muß ein ALG 2 Empfänger einen Geldgewinn von 1000,- Euro der Arge melden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du bist auf jeden Fall verpflichtet den Gewinn anzugeben. Da es sich um kein Einkommen handelt, glaub ich nicht, daß Du davon gewisse Freigrenzen abziehen kannst. Aber das kann dir ein Mitarbeiter der Leistung sicher genau ausrechnen.

Jeden Geldzufluß unter ALG II musst du melden,und sei es nur 1 Euro! Der Gewinn wird nach einer vorzunehmenden Bereinigung voll angerechnet!

Höhere Steuern auf hohen Tradinggewinnen ( 60.000 Euro oder mehr)???

Hallo allesamt,

ich würde zu diesem Thema gern mal ein paar Spezialistenmeinungen wissen:

Wenn ich dieses Jahr z.B. 80.000 Euro Gewinne durch Aktienhandel eingenommen habe, und diese bereits von meiner Bank mit der Abgeltungssteuer und Soli belegt wurden (s.h. ca. 20.000 Euro gingen davon schon ans Amt), und ich nebenbei keine weitere Arbeit bzw. kein weiteres Einkommen habe: Muss ich dann dem Finanzamt diese hohen Gewinne melden bzw. werde ich bei so einem hohen Gewinnbetrag dann nicht automatisch in eine weitaus höhere Steuerklasse eingestuft als 25% und muss meine Gewinne nachversteuern?

Oder gilt hier trotz allem die Abgeltung s.h. mit den 25% + Soli ist alles abgegolten, egal wie viel ich durch Trading einnehme?

Und wie verhält es sich, wenn ich zum Beispiel noch eine Arbeit als Freiberufler ausführe (ohne Gewerbeschein). Muss ich dann, wenn ich z.B. hiermit 20.000 Euro/Jahr einnehme, dieses Geld mit dem Steuersatz versteuern, den ich bei 100.000 Jahreseinkommen hätte (20.000 + 80.000 Tradinggewinne)?

Im Hinterkopf schwirrt mir immer rum, dass seit der Abgeltungssteuer Speku-Gewinne und Zinsen nicht mehr im Lohnssteuerjahresausgleich angegeben werden müssen. Andersrum habe ich gehört, dass ich solch hohen Gewinne trotz der Abgeltungssteuer mit dem Höchststeursatz versteuern muss.

Vielen Dank für jede Antwort Jörg

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Hallo, ich bin ein armer Student. Ich bin so arm dass jeder Sozialhilfeempfänger mich auslachen würde, weil ich so geringe Einkünfte habe. http://2.bp.blogspot.com/-16Jn89KIuso/TadIowyC-4I/AAAAAAAAAzY/KpgXWncT944/s640/wein_smiley_01.jpg
Und wenn ich im Fernsehen mitbekomme wie manche hartz4-Bezieher sich darüber beklagen, sie kämen mit 600 oder 1000 oder mehr Euro im Monat nicht aus, dann kann ich nur den Kopf darüber schütteln. Der einzige Lichtblick in meinem traurigen finanziellen Dasein stellen meine geringen Kapitaleinkünfte dar, in deren Erzielung ich viel Zeit investiere. Nun zu meiner [b]Frage:[/b] seit 2008 bekomme ich jedes Jahr mit dem Est-Bescheid vom Finanzamt eine Mitteilung: verbleibender Verlustvortrag zum 31.12. = 10587 Euro Jedes Jahr das gleiche: obwohl ich immer Gewinne erziele, vermindern sich dies 10587 Euro nicht. Beispiel: Einkommensteuererklärung für 2012 = Einkommen aus selbst. Tätigkeit +3000 Euro - 4000 Euro Sonderausgaben - 1500 Euro Kapitalerträge + 2000 Euro Gewinne aus Veräußerung von Kapitalanlagen. Die 2000 Euro Gewinne kommen ungefähr hin. Meine Kapitalerträge betrugen aber nicht -1500 Euro, sondern +1200 Euro (Zinsen, Divi usw) Lt. Einkommensteuerbescheid musste ich keine Est zahlen, sondern habe noch 700 Euro Kap.ertr.steuer zurück bekommen. Ich beklage mich darüber nicht, sondern bin froh darüber dass so ein armer Schlucker wie ich die Kap.ertr.steuer immer zurück bekomme. Aber da jetzt dieser Verlustvortrag zum 31.12.2013 verfallen soll, frage ich mich, warum der bisher noch nie aufgebraucht wurde. Zinsen+Divi habe ich pro Jahr ca. 1000-2000 Euro und Spekugewinne sinds ungefähr 2000-5000. Eigentlich hätte doch in den Jahren seit 2008 der Verlustvortrag aufgebraucht sein müssen, oder? Für informative Antowrten bedanke ich mich im Voraus !

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