtes Haus begeben (auf das ich keinen Anspruch habe), sich eine 33 Jahre jüngere Geliebte genommen und ließ mich und unsere Tochter fallen. Ich teilte damals den Vermietern mit, dass mein Mann ausgezogen sei und wir nur noch zu Zweit in der Wohnung leben würden. Die Nebenkosten wurden von dort an nur noch für 2 Personen (statt für 3) berechnet, es wurde aber kein neuer Mietvertrag aufgesetzt, ich habe immer noch den alten Mietvertrag, in dem der Mann auch noch drin steht. Nun sitze ich hier, muss innerhalb der nächsten 2 Jahre ausziehen und mit Sicherheit fällt dann dem Vermieter auch auf, dass die Kaution nicht bezahlt wurde. Ich habe Panik, das gibt mit Sicherheit Theater, zumal die Wohnung schon bei unserem Einzug nicht im allerbesten Zustand war und der Vermieter immer die Gelegenheit nutzt, bei dem Auszug von Mietern alle möglichen Neuerungen vornehmen zu lassen. Drohen nach 12 Jahren noch rechtliche Konsequenzen oder ist das Ganze verjährt?

Kann mein geschiedener Mann nach meinem Auszug aus dieser Wohnung noch vom Vermieter anteilig, also mindestens für die Hälfte der dann anfallenden Kosten herangezogen werden? Außerdem muss noch der total voll gestellte Keller geleert bzw. entrümpelt werden und das wird auch nochmal für mich teuer. Muss er sich daran auch kostenmäßig beteiligen (viele alte Sachen darin sind noch von ihm)?

Kaution, verjährung
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Verjährt ein Notarvertrag (Nachlassangelegenheit/Testament)?

Oder ist der Schadentag ausschlaggebend? Es geht um Notarvertrag (Regellung des Nachlassen) meines Vaters, der an Lungenkrebs erkrankte und nach 4 Jahren kampf gegangen ist. Er war im Hospizt und bekamm alle paar Stunden Morpium. Es wurde in diesem Zustand ein Vertrag mit einem Notar gemacht. Morgens bekamm mein Vater kein Morphium und 16 Uhr kam ein Notar. Der Vertrag ist von 2009 und war zu dem Zeitpunkt ok für mich. Meine Mutter sollte das Haus, Gründstück und Firma bekommen und wir Kinder erben wenn Sie geht. Mein Schwager sollte mit in der Firma sein und diese quasi leiten. Das hatte mein Papa gewollt und mein Schwager ist geküntigt. Die Technik alles veräußert. Es lebt ein neue Mann da(der auch Kinder hat). Das Haus ist höchst müllig und dreckig mittlerweile. Das mein Schwager und die Sekretärin gekündigt ist, Technik verkauft ist hat meine Mutter bis heut mir nicht gesagt. Ich weiss es v. meiner Schwester. Ich hab all die Zeit gedacht Sie sagt es mal, das es Ihr zu viel ist. Was verständlich wäre - aber nix. Nun stört mich das alles so sehr. (Das ist sicherlich der sognannte Schadentag!?)Denn mein Vater hat das Haus mit dem verstorbenem Bruder gebaut und die Firma ist aus einer "Intressengemeinschaft" von meinem Papa und Onkel entstanden. Das zu sehen tut weh und Papa dreht sich sicher im Grabe um. Kann ich nun noch etwas machen, noch nachträglich Einspruch einlegen oder ist es verjährt? Ich hab nie mündl./schriftl.verzichtet, sondern einfach alles gelassen wie es immer war.

Erbe, Testament, verjährung, Einspruch
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5 Jahre falsche Nebenkostenabrechnungen bekommen

Ich wohne seit Februar 2008 in der aktuellen Mietwohnung. Der Vermieter vermietet noch weitere Wohnungen im gleichen Mehrparteienhaus. Von ersten Jahr an hatte ich Nebenkosten-Nachzahlungen zu leisten, die von Jahr zu Jahr immer höher wurden. Als ich bei 245 Kaltmiete (29 m² Wohnung) und 80 Euro Nebenkostenvorauszahlungen für 2012 eine Nachforderung von über 600 Euro erhalten habe, habe ich einen Nachbarn im gleichen Haus um seine Abrechnung gebeten zum Vergleich. Zu meiner Überraschung hatte er bei größerer Wohnfläche deutlich weniger Miteigentumsanteile (MEA) für die Umlagekosten auf seiner Rechnung als ich. Also habe ich den Vermieter gebeten, mir die Nachweise über die MEA der Wohnung zukommen zu lassen und die Zahlung zunächst nicht getätigt.

Nach 5 (!) Monaten habe ich endlich eine Liste aller MEA des Hauses erhalten, in der auch die Apartmentnummern und Quadratmeter der einzelnen Wohnungen standen.

Das Ergebnis: Ich habe seit Einzug die Nebenkostenabrechnungen für die Nachbarswohnung (51m²) - inklusive deren Heizkosten - bekommen und bezahlt! In den Nebenkostenabrechnungen stand außer den MEA nur die Apartmentnummer (die beide nicht aus meinem Mietvertrag hervorgehen!) und mein eigener Name. Ich hatte sogesehen also gar keine Chance, die Fehlzuordnung der Wohnungen festzustellen.

Meine Frage: Habe ich eine Chance, die Abrechnungen bis 2008 neu zu erhalten und das zu viel gezahlte Geld zurück, oder kann der Vermieter sich auf Verjährung berufen? Ich bin ja der Meinung, dass ich selbst bei größter Sorgfalt gar keine Chance hatte, den Fehler zu bemerken. Es geht um deutlich über 1000 Euro. Oder kann ich zumindest die Abrechnungen der letzten x Jahre mit der aktuellen, korrigierten Forderung verrechnen?

verjährung, Fehler
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können private Schuldforderungen vererbt werden?

Ich bin mit meinem Mann seit 7 Jahren zusammen. Vor Kurzem meldete sich eine früher Bekannte und fordert einen Geldbetrag ein, den er seinem verstorbenen Freund schuldete.

Diesen Betrag von etwa 1.500 € lieh dieser Freund meinem Mann vor etwas 15 Jahren. Zinsen waren auch vereinbart. Dies wurde auch schriftlich festgehalten. Einige Zeit später lernte der Freund eine Frau kennen und heiratet sie. Vor etwa 10 Jahren ist dieser Freund dann verstorben. Da mein Mann damals durch Scheidung usw. noch nicht in der Lage gewesen war das Geld zurück zu zahlen, war dieser Betrag nebst Zinsen noch offen. Beim späteren Umzug der Witwe, bei dem mein Mann behilflich war, sprach er sie auf den offenen Betrag an und bot ihr eine Rückzahlung in Raten an. Sie lehnt zu diesem Zeitpunkt die Rückzahlung ab. Sie winkte nur ab und meinte, sie bräuchte das Geld nicht. leider gab es hierfür keine Zeugen.....

Im Dez. 2012 meldete sie sich dann und Sprach über die offene Schuld.... mein Mann war sehr überrascht, weil er schon sehr lange nichts mehr von dieser Frau gehört hatte. Leider besitzt mein Mann zwischenzeitlich keine schriftliche Vereinbarung mehr - nach 10 Jahren war dieses Thema für ihn abgeschlossen. So konnte er ihr auch wenig Auskunft über die Höhe es Betrages geben. Vor zwei Wochen dann, meldet sie sich wieder per e-Mail. Mit Scann des Vertrages und Zinseszinsberechnung bis 31.07.2013. Muss mein Mann diesen Betrag nach 10 Jahren bezahlen? Hat sie überhaupt einen Anspruch, da sie den Verstorbenen zum Zeitpunkt der Leihgabe noch gar nicht kannte? Sind die Eltern des verstorbenen nicht auch erbberechtigt?

Erbe, verjährung
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verzicht auf verjährung

ich war bei dem wasser schaden nicht vor ort, 8 parteien haben einen totalschaden in der wohnung...

also der brief, datiert zum 02.01.2013 meiner gebäudeversicherung, zum fall des wasserschadens hat folgenden inhalt:

Schadentag: 21.09.2012 sehr geehrter herr spitzer, als zuständiger gebäudeversicherer haben wir uns mit dem o.a. Leitungswasserschaden zu befassen. Nach den uns vorliegenden Informationen ging der Schaden von der von ihnen gemieteten wohnung aus. Die Ursache und die Höhe des Schadens sind noch nicht endgültig geklärt. Bitte senden Sie uns deshlab die beiliegende Bestätigung unterschrieben bis zum 01.02.2013 zurück. BITTE TEILEN SIE UNS AUCH DEN NAMEN IHRES PRIVAT-HAFTPFLICHT-VERSICHERERS MIT. Bei Schäden oder Verschlechterungen am Mietobjekt, also ihrer Wohnung, sind sie nach §282 BGB verpflichtet nachzuweisen, dass sie dies nicht verursacht haben. Da sie dies jedoch nach unseren Informationen derzeit nicht können, senden sie uns bitte wegen der verkürzten verjährungsfrist von sechs monaten die beiligende bestätigung unterschrieben zurock. Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um ein schuldeingeständnis. wenn wir diese bestätigung nicht erhalten, müssen wir jedoch sofort ein gerichtliches mahnverfahren einleiten. einen freiumschlag fügen wir bei.

freundliche grüsse

mannheimer versicherung ag.

In der beigefügten anlage stand nun nach angabe der daten der versicherung und meinen daten folgendes:

Hiermit bestätige ich vincent spitzer, dass ich gegenüber der mannheimer versicherung ag und dem vermieter auf die einrede der verjährung bis zum 21.09.2015 verzichte, da die endgültige höhe des schadens noch nicht absehbar ist und noch ermittlungen zum schadenshergang notwendig sind.

diese erklärung gilt nicht als schuldanerkenntnis.

mit dieser bestätigung wird der mannheimer versicherung ag lediglich ermöglicht, an sie abgetretene oder auf sie übergegangene schadensersatzansprüche auch nach ablauf der mietrechtlichen verjährung geltend zu machen.

für mich bestand am 21.09.2012 eine privathaftpflichtversicherung bei der


(name, anschrift des versicherungsunternehmens)

Die Verischerungsscheinnummer lautet: __________________________

= Für mich bestand keine Privathaftpflichtversicherung

Schadenschilderung:

_______________ _______________________- (Ort, Datum) (Unterschrift)

ich hab da mal ein paar Fragen:

  1. Einmal wird von einer Verjährungsfrist von 6 monaten und dann von 21.09.2015 gesprochen (3 Jahre), was stimmt nun jetzt?

  2. Hieße es, die frist verstreichen zu lassen, dass ich aus dem schneider bin?

  3. was bedeutet die drohung mit gerichtlichem mahnverfahren?

  4. da ich die wohnung übernommen habe und wir auch ein übernahmeprotokoll aufgesetzt haben, müsste ich doch dafür verantwortlich sein, dass das rückstossventil der spüle (Hahn zum Hauptwasserhahn) weggeplatzt ist, stimmt das?

  5. habe keine haftpflichtversicherung!!!

Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung, verjährung, Wasserschaden
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Fa. Acoreus Inkasso. Forderung für 2005, muss ich bezahlen?

Hallo, ich hab von der Fa. Acoreus einen Brief erhalten. Die schreiben, dass Sie eine Forderung an mich haben, von Mai, Juni, Juli und Dezember 2005. Es handelt sich wohl um Verbindungen von Freenet, die die Deutsche Telekom nicht überwiesen hat. Insgesamt belaufen sich die vier Beträge auf nur 2,93 Euro. Daraus wurden allerdings laut Fa. Acoreus 55,93 Euro. Ich soll auch am 25.09.09 eine Zahlungserinnerung bekommen haben. Hab ich aber nie!!!! Die Mahnung kam am Samstag, heute hab ich bei der Telekom angerufen und die konnten nichts finden, da ich seit 3 Jahren nicht mehr Kunde dort bin. Hab dann bei der Fa. Acoreus angerufen und gesagt, dass ich gern bereit bin die 2,93 Euro und die 5,00 Euro für die Zahlungserinnerung zu bezahlen, aber sicherlich keine 55,93 Euro, da ich NIE eine Zahlungserinnerung oder Rechnung über die 2,93 Euro erhalten habe. Der Herr mit dem ich gesprochen hab ist sehr unfreundlich gewesen und hat gemeint, dass ich das zahlen muss. Nach ein paar Mal hin und her hat er mir dann angeboten nur 23,00 Euro für die entstandenen Kosten von Acoreus plus die 2,93 Euro und die 5,00 Euro zu bezahlen, insgesamt 30,93 Euro. Ich hab allerdings wieder gesagt, dass nur 7,93 Euro bezahle und dass diese Kosten doch bereits nach drei Jahren verjährt sind. Er sagte, ich muss zahlen, sonst gehts vor Gericht. Wer kann mir helfen??? Weiß nicht mehr was ich jetzt machen soll!

Inkasso, Recht, verjährung, Mahnung
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