Es gibt 2 Möglichkeiten, welche für Deinen Vertrag zutrifft verrät Dir ein Blick auf Deine Police.

Erstens, die Hauptfälligkeit ist (wie bei den meisten Versicherern) der 01.01., dann läuft Dein Vertrag bis zum 01.01.2020 und verlängert sich, wenn er nicht bis zum 01.11.2019 gekündigt wird, um 1 Jahr. Natürlich bezahlst Du auch bei jährlicher Zahlweise dann erst einmal nur für den Zeitraum Juli bis 31.12.2019. danach bucht die Versicherung Anfang Januar den kompletten beitrag für 2020 ab.

Zweitens, die Hauptfälligkeit ist das Zulassungsdatum / der Vertragsbeginn im Juli , dann läuft der Vertrag genau 1 Jahr, d.h. bis zum selben Juli-Tag in 2020 und verlängert sich um ein weiteres Jahr wenn er nicht 1 Monat vor Ablauf gekündigt wird. Diese Variante findet man bei einigen Versicherern, insbesondere Direktversicherern. dann wird natürlich auch gleich der komplette Jahresbeitrag für ein volles Jahr abgebucht.

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Eine Versicherung für eine reine Privatklinik die nur Privatpatienten nimmt und keine gesetzlich Versicherten gibt es vollumfänglich nicht. Der Grund liegt in der dann fehlenden Vorleistung der GKV (s. barmer).

Es gibt stationäre Zusatztarife die auch bei fehlender GKV-Vorleistung leisten, aber dann wird nur so gezahlt als ob die GKV geleistet hätte.

Hier der Auschnitt aus den Bedingungen eines solchen Tarifes, bei dem es sich um einen ansonsten ganz klassischen stationären Zusatztarif (mit übrigens sehr guten Bedingungen) handelt.

"Verbleiben bei der Wahl eines anderen als in der ärztlichen Einweisung genannten Krankenhauses nach Vorleistung der GKV Kosten für die Allgemeine Pflegeklasse, so sind diese für Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland gleichfalls erstattungsfähig. Ausgenommen von der Erstattung ist die von der GKV verlangte gesetzliche Zuzahlung." Und weiter:

"Lehnt die gesetzliche Krankenversicherung oder ein anderer Kostenträger die Leistungen ab, werden die tariflichen Leistungen insoweit gezahlt, als sie bei Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung oder eines anderen Kostenträgers verblieben wären."

Die Mehrkosten welche ggf. entstehen wenn Sie ein anderes als das in der ärztlichen Einweisung genannte KrH wählen (s.o. 1. Zitat) erstattet, wie gesagt, jeder "normale" stationäre Zusatztarif, aber es gibt dieses Leistungsmerkmal komischerweise auch bei einigen, teilweise deutlich günstigeren, ambulanten Zusatztarifen. Solche Mehrkosten umfassen aber nie (!) die privatärztlichen Leistungen !

Die genanten Mehrkosten werden dann immer mit dem Verweis auf SGB V § 39 Abs. 2 genannt.

Vielleicht hilft Ihnen das weiter.

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Kein1905 ist nicht viel hinzuzufügen. Wenn ich schon "hohe Gewinne" und "irgendwelche Fonds oder EMT (!?)" lese, graut es mir. Du hast Null Ahnung und willst einen Jahrzehnte laufenden Vertrag abschließen den Du nicht ansatzweise verstehst.

Und dann noch Ergo als Versicherer, da hast Du Dir zudem offenbar noch einen besonders gründlich arbeitenden und sachkundigen Vertretet ausgesucht.

Lass es einfach und fang´ erstmal damit an solche Produkte/Verträge zu verstehen, und beschäftige Dich mit allen (!) Möglichkeiten des Sparens bzw. der Altersvorsorge.

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Eine Domcura Rechtschutzversicherung gibt es nicht, die Domcura ist ein Konzeptgeber / Makler.

Der Rechtsschutzversicherer ist bei den aktuellen (und keiner weiß welchen Tarif Du hast) die Concordia. Die Bedingungen sind m.E. aber besser als die der Concordia eigenen Tarife, u.a. findet man bei der Domcura nicht die neuerdings schlechtere 1-Jahres-Regel.

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"Ein Freund meinte bei den aktuellen Zinsen zurzeit wären Fonds am sichersten und am besten geeignet. "

Aha, und verstehst Du das ? Insbesondere wenn Dein Freund von "sicher" spricht ?

Und nur weil Dein Freund diese, zumindest zum Teil etwas merkwürdige oder mindest ens mißverständliche , Meinung hat, musst Du es ihm nachmachen.

Wie wäre es zuerst einmal mit der Aneignung der notwendigen Kenntnisse, nicht nur aber hauptsächlich über Investmentfonds ?

Wenn Du keine Ahnung hast, ist selber herumwurschteln genau das Falsche. Dann solltest Du Dich lieber an einen Fachmann wenden.

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Ja, diverse.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Grundfähigkeitsversicherung

Dread Disease

funktionale Invaliditätsversicherung (Multirente)

Mit Ausnahme der Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind alle diese Produkte schwierig miteinander zu vergleichen, deshalb bitte nicht ohne Hilfe eines Fachmannes (und hier hilft nur ein Versicherungsmakler) vorgehen.

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Guck mal hier:

https://www.schwaebisch-hall.de/content/dam/dambsh/bsh/dokumente/abb-pib/tarifuebersicht.pdf

Sieht nach 4,5 Promille (für 13 Jahre 5 Monate) aus (wenn keine Wahlzuteilung), d.h. weiter 990 Euro monatlich.

Die Regelzuteilung wäre aber bei 88.000 Euro (40 % von 220.000), deshalb könnte der Tilgungssatz etwas höher ausfallen.

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Was meinst Du damit ? Durch Unwetter kommt es zu einem Erdrutsch wodurch dann wiederum Dritte geschädigt werden ? Oder bei Sturm werden durch Bäume bzw. herumfliegende Äste o.ä. (?) Dritte geschädigt ?

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Was für eine Art VL-Vertrag ist das denn ? Fondssparplan, Bausparvertrag oder was ?

Wenn es ein Bausparvertrag ist, wurdest Du sehr schlecht beraten. Bei einer Kündigung (welche übrigens nicht sinnvol ist und bei entsprechender Beratung auch überflüssig wäre) gilt in der Tat eine Frist von 6 Monaten, ansonsten kostet eine vorzeitige Verfügung i.d.R. 3 % des Guthabens (= 0,5 % pro Monat). Wenn der Vertrag zugeteilt wurde, kann es trotzdem zu einer solchen Wartezeit kommen, Regelzuteilungen finden immer nur zum Quartal statt.

Wenn es ein Fondssparplan war, kann ich eine solche Verzögerugn nicht nachvollziehen.

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Theoretisch ja, praktisch sollte das aber niemals ohne vorherige Rücksprache mit Dir passieren.

Aber - warum suchst Du Dir nicht einen Versicherungsmakler aus Fleisch und Blut, der bietet deutlich besseren Service und meist auch bessere Angebote (erlebe ich sehr häufig in der Praxis).

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Du bist von Clark.de "beraten" worden, soso. Na, da kann nicht viel erläutert worden sein, denn sonst würdest Du diese Fragen nicht stellen.

Canada Life: sehr solides Unternehmen

BU: gute Bedingungen, garantierter Beitrag (kein Unterschied zwischen Brutto- und Zahlbeitrag - aber das wusstest Du sicher schon), Rentensteigerungen in der Leistungsphase ?? (hoffentlich mit garantierter Rentenerhöhung im Leistungsfall abgeschlossen)

GP +: höchste Garantiewerte, höher als klassische, deutsche LVs. Gut durchdachtes, schon lange funktionierendes Produkt. Kostenverteilung beachten, ein teil der Kosten wird später als Bonus gutgeschrieben, aber erst nach 12 oder 18 Jahren. So einen Vertrag muss man durchhalten, sonst wird es teuer.

Was sind übrigens "schwammige Berichte" ?

Grundsätzlich: BU - unbedingt, RV - nicht unbedingt (zu unflexibel)

Wurden Alternativen marktbreit vorgestellt, mit und ohne staatliche Förderung ? Ich denke nicht, selbst schuld.

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Offenbar meinst Du mit "flexibel" eine Risiko-LV deren Versicherungssumme annuitätisch fällt. Die "Attraktivität" einer Risiko-LV für eine finanzierende Bank ist natürlich gegeben, manchmal wird es sogar von der bank verlangt. Ob es eine mit konstanter oder mit annuitätisch oder linear fallender Versicherungssumme ist, spielt für die Bank prinzipiell keine Rolle. Hauptsache die anfängliche Versicherungssumme ist passend, die Laufzeit passt ebenfalls und bei fallender Versicherungssumme darf diese natürlich nicht zu schnell fallen.

Fallende Versicherungssummen sind günstiger als konstante und deshalb erste Wahl wenn nur die Restschuld einer Finanzierung abgesichert werden soll. Aber nicht alle Anbieter haben (annuitätisch) fallende Versicherungssummen im Programm, und wenn zwei versicherte Personen in einen Vertrag sollen (macht meist keinen Sinn), gibt es noch weniger Auswahl.

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Es gibt jede Menge Hausratversicherungtarife die Sachen in Bankgewahrsam (Bankschliessfach) bis zur Verasicherungssumme mit einschliessen. Du musst nur einen Versicherer finden der eine Versicherungssumme von 150.000 Euro (und die gilt dann auch generell für Deine Hausratversicherung) akzeptiert, und das ohne spezeille Sicherungseinrichtungen o.ä., dann passt das.

Aber - es kommt auch darauf an was denn in dem Schliessfach ist, wenn es z.B. "nur" Bargeld i.H.v. 150.000 Euro ist, wird es schwierig. Häufig ist Bargeld in solchem Umfang ausgeschlossen.

Alternativ würde ich bei der Bank nachfragen die bieten eigentlich alle sowas auch an. Ob das denn günstiger ist als die o.g., aufgeblasenen Hausratversicherung muss man im Einzelfall klären.

Z.B.: Ammerländer Exklusiv, Haftpflichtkasse Darmstadt Einfach besser, Bayrische Prestige

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Die normale Kündigungsfrist für BSVs beträgt 6 Monate. Wenn Du zu sofort kündigen möchtest, wird ein Abschlag einbehalten, dieser beträgt i.d.R. 0,5 % pro Monat. Insofern ....

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Wieso sollte es in der Ansparphase angerechnet werden ? Im Gegenteil, die Beiträge für Riester (min. 60 Euro jährlich, bis hoch zum Mindesteigenbeitrag) werden sogar vom Einkommen abgezogen.

Guck mal hier Seite 24 ff.: http://www.sovd.de/fileadmin/downloads/broschueren/pdf/grundsicherung.pdf

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"Auffüllen" der BSVs mag schwierig werden. Das sind Sonderzahlungen die von der BSK genehmigt werden müssen, und ich bin mir sicher dass die eine Auffüllung bis zur Bausparsumme (das meinst Du wahrscheinlich mit 100% oder ?) nicht akzeptieren werden.


Eine vorzeitige Ablösung des Voraus-Darlehens dürfte ebenso problematisch werden, da würde sicherlich eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Aber, je nachdem wie hoch dies eist, könnte es sich trotzdem lohnen, das Vorausdarlehen (teilweise) abzulösen.

Ich gehe davon aus dass die Zinsbindungsfrist des Vorausdarlehens mit dem Zuteilungszeitpunkt der BSVs übereinstimmt. Am einfachsten ist es wenn Du das Erbe nebenbei "einfach so" weglegst und ein paar Euro Zinsen kassierst (das sind dann sicherlich imme rnoch mehr als die Guthanezinsen bei den BSVs). Wenn die Zinsbindungsfrist abgelaufen ist und die BSVs zuteilungsreif sind, kannst Du einfach Alles ablösen und auf alle Darlehen verzichten.

Wie gesagt, das ist das Einfachste, nicht aber zwingend das Günstigste.

Weitere Ratschläge kann man hier in Ermangelung der Details (z.B. Zins des Vorausdarlehens, Laufzeit der BSVs und des Vorausdarlehens, Höhe der Guthabenzinsen der BSVs) nicht geben.

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