Bußgeldverfahren für Schulversäumnis vermeiden?

Ich leide mein ganzes Leben schon unter diversen psychische Krankheiten, und bin deswegen schon immer in Therapie gewesen. Im März dieses Jahres habe ich mich erneut aufgrund eines Zwanges in klinische Behandlung begeben, diese musste allerdings noch im gleichen Monat aufgrund von Covid-19 abgebrochen werden. Danach bin ich in ein tiefes Loch gefallen und meine (bis dahin noch nicht diagnostizierten) Depressionen haben sich enorm verschlechtert. Ich war nicht mehr in der Lage irgendwas zu tun (bis dahin war ich mir meiner Depressionen auch nicht richtig bewusst). Ab Mai ging bei mir die Schule wieder los und natürlich habe ich mir fest vorgenommen hinzugehen aber es am Ende immer doch nicht geschafft (die Aufgaben für Zuhause habe ich auch nicht gemacht). Bin im April 16 geworden und habe die ganze Zeit mit mir gerungen mir für meine Depressionen Hilfe zu suchen aber ehe ich mich versah, sind 2 Monate vergangen (bin nur einmal in die Schule gegangen mich ansonsten aber nicht bei der Schule gemeldet oder mich meinen Eltern mitgeteilt) und habe letzte Woche einen Brief bezüglich der Schulabwesenheit für ca. 10 Fehltage erhalten. Irgendwie war das der Punkt wo mich endlich dazu motiviert habe mir Hilfe zu suchen. Ich habe mich meinen Eltern, Therapeuten und auch der Schule mitgeteilt und die Situation geklärt (Befinde mich in Therapie und geh auch wieder zum Unterricht). Allerdings läuft das Bußgeldverfahren jetzt schon.

Welche Möglichkeiten habe ich, um die Strafe so gering wie möglich zu halten (Gehe in Baden-Württemberg zur Schule)?

Vielen Dank für jede Antwort!

Gesetz, Recht, Schule, Anzeige, Bußgeld
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Wurde geblitzt, bekomme ich trotz alter Adresse Post?

Hallo zusammen,

ich bin vor ein paar Tagen geblitzt worden, allerdings zum ersten Mal, da ich sonst immer die blitzer.de-App nutze. Kann ich überhaupt einen Bußgeldbescheid erhalten?Ich habe mein Auto nämlich nie umgemeldet auf meine neue Adresse (wohne seit 3 Jahren hier), und bin auch nicht amtlich beim Einwohnermeldeamt gemeldet, also auch nur mit der alten Adresse.

Können Behörden etc. irgendwie meine Adresse herausbekommen? Ich habe damals zum Selbstschutz nirgendwo meine neue Adresse mehr angegeben und angemeldet.

Mein DSL- und Mietvertrag läuft auch aus Sicherheitsgründen über einen anderen Namen, und meine Post kommt nur zu einem Postfach, welches ebenfalls nicht auf meine neue Adresse läuft. Bei sonstigen Ämtern und Behörden gebe ich, wenn es un- bedingt notwendig ist, auch nur mein Postfach an. Bis auf 4-5 Freunde und meinen Eltern hat keiner meine Wohnanschrift, auch an der Klingel steht nicht mein Name. Muss ich mir da eigentlich überhaupt Sorgen machen, das da irgendwas kommt?

Über Schufa oder dergleichen kann man das ja eigentlich auch nicht herausfinden, da ich nur auf den erfundenen Namen an der Klingel bestelle. Auch meine Bank hat meine Wohnanschrift nicht, eben sowenig wie mein Mobilfunkanbieter oder Arbeitgeber.

Mir ist vor einigen Jahren etwas passiert, was mich dazu veranlasst hat, mich zu "anonymisieren". Also kann ich hier konkret mit einer (Rück-) Verfolgung meiner Adresse rechnen? Habe Sorge das es jemand heruasfindet.

Danke schonmal!

post, Steuern, umzug, Bußgeld
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Komplizierte Situation wegen vergessener Angaben in der Steuererklärung ohne Gewerbeanmeldung?

Hallo,

Ich bin seit 2019 Student und verdiene seit dem Jahr 2018 regelmäßig etwa 300 EUR im Monat mit der australischen Onlineplattform Appen (Crowdsourcing-Tätigkeiten: Werbeanzeigen bewerten etc). Da ich zurzeit meine Steuererklärung für 2019 mache, ist mir aufgefallen, dass ich (leider viel zu spät) die Einnahmen aus dieser Quelle (2018 ca. 1070 EUR) nicht in der Steuerklärung für 2018 angegeben habe, da ich es bisher leider versäumt habe, mich genauer über die Versteuerung dieser Einkünfte zu informieren. Darüber hinaus habe ich 2018 etwa 300 EUR aus Privatverkäufen auf Ebay und Momox erzielt und insgesamt 355 EUR an Cashback und Gutschriften von Banken erhalten.

Somit habe ich insgesamt etwa 1740 EUR an Einkünften unwissentlich nicht angegeben. Die knapp 7000 EUR, die ich durch eine Aushilfstätigkeit in dem Jahr 2018 verdient habe, habe ich regulär entsprechend der Lohnsteuerbescheinigungen angegeben und auch die jeweilige Steuererstattung vom Finanzamt erhalten. Da ich nun nach Verrechnung des 1000 EUR Pauschbetrages für Arbeitnehmer insgesamt mit mit meinen Einkünften für 2018 noch unter dem Freibetrag von 9000 EUR liege, stellt sich mir die Frage, ob eine Selbstanzeige beim Finanzamt damit ratsam ist, da mir leider ebenfalls die Pflicht zur Rechungstellung unbekannt war. Ich habe lediglich Auszüge vom PayPal- und anderen Bankkonten. Wird das ausreichen oder wird das Finanzamt dann eine Schätzung vornehmen, insbesondere weil mir bis zuletzt nicht bewusst war, dass ich für diese Tätigkeit ein Gewerbe hätte anmelden müssen, was ich bisher leider ebenfalls versäumt habe.

Darüber hinaus habe ich über den gesamten Zeitraum hinweg keine Rechnungen ausgestellt, sondern habe meine Arbeitszeiten teilweise im Onlineportal von Appen erfasst und bin mir deshalb auch bezüglich einer eventuellen Scheinselbständigkeit sehr unsicher oder ob für die nicht ausgestellten Rechnungen dann auch Bußgelder fällig werden.

Da ich nun eingesehen habe, dass das Ganze höchstwahrscheinlich unter Scheinselbständigkeit läuft, ich mich im Vorfeld viel besser informieren hätte müssen und ich deswegen auf jeden Fall diese Tätigkeit beenden will, hoffe ich, dass mir hier jemand Tipps oder Hinweise zum weiteren Vorgehen geben kann und mit welchen Konsequenzen ich rechnen muss.

Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen.

steuerhinterziehung, Finanzamt, Gewerbeanmeldung, rechnung, Scheinselbständigkeit, Steuererklärung, Bußgeld
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Frage wegen Bußgeldbescheid und Anhörungsbogen

Erhielt im Juli Brief,wo man meinem Mann vorwarf, in 05/11 unerlaubt im Überholverbot überholt zu haben.Anhörungsbogen sollte ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Ich hatte telefonisch die Frist verlängert bis 3.8.11,da mein Mann im intern.Fernverkehr tätig ist und somit kaum daheim. Der Verstoß kam durch das Abdrängen eines auffahrenden LKWs auf einer Autobahnzufahrt zustande. Wegen fehlender Rücksichtnahme durch den anderen LKW landet mein Mann auf der Mittelspur und beging damit den Verstoß.Zufälligerweise war da wohl auch ein Polizeifahrzeug hinter meinem Mann und hat ihn aufgeschrieben.Punkt. Am 30.7.11 war er daheim, füllte den Anhörungsbogen mit seiner Darstellung aus und der Brief landete am 1.8. im Briefkasten,der auch an diesem Tag um 16 Uhr geleert wurde.Rein theoretisch wäre er frühestens am 2/3.8.11 beim Ordnungsamt gewesen.Laut Posstempel ist es auch in der Frist drin.Klappte bisher ja immer so. Am 3.8.11 wurde der Bußgeldbescheid erstellt.Keinerlei Stellungsnahme zum Anhörungsbogen,nix.Geldstrafe,Punkt fertig. Normalerweise werden ausgefüllte Anhörungsbogen zur Rechtsstelle geleitet & geprüft (steht ja im ersten Brief hinten drauf) Hier war wohl wieder mal Desinteresse angesagt oder? Wir haben vor in Widerspruch zu gehen.Immerhin wurde der Verstoß m.E. ja nicht vorsätzlich begangen. Verkehrsrechtschutz ist vorhanden. Widerspruch sinnvoll? Danke

widerspruch, Bußgeld
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Skandalöser Bußgeldbescheid aus den Niederlanden

Hallo zusammen, Heute habe ich aus Holland eine Mahnung erhalten. Ich sei im Juni diesen Jahres 14km/h zu schnell gefahren! Ich bin zwar ein junger, aber ein sehr vorbildlicher Fahrer und war zum ersten mal in Holland mit dem eigenen Auto. Auf der Straße auf der ich geblitzt wurde (N61 in der Nähe von Biervliet, Gemeinde Terneuzen, falls das jemanden etwas sagt) war soweit ich weiß 100 erlaubt und ich bin die besagten 14km/h zu schnell gefahren. Die Strafe sehe ich vollkommen ein, bin auch bereit zu bezahlen jedoch ist den Behörden ein "Fehler" unterlaufen der meines Erachtens pure Abzocke ist! In der Mahnung steht dies sei der zweite Bußgeldbescheid, da ich auf den ersten nicht reagiert habe und nun soll ich statt 66 euro 88,5 euro zahlen. Fakt ist jedoch: Ich habe den ersten Bescheid nie erhalten! Mir wurde jetzt erst der Erste (der laut den Holländern der Zweite ist) geschickt und der ist um 16 euro teurer als die eigentliche Strafe, weil ich wie gesagt angeblich nicht gezahlt hätte. (88 euro statt 66 sind es jetzt) Problem ist, ich habe bis zum 9.12. Zeit den Betrag zu überweisen (Eine deutsche Überweisung ist sogar hinten drangetackert!) sonst droht mir wieder eine Erhöhung auf 129 Euro! Wäre das Bußgeld bei 66 Euro geblieben würde ich sofort zahlen, aber so nicht. Frage: Wie verfahre ich jetzt am besten? Ich hoffe jemand kann mir da weiterhelfen.

Niederlande, VERKEHRSRECHT, Bußgeld, Blitzer
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