Bafög, Hausbau?

Es ist etwas kompliziert:

Mein Freund und ich haben vor einem Jahr einen Bauantrag gestellt, der genehmigt wurde und der ohne vorhandener Baugenehmigung ab diesem Oktober schon abgetragen werden muss. Zu dem Zeitpunkt haben wir noch in einer Wohnung zusammengelebt und war ich Auszubildende, was hieß, dass ich mich offiziell an der Abtragung nicht beteiligen wollte, sondern meinem Freund jeden Monat (wie eine Miete) Geld überweise.

Mittlerweile wohnen wir wieder bei unseren Eltern weil Miete und Abtragung zu teuer ist. Dadurch trennen uns aber 100km (das Haus soll in der Stadt gebaut werden in dem seine Eltern wohnen)

Nächsten Monat fange ich an zu studieren und ich möchte Bafög beantragen. Die Uni ist näher an der Stadt ran, in der wir bauen wollen, als die Stadt in der meine Eltern wohnen. Was jetzt heißt: ich habe die Adresse meiner Eltern für das Bafög-Amt angegeben, will aber für den Zeitraum in der das Haus noch nicht steht, mit bei seinen Eltern leben, aber da ich nicht weiß wie kurz oder lange das noch dauert hab ich beschlossen die Adresse meiner Eltern als Wohnort zu belassen, was aber auch bedeutet ich bekomme erstmal keinen Zuschuss vom Bafög-Amt für Mietkosten.

Da ab Oktober aber die Abtragung beginnt (die ich ja inoffiziell nur mitfinanziere) wir aber dann noch bei unseren Eltern wohnen bekomme ich ja keinen Zuschuss vom Bafög-Amt… ich weiß nicht was ich tun soll, weil wir für das Haus ja noch keine Adresse haben, aber abtragen müssen, ich nicht offiziell mit drin stehe und somit keinen Beweis habe dass ich monatlich mit abtrage… was kann ich tun?

kann mein Freund mir so eine Art „Mitbewohner“ Vertrag ausstellen?! Aber für ein Haus das nicht mal steht? Ich weiß nicht weiter…

Studium, BAföG, Hausbau
Schimmel im Neubau - wer trägt die Schuld?

Wie ist der Fall zu bewerten?

Beschreibung des Schadenfalls:

• Bei unserem Bauvorhaben liegt ein Schimmelschaden vor, welcher bereits von unserem unabhängigen Baugutachter gesichtet und bestätigt wurde.

• Konkret handelt es sich dabei um den von den Zimmerern verlegten Rauspund im Dachboden, der verschimmelt ist, weil er von Oktober 2020 (= Montage durch die Zimmerer) bis Mai 2021 (= Schadensmitteilung durch den Bauleiter) dauerhaft und vollflächig mit einer Plastikfolie bedeckt war, worunter sich die Feuchtigkeit gestaut hat.

• Die besagte Plastikfolie hat die ausführende Zimmerei im Rahmen der Montage des Rauspunds dort befestigt; vermutlich um den Rauspund vor Nässe und Regen zu schützen, bis der offene Dachstuhl geschlossen wird. Dies geschah erst drei Wochen nach Errichtung des Dachstuhls und Montage des Rauspunds; in Form der Unterspannbahn und der Dachlattung. Die Dachziegel kamen dann weitere 5 Tage später auf das Dach.

• Die ausführende Zimmerei hat allerdings niemanden darüber informiert, dass diese Folie im weiteren Verlauf der Bauphase entfernt werden muss, da es ansonsten zu einem Feuchtigkeitsstau unter der Folie und somit zu Schimmel kommen kann.

Nun gibt es eine Meinungsverschiedenheit hinsichtlich der Schuldfrage:

• Unser Baugutachter ist der Auffassung, dass der Bauträger die Verantwortung für den Schadensfall trägt.

- Die Begründung lautet, dass unser Bauleiter seiner Aufsichts- und Informationspflicht in der Bauphase nicht ausreichend nachgekommen ist, wodurch der Schaden sowohl vom Bauleiter als auch von den beteiligten Subunternehmen zunächst unbemerkt blieb.

- Erst in der vergangenen Woche wurde der Schimmelbefall beim Einbau der Dachbodentreppe von den Trockenbauern festgestellt, woraufhin diese unseren Bauleiter in Kenntnis setzten, welcher uns dann per SMS über den Schaden informierte.

- Nach Ansicht unseres Baugutachters hätte der Bauleiter die notwendige Entfernung der Plastikfolie bereits frühzeitig in der Bauphase entweder direkt bei uns als Bauherren anzeigen müssen (damit wir tätig werden können) oder die Plastikfolie selbst entfernen (lassen) müssen.

- Unser Baugutachter sieht somit keinerlei Verschulden bei uns als Bauherren, da wir nicht über die notwendigen fachlichen Kenntnisse verfügen und zudem nicht in der Verantwortung stehen, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um einen reibungslosen und schadensfreien Bauablauf sicherzustellen.

• Unser Bauleiter hingegen sieht die Verantwortung bei uns als Bauherren, da es sich bei der erbrachten Leistung (= Montage von Rauspund im Dachboden) um eine außervertragliche Leistung handelt.

- Das heißt, ich als Bauherr habe die ausführende Zimmerei in meinem Namen mit den Arbeiten beauftragt.

- Laut unseres Bauleiters handele es sich damit offiziell um eine Eigenleistung, weshalb der Bauträger keinerlei Schuld an dem Schadensfall trage.

• Die beauftragte Firma weist die Schuld ebenfalls von sich und beharrt darauf, dass sie ihre Leistung fachgerecht ausgeführt hat.

Hausbau, Recht, schimmel
Baufinanzierung mit diesen Angaben?

Hallo,

wollte mal eine Finanzfrage hier reinstellen und mich bisschen befragen bevor ich bei der Bank einen Beratungstermin mache.

Kurze Daten zu mir:

23 Jahre, in einer Beziehung(n.V), keine Kinder

monatliches Netto Einkommen: 2850€ bei Audi AG, Job nicht befristet.

Und zwar habe ich für das Jahr 2023 ein Bauvorhaben geplant. Bis dahin kann ich mir noch 30.000€ Ek für Nebenkosten ersparen, mehr leider nicht da ich viel Geld für Steuern, Notar ect... für den Bauplatz benötigt habe.

Somit würde ich in ca 2 Jahren mit den Daten zur Bank gehen:

  • Bauplatz im Wert von ca. 140000€(kann ja als Sicherheit einberechnet werden oder?)
  • EK 30.000€ -> für Nebenkosten
  • Einkommen: 2850€

Was denkt ihr was ich zirka bei der Bank bekomme, wenn mein Konto sauber ist und ich bis dahin monatlich 1250€ wegspaare, was ja meine Bonität ganz gut darstellen sollte, oder ?

Ich würde nach Rechnung und vergleich mit gerade erbauten Häusern aus meinem Freundeskreis ungefähr 300.000€ benötigen, da es in meiner Region kaum möglich ist unter 350.000€ ein Haus zu bauen.(ohne Keller)

Meine Haushaltsrechnungechnung wäre dann zirka so:

2850 - Leben 800€ - Mobilität 300€ - Verträge 100€ - Hausnebenkosten 250€ - Rücklagen bilden 300€ = 1100€ monatlich zur Verfügung für Finanzierung.

Bitte verbessert mich wenn etwas zu niedrig gerechnet ist.

Zusatzinfo: Meine Freundin zieht natürlich auch mit ein, jedoch ist erst danach mit Hochzeit ect geplant, das heißt finanziell würde ich gerne alleine bauen.

Ist mein Betrag von 300000€ auf 30 Jahre möglich oder was meint ihr ?

Vielen Dank für eure Antworten

Baufinanzierung, Hausbau, Immobilienfinanzierung, Kredit
Mein Freund und ich bauen ein Haus. Das Grundstück gehört ihm, Finanzieren tun wir das Haus aber gemeinsam, wie regelt man das am besten?

Mein Freund und ich bauen gemeinsam ein Haus. Den Grund hat er letztes Jahr von seinen Eltern als Erbe geschenkt bekommen (er steht alleine im Grundbuch). Den Kredit von der Bank finanzieren wir aber gemeinsam. Der Kredit ist allerdings nur über 200.000€ da wir viel Eigenleistung mitbringen. Mein Vorschlag wäre nun gewesen, dass er mich 50/50 ins Grundbuch eintragen lässt, da ich ja auch gesamtschuldnerisch mit dem Kredit hafte. Ich hätte gemeint dass wir einen Notarvertrag machen wo drin steht im falle einer Trennung, dass er die Hälfte vom Grundstück wieder zurückbekommt (80.000€ Grundstück also würde er 40.000€ bekommen). Da dies ja sein Erbe war. Mein Freund möchte das aber nicht, da er ein höheres Eigenkapital hat wie ich. Ich habe auf der Bank 37.000€ und mein Freund 45.000 + Grundstück. Somit wären wir bei einem Grundbucheintrag von 40:60. Ein großes Thema was mein freund anspricht ist auch noch dass ich von den 100.000€ was ich tilgen müsste nie so viel zahlen werde, da wir ja Kinder wollen. Da zahlt er ja viel mehr wie ich. Und wenn ich ihm die Hälfte von dem Grundstück bei einer Trennung geben würde hat er wieder mehr EK. Und geschweige denn von der Arbeitsleistung die sein Papa bringt. Der wird jeden Tag auf der Baustelle sein(Rentner) und dein Papa vielleicht nur am Wochenende; Das hat mein Freund mir alles vorgerechnet und ich soll zufrieden sein mit 40%. Ich soll dankbar sein. Warum werde ich bestraft wenn ich mit 24 Jahren nicht so viel EK habe wie er mit 29 Jahren. Bitte helft mir ich brauche eure Meinung?

Grundbuch, Hausbau, Kredit, notar
Grundbuch & Hausbau : Wie Eigenkapital absichern, Darlehen aufnehmen und Steuern minimieren?

Hallo,

meine Lebensgefährtin und ich möchten ein Grundstück kaufen und anschließend ein Haus drauf bauen. Das von mir eingebrachte Eigenkapital beträgt 200.000€. Das Darlehen für das Haus würden wir beide aufnehmen (400.000€), und die Raten zur Tilgung des Kredits wollen wir uns hälftig teilen. Eine Heirat ist momentan nicht vorgesehen. 

Hierbei möchten wir dass diese Verhältnisse rechtlich verbindlich festgehalten werden, wobei für niemanden ein Nachteil entstehen soll. Wie kann man dies am Besten lösen und ohne Schenkungssteuer oder xmal Grunderwerbssteuer zu zahlen.

Uns schwebt folgendes vor.

1) Kauf des Grundstücks durch mich, Nutzung des Eigenkapital von 100.000€. Nur ich werde ins Grundbuch eingetragen.

2) Darlehen für das Haus auf uns Beide. Nutzung meines restlichen Eigenkapital von 100.000€. Dabei oder vorher(?) Umänderung des Grundbuchs zu 50/50 mit dem Vermerk das beim Verkauf mir immer erst mein Eigenkapital zusteht. Somit wäre ich abgesichert, und beim etwaiger Trennung und Verkauf des Hauses stünde meiner Freundin dann der Rest vom Erlös geteilt durch 2 zu.

Problem: Fällt bei der Umänderung bei Punkt 2 nicht wieder Steuer an, und dann gleich auf das ganze Haus? Und wäre eine Eintragung ins Grundbuch bei Punkt 1 gleich zu 50/50 besser? Meine Freundin kann aber kein Eigenkapital einbringen. Also würde ja dann auch Schenkungssteuer anfallen da ich das Grundstück finanziere und ihr quasi zu 50% schenke.

Oder wäre gleich bei Punkt 1 ein Eintrag mit 20/80 besser, um die Schenkungssteuer zu vermeiden (20.000€ Freigrenze)? Aber, kann die Freundin das ganze Darlehen für das Haus überhaupt mit mir zusammen aufnehmen wenn sie nur zu 20% im Grundbuch steht. Oder müsste man in dem Moment zu 50/50 wechseln, aber dann fällt doch wieder Steuer an oder nicht?

Ohjee ich glaub ich mach es komplizierter als es ist :)

Könnt ihr mir helfen bitte?

Vielen Dank

Jürgen

Eigenkapital, Grundbuch, Hausbau, Schenkungssteuer, Absichern
Mehrfamilienhaus bauen - wie lässt sich das ohne Geld realisieren?

Hallo, mein Mann und ich möchten das Haus meines Bruders kaufen, der kurz vor der Zwangsversteigerung steht- wir wollen es noch davor kaufen- sind gerade in Verhandlungen mit den Banken und den Gläubigern, da diese ja alle zustimmen müssen. Nach etlichen Überlegungen und Recherchen, haben wir auch mittels Bauamt- festgestellt, dass man das Grundstück mit 5 Vollgeschossen bebauen kann - das Haus von meinem Bruder ist Baujahr 1920 zwar renoviert und bewohnbar aber leider für uns nicht brauchbar als familie. Nun wollen wir dort ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen errichten, seine restlichen Schulden auch damit abbezahlen. Nach unseren Berechnungen, bleibt ne ganze Menge über ( wird auch mit 60% versteuert, aber trotzdem gutes geld)

Meine bzw. unsere Frage lautet nun: Wie kann man das ohne geld realisieren?

wir kaufen das alte haus- reichen bauantrag ein- bei genehmigung reißen wir es ab- verkaufen in der zeit wohnungen- und können kostendeckung anfangen zu bauen? das wären laut unseren berechnungen knapp 6 wohnungen. ein möglicher ablauf ist uns noch nicht ganz klar. damit wir ihn retten gehen all unsere ersparnisse drauf. d.h. wir könnten erst anfangen bauen zu lassen wenn wir zeitgleich verkaufen das grundstück ist sehr begehrt daher die idee mit dem neubau

vielen dank vorab das bild zeigt wie es aussehen könnte

Mehrfamilienhaus bauen - wie lässt sich das ohne Geld realisieren?
Bauen, Hausbau, Mehrfamilienhaus
Wie verhindert man, daß bei Bebauung einer landwirtschaftl. Fläche diese aus der Landwirtschaft entnommen wird, ist Erbbaurecht eine Lösung?

Hintergrund zu meiner Frage: Es gibt nach einer Bauvoranfrage zum Bau eines EFH (nicht Betriebsleiterhaus!) die Erlaubnis zum Bau. Das Grundstück ist aktuell noch nicht erschloßen und landwirtschafltiche Fläche. Wie kann man das Grundstück nun mit einem EFH (Tochter des Landwirts) bebauen ohne das es aus der Landwirtschaft entnommen wird? Die Landwirtschaft soll zu einem späteren Zeitpunkt an die Tochter übergeben werden. Trotzdem ist es für uns wichtig das unser Bauvorhaben und damit auch der Kredit nicht an die Landwirtschaft (wie beim Betriebsleiterhaus) gebunden ist.

Wir hatten folgenden Gedanken: Das Grundstück mit Erbbaurecht "pachten", somit könnte das Grundstück doch weiterhin in der Landwirtschaft bleiben (10% Grenze)? Zum späteren Zeitpunkt wird die Landwirtschaft an Tochter übergeben und somit könnte man dann doch dieses EFH als Betriebsleiterhaus bestimmen und es somit steuerfrei besitzen.

Wir sind uns bewusst das die Lösung mit Erbbaurecht viele Fragen bzgl "Sicherheit wenn man sich zerstreitet" ... etc. aufwirft. Uns geht es aber lediglich um die steuerliche Sicht. Sodass wir das Grundstück erschließen und bebauen können ohne das es zu einer Zwangsentnahme kommt.

Ist diese Lösung mit Erbbaurecht richtig gedacht oder weiß jemand noch andere Lösungen?

Liebe Grüße

Grundstück, Hausbau, Landwirtschaft, Steuererklärung, Steuern
Haus bauen oder weiter sparen?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben uns vor kurzem nun endlich ein Grundstück über ein Zwangsversteigerungsverfahren ersteigert. Und nun kommen natürlich die Gedanken auf, ob man nun bauen sollte oder ob man lieber noch wartet um weiter zu sparen.

Das Grundstück haben wir für den Verkehrswert von knapp 25.000€ (Gutachten liegt vor) ersteigert. Es hat 850qm und ist rechteckig mit einer Straßenfront von ca. 19m. Nun haben wir derzeit natürlich weniger Ersparnisse. Sie belaufen sich derzeit auf ca. 10.000€. Da ich als Freiberufler selbständig bin und erst im September 2013 für 3 Jahre selbständig bin, bekommen meine Frau, die angestellt ist, und ich erst ab dann einen Kredit. Dies wollen die Banken wohl generell als Sicherheit. Im Prinzip werden wir beide die Finanzierung aufnehmen. Ich verdiene recht gut mit ca. 4.000€ netto und meine Frau mit ca. 1.500€ netto auch nicht so schlecht. Bis Ende nächsten Jahren kommen wir dann schätzungsweise auf ein Eigenkapital von ca. 20.000€ + dem Grundstück.

Wir haben auch schon Kontakt zu einem Hausplaner aufgenommen und er hat uns schon einen ersten Entwurf erarbeitet. Dies kann man jetzt ja schon machen und er weiß auch, dass wir nicht sofort bauen wollen. Wir planen ein Fachwerkhaus, welches insgesamt ca. 270.000€ kosten wird inkl. aller Ausstattung, wie Küche, Kamin, Sauna, Terrasse etc. Dies ist natürlich nicht allzu günstig und wir brauchen schon eine recht hohe Kreditsumme. Nun frage ich mich, ob man die günstigen Zinsen derzeit auch mit recht wenig Eigenkapital nutzen sollte oder lieber noch 1-2 Jahre länger warten, um das Eigenkapital zu steigern. Aber andererseits werden die Zinsen sicher wieder steigen und die Preise zum Hausbau auch. So frisst dieser Anstieg eventuell die Ersparnisse wieder auf.

Was würdet ihr tun? Und was macht bei unserer Situation Sinn?

Sparen, Baufinanzierung, Hausbau

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